11.10.2004

„ICH WAR EIN WRACK“

AUSZUG AUS BOB DYLANS „CHRONICLES - VOLUME ONE“
Wir schrieben das Jahr 1987, und meine Hand, die ich mir bei einem idiotischen Unfall schwer verletzt hatte, erholte sich langsam. Sie war bis auf die Knochen zerfetzt und zerfleischt gewesen und noch lange nicht wieder gesund - sie fühlte sich an, als sei es gar nicht meine eigene. Ich wusste nicht, wie mir geschah; es war eine bizarre Laune des Schicksals. Alle meine Aussichten waren dahin. Vom Frühjahr an war ich für hundert Konzerte gebucht, und ob ich auftreten konnte, stand in den Sternen. Ein ernüchternder Zustand. Wir hatten erst Januar, aber meine Hand brauchte noch viel Zeit, um auszuheilen und sich zu regenerieren.
Ich starrte durch die Glastüren in den überwucherten Garten hinaus, die Hand fast bis zum Ellbogen in Gips, und mir ging auf, dass meine Tage als Gitarrist gezählt sein konnten. In gewisser Hinsicht hätte das gepasst, weil ich mir bis dahin selbst etwas vorgemacht und das Talent, das mir zur Verfügung stand, schon weit überstrapaziert hatte. Das war mir schon seit längerem klar. Aber in letzter Zeit hatte sich einiges getan, und jetzt machten mir die weit reichenden Konsequenzen meiner Lage Sorgen.
Die Öffentlichkeit war seit Jahren häppchenweise mit allen meinen Studioaufnahmen versorgt worden, aber irgendwie waren mei-
ne Live-Auftritte dem Geist der Songs nie gerecht geworden - es fehlte der richtige Dreh. Vieles war verschwunden, darunter nicht zuletzt die Intimität. Die Zuhörer mussten sich gefühlt haben, als gingen sie durch verlassene Obstgärten und totes Gras. Jetzt würde mein Publikum - oder mein künftiges Publikum - nie die Gelegenheit haben, das frisch gepflügte Terrain zu erkunden, auf das ich mich begeben wollte. Es gab diverse Gründe für diese Misere, Gründe, warum aus meinen Auftritten die Luft raus war. Ich war immer produktiv gewesen, aber nie exakt, und zu viele Umwege hatten aus meinem musikalischen Weg ein Rankengestrüpp gemacht. Ich war ausgetretenen Pfaden gefolgt, aber das hatte nichts gebracht. Die Fenster waren seit Jahren mit Brettern vernagelt und von Spinnweben überzogen, und das alles war mir längst klar.
Die letzten zehn Jahre hatten mich beruflich ziemlich ausgelaugt und mitgenommen. Oft hatte ich mich, wenn ich vor Auftritten in die Nähe der Bühne kam, bei dem Gedanken ertappt, dass ich ein Versprechen brach, das ich mir gegeben hatte. Was ich mir versprochen hatte, wusste ich nicht mehr genau, aber ich wusste, dass ich es irgendwo im Hinterkopf hatte. Ich ging in mich, aber offenbar gab es keine Faustregel. Wenn ich das Problem kommen gesehen hätte, dann hätte ich vielleicht eingreifen können, aber ich war ahnungslos gewesen. Das hektische Treiben meiner Bühnentage hatte sich schon seit einiger Zeit verlangsamt und war nun fast zum Erliegen
gekommen. Ich hatte mir zu oft selbst in den Fuß geschossen.
Es ist schön, eine Legende zu sein, und die Leute zahlen Geld dafür, die Legende zu sehen, aber die meisten tun sich das nicht öfter als einmal an. Man musste etwas zu bieten haben und durfte nicht die eigene Zeit und die aller anderen vergeuden. Ich war nicht völlig von der Bildfläche verschwunden, aber die Straße war schmaler geworden und fast gesperrt, obwohl sie doch eigentlich weit offen stehen sollte. Ich war noch nicht ganz abgetreten. Noch lungerte ich draußen vor der Tür herum.
