30.10.2004

NIEDERLANDEDie Straße der Koks-Kulis

Über den Amsterdamer Flughafen Schiphol schleppen Tausende „Kügelchenschlucker“ von den niederländischen Antillen Kokain in großen Mengen nach Europa ein. Bis zu drei Kilogramm sind straffrei, der größte Teil geht nach Deutschland.
Sonntag, 9.50 Uhr, Amsterdam-Schiphol. KLM-Flug 785 aus Curaçao ist gelandet, der "cocaïne vlucht", wie ihn die Leute vom Zoll nennen. Die Narkobrigade macht sich fertig zum Einsatz.
Im Aussteigschnorchel vor Flugsteig E 24 werden die Reisenden aus Curaçao von vier Zollbeamten und einem fetten Schäferhund empfangen. Der Hund pickt sich gleich zwei junge Männer raus, die ihm suspekt vorkommen. Sie müssen zum Bodycheck in ein Bretterkabäuschen. Zwanzig Schritte weiter wird das Handgepäck untersucht.
Dann der Gepäckcheck im Ankunftskeller. Dreißig Zollbeamte pflücken zwei Stunden lang Taschen, Koffer, Regenschirme, Fotoapparate und Kulturbeutel auseinander. Der große Filz am Gepäckband 19 findet hinter hohen Sichtblenden statt, damit die Dealer, die draußen warten, keinen Blickkontakt zu ihren Kurieren aufnehmen können.
Schiphol ist bisher nicht eben für seine wachsamen Zollbeamten bekannt. Aber die Drogenrazzien sind so scharf wie Stubenappelle in preußischen Grenadierkasernen. Nur dass sie für die Ertappten im Allgemeinen folgenlos bleiben. Deshalb haben sie auch keine abschreckende Wirkung.
Über die Straße der Kokain-Kulis zwischen den niederländischen Antillen und dem Amsterdamer Flughafen werden jedes Jahr mindestens 20 000 Kilogramm Kokain eingeschleppt. Justizminister Piet Hein Donner schätzt, dass der Nachschub über Schiphol gut die Hälfte des Bedarfs in Europa deckt. Neulich hat er feierlich erklärt, nun werde endgültig kein Pardon mehr gegeben: "Unser Grundsatz: null Toleranz."
Doch das stählerne Credo hat einen pflaumigen Kern. In der Praxis liegt die Toleranzgrenze bei drei Kilo harten Drogen. Wer unter der kritischen Marge bleibt, wird in die Heimat zurückgeschickt, aber sonst nicht weiter molestiert. Er bekommt auch eine ordentliche Quittung, damit er seinem Lieferanten nachweisen kann, dass er den Stoff nicht auf eigene Rechnung verscherbelt hat. Drei Kilo sind das Hundertfache der Menge, für die man in Singapur an den Galgen kommt.
Die Drogenbekämpfung in Schiphol sei wie "de badkamer dweilen met de kraan open", hämt die Opposition. Zu Deutsch: das überschwemmte Bad wischen bei aufgedrehtem Wasserhahn. Premier Jan Peter Balkenende hat noch nicht mal das mehrfach angekündigte Gesetz durchgebracht, mit dem man Wiederholungstäter an der Wiedereinreise hindern kann.
Die Nachbarn finden das Laisser-faire unsäglich. Die Regierung in Paris droht alle paar Monate, dass sie an der belgisch-französischen Grenze wieder Personenkontrollen einführen würde, wenn Den Haag nicht endlich durchgreife. Der bayerische Innenminister Günther Beckstein brandmarkt die niederländische Drogenpolitik als "völlig verantwortungslos". Die Empörung ist verständlich. Der weitaus größte Teil des Kokains, das in Deutschland beschlagnahmt wird, kommt über die Niederlande.
