31.08.1955

WELFEN / GesellschaftDie Verzierung des Bundes

Ein Gremium bedeutender Persönlichkeiten - es ist an einen Oberlandesgerichtspräsidenten oder drei Landgerichtspräsidenten gedacht, die mit zwei anderen Herren zusammenwirken - soll Ende September eine Auseinandersetzung schlichten: den Streit zwischen
▷ Viktoria Luise, Prinzessin von Hannover, von Großbritannien und Irland, Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg, Tochter Kaiser Wilhelms II., 63, und
▷ ihrem Sohn Ernst August, Prinz von Hannover. von Großbritannien und Irland, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, Chef des Hauses Hannover (des Welfenhauses)*), 41.
Im alten hannoverschen Königshaus hat sich nämlich eine Situation ergeben, in die schon die preußische Königsfamilie hineingeraten ist, seit der Chef der Hohenzollern,
Louis Ferdinand, sich veranlaßt sah, von seiner Mutter, der Kronprinzessin Cecilie, zu behaupten, sie sei nach dem Tode des Kronprinzen nicht mehr im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte gewesen und habe unter ungünstigem Einfluß (ihres Hofrats Otto Groha) gestanden.
Die Rolle, die im Hause Hohenzollern der Hofrat Groha spielte, ist im Welfenhause der Vertrauten Viktoria Luises zugefallen, der ledigen Architektin Anneliese Peck aus Alfeld an der Leine.
Die Geschichte dieser Auseinandersetzungen begann noch vor dem Tode des alten Herzogs Ernst August mit der Gründung des "Niedersächsischen Frauenbundes e. V"., eines Zusammenschlusses von Damen, dessen Satzungen am 24. Januar 1949 beim Vereinsregister in Hannover hinterlegt wurden. In diesen Satzungen heißt es: "Der Bund bezweckt, auf der Grundlage christlichen Familienlebens, die Liebe zur Heimat zu stärken und Glauben und Treue in der Jugend wachzuhalten." Jede unbescholtene deutsche Frau kann Mitglied dieses Bundes werden, der Jahresbeitrag beträgt drei Mark. Und gleich unter der Überschrift "Niedersächsischer Frauenbund" stand in den Satzungen: "Protektorin: I. K. H. Frau Herzogin Viktoria Luise zu Braunschweig und Lüneburg."
Die zweite Vorsitzende des Niedersächsischen Frauenbundes, Aenne Hartmann, Gattin eines Redakteurs in Ruhe, erinnert sich nun heute, Anfang 1952 habe in den "Deutschen Stimmen", dem Organ der hannöversch-heimattreuen Deutschen Partei (DP), die Meldung gestanden, die DP beabsichtige, den niedersächsischen Bauern Berliner Ferienkinder zu schicken.
Der Hausvater des Jugenddorfes Limmer bei Alfeld hatte damals einer Anhängerin des Niedersächsischen Frauenbundes, der Architektin Anneliese Peck, gesprächsweise vorgeschlagen, der Frauenbund könne doch diese Kinderverschickung organisieren. Anneliese Peck griff den Gedanken auf, und die Idee gefiel der Protektorin des Frauenbundes, der Herzogin Viktoria Luise, ausgezeichnet.
Die Herzogin nutzte die erste Gelegenheit, die Absichten und Möglichkeiten der Kinderfreiplatz-Spende den führenden
Bundesschwestern des von ihr protegierten Niedersächsischen Frauenbundes vorzutragen. Heute haben die Damen des Bundesvorstandes, die Rechtsanwaltswitwe Agnes ("Aggie") von Alten (1. Vorsitzende), Aenne Hartmann (2. Vorsitzende) und die Ölkaufmannsgattin Lotte Musehold (1. Schatzmeisterin) das Gefühl, damals "überfahren worden zu sein".
Die Herzogin setzte ihnen nämlich auseinander, die Kinderfreiplatzspende werde in Hannover, am Sitz des Frauenbundes, wohl kaum als gemeinnützig anerkannt werden - was aus steuerlichen Gründen für eventuelle Spender nachteilig hätte sein können. Aenne Hartmann: "Wir waren zu harmlos damals." Anneliese Peck versicherte, die Anerkennung der Gemeinnützigkeit werde man zweifellos in Alfeld erlangen können, wo sie, das Fräulein Peck, hinreichend Beziehungen besitze.
Indes, die Kinderfreiplatz-Aktion wurde schließlich doch nicht vom Niedersächsischen Frauenbund e. V. organisiert. Zu diesem Zweck wurde vielmehr am 10. März 1952 die "Niedersächsische Kinderfreiplatz-Spende e. V." gegründet.
