Von Hage, Volker und Schreiber, Mathias
SPIEGEL: Frau Unseld-Berkéwicz, vor einem Jahr ist Ihr Mann, der Verleger Siegfried Unseld, gestorben. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass in Zukunft Sie die Verlage Suhrkamp und Insel leiten werden. Prompt gab es bösartige bis hämische Kommentare in einigen deutschen Feuilletons. Hat Sie das überrascht?
Berkéwicz: Ja, das Ausmaß der Bösartigkeit. Unter den vielen aufmunternden Briefen, die mich erreichten, schrieb mir einer unserer großen Autoren: "Die Presse reprintet nur ihre Artikel von 1959. Damals schrieben sie, dass dieser Unseld es nie schaffen werde und der Verlag am Ende sei."
SPIEGEL: Wann haben Sie beschlossen, das verlegerische Erbe Ihres Mannes anzutreten?
Berkéwicz: Nachdem ich mich 1999 auf Grund seiner jahrelangen Überzeugungsarbeit - er hat sogar eine Reihe durchaus
einflussreicher Leute hinter meinem Rücken agitiert, mich zu überreden - dazu entschlossen hatte, nach ihm den Stiftungsvorsitz und, nach einer weiteren langen Zeit seiner Überzeugungsarbeit, im Februar 2002 neben ihm die Geschäftsführung der Verlagsleitung GmbH zu übernehmen. Diese gibt mir das Weisungsrecht über die Geschäftsführung der Verlage. Siegfried Unseld hat mich sehr gekannt. Er war ruhig und gewiss, dass ich, so es notwendig würde, das, worauf er seit 1993 hingearbeitet, wofür er mich all die Jahre - lassen Sie es mich so sagen - erzogen hatte, übernehmen würde. Ich selber habe nicht daran geglaubt. Für mich war der Gedanke an seinen Tod Weltende.
SPIEGEL: Haben Sie das Gefühl, in letzter Not ein Steuer herumreißen zu müssen?
Berkéwicz: Der berühmte Sinnspruch des Insel-Verlags lautet "Navigare necesse est", das heißt für mich: Der Kurs muss immer wieder neu bestimmt werden.
SPIEGEL: Wie haben die Autoren der Verlage Suhrkamp und Insel auf Ihre Entscheidung reagiert?
Berkéwicz: Wunderbar und solidarisch. Einer unserer Autoren schrieb mir: "Ich las einen langen Artikel über Suhrkamp. Es heißt, um den Verlag stehe es gerüchteweise schlimm, aber das Programm sei vorzüglich und sehr attraktiv. Sorge bitte dafür, dass dies weiter so bleibt. Ich möchte nie lesen, um den Verlag stehe es gerüchteweise gut, und das Programm sei langweilig und fad."
SPIEGEL: Hat Ihnen bei Ihrer Entscheidung geholfen, dass Autoren wie Louis Begley Ihnen Mut gemacht haben?
Berkéwicz: Ja, er und andere. Das war für mich wichtig. Ein Verlag, das sind vor allem seine Autoren, ihre Meinung hat Gewicht.
SPIEGEL: "Auch Peter Suhrkamp war seine verlegerische Lebensaufgabe nicht an der Wiege gesungen worden", hat Siegfried Unseld gemeint. Macht Ihnen auch das Mut?
Berkéwicz: Den Mut brauchte ich vor Jahren, als wir uns zur Stiftung entschlossen. Jetzt stärkt mich das Vertrauen der Autoren und Mitarbeiter.
SPIEGEL: "Alles braucht Änderungen" hat einst der Hausautor Bertolt Brecht an den Verlagsgründer Peter Suhrkamp geschrieben. Was ändert sich?