Balkenende ist nicht uneinsichtig. Nur, was soll er denn machen? Die Gefängnisse sind voll. Über die Hälfte der Knackis sind Drogenhändler. Soll er neue Haftanstalten bauen, nachdem er die Sozialleistungen rabiat zusammengestrichen hat? Das kann er sich politisch nicht leisten. Auch das Volk hat ein Toleranzlimit.
In den 41 Wochen seit Einführung der "Hundert-Prozent-Kontrolle", bei der sie jeden einzelnen Passagier und das ganze Flugzeug durchsuchen, hatte die Narkobrigade von Schiphol gut zu tun. 3166 vorläufige Festnahmen, das waren gut 1000 mehr als im ganzen Vorjahr. Es wären noch
viel mehr, wenn nicht die KLM vor dem Start auf den Antillen schon Verdächtige aussortieren würde. Im Boom-Sommer 2003 etwa wurden mehrere tausend Reisende zurückgewiesen. 46 am 14. August, 34 am 16. August und wieder 48 am 18. August. Und so ging das weiter. Für die Zurückgewiesenen hatte das aber keine Folgen. Außer, dass ihr Ticket verfiel.
Einen Rekordfang machte der Zoll am Flughafen Hato auf Curaçao im August 2002, als Kronprinz Willem-Alexander und seine Ehefrau Máxima nach einer Antillen-Rundreise heimwärts starteten. In der Erwartung, die Passagiere würden nicht überprüft, wenn Mitglieder der königlichen Familie an Bord sind, hatten 99 Schmuggler eingecheckt.
Heute reist Koks meist in den Eingeweiden der "Bolletjesslikkers" (Kügelchenschlucker). Bolletjes bestehen aus zwei übereinander gezogenen, abgeschnittenen Fingern von Gummihandschuhen, die fest verknotet, dann mit Zahnseide zugebunden, mit Isolierband versiegelt und schließlich in flüssiges Wachs getaucht werden. Sie enthalten pro Stück acht bis zehn Gramm Kokain.
Schmuggler, die Bolletjes geschluckt haben, kann man im Allgemeinen leicht erkennen: am starken Schweißtrieb, am stinkenden Atem, an der gelb belegten Zunge. Sie reisen meistens nur mit Handgepäck und zahlen in bar.
Verdächtige werden in Schiphol geröntgt. Wer mit Bolletjes im Bauch erwischt wird, muss zur Darmentleerung in die "Poepkliniek" nach Bloemendaal, nördlich von Haarlem. Da bleibt er dann so lange, bis er seine Kokain-Würstchen auf natürlichem Weg wieder ausgeschieden hat. Anschließend wird er abgeschoben.
Obwohl die ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curaçao) ein Teil der Niederlande sind, hat Den Haag dort keinen großen Einfluss. Die Regierung war auch machtlos, als im April 2002 alle Kontrollen auf dem Flughafen Hato vorübergehend eingestellt wurden, weil man die Rache der Drogenmafia fürchtete.
Die Angst hat Gründe. Vergangenes Jahr registrierte die Polizei auf Curaçao rund 50 Mordfälle. Das waren rund 25-mal so viele pro 100 000 Einwohner wie in Deutschland. Und die Opfer stammten fast alle aus dem Drogenmilieu.
Inzwischen arbeiten KLM und die Zollbehörden auf den Antillen wieder zusammen - mal etwas besser, mal etwas schlechter. Im Sommer 2002, als der Zoll auf der Nachbarinsel Bonaire ein Dutzend KLM-Stewardessen im Beisein von männlichen Beamten zum Strip gezwungen hatte, um ihren Intimbereich auf Kokain zu untersuchen, ging es wieder mal ein bisschen schlechter. Es ist auch vorgekommen, dass die Flugverbindungen ganz gekappt wurden, weil KLM dem Ansturm der Schmuggler nicht mehr gewachsen war.
