11.04.1977

Hans Mayer über Christa Wolf: „Kindheitsmuster“Der Mut zur Unaufrichtigkeit

Sie schlug die Augen nieder und verriet sich nicht. Christa Wolf
Warum lange herumreden? Also: beim Lesen dieses neuen Buches von Christa Wolf habe ich mich abgequält. Die Kunstfiguren der Romankomposition machen es dem Leser gleich zu Anfang ziemlich schwer, bei der Sache und Lektüre zu bleiben. Dann geht es gut weiter. Die berichteten Geschehnisse des Kriegsausbruchs von 1939, darauf die Kriegsjahre von der Siegesmeldung bis zum heldenhaften Durchhalten, anschließend die Flucht aus Landsberg an der Warthe; all dies hat eigentümliche Erlebnisschwere. An solchen Stellen gibt die Erzählerin der Lust am Bericht doch einmal nach; sie drosselt nicht, wie allzuoft, durch Nachdenklichkeiten und moralisierende Gegenwartsbetrachtung die Kraft der epischen Mitteilung.
Gegen den Schluß hin freilich fühlte ich mich als Leser gleichsam wieder an den Kindertisch versetzt: "Bitte noch 20 Seiten für Tante Bertha, für Onkel Heinz, für die Hamburger Redaktion ..."
Also ein erzlangweiliges Buch? Durchaus nicht. Der Roman "Kindheitsmuster" ist weder belanglos, noch handelt es sich um das Buch einer Autorin, deren Talent plötzlich versagte. Christa Wolf schreibt nach wie vor gut, der persönliche Stil ist unverkennbar. Freilich gibt es auf weite Strecken hin Rückfälle in die ziemlich schulmeisterliche Prosa ihrer ersten Bücher.
Beim Lesen ihres früheren Buches "Nachdenken über Christa T." hatte man gehofft, jene korrekte Trockenheit sei überwunden. Nun stellt sie sich abermals ein. Die übertriebene Korrektheit der Diktion hängt zusammen mit innerer Unsicherheit der Verfasserin beim Aufschreiben einer abgelebten Vergangenheit in Landsberg an der Warthe, das nunmehr zu Polen gehört, und einer in Ost-Berlin gelebten Gegenwart. Der Konflikt zwischen einem Übermaß an reflektierender Essayistik und einer besorgten Selbstkontrolle beim Schreiben oder Verschweigen der Wahrheit erzeugt jene krampfhafte Ausführlichkeit und Deutungssucht, die den Leser, der sich solche Skrupel nicht machen muß, immer wieder ermüdet und recht oft auch verärgert.
Das Romangeschehen, wenn es dergleichen hier überhaupt gibt, ist so simpel wie nur möglich. Die Erzählerin des Romans, der Christa Wolf viele Züge ihrer eigenen Existenz mit auf den Weg gegeben hat, wenngleich man sich hüten sollte, jene Nelly Jordan des Buches einfach als "Christa Wolf" zu lesen, lebt als Schriftstellerin in Ost-Berlin: Sie hat eine Tochter, die im Jahre 1971 ungefähr so alt ist wie jene (1929 geborene) Nelly Jordan beim Kriegsende 1945. Auch ihr jüngerer Bruder Lutz lebt in der DDR, desgleichen die Romanfigur H., die man sich als Freund oder Ehemann der Erzählerin vorstellen mag. Die Tochter Lenka ist auch sein Kind.
Auch H. scheint Schriftsteller zu sein. Jedenfalls versteht er viel vom Handwerk. Weshalb er den Nagel auf den Kopf trifft, wenn er seiner Schriftstellergefährtin nüchtern vorhält, was sie getreulich notiert:" Natürlich. So kannst du bis an dein Lebensende dasitzen; dich erinnernd, das aufzeichnend; lebend und darüber nachdenkend. Aber das wird gefährlich. Man muß irgendwo Schluß machen, ehe mit einem selber Schluß ist."