Berkéwicz: Lassen Sie sich überraschen. Ich habe eine Reihe von Plänen. Das Wichtigste ist mir erst einmal die inhaltliche und optische Erneuerung der Suhrkamp-Taschenbücher zum 33. Jubiläum im nächsten Jahr. Wir haben vor kurzem einen Medienverlag gegründet, mit dem wir ab sofort alle unsere Rechte für Film und Fernsehen aktiv anbieten können. Ein großes Projekt zur Leseförderung ist in Arbeit, eine Sache, die mir sehr am Herzen liegt. Neue Reihen werden gedacht. Die Hauptsache eines Verlages aber sind die Bücher seiner Autoren. Wichtiger als jede Marketingkampagne oder große Ankündigungen ist die Frage, ob ich bald ein neues Handke-Manuskript lesen darf.
SPIEGEL: Und wenn Handke wieder einmal Serbien gegen die Nato verteidigt?
Berkéwicz: Lesen Sie "Unter Tränen fragend" von Peter Handke. Dann wissen Sie, was ich tun würde.
SPIEGEL: Nach der Debatte um das israelkritische Buch Ted Honderichs, "Nach dem Terror", das Suhrkamp dann zurückzog, sprach Günter Berg von neuen "Entscheidungsstrukturen", die Pannen dieser Art ausschließen würden - welche sind das?
Berkéwicz: Ted Honderich war ein Fehler. Und das für uns entscheidende Ergebnis ist: Wir wissen, wie es zu diesem Fehler kam. Das schließt, wie immer im Leben, künftige Pannen nicht aus. An den neuen Strukturen wird noch gearbeitet.
SPIEGEL: Wie lange soll auf dieser Baustelle noch gearbeitet werden?
Berkéwicz: Bis ans Ende unserer Tage.
SPIEGEL: Neue Strukturen sind gut, neue Inhalte wären besser.
Berkéwicz: Siegfried Unseld hat immer wieder einen Satz seiner Berufung zitiert, den Satz von Peter Suhrkamp: "Versuchen Sie nie, den Verlag so zu machen, wie ich ihn gemacht habe - das können Sie gar nicht! Versuchen Sie, den Verlag so zu machen, wie Sie selbst es für richtig halten, und wenn Sie dann Glück haben, wird''s gut." Diesen Satz hat er mir hinterlassen. Daran halte ich mich.
SPIEGEL: Das ist nun schon Ihr dritter Beruf. Sie haben als Schauspielerin begonnen, sind dann Schriftstellerin geworden und wollen nun einen renommierten Verlag leiten. Gibt es für Sie einen inneren Zusammenhang?
Berkéwicz: Ja.
SPIEGEL: Warum halsen Sie sich diese enorme Arbeit und Verantwortung auf? Wol-
len Sie das eigene Schreiben ganz zurückstellen?
Berkéwicz: Ich weiß, worauf ich mich eingelassen habe.
SPIEGEL: "Wir wissen doch, der größte Teil unseres Gehirns bleibt geheimnisvoll", heißt es in Ihrem letzten Buch, einem Essay mit dem Titel "Vielleicht werden wir ja verrückt". Sind Sie sich selbst bisweilen ein Rätsel?
Berkéwicz: Das ist ja eine tolle Frage an einen Menschen, der sich mit Literatur beschäftigt. Jeder, der auch nur ein Gedicht oder einen Roman gelesen hat, weiß, dass er sich selber ein Rätsel ist.
SPIEGEL: Gehobene Unterhaltungsliteratur wie die Romane Isabel Allendes oder jetzt "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón waren und sind im Suhrkamp-Programm eher Exoten. Muss sich das, wird sich das - aus Renditegründen - nicht doch bald ändern?
Berkéwicz: Hermann Hesse ist in 54 Sprachen übersetzt. Im letzten Jahr wurden allein 1,2 Millionen seiner Bücher in deutscher Sprache verkauft. Max Frischs "Homo faber" wurde 6,6 Millionen Mal verkauft. Brecht hat eine Riesenrenaissance, wird landauf, landab gespielt. Und weil das so ist, können wir es uns immer wieder leisten, auf junge Autoren zu setzen, die dann selbst wieder, auf ihre Weise, Klassiker der Moderne werden.