Der Handel mit Kokain ist der mutmaßlich bedeutendste Wirtschaftszweig der Insel. Die weiße Droge ist für Curaçao beinahe ebenso wichtig wie Erdöl für Saudi-Arabien.
Der Stoff kommt vom südamerikanischen Festland. Von der kolumbianischen Küste bis zu den ABC-Inseln sind es nur drei bis vier Stunden im Speedboat. Bis zur Auslieferung hängen die wasserdicht verschweißten Kokain-Pakete dann unter der Wasserlinie an den Fischerbooten im Hafen von Willemstad.
Das große Geschäft machen fünf Grossisten. Sie beliefern rund zwei Dutzend Zwischenhändler. Die "grote jongens" von Curaçao rekrutieren ihr fliegendes Personal hauptsächlich in Fuik, einer Flächensiedlung im Süden, wo die tropische Farbenpracht der heiteren Paradiesinsel in graubrauner Tristesse zerläuft.
Fuik ist eine Nebenwelt aus Müll, Kakteen, Wellblech und rostigen Windmühlen mit rot-weiß-blau bemalten Blechen. In den dürren Kaktuspflanzen fangen sich schmuddelige Plastikfetzen, die der Wind über das entgrünte Land bläst. Abends, wenn die Sonne neben dem Tafelberg ins Meer sinkt, stehen die mülldrapierten Kakteen gegen den karibischen Horizont wie eine Armee von Erlkönigen im Bützflether Moor.
Zentraler Kontakthof von Fuik ist die "Donald Duck Snackbar" an der staubigen Dorftransversale. Hier treffen sich "Maulwürfe" bei Cola und Hühnerbeinchen zur Vorbesprechung. Dagegen kann man nichts machen. Das Management kann seinen Gästen ja nicht vorschreiben, worüber sie sich unterhalten.
Gegenüber verkauft eine alte Frau aus einem Aluminiumtopf Kadushi, scharfe Kaktussuppe mit Pfeffer und Fisch. Die Frau gibt keine Antwort auf die Frage, wo man hier Koks kaufen kann.
Die Polizei fährt hier manchmal durch. Aber sie hält selten an. Natürlich ist auch die Schluckerschule polizeibekannt, wo die
Slikkers lernen, wie man die Bolletjes verinnerlicht, ohne dass man selbst Schaden nimmt. Aber auch sie wird nicht behelligt. Die Polizisten wollen keine Scherereien.
Kuriere, die zweimal hintereinander eine Tour schmeißen, kriegen so schnell keine dritte. Deshalb fürchten sie die grote jongens mehr als die Zollfahnder in Amsterdam. Und deshalb geben sie sich Mühe, aufmerksame Schüler zu sein.
Im Training müssen die Kandidaten mit Puderzucker gefüllte Kondome schlucken. Mit ein paar Schluck Wasser würden die schwabbeligen kleinen Dinger sicher besser rutschen. Doch der Hohlraum im Körper wird für die Bolletjes benötigt. Anfänger packen 30 bis 40, Profis mit großen Bäuchen bis zu 120 davon, wenn auch mit Schmerzen.
Während des Fluges gelten strenge Diätvorschriften: Erlaubt sind nur Milch oder Apfelsaft zu Reis und trockenem Brot. Der Körper soll, so gut es die Economy-Sitze zulassen, während des Fluges gestreckt bleiben. Und nach der Ankunft sollen sie "mit Pokerface durch den Zoll gehen und sich beim wartenden Kontaktmann melden". Wenn der Zoll sie gehen lässt.
Wenn unterwegs so ein Gummisäckchen platzt, ist alles vorbei. Zehn Gramm Kokain im Bauch töten ebenso zuverlässig wie zehn Gramm Zyankali. Deshalb packen die Kuriere ihre Bolletjes selbst. So wie gewissenhafte Fallschirmspringer ihren Schirm selbst packen.
