Trotz der Flaute im deutschen Einzelhandel konnte der weltweit fünftgrößte Kaffeeproduzent Tchibo seinen Umsatz 2003 deutlich steigern. Der Konzern weist in seinem Geschäftsbericht, der am Donnerstag veröffentlicht wird, ein knapp zweistelliges Umsatzwachstum aus. Damit erhöhen sich die Verkaufserlöse von 3,1 Milliarden Euro im Jahr 2002 auf rund 3,4 Milliarden. Erstmals legt der Kaffeeröster auch den Quartalsbericht des Kosmetikkonzerns Beiersdorf vor, an dem Tchibo nach Anteilszukäufen und einem Aktienrückkaufprogramm die Mehrheit hält. Auch dessen Ergebnisse können Tchibo-Chef Dieter Ammer hoffnungsfroh stimmen. So erzielte Beiersdorf in den ersten drei Monaten des Jahres 2004 einen Umsatz von 1,17 Milliarden Euro und damit ein Plus von währungsbereinigt 6,5 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis spiegelt sich auch im Aktienkurs: Nachdem dieser auf Grund der Übernahme durch Tchibo auf 83,30 Euro im März eingebrochen war, stieg er seither kontinuierlich auf jetzt 93,50 Euro an.
DER SPIEGEL 20/2004
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