SPIEGEL: Im Adorno-Jubiläumsjahr 2003 hat sich der Druck auf Suhrkamp verstärkt, im Sinne der Frankfurter Schule dem kulturindustriellen Mainstream - aktuelles Stichwort: das Bohlen-Syndrom - zu widerstehen. Machen die ökonomischen Fakten der Bestsellerliste nicht doch Eindruck auf Sie?
Berkéwicz: Dass das nicht passieren wird, dafür stehe ich. Seit 53 Jahren widersteht der Suhrkamp-Verlag dem Mainstream. Dieser Verlag hat die geistigen Strömungen mit geschaffen, das ist einer der Gründe seines unglaublichen Erfolgs.
SPIEGEL: Sie werden gelegentlich als "Esoterikerin" hingestellt, die sich ihre Argumente aus dem Jenseits holt und auch sonst nicht ganz von dieser Welt ist. Sie sollen während einer internen Sitzung ans Fenster getreten sein und die Zwiesprache mit dem Verstorbenen gesucht haben. Ist jetzt ein Kampf Aufklärung gegen Mystik zu erwarten?
Berkéwicz: Es kommt vor, dass ich bei wichtigen Entscheidungen einen Moment nachdenken muss, und es kommt vielleicht auch vor, dass ich dabei mal aus dem Fenster schaue, in die Lindenbäume der Lindenstraße. Es kommt auch vor, dass ich auf Koeppens Phantasieross durch den Weltraum galoppiere. Und es kommt sogar vor, Sie werden sich wundern, dass ich dann manchmal an meinen Mann denke. Die neuen Mystiker, wie der Physiker Tipler, der Kybernetiker Gelernter, der KI-Forscher Moravec, haben ihre Kirche auf denselben Fels gebaut, aus dem unsere Bücher sind, auf Vorstellungskraft.
SPIEGEL: Was meinen Sie damit?
Berkéwicz: Die "FAZ" hat mich gegen diese Angriffe verteidigt, und Felicitas von Lovenberg hat darauf hingewiesen, dass der Verlag durchaus auch eine metaphysische Tradition hat. Nicht allein die "Kahlheit der Aufklärerei", wie Hegel sagt, ist das, was Insel und Suhrkamp ausmacht. Der Verlag ist Scholem und Habermas, ist Hesse und Brecht, ist Beckett und Robert Walser und alle unsere herrlichen jungen Autoren, die so gegensätzlich sind, wie man es sich nur wünschen kann. Etwas ganz anderes aber ist die Frage, ob man einen Menschen, der sich mit Büchern befasst, dafür tadeln kann, dass er zwischen Naturwissenschaft und Phantasie beziehungsweise Literatur ganz neue Berührungspunkte sieht. Es hat ja auch einen Grund, dass ein Mann wie Wolf Singer unser Autor und Stiftungsrat ist.
SPIEGEL: Überschätzen jene, die Siegfried Unseld heute glorifizieren, nicht sogar ein wenig das Rationale seines Wesens? Er verehrte Hermann Hesse und vertrat die Ansicht: "Große Entscheidungen trifft man nicht selbst! Es sind die Umstände, die Entscheidungen herbeiführen."
Berkéwicz: Wie ja jeder weiß, hat Siegfried Unseld sein Leben als ein Wunder begriffen, und vielleicht ist es das, was ich vor allem von ihm gelernt habe.
SPIEGEL: Viel wird von Verlagskrise geredet, nicht nur in Bezug auf Suhrkamp. Trauen Sie sich den wirtschaftlichen Weitblick zu, um das Haus auch ökonomisch zu stabilisieren und zu sichern?
