10.11.2003

FILMINDUSTRIERaubfische in Entenhausen

Die amerikanischen Pixar Studios produzieren die besten Trickfilme der Welt. Durch den Erfolg des neuen Werks „Findet Nemo“ gestärkt, fordert Pixar jetzt sogar den Disney-Konzern heraus: Das Zeitalter des klassischen Zeichentrick-Kinos geht zu Ende.
Für die meisten Menschen ist eine Schreibtischlampe nur eine Schreibtischlampe, ein Ding mit Glühbirne, Schirm, Gestell und Fuß, meist hässlich, immer seelenlos. Die Schreibtischlampe von Regisseur John Lasseter jedoch war offenbar ein Ding mit Charakter. Lasseter machte sie zum Titelhelden seines 90-Sekunden-Films "Luxo Jr.", dem Debütwerk einer Trickfilmklitsche namens Pixar. Das war 1986.
Heute sind die Pixar Animation Studios an der Börse 3,8 Milliarden Dollar wert, produzieren mit gut 700 Mitarbeitern die erfolgreichsten Animationsfilme der Welt und treiben gerade den einst allmächtigen Walt-Disney-Konzern in eine Sinn- und Existenzkrise.
John Lasseter, 46, landet auf Listen mit den wichtigsten Figuren der Unterhaltungsbranche mittlerweile unter den Top 15, zwischen Mel Gibson und Jim Carrey. Und Lasseters alte Schreibtischlampe haben inzwischen mehrere hundert Millionen Menschen auf der ganzen Welt gesehen. Denn die Lampe, am Computer zum Leben erweckt, hüpft zu Beginn jedes Pixar-Films als Maskottchen über die Leinwand, hämmert das "i" im Pixar-Schriftzug voll infantiler Begeisterung mit dem Fuß platt und richtet schließlich ihren Lichtkegel ins Publikum: Guckt mal, hier leuchte ich!
Nächste Woche dürfte Lasseters Lampe noch ein wenig bekannter werden. Dann kommt ein neuer Pixar-Film in die deutschen Kinos, der in den USA bereits Rekorde gebrochen hat: "Findet Nemo", von Lasseter produziert, ist nicht nur der bisher erfolgreichste Film des Jahres, vor "Matrix Reloaded" und "Fluch der Karibik". Er hat auch Disneys "König der Löwen" als populärsten Animationsfilm aller Zeiten überholt und damit die Machtverhältnisse in Hollywood gründlich verändert.
"Findet Nemo" erzählt eine sehr komische und ein bisschen rührselige Geschichte über einen allein erziehenden Vater und dessen einzigen Sohn. Ausgerechnet am ersten Schultag wird der kleine Nemo entführt; sein Vater Marlin beginnt eine verzweifelte Suchaktion, bei der ihm Dorie hilft, eine Dame mit schlechtem Gedächtnis, aber sehr hübschen Flossen. Genau: Flossen, denn das Drama spielt hauptsächlich unter Wasser; Nemo, Marlin und Dorie sind Fische, ihre Freunde von Beruf Schildkröte, Seestern und Pelikan. Nur Nemos Entführer ist ein Mensch, ein Hobbytaucher, doch auch er stammt - wie die gesamte Darstellerriege, wie das Wasser, die Wasserpflanzen und das Licht, das sich im Wasser bricht - aus dem Computer, dreidimensional animiert und dadurch sehr lebendig. Verglichen damit sehen klassisch gezeichnete Trickfiguren Marke Disney ziemlich hüftsteif aus.
Jahrzehntelang waren Disneys Zeichenkünstler in ihrer Disziplin unschlagbar. Sie hatten einst der braven Micky Maus und dem plattfüßigen Choleriker Donald Duck das Laufen beziehungsweise Watscheln beigebracht und 1937 den ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm der Geschichte geschaffen, "Schneewittchen und die 7 Zwerge". Es folgten, unter anderem, die Kinderherzbrecher "Bambi", "Dumbo" und "Das Dschungelbuch", die Zuschauer in aller Welt und die Bilanzbuchhalter von Disney noch heute in Verzückung versetzen. 1994 produzierte Disney den bis dahin größten Erfolg des Genres, das Savannen-Drama "Der König der Löwen", das sogar als Blaupause für ein Musical diente.
Die Trutzburg im Disney-Logo, Schloss Neuschwanstein nachempfunden, symbolisierte perfekt das Selbstverständnis des Unterhaltungsriesen: Hier residieren die Könige ihres Fachs, und Disney-Vorstandschef Michael Eisner war der König der Könige, der in der Konzernzentrale in Burbank bei Los Angeles regieren konnte wie Onkel Dagobert in Entenhausen. Es fehlte eigentlich nur der Geldspeicher fürs tägliche Millionen-Bad.