Erste Vorsitzende dieses Vereins wurde Herzogin Viktoria Luise. Die fünf weiteren Vorstandsmitglieder waren
▷ Dr.-Ing. Hans-Christoph Seebohm, Bundesminister für Verkehr,
▷ Dipl.-Landwirt Dr. phil. Hermann Neddenriep, Landtagsabgeordneter der Deutschen Partei,
▷ Witwe Martha Hoepfner, geb. Wölk,
▷ Bauer Ernst Ostermann, Ohlendorf, Haus Nr. 5, und
▷ Agnes von Grone, geb. Freiin von Hammerstein-Loxten, Westerbrak.
Sitz des Vereins wurde Alfeld an der Leine, Geschäftsführerin Fräulein Anneliese Peck, Architektin.
Die Kinderfreiplatzspende begann außerordentlich segensreich zu wirken. Es dauerte jedoch nicht lange, bis man sich über die Frage zu streiten begann, wessen Verdienst dieses Werk denn sei. Während in der Öffentlichkeit die Aktion mehr und mehr allein dem Wirken der Herzogin Viktoria Luise zugeschrieben wurde, sagten die Damen des Niedersächsischen Frauenbundes, sie seien es gewesen, von denen die Initiative zu dieser populären Aktion ausgegangen sei.
Anneliese Peck wurde der Herzogin bald unentbehrlich. Von den Damen des Frauenbundes jedoch wurde die Architektin mehr und mehr als störend empfunden. Anneliese Peck meldete sich am Telephon, wenn Damen aus den Familien des niedersächsischen Adels anriefen, um der Herzogin ihre Aufwartung zu machen oder sie einzuladen.
Die Architektin hatte die Aufgabe ihres Lebens gefunden. Sie hielt die Fäden des ständig wachsenden Sozialwerkes fest in der Hand. Wo die Herzogin sich zeigte, war sie an ihrer Seite. Im Glanz der fürstlichen Sonne stand sie oft im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Bei festlichen Anlässen und bei Jubiläen der Kinderfreiplatzspende ließ sich Anneliese Peck nicht von der Seite der Herzogin oder des zweiten Vorsitzenden, des Bundesministers Seebohm, verdrängen.
Für den alten niedersächsischen Adel war das innige Verhältnis der Herzogin zur Architektin Anneliese Peck nicht erfreulich. Sagt Anneliese Peck heute: "Einige Damen haben ein Interesse gehabt, einen Keil zwischen uns zu treiben." Es sei nicht einfach gewesen, den von den alten adligen Damen gewünschten Ton zu finden, meint sie und setzt hinzu: "Warum ist keine junge Adlige gekommen, die mitgemacht hat?"
Aber auch für die Bediensteten auf der Marienburg, dem Sitz der Welfen bei Nordstemmen, 25 Kilometer von Hannover, war es offenbar nicht einfach, den Ton der Anneliese Peck zu ertragen. Es kam zu Beschwerden. Mehrfach gab das Fräulein Peck den alten Bediensteten, die dem Welfenhause schon seit Jahrzehnten dienen, Anweisungen im Befehlston. Die Herzogin ließ ihre Gehilfin häufig in der Burg übernachten. Die täglich zu wechselnde seidene Bettwäsche des Gastes war einmal der Anlaß einer heftigen Unterhaltung zwischen Anneliese Peck und einem der Bediensteten.
Als der alte Herzog Ernst August im Januar 1953 gestorben war, machte Witwe Viktoria Luise der Vorsitzenden des Niedersächsischen Frauenbundes, Aggie von Alten, handschriftlich den Vorschlag, die Gattin ihres Sohnes Ernst August, Ortrud, geborene Prinzessin zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg, zur Protektorin des Bundes zu machen. Der Frauenbund hingegen beschloß, die Herzogin solle weiterhin seine Protektorin sein. Ortrud wurden die Jugendgruppen angetragen.
Dieser Beschluß konnte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Beziehungen zwischen dem Frauenbund und seiner hohen Protektorin wegen des Kinderverschickungswerkes nicht die besten waren. Die Vertraute Viktoria Luises, Anneliese Peck, war auch bei dem Chef des Hauses, dem jungen Ernst August, schließlich so sehr in Ungnade gefallen, daß der Prinz der Anneliese Peck durch das Sekretariat der Marienburg mitteilen ließ, er habe für sie "Burgverbot" erlassen. Anneliese Peck heute: "Der Prinz muß diese Entscheidung allein verantworten."