In mir selbst war jemand verschollen, den ich finden musste. Ab und zu raffte ich mich auf und wollte eine Lösung erzwingen. Die Natur kann alles heilen, und in der Natur suchte auch ich gewöhnlich mein Heil. Ich fand mich auf einem Hausboot wieder, einem schwimmenden Wohnmobil, wo ich auf eine Stimme hoffte. Langsam kroch ich dahin - nachts lag ich an einem geschützten Strand in der Wildnis - um mich herum Elche, Bären, Rotwild, der scheue Timberwolf - an stillen Sommerabenden lauschte ich dem Ruf des Seetauchers. Nachdenken. Aber es nützte nichts. Ich fühlte mich erledigt, ich war ein ausgebranntes Wrack.
In meinem Kopf rauschte es zu laut, und ich konnte nicht abschalten. Wo ich auch hingehe, bin ich ein Troubadour der Sechziger, ein Folkrock-Fossil, ein Verseschmied aus vergangenen Tagen, ein fiktives Staatsoberhaupt aus einem Land, das keiner kennt. Ich bin in den bodenlosen Abgrund der kulturellen Vergessenheit gestürzt. Das stimmt alles. Ich kann''s nicht ändern. Wenn ich den Wald verlasse, erkennen mich die Leute schon von weitem. Ich weiß, was sie denken. Ich darf mir nichts vormachen.
Ich war achtzehn Monate lang mit Tom Petty and The Heartbreakers auf Tournee. Es sollte das letzte Mal sein. Ich war von jeglicher Inspiration abgeschnitten. Das bisschen, über das ich vielleicht noch verfügt hatte, war zusammengeschrumpft und verschwunden. Tom war auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft und ich auf dem Tiefpunkt der meinen. Ich konnte nichts dagegen tun. Alles lag in Trümmern. Meine eigenen Songs waren mir fremd geworden. Ich hatte die Fähigkeit verloren, ihren Nerv zu treffen; ich konnte nicht einmal mehr die Oberfläche ankratzen. Mein historischer Moment war vorbei.
In meinem Herzen tönte ein hohler Gesang, und ich konnte es kaum erwarten, mich zurückzuziehen und einzupacken. Noch einmal mit Petty groß absahnen, und dann Schluss. Ich war, wie man so sagt, auf dem absteigenden Ast. Wenn ich nicht aufpasste, konnte ich leicht als Irrer enden, der die Wand anschreit. Der Spiegel hatte sich gewendet, und ich konnte in die Zukunft sehen - einen alten Schauspieler, der die Mülltonnen hinter dem Theater nach vergangenen Triumphen durchwühlt.
Ich hatte so viele Songs geschrieben und aufgenommen, aber ich spielte nur noch wenige. Ich glaube, ich war nur etwa zwanzig davon gewachsen. Der Rest kam mir zu kryptisch, zu düster vor, und ich konnte nichts radikal Schöpferisches mehr mit ihnen anfangen. Sie waren wie eine schwere Last aus verrottendem Fleisch, die ich mit mir herumschleppen musste. Ich verstand nicht, woher diese Songs gekommen waren. Die Glut war erloschen und das Streichholz bis zum Ende heruntergebrannt. Ich trat nur noch pro forma auf. Der Motor wollte nicht anspringen, so sehr ich mich auch anstrengte.
Benmont Tench, ein Musiker aus Pettys Band, fragte mich immer wieder fast flehentlich, ob wir andere Stücke ins Programm aufnehmen könnten. "Chimes of Freedom" - können wir das mal probieren? Oder vielleicht "My Back Pages"? Oder "Spanish Harlem Incident"? Und ich zog mich jedes Mal mit einer lahmen Ausrede aus der Affäre. Im Grunde weiß ich gar nicht genau, wer sich da herausredete, weil ich die Tür zu mir selbst schon geschlossen hatte. Das Problem war, dass die Damen Intuition und Instinkt, auf die so lange Verlass gewesen war, sich in Vampire verwandelt hatten und mir das Blut aussaugten. Selbst die Spontaneität war nur noch eine lahme Krücke. Ich hatte nicht für schlechte Zeiten vorgesorgt, und jetzt kam ein eisiger Wind auf. Mir schwammen die Felle davon.
