17.09.1979

Rauschhafte Augenblicke

Rolf Dieter Brinkmann, Jahrgang 1940, Lyriker (Westwärts 1 & 2"), Erzähler ("Keiner weiß mehr") und Herausgeber von Anthologien ("Acid", "Silverscreen"), starb 1975 bei einem Autounfall in London. Der nun erschienene Band "Rom, Blicke", aus Aufzeichnungen, Briefen und Photomaterial montiert, wurde noch von ihm selbst zur Publikation vorbereitet. -- Hermann Peter Piwitt, 44, freier Schriftsteller in Hamburg, hat zuletzt den Roman "Die Gärten im März" veröffentlicht.
Dieser 1972/73 entstandene Band aus Tagebuchnotizen und Briefen beginnt mit der Abfahrt des Zuges, in dem Brinkmann von Köln aus zu einem einjährigen Aufenthalt in der Deutschen Akademie Villa Massimo nach Rom fährt. Die Schilderung dieser Reise -- und einer andern, später, von Rom nach Graz -- gehört zu den stärksten Passagen des Buches. Brinkmann schreibt, als reiste er zum erstenmal per Bahn. Besessen vom Alltäglichen und vermeintlich Selbstverständlichen registriert er: Der Mann vor ihm, im Abteil, wie er sein Frühstück auswickelt. Die kaugummikauende Frau im Gang. Das bißchen naßkalte Leben auf nächtlichen Bahnhöfen. Der kleine ratternde Wagen "voller Flaschen und in Plastiktüten gepackten miesen Broten".
Was wir nicht mehr sehen, was allenfalls noch als vergessenes Gerümpel in unserem Kopf existiert, zeigt er uns so, als ob er es noch nie gesehen hätte -- und auf einmal erkennen wir es wieder. "Solche unscheinbaren, geringen und zufälligen Eindrücke enthalten für mich die ganze Einsicht in den tatsächlichen Zustand, in dem unser Leben sich befindet." Das ist ein Programm: Das Allgemeine, wenn überhaupt, dingfest machen durch fanatisch genaues Hinsehn aufs Besondere. Die Übereinkommen ganz und gar vergessen, zu denen uns die Wirklichkeit im Kopf fix und fertig gemacht ist. Der Vernichtung des Realitätssinns entgegenarbeiten, wo alle Wahrnehmungen immer schön zur Räson derer gebracht sind, die die Macht haben zu definieren.
"Wie sie überall die Kanäle der Wahrnehmung verstopfen mit ihrer blödsinnigen "Realität"?, schrieb er mir einmal. Und er meinte damit jenes Ordnungssystem, in dem alle Sinne immer schon an der Leine der Begriffe und Erklärungen gehen, die darin das Sagen haben: "Arbeitgeber", "Humankapital", "Verbrauchermarkt", "Entfremdung", "Lustgewinn", "Zweierbeziehung", "Realismus
Das Wahnsystem aus Fakten durchbrechen, das uns nach Maßgabe dieser Definitionen umgibt: Ein gutes Programm, keine Frage. Nur, Brinkmann verwendet es in "Rom, Blicke" vor allem gegen die Freunde von einst aus der Subkultur, der antiautoritären Bewegung, der Neuen Linken, wo es einmal als das Höchste der Gefühle galt, etwas auf den Begriff gebracht zu haben. Gegen sie -- und zwar nicht nur gegen ihre Kopflastigkeit, sondern gegen ihre Überzeugungen, Hoffnungen und Träume überhaupt -- stellt er nun die vermeintlich ideologiefreie Subjektivität eines "Großen Einzelnen", nämlich seine. Und fällt damit selbst zurück in die größenwahnsinnigste und verkommenste Ideologie vom "Großen Einzelnen".
Um das gleich zu sagen: Ich habe dieses Buch mit wachsendem Entsetzen gelesen. Und je weiter ich beim Lesen vorankam, desto fremder geworden ist mir dieser einzige Kollege, der mich in all den Jahren wirklich interessiert hat, ist mir entrückt zu einer Figur des Zeitgeschehens, lächerlich -- und bedrohlich, wenn ich an das momentane geistige Klima denke, in das "Rom, Blicke" so höllisch gut hineinpaßt.
Dieser D?Annunzio aus Vechta/Oldenburg: ist das der Brinkmann, der gleichzeitig mit diesen Notizen die ergreifendsten Gedichte seit Trakl und Brecht schrieb? Damals, im Winter 72/73, saß ich in einer ausgebauten Garage in einer Kleinstadt in Mittelengland, Brinkmann in Rom auf Isolierstation in der Villa Massimo, und irgendwie schlidderten wir in einen Briefwechsel hinein; und dann hauten wir uns unsere Wut über unsere Einsamkeit als Weltanschauung um den Kopf. Ich wollte das nicht. Man muß ausgeschlafen sein und sexuell ausgelastet, um zu erörtern, was wir erörterten.