Die Parteigänger der alten Herzogin sind fest davon überzeugt, daß die Vorsitzenden des Niedersächsischen Frauenbundes dem jungen Herzog nahelegten, Anneliese Peck von der Herzogin zu trennen: Die Erfolge der Niedersächsischen Kinderfreiplatzspende hätten den Neid der Damen erweckt, und die Damen seien auch verstimmt gewesen, weil die Herzogin sich kaum mehr um den Niedersächsischen Frauenbund gekümmert habe, der unter ihrem Protektorat stand.
Einige Zeit später versuchte Ernst August, den Forstassessor a. D. Werner Stille zum Geschäftsführer der Niedersächsischen Kinderfreiplatzspende zu machen. Er suchte - zusammen mit seinem Bruder Welf Heinrich - den zweiten Vorsitzenden der Kinderfreiplatzspende auf, den Bundesminister Seebohm. Ernst August hatte die Idee, der Forstassessor Stille könne zugleich auch Geschäftsführer des Niedersächsischen Frauenbundes werden.
Vor allem des Forstassessors wegen sei es zu dem Zerwürfnis zwischen Mutter Viktoria Luise und Sohn Ernst August gekommen, behauptet heute die Gruppe um die alte Herzogin. Viktoria Luise brachte Stille auf Seebohms Veranlassung zwar bei der Kinderfreiplatzspende unter, entließ ihn dann aber wieder, weil er seine Tätigkeit nicht auf die Kinder der Freiplatzspende beschränkte.
Wegen Stilles Entlassung kam es zwischen der Herzogin und ihrem Sohn, dem Prinzen, zu einer heftigen Auseinandersetzung. Der Prinz sagte zu seiner Mutter: "Zuerst hast du Stille in den Himmel gehoben, und jetzt verurteilst du ihn. Du bist zu impulsiv. Ich trete weiterhin für Stille ein." Bei dieser Gelegenheit deutete der Sohn seiner Mutter an, es sei dem Hause dienlicher, wenn sie die Kinderfreiplatzspende vollkommen aufgebe.
Als Viktoria Luise hörte, daß ihr Sohn mit Seebohm gesprochen hatte, fuhr sie
sofort nach Bonn und ließ sich vom Bundesverkehrsminister und Mitvorsitzenden der Kinderfreiplatzspende über das Gespräch berichten. Kaum nach Hannover zurückgekehrt, rief sie, Anfang März 1954, bei den Redaktionen der hannoverschen Zeitungen an und teilte mit, die Niedersächsische Kinderfreiplatzspende sei aufgelöst. (Offizielle Auflösung: 26. April 1954.) Ehe ihre Gehilfin Anneliese Peck ausgebootet würde, wollte sie lieber die ganze Freiplatzspende fallen lassen.
Am selben Abend noch begab sich die Herzogin mit Anneliese Peck zu später Stunde in die Wohnung der zweiten Vorsitzenden des Niedersächsischen Frauenbundes, Aenne Hartmann, und erklärte: "Es ist alles aus! Sagen Sie es allen Leuten, Neid und Mißgunst haben das Werk der Herzogin zerstört."
Welcherlei Deutungen es für diese jähe Auflösung des mildtätigen Werkes gab, geht aus einem Briefwechsel zwischen der Bundesschwester Anna von Lüneburg, geborener von Klencke, und dem jungen Ernst. August hervor.
Anna von Lüneburg hatte am 20. August 1954 geschrieben: "Gnädiger Prinz. Ew. Königl. Hoheit bitte ich um die Erlaubnis, eine Anfrage stellen zu dürfen. Es sind so viele irreführende Nachrichten durch die Presse gegangen, daß ich dankbar wäre, die wirkliche Stellungnahme Ew. Königl. Hoheit zur Auflösung der Kinderfreiplatzspende zu erfahren.
"Ebenso auch die Ansicht Ew. Königl. Hoheit über die Neugründung respektive die Wiederaufnahme der Arbeit in der Kindererholung, nicht der Berliner Kinder, sondern der notleidenden in unserem Hannoverlande, die vor der Kinderfreiplatzspende vom hannoverschen Frauenbund geleistet wurde.
"Wenn ich die Ansicht Eurer Königlichen Hoheit erfahren darf, so wäre ich natürlich besser in der Lage, allen irreführenden Nachrichten entgegentreten zu können. Euer Königlichen Hoheit ganz ergebene Anna von Lüneburg, geb. von Klencke."
Der Prinz Ernst August antwortete sechs Tage später: "Meine Mutter hat zu meinem großen Bedauern und ohne mein Wissen, währenddem ich zu Besuch bei meiner Schwester in Athen*) war, plötzlich eigenhändig die Kinderfreiplatzspende aufgelöst. Die Gründe hat sie mir nie mitgeteilt ...