Die Tournee mit Petty war in einzelne Abschnitte unterteilt, und für die Zeit dazwischen hatte einer der Organisatoren, Elliot Roberts, ein paar Auftritte mit den Grateful Dead für mich organisiert. Für diese Konzerte musste ich mit der Band proben, also fuhr ich nach San Rafael und traf mich mit den Dead. Ich hatte mir das so einfach wie Seilspringen vorgestellt. Nach etwa einer Stunde wurde mir klar, dass die Band mehr und schwierigere Stücke proben wollte als die, die ich mit Petty gespielt hatte. Sie wollten alle Songs durchgehen - Songs, die ihnen gefielen, die selteneren.
Ich fand mich in einer merkwürdigen Lage wieder und hörte die Bremsen kreischen. Wäre mir das vorher klar gewesen, hätte ich die Tour möglicherweise abgeblasen. Ich empfand nichts für diese Songs und wusste nicht, wie ich sie auch nur halbwegs glaubhaft zum Besten geben sollte. Viele davon waren womöglich sowieso nur ein einziges Mal gesungen worden, und zwar bei der Aufnahme. Es gab so viele, dass ich sie nicht auseinander halten konnte - zum Teil brachte ich sogar die Texte durcheinander. Ich brauchte die Texte, um überhaupt zu verstehen, wovon die Rede war, und als ich sie dann sah, vor allem die der älteren, entlegeneren Songs, konnte ich mir nicht vorstellen, wie ich ein Gefühl dafür entwickeln sollte.
Ich fühlte mich wie ein Trottel und wollte nicht länger bleiben. Vielleicht war das Ganze ein Fehler gewesen. Am besten zog ich mich zum Nachdenken in ein Sanatorium für Geisteskranke zurück. Ich sagte, ich hätte etwas im Hotel vergessen, stapfte nach draußen und lief mit gesenktem Kopf im Nieselregen die Front Street entlang. Ich hatte nicht vor, zurückzukommen. Wenn man lügen muss, soll man so schnell und so überzeugend wie möglich lügen. Ich war vielleicht vier, fünf oder sechs Blocks weit gekommen, als ich etwas weiter vorn eine Jazzcombo spielen hörte. Ich ging an der Tür zu einer winzigen Bar vorbei, warf einen Blick hinein und sah die Musiker am anderen Ende der Kneipe spielen.
Es regnete, und drinnen war nicht viel los. Jemand lachte über irgendwas. Das Ganze sah aus wie der Zug nach Nirgendwo an seiner Endhaltestelle, und die Luft war rauchgeschwängert. Irgendetwas
zog mich da drinnen an, und ich trat ein und ging am langen, schmalen Tresen vorbei nach hinten, wo die Jazzer auf einer Bühne vor Ziegelmauerwerk spielten. Kurz vor dem Podium blieb ich stehen, lehnte mich an die Bar, bestellte einen Gin Tonic und betrachtete den Sänger. Er war ein älterer Mann im Mohairanzug mit glänzender Krawatte und Schirmmütze.
Der Schlagzeuger trug einen Rancher-Stetson; der Bassist und der Pianist waren fein angezogen. Sie spielten Jazzballaden wie "Time on My Hands" und "Gloomy Sunday". Der Sänger erinnerte mich an Billy Eckstine. Er war nicht sehr temperamentvoll, aber das hatte er auch nicht nötig; er stand entspannt da, sang aber mit einer selbstverständlichen Sicherheit. Plötzlich und ohne Vorwarnung war es, als habe er ein Fenster in meiner Seele aufgestoßen. Es war, als sagte er zu mir: "So macht man das."