Aber Weltreiche stürzen mitunter schnell zusammen. "Feldherren und Könige treten ab. Reichtümer zerrinnen, ohne eine Spur zu hinterlassen", wie Eisner in einer Disney-Chronik den US-Dramatiker Maxwell Anderson zitiert. Tatsächlich verlor Eisner im "Löwen"-Jahr 1994 seine beiden wichtigsten Mitarbeiter: Disney-Präsident Frank Wells starb bei einem Hubschrauberabsturz, "Löwen"-Vater Jeffrey Katzenberg, Chef der Filmabteilung, verließ die Firma im Streit um die Wells-Nachfolge und gründete mit Steven Spielberg ein eigenes Studio, Dreamworks, wo Katzenberg bis heute Trickfilme produziert, Kassenschlager ("Shrek") ebenso wie Flops ("Sinbad").
Damals rettete Eisner, dass er gerade einige hoffnungsvolle Nachwuchskünstler aus der Nähe von San Francisco exklusiv an Disney gebunden hatte: das Pixar-Team um John Lasseter, der bis Anfang der achtziger Jahre Zeichner bei Disney gewesen war. Pixar, so der Deal, liefert abendfüllende Computertrickfilme, Disney übernimmt Marketing und Vertrieb; Kosten und Gewinne werden geteilt.
Schon das erste Werk der Pixar-Disney-Kooperation übertraf alle Erwartungen. Die Spielzeug-Satire "Toy Story" (1995) ging als erster komplett computeranimierter Spielfilm in die Geschichte ein, Lasseter gewann ei-
nen Oscar, Eisner zählte die Dollar. "Toy Story" setzte weltweit an den Kinokassen 354 Millionen Dollar um, immerhin halb so viel wie "Der König der Löwen".
Dieser Erfolg war nur möglich, weil Pixar nicht nur die besten Computertechniker beschäftigt, sondern auch einige hoch begabte Geschichtenerzähler. Anders als die Leute von Disney, die vor allem bekannte Märchenstoffe verkitschen, entwickelt Pixar neue liebenswerte Charaktere, abgedrehte Plots oder taucht vertraute Mythen in Ironie.
So spielte der Pixar-Film "Die Monster AG" (2001) mit der Furcht unzähliger Kinder, hinter jeder Schranktür lauere ein Ungeheuer. Einfach, aber genial wurde die gewohnte Erzählperspektive umgedreht: Die Helden waren fest angestellte Monster, die mit professioneller Routine kleine Kinder erschrecken - wenn sie nicht gerade Mittagspause machen, mit Kolleginnen flirten oder an ihren Chefs verzweifeln. Kein Wunder, dass plötzlich auch viele Erwachsene in die Kinos liefen, um sich den vermeintlichen Kinderfilm anzusehen.
Der Hauptprozessor dieser modernen Animationsfilme summt im gammeligen Industriegebiet von Emeryville nahe Berkeley. Auf einem neun Fußballfelder großen Gelände steht ein zweistöckiges Gebäude aus rötlichem Klinker und Glas. Um das Haus herum wurde ein Amphitheater angelegt, ein Schwimmbad, eine parkartige Landschaft, Sportanlagen. 700 Menschen gehen hier jeden Tag ein und aus. Und einmal die Woche, freitags zumeist, kommt Steve Jobs vorbei.
Jobs, 48, ist eigentlich der Vorstandsvorsitzende von Apple Computer, Pixar ist seine Zweitfirma. Ihm persönlich gehören 55 Prozent der Pixar-Aktien - und mit diesem Anteil wurde Jobs, was er bei Apple bisher nicht schaffte: Milliardär.
Die Welt vor dem Werkstor mag grässlich sein, aber drinnen leben Pixar-Werktätige in einer Oase, in der die New Economy schadlos überdauert hat. Angestellte auf Skateboards flitzen über die Flure. Und natürlich haben die Mitarbeiter Billardtische, Saunen, einen modernen Fitnessraum, Kurse in Yoga und chinesischer Kalligrafie, einen Pizzaofen in der Kantine, Sofas in den Konferenzräumen und Pixar-Aktienoptionen im Bankdepot.
Jeder Animationskünstler durfte sich in seinem Büro mit Heimwerker-Attitüde eine eigene Welt erschaffen: Ein Büro sieht aus wie eine Puppenstube, ein anderes wie ein Blockhaus in der Wildnis, das nächste wie ein Stück Weltraum; keines gleicht dem anderen. Und zwischen alledem steht eine Bar mit Zapfhahn und eine Bühne für die hauseigenen Feierabendbands. Wenn Karl Marx diese Firma gekannt hätte - er hätte vermutlich andere Bücher geschrieben.
"Genau zwei Erfolgsgeheimnisse" gebe es bei Pixar, sagt Lasseters Kollege Andrew Stanton, der bei "Nemo" Regie führte und am Drehbuch mitschrieb: Zum einen sei "die Geschichte das Wichtigste". Das zweite Geheimnis sei die Distanz zu Hollywood und dessen Bräuchen. "Wir haben hier keine Marketinganalysen, kein Testpublikum, und wir sind auch keine abgestumpften Zyniker", sagt Stanton. "Wir arbeiten wie auf der Filmschule."