"Bedauert habe ich nur, daß meine Mutter sich von einer einzigen Mitarbeiterin sehr ungünstig hat beeinflussen lassen. Diese hat durch ihr Verhalten viel berechtigte Kritik hervorgerufen und meine Mutter ganz einseitig informiert. Als diese Mitarbeiterin sich dann auch noch in meine Haus- und Familienangelegenheiten einmischte und meinen treuesten Angestellten Vorwürfe zu machen wagte, als ob sie deren Vorgesetzte wäre, habe ich ihr im vollen Einvernehmen mit meinen Brüdern den Zutritt zu meinem Hause verboten.
"Ob ihre Tätigkeit in der Kinderfreiplatzspende Anlaß zu Kritik gegeben hat, muß ich den anderen Mitarbeitern überlassen, die allein dafür zuständig sind ... Ernst August."
Diese Andeutung Ernst Augusts zielte offenbar auf Behauptungen, bei der Kinderfreiplatzspende habe Anneliese Peck die Geschäfte außerordentlich unklar und großzügig geführt.
Der Liquidator der Aktion, der Regierungspräsident zur Disposition Wilhelm Backhaus, bestätigt jedoch, der Verein sei von den zuständigen Behörden überprüft worden. Das Landesjugendamt habe die
Geschäftsführung und die Kinderverschickung allgemein als gut bezeichnet. Die Buchstelle der Kreishandwerkerschaft bescheinigte in einem Prüfungsbericht: "Die Belege sind sauber geordnet und sauber und vollzählig aufgerechnet. Erinnerungenwaren nicht zu ziehen."
Nachdem die Niedersächsische Kinderfreiplatzspende so geendet hatte, befaßte sich der Vorstand des Niedersächsichen Frauenbundes mit dem Plan, seine Statuten zu ändern und selbst Kinderverschickungen zu organisieren. Herzogin Viktoria Luise, die ihre Energie nach dem Ende der Kinderfreiplatzaktion wieder voll dem Niedersächsischen Frauenbund widmen konnte, verlangte jedoch, daß bei Gelegenheit der Statutenänderung ein Weisungsrecht der Protektorin statutarisch verankert werden müsse. Überdies verlangte die Herzogin, man müsse die Frauenbundsvorsitzende Aggie von Alten, die so voller Aversionen gegen Anneliese Peck war, absetzen.
In einer Vorstandssitzung am 13. Oktober 1954 im "Rheinischen Hof" zu Hannover. die der Klärung dieser Fragen dienen sollte, kam es zu turbulenten Szenen. Der dreizehnköpfige Bundesvorstand des Frauenbundes war um die Herzogin versammelt. Mit Verblüffung sahen die Kellner, welch gestaute Energien hier frei wurden. Zwei Damen bekamen Herzkrämpfe, eine der Damen mußte aus der Sitzung hinausgetragen werden.
Die mit einigen Faustschlägen auf den Tisch unterstrichenen Forderungen der Herzogin wurden von Anna von Lüneburg dahingehend zusammengefaßt, Ihre Königliche Hoheit beabsichtige offenbar, erste Vorsitzende des Frauenbundes zu werden. Die Herzogin erwiderte, sie verlange, ihre Protektoratsrechte genau formuliert in den neuen Satzungen zu finden. Die Sitzung verlief ergebnislos.
Eine Woche später, am 20. Oktober 1954, trat im Alten Rathaus zu Hannover eine Generalversammlung des Niedersächsischen Frauenbundes zusammen, um neue Satzungen zu beschließen. Der Hinweis darauf, daß die Herzogin Viktoria Luise Protektorin des Bundes sei, wurde aus den Statuten getilgt. Statt dessen wurde ein neuer Passus aufgenommen: "Der Bund erblickt seine Hauptaufgabe in der karitativen Betätigung:
▷ für das bedürftige Alter durch Zuwendung von Lebensmitteln, Kleidung, Wäsche usw. zu sorgen,
▷ für die heranwachsende Jugend ebenfalls durch Spenden von Lebensmitteln, Kleidung und Wäsche sowie Spenden an Kinderheime, besonders aber durch Vermittlung von Ferienfreiplätzen in Häusern niedersächsischer Bauern tätig zu werden."