Mit einem Mal verstand ich schneller, als ich je etwas verstanden hatte. Ich konnte spüren, wie er daran arbeitete, die Quelle seiner Energie zu erschließen, wie er sie anzapfte. Ich wusste, woher diese Kraft kam, und es lag nicht an seiner Stimme, obwohl sie mich unvermutet an meine eigene erinnerte.
So habe ich das auch gemacht, dachte ich, vor langer Zeit, und es hatte ganz von allein funktioniert. Niemand hatte es mir beigebracht. Die Technik war so grundlegend, so einfach, und ich hatte sie vergessen. Als hätte ich vergessen, wie man sich die Hose zuknöpft. Ich fragte mich, ob ich diese Technik noch beherrschte. Ich wollte es wenigstens ausprobieren. Wenn ich sie auch nur halbwegs in den Griff bekam, konnte ich aus diesem halsbrecherischen Marathon aussteigen.
Ich kehrte zurück in den Probenraum der Dead, als sei nichts gewesen, und nahm den Faden wieder auf. Ich konnte es kaum erwarten - ich fing mit einem Song an, den sie gern spielen wollten, um zu sehen, ob ich die gleiche Methode anwenden konnte wie der alte Sänger. Eine Vorahnung sagte mir, dass etwas geschehen werde. Zuerst war es harte Arbeit, als müsse ich mich durch eine Wand bohren. Ich schmeckte nur Staub. Aber dann löste sich auf wundersame Weise ein Knoten in meinem Innern.
Anfangs brachte ich nur ein ersticktes Grunzen heraus, eine Entladung aus den tiefsten Schichten meiner selbst, ohne Umweg über das Gehirn. Das hatte ich noch nie erlebt. Es brannte, aber ich war wach. Das Ganze kam mir noch nicht richtig wasserdicht vor, und es konnte noch viel Arbeit vertragen, aber ich hatte begriffen, worum es ging. Ich brauchte irrsinnige Konzentration, weil ich mehrere Kunstgriffe gleichzeitig anwenden musste, aber jetzt wusste ich, dass ich jeden Song bringen konnte, ohne dass es nur leere Worte waren. Das war eine Offenbarung. Ich trat mit den Dead auf und bereute es nie. Vielleicht hatten sie mir was in den Drink getan, ich kann''s nicht sagen, aber ich war mit allem einverstanden, was sie spielen wollten. Das hatte ich dem alten Jazzsänger zu verdanken.
Der letzte Abschnitt einer langen Tournee begann. Ich stieß wieder zu Petty und sagte seiner Band, dass sie mir einfach Bescheid geben sollten, wenn sie etwas Bestimmtes spielen wollten. Wir begannen diesen Abschnitt im Nahen Osten mit zwei Auftritten in Israel - einem in Tel Aviv und einem in Jerusalem -, dann ging es in der Schweiz und in Italien weiter. Bei diesen ersten vier Auftritten sang ich achtzig verschiedene Songs, ohne mich je zu wiederholen, nur um herauszufinden, ob ich das konnte. Es war ganz einfach. Meine Methode war umständlich, aber sehr effektiv. Durch die neue Vokaltechnik musste ich meine Stimme nie überstrapazieren und konnte ohne Ermüdungserscheinungen ewig weitersingen.
Jeden Abend sang ich wie auf Autopilot. Und trotzdem wollte ich immer noch aufhören ... mich aus der Szene zurückziehen. Ich hatte keine weiteren Pläne, ich hatte mir die Idee noch nicht aus dem Kopf geschlagen - ich glaubte sowieso nicht, dass ich noch ein nennenswertes Publikum hatte. Sogar auf dieser Tournee mit ihren großen Menschenmengen kamen die meisten Leute wegen Petty. Vor den Auftritten mit ihm war ich auch gar nicht regelmäßig auf Tournee gegangen. Es war so mühsam, für nur dreißig oder vierzig Konzerte eine Band zusammenzustellen und wieder aufzulösen. Monotonie hatte sich breitgemacht.