Die Warnung wird zwar notiert, doch nicht befolgt. Man möchte aufbrechen zur Suche nach einer verlorenen Kindheit. Die Kunstfigur Nelly Jordan im Roman ist, wie Christa Wolf, im Jahre 1929 in Landsberg an der Warthe geboren. Im heißen Juli 1971 will eine nunmehr zweiundvierzigjährige Schriftstellerin aus Ost-Berlin die Kindheit wiederfinden, das Erinnern vor Ort kontrollieren, jene kleine Nelly Jordan von damals überprüfen, verstehen, wohl auch korrigieren. Das bedeutet eine Reise mit Mann und Bruder und Tochter ins befreundete Polen.
Damit erhält der Roman zwei Zeitebenen: jenes Damals aus Vorgeschichte der Eltern, Kindheit, Pubertät, aus Vorkrieg, Krieg und Nachkrieg; dann aber die Ebene jener Konfrontation mit der Vergangenheit im Jahre 1971.
Damit nicht genug, fügt Wolf noch eine dritte Berichts- und Zeitebene in die Komposition: den zeitlichen Ablauf einer Niederschrift des Reiseberichts von 1972 bis 1975. Diese dritte Dimension beschränkt sich durchaus nicht auf bloße Reflektionen beim Niederschreiben des Romans. Die Zeitebene 1972/75 wird gleichfalls ernstgenommen und durch Nachrichten und Ereignisse aus der unmittelbaren Gegenwart der Schreiberin angereichert.
Neu ist diese Konstruktion natürlich nicht. Dieselbe Epoche des Dritten Reiches hatte Thomas Mann, wie Christa Wolf weiß und auch zitiert, im "Doktor Faustus" als ähnliche Dreiteilung gegliedert. Noch stärker gemahnt die Komposition von "Kindheitsmuster" an die "Jahrestage" von Uwe Johnson, wie sich überhaupt eine sonderbare Fixierung der Erzählerin Christa Wolf an ihren ehemaligen Leipziger Studienkollegen Johnson (den sie übrigens damals nicht kennenlernte) feststellen läßt. Christa Wolfs "Geteilter Himmel" war eine Parallelschöpfung zu Johnsons "Zwei Ansichten". Das "Nachdenken über Christa T." verriet bereits im Titel die Nachfolge von Uwe Johnsons "Mutmaßungen über Jakob". Nun also "Kindheitsmuster" und "Jahrestage".
Das hat nichts mit germanistischer Suche nach "Einflüssen" zu tun, sondern unterstreicht die verschiedenen Möglichkeiten von Schriftstellern derselben Generation, mit ihrer Jugend, was heißen soll im Sinne der Kategorien einstiger Entnazifizierung: als "Nichtbetroffene", schreibend fertigzuwerden. Christa Wolf gehört zum Jahrgang 1929: wie Enzensberger. Kempowski oder auch wie Reinhard Baumgart aus dem nunmehr polnischen Breslau. Das Buch "Kindheitsmuster" besitzt folglich, durch seine Substanz und durch die Lebenskonstellation seines Verfassers, einen literarischen und gesellschaftlichen "Stellenwert".
Auch einen politischen natürlich. Hier aber trennt sich der Weg Christa Wolfs von ihren Jahrgangsgenossen. Sic schreibt als Autorin der DDR und als Mitglied der SED. (Das Parteimitglied Christa Wolf kam, als Unterzeichner der Petition in Sachen Biermann, mit einer schweren Rüge davon; über ihren Mann Gerhard Wolf wurde der Parteiausschluß verhängt.) Damit hat sie, beim Bericht über das Dritte Reich, den Zweiten Weltkrieg, die Flucht vor der Roten Armee, natürlich zwei offizielle Tabus entweder zu brechen oder zu respektieren, jedenfalls zu beachten.