Der Niedersächsische Frauenbund wollte sich jetzt vor allem den niedersächsischen Kindern widmen. Nach Anneliese Pecks Urteil hatten die Damen des Frauenbundes zuzeiten der Niedersächsischen Freiplatzspende ihre Hilfstätigkeit darauf beschränkt,
gelegentlich bei den Ankünften der Berliner Kinder auf dem Bahnhof anwesend zu sein. Dies empört Aenne Hartmann, zweite Bundesvorsitzende, ganz besonders. Sie weist darauf hin, daß die Damen des Frauenbundes von morgens bis abends für die Kinderfreiplatzspende unterwegs waren, ohne dafür besoldet worden zu sein, während Fräulein Peck ja doch wohl eine monatliche Entschädigung
erhalten habe. Tatsächlich bekam Anneliese Peck monatlich 200 Mark. Außerdem hatte sie einen Wohnraum ihres väterlichen Hauses als Geschäftszimmer an die Kinderfreiplatzspende vermietet.
Um die neuen Satzungen des Frauenbundes durchzusprechen, trafen Ende Oktober 1954 die Herzogin, Aggie von Alten und Aenne Hartmann wieder im "Rheinischen Hof" zusammen. Als Aenne Hartmann - nach einigen Faustschlägen Viktoria Luises auf den Tisch - bat, den Raum verlassen zu dürfen, sie müsse zur Beerdigung ihrer Mutter, sagte die Herzogin: "Das interessiert mich überhaupt nicht, Sie bleiben hier." Einige Minuten später entschuldigte sich Viktoria Luise, nahm Aenne Hartmann in den Arm und tröstete sie.
Zu einer Debatte über die neuen Statuten kam es aber nicht mehr. Die Herzogin nahm die neuen Satzungen, in denen von einer Protektorin nun keine Rede mehr war, mit auf die Marienburg. Wenig später ging bei Aenne Hartmann das Telephon. Viktoria Luise erklärte der zweiten Bundesvorsitzenden des Niedersächsischen Frauenbundes unmißverständlich: "Ich entziehe Ihnen hiermit mein Vertrauen."
Dabei ließ Viktoria Luise es aber nicht bewenden. Sie suchte die ihr treuen Ortsgruppen des Niedersächsischen Frauenbundes auf, und so kam es am 7. März 1955 zu einer außerordentlichen Generalversammlung, wieder im Alten Rathaus zu Hannover.
Einziger Punkt der Tagesordnung: "Entgegennahme einer Erklärung der Protektorin des Niedersächsischen Frauenbundes, I K. H. Frau Herzogin Viktoria Luise zu Braunschweig und Lüneburg."
Die Kaisertochter hat hauptsächlich im Braunschweiger Raum Anhängerinnen. Von dort kamen sie in Omnibussen heran. Die Damen des hannoverschen Vorstandes hatten solchen Ansturm nicht erwartet und forderten die Frauenbündlerinnen auf, ihre Mitgliedskarten vorzuweisen. Am Eingang kam es zu weiblichen Gefühlsäußerungen größeren Ausmaßes, bis die Herzogin oben an der Treppe erschien und mit befehlender Stimme rief: "Was machen Sie da, lassen Sie die Damen herein!"
Der Bundesvorstand hatte seinen Juristen, Dr. von Polentz, mitgebracht, der von der Herzogin mit den Worten begrüßt wurde: "Was machen Sie hier? Sie haben hier nichts zu suchen! Machen Sie, daß Sie ''rauskommen!" Der Jurist machte darauf eine tiefe Verbeugung, küßte der Herzogin die Hand und verließ den Saal.
Das Organisationstalent Viktoria Luises bewährte sich. Die Anhängerinnen der Herzogin saßen geschlossen und kampfbereit. Die Herzogin sprach zweieinhalb Stunden. Sie bot den zum Teil recht unwissenden, aber mit geröteten Wangen folgenden Damen ein hervorragendes Schauspiel und begann ihre Darlegungen mit dem Hinweis:
"Ich habe hier leider der Deutlichkeit halber festzustellen, daß Frau von Alten und Frau Hartmann mich nicht darüber informiert haben, daß erstens bei der Neufassung der Satzung im Gegensatz zu der alten Satzung mein Protektorat weggelassen wurde und weiter dieses Protokoll (vom 20. Oktober) einen Inhalt hatte, der mich zutiefst verletzten mußte. Ich möchte es dem Urteil der Mitglieder des Niedersächsischen Frauenbundes überlassen, ob dort mein Protektorat als Verzierung des Bundes dargestellt werden darf."