Meine Auftritte waren reine Show, und die Rituale ödeten mich an. Selbst auf der Tour mit Petty wirkten die Menschen in der Menge wie Pappkameraden in einem Schießstand. Ich hatte keine Verbindung zu ihnen - es waren einfach irgendwelche Gestalten. Ich hatte es satt - ich wollte nicht länger in einem Luftschloss leben. Es war Zeit aufzuhören. Die Vorstellung, mich zur Ruhe zu setzen, beunruhigte mich nicht im mindesten. Ich hatte mich mit diesem Gedanken angefreundet und mich längst an ihn gewöhnt. Seither hatte sich nur geändert, dass die Auftritte mir jetzt nichts mehr abverlangten. Ich hatte Rückenwind.
Doch dann, eines Abends in Locarno auf der Piazza Grande Locarno, zerfiel mir plötzlich alles unter den Händen. Für einen Augenblick stürzte ich in ein schwarzes Loch. Wir spielten auf einer Freilichtbühne, und der Wind wehte in heftigen Böen; es war so eine Nacht, in der einem alles um die Ohren zu fliegen droht. Ich setzte zum Singen an, und mir blieb die Luft weg - meine Stimme war wie erstickt, es kam nichts heraus. Meine Techniken versagten. Ich wollte es nicht glauben. Ich war so überzeugt gewesen, alles gut im Griff zu haben, und das entpuppte sich jetzt doch wieder als Selbstbetrug.
Es ist kein Vergnügen, wenn man so in der Klemme steckt. Das kann einem Panikattacken bescheren. Man steht vor dreißigtausend Leuten, die einen anstarren, und kriegt keinen Ton heraus. So etwas kann ziemlich peinlich ausgehen. Weil ich nichts zu verlieren hatte und keine Vorsichtsmaßregeln mehr zu beachten brauchte, schüttelte ich einen weiteren Kunstgriff aus dem Ärmel, der den anderen, fehlgeschlagenen Techniken Starthilfe geben sollte. Das machte ich automatisch, aus dem Handgelenk - ich trieb den Teufel mit meiner eigenen Zauberformel aus. Im selben Augenblick war es, als presche ein Vollblüter zum Tor herein. Alles war wieder da, und zwar in völlig neuen Dimensionen. Ich war selbst überrascht.
Danach stand ich leicht zittrig auf den Beinen. Jetzt lief auf einmal alles wie geschmiert. Diese Wandlung hatte sich vor aller Augen vollzogen. Vielleicht hatten manche einen Energiezuwachs wahrgenommen, aber das war auch schon alles. Es konnte niemandem aufgefallen sein, dass hier eine Metamorphose stattgefunden hatte. Jetzt sprudelte die Energie aus hundert verschiedenen, vollkommen unvorhersehbaren Richtungen. Ich hatte eine neue Fähigkeit erworben, die offenbar alle anderen Alltagsfähigkeiten übertraf. Wenn ich mir jemals eine andere Bestimmung gewünscht hatte - hier war sie. Ich war ein ganz neuer Musiker, ein Unbekannter im wahrsten Sinne des Wortes. So etwas hatte ich noch nicht erlebt, das war Neuland für mich, auch nach mehr als dreißig Jahren auf der Bühne. Man hätte mich erfinden müssen, wenn es mich noch nicht gegeben hätte.
Die Tournee mit Petty endete im Dezember, und ich merkte, dass ich nicht am Ende einer Geschichte gestrandet war, sondern ganz am Anfang einer neuen stand. Ich konnte meinen Entschluss, in den Ruhestand zu gehen, auf unbestimmte Zeit verschieben. Vielleicht war es ja ganz interessant, noch einmal von vorn anzufangen und sich in den Dienst des Publikums zu stellen.
© Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2004. Bob Dylan: "Chronicles - Volume One". Aus dem Amerikanischen von Gerhard Henschel und Kathrin Passig; erscheint am 5. November; 304 Seiten; 22 Euro.