Während Pixar dank dieser Methode mit "Nemo" den fünften Hit in Folge produzierte, trocknet in den Zeichenstudios von Disney gerade die Tinte ein; der Witz hat sich schon vor langer Zeit verabschiedet. "Bärenbrüder", Disneys neuester Zeichentrickfilm (Produktionskosten: 90 Millionen Dollar), wurde zum US-Start Anfang November von der Kritik zerpflückt. Eine "Überdosis Ethno-Kitsch, recycelt aus anderen Disney-Filmen", diagnostizierte die "New York Times".
Auch kommerziell bleiben die betulichen "Bärenbrüder" (Deutschland-Start: März 2004) bislang hinter den Erwartungen zurück. Zuvor waren bereits die Disney-Filme "Der Schatzplanet" und "Atlantis" an den Kinokassen implodiert und hatten dabei Millionen Dollar in den Bilanzen vernichtet. Disneys Gewinn sank 2002 auf 1,24 Milliarden Dollar - ein Drittel weniger als 1997.
Jetzt breitet sich Endzeitstimmung aus in den Animationsabteilungen von Disney. Sogar Zeichentische wurden schon versteigert, ab 1299 Dollar pro Stück. In der Zentrale in Burbank mussten in den letzten zwei Jahren bereits 700 Zeichner die Stifte fallen lassen, die übrigen hatten Gehaltseinbußen von bis zu 50 Prozent hinzunehmen. Auch in Orlando, Paris und Tokio hat Disney Zeichner gefeuert. Alle, die noch mit der traditionellen zweidimensionalen Technik arbeiten, sind akut bedroht.
"2-D ist tot", verkündet Disney-Chef Eisner; "2-D-Animation ist der Sündenbock geworden für schlechte Drehbücher", höhnt Pixar-Mann Lasseter und streichelt sein Hawaii-Hemd. Wie auch immer: Disneys nächster klassischer Trickfilm, das für April 2004 geplante Country-Musical "Home on the Range", dürfte der letzte seiner Art sein. Es geht darin um singende Kühe, die - Ironie des Schicksals - eine alte Farm retten wollen.
Noch hat Eisner den Filmnachschub durch Pixar, um die Krise durchzustehen. Doch spätestens 2005 wird die Kreativ-Infusion gekappt: Zwei Filme müssen Lasseter und sein Team laut Vertrag noch liefern, dann ist Schluss - zumindest zu den gegenwärtigen Bedingungen. Hinter den Kulissen wird derzeit heftig über eine eventuelle künftige Zusammenarbeit gestritten. "Wir können jetzt jeden Vertrag bekommen, den wir wollen", prahlt Pixar-Boss Jobs; "wir können''s auch allein", heißt es bei Disney. Tatsache ist, dass auch Disneys Konkurrenten Warner, Fox und Columbia an einer Zusammenarbeit mit Pixar interessiert sind.
Schon heute nutzen fast alle Studios das von Pixar entwickelte Computerprogramm RenderMan, um ihre mit Kamera und Schauspielern gedrehten Filme durch Spezialeffekte aufzupeppen. Ob Roboterkämpfe in "Terminator 3", Zauberbesentouren in "Harry Potter" oder Parallelwelten in "Matrix": RenderMan ist immer dabei.
Doch nicht nur bei solchen Materialschlachten hilft Kollege Computer. Fast jeder aktuelle Kinofilm enthält mittlerweile am Computer generierte Bilder, so genannte CGIs - selbst der Kamerablick vom Himmel auf Lars von Triers spartanisches Kammerspielkaff "Dogville" wurde am Rechner erzeugt. Animationsfilme wie "Findet Nemo" und klassische Filme wachsen immer weiter zusammen.
Darin liegt jedoch auch eine Chance: Am Ende werden immer die Zuschauer entscheiden, ob ein Filmemacher die Technik in den Dienst einer guten Geschichte gestellt hat - wie bei "Findet Nemo". Oder ob die Tricktechnik zum Selbstzweck verkommen ist - wie bei fast allen neueren Action-Spektakeln à la "Matrix Revolutions".
Disney-Chef Eisner jedenfalls rüstet auf. Seine Zeichner müssen jetzt in Crash-Kursen lernen, Figuren am Computer zu entwerfen - und nicht mehr auf dem Papier. Sogar ein komplett am Computer animierter Film ist bereits in Arbeit: "Rapunzel Unbraided" ("Rapunzel entflochten"), frei nach den Gebrüdern Grimm, soll 2007 in die Kinos kommen. Ob Eisner die Premiere noch im Amt erlebt, ist allerdings fraglich: Sein Vertrag bei Disney läuft 2006 aus.
John Lasseter mag sich zu den Problemen der Konkurrenz nicht im Detail äußern, schließlich sei man im Moment sehr beschäftigt: Im November nächsten Jahres muss Pixar einen neuen Film, "The Incredibles", bei Disney abliefern.
Disney wird die Geschichte bekannt vorkommen: "The Incredibles" handelt von Superhelden, deren Talente nach Jahren des Müßiggangs ziemlich eingerostet sind. MARCO EVERS, MARTIN WOLF
* Co-Produzent Graham Walters , Regisseur Andrew Stanton, Co-Regisseur Lee Unkrich auf einem Unterwasserfoto.
Von Marco Evers und Martin Wolf

DER SPIEGEL 46/2003
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