Früher war das Plateau über der Bucht von Fuik ein blühendes, wohlhabendes Land. Die Hälfte der Fuiker lieferte Maniok, Mangos, Bohnen, Melonen und Ananas nach Willemstad. Die andere Hälfte arbeitete in der Phosphatmine.
Die Mine ist dicht, und die Landwirtschaft ist am Ende. Die jungen Leute haben keine Lust mehr zur Feld- und Gartenarbeit. Hier gibt es nur zwei Einkommensquellen: Sozialhilfe und Kokain-Schmuggel.
Auf einem Amsterdam-Shuttle kann ein farbiger Kurier 2000 Euro verdienen. Weiße kriegen sogar noch 1000 Euro mehr, weil sie ein günstigeres Risikoprofil haben, wie die Polizei das nennt.
Obwohl jeder dritte bis vierte Kurier geschnappt wird, sind die Gewinnspannen enorm. Ein Kilogramm Koks kostet auf den niederländischen Antillen 3000 Euro. Dazu kommen 3000 Euro für Honorar und Spesen. Das macht 6000 Euro frei Amsterdam. Die Grossisten zahlen dafür 15 000 das Kilo, in Quadrant 4, dem Drogenmarkt in Venlo an der deutschen Grenze, kostet es 50 000 Euro.
Der schnelle Kick von Koks wird überall in Europa wieder stärker nachgefragt. Deshalb ist der Umsatz enorm gestiegen. Bei Crack und Heroin ist er eher rückläufig. Sie sind weniger bekömmlich und weniger kalkulierbar. Und was für Holländer besonders wichtig ist: Man kann dazu kein Heineken trinken. Bier und Koks lassen sich dagegen ganz gut kombinieren. "Nass schniefen", heißt das unter Kennern.
Man kriegt von Kokain auch keinen Kater und keine Triefaugen wie von Heroin. Es ist ein Stoff für smarte junge Leute. Viele vergessen gern, dass es auch eine Killerdroge ist, die den User runterzieht.
Die Sympathisantenszene hat eine Robin-Hood-Gloriole um den Kokain-Handel auf Curaçao gestrickt. Er sei für viele der einzige Weg zum Wohlstand. Doch die sozialromantische Verklärung des menschenfeindlichen Gewerbes erzeugt ein schiefes Bild. Die Pusher der großen Kartelle, die den Markt beherrschen, werden reich, das ist wahr. Aber ihre Kulis bleiben arm, weil sie die Erträge ihrer Holland-Trips in bunte Designerklamotten investieren oder in den muffigen Kasinos durchbringen. Wohlstand sieht anders aus.
Die Mütter sind froh, wenn sie die Beiträge für die Armenküche bezahlen können. Fünf Gulden (zweieinhalb Euro) im Monat für 30 warme Mahlzeiten, das ist wahrhaftig kein Geld. Doch für viele ist selbst das schon zu viel.
"Aber sie lassen uns nicht hängen, irgendwann kommen sie und zahlen ihre Schulden und dazu noch ein halbes Jahr im Voraus", sagt der pensionierte Lehrer Franklin Clemencia, Gründer einer Armenküche in Fuik. Für seine Kunden lautet die Formel für das kleine Glück auf Curaçao: in den Niederlanden gewesen zu sein. Aber es ist kein Glück von Dauer.
Clemencia predigt seinen Schülern, dass sie ihr Geld nicht platthauen sollen, wenn sie das Slikken schon nicht lassen können. Aber soweit er das kontrollieren kann, hat nur einer die Ermahnungen ernst genommen. Er kam eines Tages strahlend zu seinem alten Lehrer und sagte: "Meester, ik ben naar Nederland geweest." Und dann legte er ein Sparbuch mit 3000 Euro auf den Tisch. Franklin Clemencia hat keine Sympathie für die Schmuggelei. Aber darüber hat er sich gefreut. ERICH WIEDEMANN
Von Erich Wiedemann

DER SPIEGEL 45/2004
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