DER SPIEGEL 42/2004
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG.

Dieser Artikel ist ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt. Sie dürfen diesen Artikel jedoch gerne verlinken.
Unter http://www.spiegelgruppe-nachdrucke.de können Sie einzelne Artikel für Nachdruck bzw. digitale Publikation lizenzieren.


DER SPIEGEL 42/2004
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

„ICH WAR EIN WRACK“

Video 01:17

Nordkorea-Flüchtling mit Wurm-Befall "So etwas habe ich bisher nur in Lehrbüchern gesehen"

  • Video "Tennislegende wird 50: Boris Becker in Zahlen" Video 01:52
    Tennislegende wird 50: Boris Becker in Zahlen
  • Video "Dramatisches Video: Soldat flieht unter Beschuss aus Nordkorea" Video 01:13
    Dramatisches Video: Soldat flieht unter Beschuss aus Nordkorea
  • Video "Virales Video aus Toronto: Verspätungs-Party auf dem Flughafen" Video 01:33
    Virales Video aus Toronto: Verspätungs-Party auf dem Flughafen
  • Video "Mordprozess in Freiburg: Verdächtiger gesteht die Tat" Video 00:56
    Mordprozess in Freiburg: Verdächtiger gesteht die Tat
  • Video "Trump zu US-Missbrauchs-Vorwürfen: Frauen sind etwas ganz Besonderes" Video 01:27
    Trump zu US-Missbrauchs-Vorwürfen: "Frauen sind etwas ganz Besonderes"
  • Video "Neue SPIEGEL-Ausgabe: Die Lage ist historisch" Video 03:36
    Neue SPIEGEL-Ausgabe: "Die Lage ist historisch"
  • Video "Holiday Train Show: Modelleisenbahn - rein pflanzlich" Video 01:04
    "Holiday Train Show": Modelleisenbahn - rein pflanzlich
  • Video "Verschollenes U-Boot: Wärmequelle auf Meeresgrund entdeckt" Video 00:51
    Verschollenes U-Boot: Wärmequelle auf Meeresgrund entdeckt
  • Video "Interstellares Objekt: Neue Erkenntnisse über Asteroid Oumuamua" Video 01:07
    Interstellares Objekt: Neue Erkenntnisse über Asteroid "Oumuamua"
  • Video "Bundestagssitzung nach Jamaika-Aus: Wie die sieben Zwerge" Video 02:32
    Bundestagssitzung nach Jamaika-Aus: "Wie die sieben Zwerge"
  • Video "Livestream-Fail bei Sprengung: 3,2,1 und - und dann kam der Bus" Video 01:07
    Livestream-Fail bei Sprengung: 3,2,1 und - und dann kam der Bus
  • Video "Dashcam-Video: Bruchlandung auf US-Highway" Video 00:57
    Dashcam-Video: Bruchlandung auf US-Highway
  • Video "Überfall: Vier Frauen verjagen muskelbepackten Räuber" Video 00:58
    Überfall: Vier Frauen verjagen muskelbepackten Räuber
  • Video "Die Akteure im Jamaika-Drama: Spalter, Verweigerer, Gescheiterte" Video 02:25
    Die Akteure im Jamaika-Drama: Spalter, Verweigerer, Gescheiterte
  • Video "Die Nacht der Entscheidung: Das war eine absurde Situation" Video 03:32
    Die Nacht der Entscheidung: "Das war eine absurde Situation"
  • Video "Größtes Luftschiff der Welt: Airlander 10 in England abgestürzt" Video 00:59
    Größtes Luftschiff der Welt: "Airlander 10" in England abgestürzt
  • Video "Nordkorea-Flüchtling mit Wurm-Befall: So etwas habe ich bisher nur in Lehrbüchern gesehen" Video 01:17
    Nordkorea-Flüchtling mit Wurm-Befall: "So etwas habe ich bisher nur in Lehrbüchern gesehen"