Und dann der viele Nietzsche: Ich dachte, er mache Spaß. Ich kann bei Nietzsche nicht ernst bleiben. Ich war mit sechzehn sitzengeblieben, weil ich nur noch Nietzsche las. Und so wie Nietzsche in bezug auf Gott einmal gesagt hat, man müsse erst einmal fast daran zerbrochen sein, um da keinen Spaß mehr zu verstehen, verstand ich jetzt keinen Spaß mehr, was Nietzsche anging. Ich dachte, mit Nietzsche müsse man bis spätestens zwanzig durch sein. Und nun dieser Haß auf die "viel zu vielen", den "Durchschnitt", das "schlechte Humane", die "Demokratie", die "Gleichmacherei", das "Historische" bei Brinkmann in "Rom, Blicke"! Aber ist das wirklich nur der Reflex auf eine berauschende Lektüre? Dieses Gejammer über den "Untergang des Abendlands", dieser bösartige Umgang mit den Künstler-Kollegen ("menschlicher Abfall"); dieser angstvoll-geile Haß auf Frauen: Sind ihm nicht weit stärkere -- öffentliche, politische -- Erschütterungen voraufgegangen, als ein Bildungserlebnis je auslösen kann?
Brinkmann über die Berufstätigen, die morgens aus der Stazione Termini kommen: "... als würden sich alle riesiegen Gullilöcher der Vorstädte öffnen und herausgestoßen kämen die Menschen. Menschen? Witze, lebende, flache Witze!" Brinkmann beifällig über das alte Rom: "Wußtest Du, daß den alten Römern das Recht zustand, ein Neugeborenes entweder leben zu lassen oder zu töten?" Über einen Hoteldiener: "Auffällig das Untermenschenverhalten." Über Kinder auf einer Vernissage: "Was haben sie in Sälen mit Bildern zu suchen? ... Nichts. Sie gehörten rausgefegt!" Über Kollegen: "Der dumme humane Böll ... Der Muff-Schriftsteller Chotjewitz ... Der stumpfe Bulle Born."
Ich stelle mir vor, Brinkmann lebte noch und ich hätte Gelegenheit, mit ihm zu streiten wie damals: Ich würde ihn fragen, wieso er, behütet in der Villa Massimo und ohne je einen Fuß in die schrecklichen Vorstädte Roms gesetzt zu haben, dazu kommt, Menschen, die oft nicht einmal die Spaghetti fürs Abendessen haben, als "lebende Witze" zu bezeichnen. Oder wieso gerade die, die sich um "Geschichtlichkeiten einen Dreck scherten, auf die schaurigste Weise Geschichte gemacht haben, hätte ich ihn gern gefragt. Und noch manches andere.
Aber ich bezweifele, ob das etwas genützt hätte: mit Brinkmann reden, Denn er selbst bekennt: "Ich hin gewiß schwach im Denken." Aber warum denkt er dann überhaupt? Warum bleibt er nicht seinem Vorsatz treu, sich an die Außenhaut der Dinge zu halten? Natürlich ist die ideologiefreie photographische Genauigkeit eine Illusion. Selbst die blankeste Beschreibung enthält noch Stellungnahme, Urteil. Aber warum dann gleich diese erdrückende Zahl von bloß diffamierenden Beschreibungen -- "Busse voller fußkranker Fleischereibesitzer und Diabetiker" "sieht" er! -- mit ihren bloß wertenden stereotypen Adjektiven "schäbig", "elend", "eklig", "häßlich"?
Überhaupt das Wort "häßlich": Mit seinem Haß fällt Brinkmann über alles und jedes her; wo aber jemand anders seiner Meinung nach die Form verletzt, wird er zum weinerlichen Ästheten: "Die männlichen Italiener kratzen sich ständig am Sack ... Die Häßlichkeil einer derartigen, bereits längst unbewußt und aller Scham entbehrend gewordenen (!) Handlung ist kaum zu überbieten", schreibt er im Stil des Volkswartbunds. Oder über die Frau eines Autors: "Auch die Frau hatte den sozialistischen Tick, und ihr fehlte vorne ein Zahn ... das sind Leute des Bewußtseins? Mit diesem mangelnden Feingefühl?" Andernorts vermißt er "weibliche Eleganz". Oder es fängt sich eine Frau den Titel "Großstadtnuß" ein, weil sie keinen BH trägt. Alte Leute zumal ("alte Weiber mit Hängetitten, schlaffe, lange Hautfladen") wecken allein wegen ihrer "Häßlichkeit" bereits Ausrottungsinstinkte. Und Frauen sind allesamt "Nüsse", "Fotzen", "fette deutsche Milchkühe"? wobei sich Ekel und Geilheit freikorpshaft mischen. Ist dies die scheußliche Nachgeburt der sexuellen Befreiung, hei der Brinkmann noch ein paar Jahre zuvor ganz vorn mitgefeiert hatte? -- Aber da sind diese Briefe an seine Frau in Köln, Briefe von oft großer Zärtlichkeit: Sprechen sie nicht eine ganz andere Sprache? Theweleit mag sagen, warum ...