Viktoria Luise sprach davon, der Niedersächsische Frauenbund habe die Treue wachhalten wollen, seine Führung habe sich
jedoch der Erkenntnis verschlossen, daß es auch einer Protektorin gegenüber ungeschriebene Pflichten und Verantwortung gebe. Alsdann verwahrte sich die Kaisertochter gegen die Bemühungen des Frauenbundes, die Kinderfreiplatzspende unter seiner Regie fortzuführen. Sie zitierte Aggie von Alten, die an Viktoria Luise geschrieben hatte: "Wenn Fräulein Peck in fanatischer und rücksichtsloser Weise unsere Arbeit stören will, so werden wir uns dagegen zu wehren wissen."
Die Herzogin wunderte sich laut, "in welcher Form man sich das geistige Eigentum anderer Menschen zu Nutzen machen muß, um sich Aufgaben zu erschließen", sie verbat sich die Meinung, einem schlechten Einfluß Dritter zu unterliegen. Sie las einen Brief der Hete Steinweg, der ersten Vorsitzenden der Braunschweiger Sektion des Niedersächsischen Frauenbundes e. V., vor:
"Wir wissen nichts Näheres, wir wissen nur, daß unsere geliebte Herzogin tieftraurig ist und möchten flammenden Herzens im Namen aller Bundesschwestern unsere bedingungslose Hingabe und Treue für unsere hohe Protektorin zum Ausdruck bringen mit der Bitte, dieses Bekenntnis in Ihrer Generalversammlung verlesen zu wollen. Aus dieser unserer Liebe und Treue heraus erfüllen wir ganz selbstverständlich alle Wünsche unserer Protektorin, ja, wir vertreten eindeutig den Standpunkt, daß in grundsätzlichen Fragen seitens des Bundesvorstandes die Genehmigung der Protektorin eingeholt werden muß."
Viktoria Luise sagte, es sei kein unbilliges Verlangen, in wichtigen Fragen zu Rate gezogen und unterrichtet zu werden, anderenfalls sei die Aufgabe einer Protektorin eine äußerliche Farce. Aber sie las auch den Brief Aggie von Altens vor: "Wir haben wiederholt darauf hingewiesen, daß ein Ausbau eines Protektorats nicht möglich ist. Es drängt sich allmählich die Frage auf, welchem Zweck dieser Ausbau dienen soll, der mit solchem Nachdruck gefordert wird."
Viktoria Luise fand dann die Worte: "Der Kampf um das Recht ist wohl zur Sendung meines Lebens geworden - und das will ich hier offen in dieser ernsten Stunde bekennen: Ich habe vor über 40 Jahren als Tochter des Hauses Preußen den Mut gehabt, gegen das Unrecht von 1866 zu kämpfen und für das Recht des Hauses Hannover zu stehen*). Über große Schwierigkeiten politischer Art hinweg glaube ich mit der Hilfe meines Mannes und auch meines Vaters dazu beigetragen zu haben, das Recht unseres welfischen Hauses für alle Zeiten vor der Geschichte unseres Volkes fest zu verankern."
Und sie schloß mit einem Brief der Braunschweiger Sektion, der mit den Worten begann: "Durchlauchtigste Herzogin! Gnädigste Herzogin und Frau", und der Viktoria Luise dann empfahl, die Zusammenarbeit mit dem hannoverschen Bundesvorstand abzulehnen und das Protektorat für den Braunschweiger Frauenbund zu übernehmen.
Dieser Brief endete mit den Worten: "Denn wir empfinden es als heimatverbundene Braunschweiger Frauen in dieser Notzeit unseres Volkes als eine Gnade, daß Eure Königliche Hoheit als unsere geliebte
einstige Landesmutter, der wir nach wie vor in Liebe und Treue ergeben sind, gemeinsam mit uns Wege findet, der Heimat und der notleidenden Bevölkerung zu dienen."
Die Rede Viktoria Luises wurde als 39seitige Broschüre in etwa 1000 Exemplaren kurze Zeit später an die über 700 Mitglieder des Frauenbunds, an die Anhänger des Welfenbundes und andere Interessierte versandt. Aggie von Alten kann sich heute noch darüber entrüsten, daß die Broschüre sogar im Salon der Kosmetikerin
und Masseuse Auguste ("Auki") von Münchhausen, Hannover, Richard-Wagner-Straße 25, auslag.
Diese Rede war dann der Anlaß zu einem Brief Ernst Augusts an den Vorstand des Niedersächsischen Frauenbundes, zu Händen Frau Agnes von Alten, geb. von Klenck, Hemmingen über Hannover:
"Der Niedersächsische Frauenbund Braunschweig e.V. versendet in größerem Umfange den Abdruck einer Rede Ihrer Königlichen Hoheit der Herzoginmutter, in welcher der Vorstand des Niedersächsischen Frauenbundes mehrfach angegriffen wird. Das nötigt mich, dem Vorstand folgendes mitzuteilen:
"Ihnen werden die Veränderungen im Gemütszustand Ihrer Königl. Hoheit der Herzoginmutter nicht entgangen sein. In der Familie jedenfalls beobachten wir mit wachsender Sorge eine Nervenüberreizung und Zwangsvorstellungen, welche Beeinflussungen, Handlungen, Wünsche und Behauptungen erklärlich machen, die normalerweise nicht auftreten würden.
