16.10.1978

RÜCKSPIEGEL

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Die Kölner Wochenzeitung "Rheinischer Merkur" zu Rudolf Augsteins SPIEGEL-Kommentar über die Diskussion zur NS-Vergangenheit Bonner Politiker:

Niemanden, gerade junge Leute nicht, wird jene gängige Doppelzüngigkeit überzeugen, mit der eine Bonner Zeitung schrieb, Scheel als einer der Schmiede der Ostpolitik könne eben mit mehr Nachsicht rechnen als der abgestempelte Konservative Carstens. Da ist schon eher das Wort eines der anerkannten und des Nazitums ganz unverdächtigen Kronzeugen bemerkenswert. Rudolf Augstein schreibt im SPIEGEL: "Karl Carstens (kann), so nichts Schlimmeres bekannt wird, gewählt werden in jedes, auch in das höchste Amt." Und kurz davor meint Augstein: "Wir alle sollten nun nicht mehr nach dem Ausland schielen, sondern unserer Vergangenheit ins polierte Antlitz sehen."


DER SPIEGEL 42/1978
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