Berkéwicz: Ich stehe ja nicht allein, und ich leite die Verlage, den Suhrkamp-Verlag, den Insel-Verlag, den Jüdischen Verlag und den Deutschen Klassiker Verlag, nicht allein. Ich habe hervorragende Mitstreiter, Günter Berg, Philip Roeder und Rainer Weiss, ein großartiges Lektorat, Suhrkamp-verschworene Abteilungsleiter, verantwortungsbewusste Mitarbeiter, die mir viele meiner Sorgen nehmen. Die Verlagskrise ist ja nur Ausdruck einer größeren Krise, in der sich die Wirtschaft dieses Landes insgesamt befindet. Unsere Verlage waren und sind ökonomisch stabil, und wir werden alles dafür tun, dass dies auch weiterhin der Fall sein wird. Natürlich muss ich auf Wirtschaftlichkeit achten, sonst "müsste ich", um einen aktuellen Titel aus unserem Herbstprogramm zu variieren, "ein Engel" und keine Suhrkamp-Geschäftsführerin sein.
SPIEGEL: Könnte der Verlag nicht doch am Ende dieses Jahres rote Zahlen schreiben?
Berkéwicz: Ob dieses Jahr mit einem leichten Fehlbetrag, mit einer schwarzen Null oder sogar mit einem Gewinn abgeschlossen werden kann, ist noch offen. Schließlich steht das Weihnachtsgeschäft noch vor uns. Und Carlos Ruiz Zafóns "Der Schatten des Windes" ist gerade erst Nummer eins auf der Bestsellerliste. Imre Kertész, Martin Walser, Lutz Seiler und Alexander Kluge stehen auf der Bestenliste, Durs Grünbeins "Vom Schnee" wurde in der "FAZ" vorabgedruckt, und Norbert Gstreins "Das Handwerk des Tötens" wurde von Frank Schirrmacher in den "Tagesthemen" empfohlen.
SPIEGEL: Sein ganzes "Dichten und Trachten" gehe dahin, den Verlag unabhängig zu halten, hat Siegfried Unseld 1997 dem SPIEGEL erklärt. Werden Sie auch da seine Nachfolgerin sein?
Berkéwicz: Selbstverständlich. Deshalb haben wir die Stiftung gegründet. Wir haben diese ganze Konstruktion ja nur deshalb geschaffen, weil auch ich über meine eigene Lebenszeit hinausdenke. Deshalb habe ich auf mein Erbe verzichtet und auch mein eigenes Vermögen der Stiftung vermacht.
SPIEGEL: Ihr Mann hat seine eigenen literarischen Ambitionen nie ausleben können und wollen. Sie haben bei Suhrkamp vier Bücher gehabt, bevor Sie die Gattin des Verlegers wurden. Sie stehen also Ihren Autoren auch als Kollegin gegenüber. Erschwert oder erleichtert das ein Gespräch?
Berkéwicz: Ich kenne die Arbeit im Maschinenraum. Das kann nicht schaden.
SPIEGEL: Wird es in irgendeiner Form eine Zusammenarbeit mit Unselds Sohn Joachim geben? Er wurde von seinem Vater überraschend aus dem Verlag gedrängt, als dessen Erbe er sich schon sah. Böse Zungen behaupten bis heute, Sie hätten dabei Ihre Hand im Spiel gehabt.
Berkéwicz: Letzteres ist Unsinn. Selbstverständlich gibt es auf der Gesellschafterebene eine Zusammenarbeit mit Joachim Unseld. Er wird wie alle Gesellschafter und zusätzlich noch als Beiratsmitglied in wesentliche Entscheidungen mit einbezogen. Letztendlich entscheidet auf GmbH-Ebene allerdings die Mehrheit, die bei der Stiftung liegt.
SPIEGEL: Beim Streit über Peter Sloterdijks Vortrag über "Regeln für den Menschenpark" stand das Haus Suhrkamp vor einer Zerreißprobe, weil Jürgen Habermas und Sloterdijk einander heftig attackierten - wie würden Sie sich, bei einer aktuellen Wiederholung dieses Konflikts, verhalten?