"Als Chef unseres Hauses muß ich Ihnen dieses mitteilen und tue das im Einverständnis mit meinen Geschwistern, weil sich auch eine unangenehme Tatsache, die wir als eine schwere Prüfung empfinden, nicht länger verheimlichen läßt, wenn das Ansehen des Hauses und die Ehre dritter Personen auf dem Spiele stehen. Daher ermächtige ich Sie auch, von dieser Erklärung den geeigneten Gebrauch zu machen, um Ihrer angegriffenen Ehre Genugtuung zu verschaffen.
"Sie werden nach dieser Erklärung Verständnis haben für Handlungen und Worte, die sie sonst kränken müßten. Wir empfinden in unserer schmerzlichen Lage alle Zeichen der Anhänglichkeit an Ihre Königl. Hoheit die Herzoginmutter und an uns mit besonderem Danke, und wir können unsere Bitten und Hoffnungen nur vereinigen in dem Wunsche nach einer baldigen Beruhigung Ihrer Königl. Hoheit. Ernst August."
Der Prinz, selbst Doktor der Jurisprudenz, hatte diesen Brief nach langen Überlegungen und inneren Kämpfen mit der Unterstützung zweier weiterer Juristen und mit der Hilfe der Exzellenz Knoke, eines königstreuen Hofmannes, verfaßt. Abschriften erhielten der evangelische Landesbischof D. Dr. Hans Lilje, der jetzige Ministerpräsident Heinrich Hellwege und etwa ein Dutzend Personen, die dem Hause seit langem vertraut sind.
Mit diesem Brief nun hatte der Herzog Ernst August die Auseinandersetzungen mit seiner Mutter auf einen gewissen Höhepunkt getrieben. Mutter und Sohn begegnen sich auf der Marienburg nur noch, falls die Etikette dies - etwa bei Anwesenheit wichtiger Gäste - unumgänglich notwendig macht. Die übrigen Kinder Viktoria Luises, Georg Wilhelm, 40, Friederike Luise, Königin von Griechenland, 38, Christian, 36, und Welf Heinrich, 32, stehen sämtlich auf der Seite ihres Bruders, des Prinzen Ernst August.
Als Viktoria Luise ihrem Schwiegersohn, dem König Paul von Griechenland, im vorigen
Jahr in Gmunden (Östereich), auf dem Familiensitz der Welfen, ins Vertrauen ziehen wollte, gelang das nicht. Viktoria Luise wollte den König zur Seite nehmen, als er sich von ihr verabschiedete. Aber Königin Friederike wartete so lange an der Tür, bis der Monarch die beginnende Aussprache mit seiner Schwiegermutter abbrechen mußte.
Am 11. Juli 1955 wurde in Hannover Prinzessin Olgas 71. Geburtstag gefeiert. Viktoria Luise zeigte ihren Schwägerinnen Olga und Alexandra*) bei dieser Gelegenheit einen Brief ihres Sohnes Ernst August, in dem ihr nahegelegt wurde, Gmunden und Umgebung zu meiden. In Gmunden haben die Welfen einen Besitz, der von Königin Friederike von Griechenland unterhalten wird. Die Herzogin erwähnte, wenn sie nicht nach Gmunden fahren dürfe, werde sie einen Teil ihres Schmucks verkaufen müssen, um sich einen Sommerurlaub erlauben zu können. Darauf wandten Alexandra und Olga ein, es handele sich bei dem Schmuck doch um Familieneigentum. Aber Viktoria Luise erklärte, die Pretiosen seien Geschenke ihres Schwiegervaters und Kaiser Wilhelms II., ihres Vaters.
Wegen des Schlafzimmers ihres verstorbenen Mannes hatte Viktoria Luise ebenfalls einigen Ärger. Sie hatte gebeten, das Zimmer unverändert zu lassen, doch der Raum wurde als Gästezimmer verwendet, und die persönlichen Andenken verteilte man auf andere Räume.
