Montag, 16. 4.
14.05 Uhr. ZDF. Charlie Chaplin: Goldrausch (Wh., SW)
Chaplins tragikomisches Meisterwerk (1925), in dem Charlie als unglücklicher Goldsucher in Alaska für Kino-Anthologiestücke sorgt: elegant tranchiert er seinen Schuh und führt ein Brötchen-Ballett vor.
15.15 Uhr. ZDF. Manche in der Wüste Bericht von Claus Hermans über Felsenklöster in Judäa und Sinai.
15.45 Uhr. ARD. Schiff ohne Heimat Abenteuerlicher Historien-Film (1952) über die Pilgerväter-Überfahrt der "Mayflower" nach Amerika, mit Spencer Tracy als Kapitän. Regie: Clarence Brown.
15.50 Uhr. ZDF. Doctor Dolittle
Aufwendige Musical-Verfilmung (1966) der Kinder-Geschichten Hugh Loftings mit Rex Harrison in der Titelrolle. Regie: Richard Fleischer.
20.15 Uhr. ZDF. Zwei auf gleichem Weg (Wh.)
Gelackte amerikanische Ehe-Komödie (1966) mit Audrey Hepburn und Albert Finney. Regie: Stanley Donen.
21.25 Uhr. West III. Der Drückeberger (sw)
In Jean Renoirs Stummfilm-Komödie (1928) spürte der französische Regisseur Francois Truffaut "am deutlichsten den Einfluß Chaplins".
21.45 Uhr. ARD. Weites Land (Wh.)
Fast drei Stunden langer Cinemascope-Western (1928) von William Wyler. Das sentimentale Familien-Epos mit Starbesetzung (Gregory Peck, Charlton Heston, Jean Simmons, Carroll Baker) zeigt auf den Tod verfeindete Viehkönige im Kampf um Rinder, Weiber und Wasser.
Dienstag, 17. 4.
19.30 Uhr. ZDF. Ohne ein Morgen (sw)
Max Ophüls' im französischen Exil entstandener Film (1939) um Liebe und Verzicht (mit Edwige Feuillère). Deutsche Erstaufführung.
20.15 Uhr. ARD. Friedrich Luft im Gespräch mit Boy Gobert
Über seine Schauspielerkarriere, seine Theaterarbeit in Hamburg und seine Berlin-Pläne äußert sich Boy Gobert, der Intendant des Hamburger Thalia-Theaters und künftige Leiter der Berliner Staatlichen Schauspielbühnen.
21.00 Uhr. ARD. Panorama
Zum Themen-Schwerpunkt Nord-Süd-Konflikt äußern sich Uno-Generalsekretär Kurt Waldheim und Erhard Eppler. Außerdem ein Beitrag über Schwierigkeiten bei der "Wanzen"-Bekämpfung.
21.15 Uhr. West III. Elvis 1968
NBC-Show vom Dezember 1968, mit der Elvis Presley sein Comeback startete.
21.20 Uhr. ZDF. Genosse Friedrich II.?
ZDF-Korrespondent Hans Jürgen Wiessner beobachtet die Pflege preußischer Traditionen in der DDR und fragt nach ihrer historischen Legitimität.
22.00 Uhr. ZDF. Apropos Film
Mit Beiträgen über Fortsetzungen der Kino-Erfolge "Krieg der Sterne" und "Superman", über Töchter berühmter Schauspieler und über den Regisseur Nicolas Roeg und seinen neuen Film "Illusions".
Mittwoch, 18. 4.
20.15 Uhr. ZDF. Bilanz
Das Wirtschaftsmagazin sucht Antworten auf die Fragen "Kommt der Investitionsmotor auf Touren?" und "Lohnt Bausparen noch?"
21.45 Uhr. ARD. Bilder aus der Wissenschaft
Berichte über chemische Nahrungsmittel-Verseuchung, über die Entstehung des moralischen Bewußtseins beim Menschen und ein Gespräch mit dem Psychoanalytiker Erich Fromm über Freuds Sexualtheorien.
22.05 Uhr. Nord III. Krach um Jolanthe (sw)
Deutscher Filmschwank (1934) mit Marianne Hoppe, Carsta Löck und Albert Lieven. Regie: Carl Froelich.
22.05 Uhr. West III. Weg aus dem Nichts (sw)
Hollywood-Melodram (1939). Regie: Lewis Seiler.
22.40 Uhr. ZDF. Eishockey-Weltmeisterschaft -- Finalrunde
Aufzeichnung aus Moskau.
Donnerstag, 19.4.
20.15 Uhr. ARD. Die Macht ohne Staat
In seiner Reportage stellt Gerhard Konzelmann fest, daß das Selbstbewußtsein der Palästinenser nach der persischen Revolution erheblich gewachsen ist.
20.15 Uhr. Nord III. Die ist nicht von gestern (sw)
Filmkomödie (1950) von George Cukor mit Judy Holliday, William Holden und Broderick Crawford.
20.15 Uhr. West III. Der Korporal in der Schlinge (sw)
Kriegsgefangenen-Geschichte (1962) von Jean Renoir.