Berkéwicz: Suhrkamp wird und soll ein Forum für kontroverse Debatten bleiben, solange diese sich im Rahmen des Anspruchs der Suhrkamp-Kultur halten. Allerdings wird es auch in Zukunft bei uns, um hier noch einmal auf die Honderich-Debatte zu kommen, nie Raum für antisemitische oder rassistische Positionen geben.
SPIEGEL: Wäre heute, wo Ihre Führungsrolle im Verlag gefestigt ist, eine Veröffentlichung von Martin Walsers Buch "Tod eines Kritikers" bei Suhrkamp noch möglich?
Berkéwicz: Glauben Sie wirklich, ich würde jetzt hier eine Verlagsentscheidung, die hinter uns liegt, in Frage stellen?
SPIEGEL: Sie kommen vom Theater, bei dem Teamwork zählt. Als Verlegerin haben Sie jetzt vor allem mit schreibenden "Alleingängern", ein Wort von Thomas Bernhard, zu tun. Fällt Ihnen das schwer?
Berkéwicz: Die Theatererfahrung, das Miteinander, kommt mir bei der Verlagsarbeit zugute; die Einzelgängerei, der Eigensinn meiner Schreibjahre, beim Verständnis der eigensinnigen Einzelgänger.
SPIEGEL: Ihr Verlag hat immer mit dem Begriff "Suhrkamp-Kultur" geworben. Trauen Sie sich zu, diese fortzuführen?
Berkéwicz: Die Suhrkamp-Kultur ist Unseld-Kultur. Was aber George Steiner angeht, der diesen Begriff geprägt hat, lassen Sie mich Ihnen eine Geschichte erzählen. Über viele Jahre war die Beziehung zwischen Steiner und dem Verlag aus welchen Gründen auch immer zerbrochen. Mir war es schon aus symbolischen Gründen wichtig, diesen großen Geist wieder mit uns zu versöhnen. Er war bei mir und schrieb mir ins Gästebuch: "In diesem Haus jeder Erinnerung an die Zukunft."
SPIEGEL: Ihr Mann lebte mit Hermann Hesse. Wer ist Ihr Lebensautor?
Berkéwicz: Wolfgang Koeppen. Er war auch mein enger Freund, den ich bis zum Tod begleitet habe.
SPIEGEL: Frau Unseld-Berkéwicz, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
Ulla Berkéwicz
wurde zunächst als Schauspielerin bekannt. Sie arbeitete mit Theatergrößen wie August Everding, Ivan Nagel und Peter Zadek zusammen. Durch ihre Neuübersetzungen von Shakespeare-Stücken kam sie zum Schreiben: 1982 erschien ihr viel gelobtes Prosadebüt "Josef stirbt", dem mehrere Erzählungsbände und Romane folgten, 1991 auch ihr erstes eigenes Theaterstück ("Nur wir"). Im Jahr zuvor, 1990, hatte sie den Verleger Siegfried Unseld geheiratet, in dessen Suhrkamp-Verlag alle ihre Bücher erschienen sind. Seit dem Tod ihres Mannes am 26. Oktober 2002 hat es Spekulationen darüber gegeben, ob die Witwe, die über die Mehrheitsanteile der Verlage Insel und Suhrkamp verfügt, die Leitung der Häuser übernehmen würde. Das wurde in der vorigen Woche offiziell bekannt gegeben. Nun, einen Tag nach Ablauf des Trauerjahrs, spricht Ulla Unseld-Berkéwicz, 51, erstmals über ihre neue Rolle und ihre Vorstellungen von der Zukunft des 1950 von Peter Suhrkamp gegründeten Verlagshauses, das die literarische und intellektuelle Geschichte der Bundesrepublik wesentlich geprägt hat.
DER SPIEGEL 44/2003
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