Der Herzogin wurde Verschwendungssucht nachgesagt. Der Liquidator der Kinderfreiplatzspende, Regierungspräsident zur Disposition Backhaus, weiß sich jedoch zu erinnern, daß die Herzogin auf gemeinsamen Fahrten Butterbrote aus der Brotbüchse zog und Kaffee aus einer Thermosflasche trank. Zwar habe sie stets versichert, es mache ihr Spaß. Trotzdem sei es offensichtlich gewesen, daß sie es aus Sparsamkeit getan habe. Andererseits aber gibt Viktoria Luise durchschnittlich Trinkgelder von fünf oder zehn Mark. Auch bei Telephonaten über längste Strecken ist Sparsamkeit nicht zu beobachten. Bei Eisenbahnfahrten wiederum benutzt sie die dritte Klasse.
Weil Ernst August Hackerbräu - Aktien verkauft habe, die ihr gehörten, hat Viktoria Luise jetzt ihren Söhnen Ernst August und Welf Heinrich die Bankvollmacht entzogen. Sie glaubt festgestellt zu haben, daß auf ihrem Konto 16 000 Mark fehlen, über deren Verwendung ihr keine genügenden Auskünfte gegeben worden seien.
Anwalt Viktoria Luises ist der niedersächsische Landtagspräsident Dr. Werner Hofmeister (CDU). Ernst August ist aufgefordert worden, seine brieflichen Behauptungen zurückzunehmen, Viktoria Luise habe Zwangsvorstellungen. Ernst August hat das abgelehnt. Aber er stimmte dem Vorschlag zu, die ganze Angelegenheit im September einem Gremium zur Entscheidung vorzulegen, um einen unerquicklichen Prozeß zu vermeiden.
Herzogin Viktoria Luise hat ihr Testament nicht nur von einem Notar, sondern auch von einem Psychiater beglaubigen lassen. Ihren 63. Geburtstag will sie am 13. September im Dom zu Braunschweig festlich begehen, dem Gotteshaus jener Stadt, dessen Niedersächsischer Frauenbund ihr in allen Wirren die Treue gehalten hat und sie weiterhin als seine Protektorin ansieht.
Der hannoversche Gesamtvorstand des Frauenbundes unter Aggie von Alten will aber gerichtlich gegen den Braunschweiger Verband vorgehen, falls er sich weiterhin als "Niedersächsischer Frauenbund" bezeichnen sollte.
*) Die Welfen, die aus Oberitalien und Kärnten stammen, waren im Mittelalter Herzöge von Bayern und Sachsen (1129-1195: Heinrich der Löwe) und wurden 1235 von Kaiser Friedrich II. mit dem Herzogtum Braunschweig - Lüneburg belehnt. 1692 wurde Herzog Ernst August aus der in Hannover regierenden "cellischen" Linie der Welfen Kurfürst von Hannover. Da seine Frau das einzige protestantische Glied des britischen Königshauses der Stuarts war, wurde beider Sohn Georg Ludewig 1714 als Georg I. auch König von Großbritannien und Irland. 1814 wurde Hannover zum Königreich erhoben. 1837 endete mit dem Tode König Wilhelms IV., der keine legitime Nachkommenschaft, sondern nur zehn Kinder von einer irischen Schauspielerin hinterließ, die Personalunion Großbritannien-Hannover. In England bestieg Wilhelms Nichte Viktoria den Thron, in Hannover sein Bruder Ernst August. 1866 ging den Welfen auch die hannoversche Königskrone verloren, als die hannoverschen Truppen nach wenigen Tagen im preußischösterreichischen Krieg die Waffen streckten. Das Königreich Hannover wurde von Bismarck annektiert und preußische Provinz. Seit 1884 versuchten die ihres Thrones verwiesenen Welfen, den verwaisten Thron des Herzogtums Braunschweig zu besteigen, was aber - wegen Einspruchs des Bundesrats - erst 1913 gelang. 1918 mußte Herzog Ernst August, der Vater des jetzigen Chefs des Hauses, auch diesen Thron wieder räumen.
*) Königin Friederike von Griechenland.
*) Der seit der Annexion Hannovers durch Preußen (1866) schwelende Streit zwischen den Hohenzollern und den Welfen wurde dadurch begraben, daß 1913 die einzige Tochter Kaiser Wilhelms II., Viktoria Luise, den Welfenherzog Ernst August gegen den Widerstand altpreußischer Konservativer heiratete. Fünf Monate später übernahm ihr Gatte die Regierung des Herzogtums Braunschweig, woran die Welfen seit 1884 nach dem Verlust der Kronen von Großbritannien (1837) und Hannover (1866) durch Bundesratsbeschlüsse gehindert worden waren.
*) Die Prinzessinnen Alexandra und Olga sind Schwestern des 1953 verstorbenen Gatten Viktoria Luises, Ernst August.

DER SPIEGEL 36/1955
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