21.20 Uhr. ZDF. Kennzeichen D
Themen: Autobahn-Bau in Ballungszentren, die Problematik deutsch-deutscher Zusammenarbeit im Gewässerschutz, die Situation der Arbeiter deutscher Unternehmen in Brasilien.
22.05 Uhr. ZDF. Glück zu allen Jahreszeiten (Wh.)
Der Kölner Filmemacher Karlheins Rehbach porträtiert einen "zufriedenen Menschen" -- seinen einstigen Dorfschullehrer Albert Siebenmorgen, der drei Generationen Kinder unterrichtet hat und das Geheimnis des stillen Glücks entdeckte: "Sich nie vordrängen, vorsichtig abwarten."
Freitag, 20. 4.
16.20 Uhr. ARD. Schaufenster der Welt
Bericht von der Hannover-Messe.
19.00 Uhr. Bayern III. Deutschstunde (1)
Peter Beauvais' Verfilmung des Siegfried-Lenz-Romans.
20.15 Uhr. ARD. Ganz wie zu Hause Spielfilm (1978) der ungarischen Regisseurin Marta Mészáros über die Erlebnisse eines jungen Wissenschaftlers bei der Rückkehr von einem Studienaufenthalt aus den USA nach Ungarn. Mit Anna Karina und Jan Nowicki. Deutsche Erstaufführung.
21.45 Uhr. Nord III und Hessen III. III nach Neun
Eingeladen wurden Annemarie Renger, der Hamburger Pastor Paul Schulz, die Graphikerin Gertrud Stäbler und der Gesichter-Bemaler Serge Diakonoss.
22.00 Uhr. ARD. Plusminus
Beiträge über Chancen der Kohle-Technologie, regionale Strukturpolitik und die Geschäfte der bundeseigenen "Gesellschaft für Nebenbetriebe" (Verpächterin der deutschen Autobahn-Raststätten und -Tankstellen).
22.00 Uhr. West III. Marie Curie (1)
Fünfteiliges dokumentarisches Fernsehspiel von Elaine Morgan über die Physikerin und Chemikerin Marie Curie, die zweimal den Nobelpreis erhalten hat.
22.00 Uhr. Bayern III. Der öffentliche Feind (sw)
William Wellmans Gangsterfilm-Klassiker (1931) mit James Cagney.
22.20 Uhr. ZDF. Aspekte
Geplant sind Beiträge über den Berliner Aktionisten Ben Wargin und seine "Kunst, Bäume zu retten" sowie Gespräche mit Joseph Beuys und Documenta-Macher Rudi Fuchs über das Konzept der nächsten Schau.
22.45 Uhr. West III. Ernst Busch -- und sein Jahrhundert
Der Däne Hans Christian Norregaard porträtiert den kommunistischen Schauspieler und Sänger Ernst Busch, der seit 20 Jahren auf keiner Bühne mehr zu sehen war. Über die Filmaufnahmen des dänischen Fernsehens sagte der Mitarbeiter Brechts und Eislers: "Nie wieder."
23.05 Uhr. ZDF. Frühling einen Sommer lang
Amerikanische Pubertäts-Schnulze (1970) von Robert Mulligan.
Samstag, 21. 4.
20.15 Uhr. ARD. Sandokan
Start der exotischen Abenteuerserie mit dem glutäugigen indischen Filmstar Kabir Bedi. Regie: Sergio Sollima.
20.15 Uhr. ZDF. Der Antiquitätenjäger Mit Alain Delon als hektischem Antiquitäten-Händler bietet der Film (1977) des französischen Regie-Routiniers Edouard Molinaro "schöne Menschen und vielfältige Schauplätze". Deutsche Erstaufführung.
23.20 Uhr. ARD. Rockpalast Festival Viertes Rock-Spektakel des WDR-Jugendressort-Leiters Peter Rüchel. Diesmal mit der "J. Gejls Band", der "Patti Smith Group" und dem legendären Bluesrock-Gitarristen Johnny Winter.
Sonntag, 22. 4.
15.20 Uhr. ARD. Am Wege (Wh.)
Der Zweiteiler nach einer Novelle des Dänen Herman Bang erzählt die traurige Geschichte einer Ehefrau, die, statt sich zu emanzipieren, auf ihr (außereheliches) Glück verzichtet. In der Hauptrolle: Sabine Sinjen. Regie: Peter Beauvais.
19.30 Uhr. ZDF. Ehe nach Katalog
Horst-Günter Funke berichtet über Ehen zwischen Deutschen und Asiatinnen.
20.00 Uhr. ZDF. Rienzi, der Letzte der Tribunen
Live-Übertragung der Wagner-Oper von den Wiesbadener Maifestspielen. Gerd Brenneis singt die Titelpartie. Inszenierung: Hans-Peter Lehmann. Musikalische Leitung: Siegfried Köhler.
20.15 Uhr. ARD. Rebecca (sw)
Hitchcocks erster Hollywood-Film (1940): Psycho-Thriller mit Laurence Olivier.
22.30 Uhr. ARD. Menschen und Straßen
In Ebbo Demants Film, der die Geschichte einer Straße im Konzentrationslager Auschwitz erzählt, stehen drei Täter und zwei Opfer vor der Kamera Rede und Antwort.
DER SPIEGEL 16/1979
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