Wenn es voyeuristisch ist, ausgeschlossen durch eigenen Hochmut oder Angst, sich durch diffamierende Beschreibung für den Ausschluß zu rächen, dann ist Brinkmann ein Voyeur gegenüber Frauen genauso wie gegenüber der belebten Wirklichkeit überhaupt. Tatsächlich bleibt ihm, um sich ganz frei zu fühlen ("Menschen versauen jeden Ort. Das ist eben Demokratie"), nur die unbelebte Natur. Und hier allerdings gelingen ihm Bilder von einer derartigen Schönheit und Genauigkeit, daß mir ein ums andere Mal beim Lesen der Atem stockte.
Es gibt eine Stelle in "Rom, Blicke", wo er vom "rauschhaften Augenblick" spricht, "der seinen Wert in sich selbst trägt". Erst mußte ich dabei an den berühmten blöden Satz denken, wonach "nur ein Indogermane einen Berg um seiner selbst willen besteigt". Aber dann verstand ich die Stelle, als ich auf andere wie diese stieß:
Ächzen und Knarren, an jeder Stelle, schlingernde Eisenstücke, von Menschen leere Gegenden, grau und verwelkt, Steinbrocken, die aus der Erde hervorgebrochen sind, eisengraues Ästegewirr, gelb und braun gefleckt, leichter Nebel, in der Luft ein träges fahles und nasses Gemisch, auf den Tannen hier wieder dünn Schnee gestäubt, Rauch, der aus den Schornsteinen vereinzelter Häuser aufsteigt, schwerfällig, ein hauchdünnes Schneetreiben setzt ein, das kurz darauf in dünnen Sprühregen sich wieder verliert, darin eine ausgebleichte Sonnenscheibe, die hinter einem Wald verschwindet, sich drehende, in ganz langsame Bewegung gesetzte Bruchstücke der Landschaft im Zugfenster, zwei kurze Stücke schwarzer absolut leerer Asphaltstraßen sind da, dann zugedeckt von Bäumen, fusseligem Gestrüpp, neuen Anhöhen, während die Elektro-Lok dahinkriecht.
Hier ist Natur nicht das Wiechertsche "einfache Leben", geschweige denn Matterhorn-Mentalität in deutschen Bürgerstuben, sondern der -- wie auch immer versehrte -- Rest lebenswerter Wirklichkeit, um den Brinkmann mit der ganzen großen Leidenschaft kämpft, zu der er fähig ist.
Und hier weist dieses schreckliche Buch denn auch wirklich nach vorn: Hier wird Brinkmanns Haß plausibel, wo er gegen die "angloamerikanische psychische Versteppung", den "miesen Amerikanismus" seinen Platz behauptet, Platz zum Atmen, zur Stille, zur Sammlung, zu Zärtlichkeit und ruhigem Schauen.
Nein, dieser Mann ist kein Autor der 2001-Kultur, infiziert wie sie ist von dem, was man ruhigen Gewissens "amerikanischen Kulturimperialismus" nennen kann, vorausgesetzt, man weiß, wovon man redet, Aber was ist Brinkmann dann? Einer von der "GegenKommunismus-und-PlutokratieGmbH"? Nein, auch der Titel "Faschist" deckt ihn nicht ab, obschon im reich bevölkerten Niemandsland zwischen Alternativbewegung und "Neuer Rechten" das Buch Verheerendes anrichten könnte. Aber es deshalb zu dramatisieren, wäre falsch. "Rom, Blicke" ist ein Buch enttäuschter Hoffnungen, die sich hier teils selbstzerstörerisch nach innen kehren, teils in blinden Haß auf alles umschlagen.
Daß der "Geist", die "Phantasie", die "good vibration" die Verhältnisse nicht nur nicht hat umwälzen können, sondern daß diese ihrerseits neue Verhältnisse geheckt haben, imperialere, dekadentere, mit neuen, noch kaputteren und dekadenieren Menschen: das ist die unbewußte tiefe Verletzung, der sich dieses Buch verdankt. In den westlichen Industrieländern, schreibt Peter Bichsel, gibt es, angesichts der von uns ausgeplünderten Völker der "Dritten Welt", "keine Verantwortlichen mehr, sondern nur mehr Schuldige". Man könnte auch sagen: Die Lumperei aus Unwissenheit in diesen Ländern wird geringer und die aus Dummheit wächst.
Unter den millionenköpfigen Söldnerheeren in den Zwingburgen der "Ersten Welt" bewegt sich Brinkmann mit Recht voll Abscheu; aber er ist "zu schwach im Denken", um hier etwas anderes zu registrieren als den "Menschen an sich", den "ewigen Primaten", dem man mit dem Skalpell an die Biologie gehen muß. Ich halte es da lieber mit dem Brechtschen Optimismus: "Man kann alles ändern, außer den Menschen." Denn die Mengeles, die hatten wir ja schon.
Brinkmann bleibt berührbar. Die, die ihn postum mit Preisen ehren und bereits die Gedichte des 16jährigen tiefsinniger Deutung unterziehen, sollten sich lieber fragen, wo sie denn waren, als er, wie zuletzt, von einem geliehenen Hundertmarkschein zum andern lebte. Ich habe mir da wenigstens nichts vorzuwerfen, ganz im Gegenteil.

DER SPIEGEL 38/1979
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