Einmal die heroische These einer offiziellen Faschismustheorie der DDR, wonach im Dritten Reich eine verbrecherische Minderheit von Agenten des Monopolkapitalismus den Rest des deutschen Volkes niedergehalten habe: trotz heroischen Widerstandes der Antifaschisten. Das zweite Axiom will behaupten, die Rote Armee sei als Befreierin vom Faschismus und als Begründerin einer neuen, sozialistischen Humanität aufgetreten.
Das erste Tabu wird von Christa Wolf zwar vorsichtig,
doch unverkennbar verletzt. Die Geschichte der Familie Jordan und ihrer Tochter Nelly ist eine Geschichte von kleinen Leuten im Dritten Reich, die sich wenig Gedanken machen über die neue politische Ordnung und die Ursachen eines plötzlich und bald vergehenden bescheidenen Wohlstandes. Das Kind Nelly Jordan ist begeistert, wie es Lehrer und Lehrplan verlangen, für den Führer und sein Reich. Da man Juden nicht kennenlernt, gibt es in solcher Hinsicht auch keine besonderen Vorkommnisse.
Dies alles schildert Christa Wolf kühl und bisweilen etwas traurig, manchmal sogar bestürzt über jenes Kind, dem sie sich beim Schreiben wieder nahe fühle. Als dem Vater Jordan telephonisch mitgeteilt wird, man habe fünf polnische Geiseln an Fleischerhaken aufgehängt, kann die Mutter Jordan nicht weiteressen. Der Vater sagt: "So etwas ist nichts für mich." Und Nelly?, Sie schlug die Augen nieder und verriet sich nicht."
Kriegsende aber und Nachkrieg: da sind strengere Verbotstafeln zu beachten. Christa Wolf möchte die Axiome respektieren und dennoch nicht lügen. Dann reflektiert sie -- leider -- so: "Du beobachtest dich, wie du Gründe dafür suchst, jene leider zutreffenden Nachrichten, die Moskauer Prozesse des Jahres 1937 betreffend, im Gegensatz zu der Meldung über Guernica übergehen zu können. Signale, die jeder kennt, zeigen ja an, was ein Tabu ist. Ohne Not wird man es nicht verletzen. Doch außer Scheu, einer Vorstufe der Angst, empfandest du einen vertrackten Zorn.
Den Leuten, die den "General-Anzeiger" mit Nachrichten belieferten, gönntest du den hämischen Ton nicht, den sie anschlugen. Sie sollten kein Recht auf Schadenfreude, sollten überhaupt kein Recht haben, am wenigsten in diesem Punkt, in dem du, da er dich so stark betrifft, mehr als gewöhnlich empfindlich bist. Was bedeutet: angehalten, womöglich mehr als gewöhnlicb genau zu sein.
Wenn das letzte Viertel des Romans auf den Leser so lähmend wirkt, so ist dem Gespinst aus Vorsicht, Redlichkeit und freiwilliger Selbstkontrolle die Schuld zu geben. Die drei Zeit- und Berichtsebenen haben dem Roman nicht geholfen, sondern geschadet. Weil es Christa Wolf, wie sie selbst genau weiß und auch sagt, nicht gelingt, den Übergang von den Liedern des Hitlerkindes zu den Liedern der antifaschistischen Spanienkämpfer zu finden: obwohl Nelly Jordan auch in der neuen Wirklichkeit des Nachkriegs ein gelehriges Kind sein wollte. Aber eine "Wandlung der Heldin" im Sinne Friedrich Schillers hat niemals stattgefunden.
Christa Wolf notiert über jene kleine Nelly Jordan: "Und sie wird sich bemühen, die Lieder aus jenem grünen Heft, das übrigens abhanden gekommen ist, zu vergessen. Es gelingt niemals. Die einander überlagernden Schichten der Lieder."
Deshalb hat das Buch "Kindheitsmuster" ein geheimes Thema hinter allen respektierten oder verletzten Tabus über das Dritte Reich und die sowjetischen Befreier. Christa Wolf schreibt im Grunde über den Mut eines Schriftstellers beim Verschweigen der Wahrheit. Immer stärker drängen sich unter den scheinbar bloß literarischen Reflexionen die politischen Argumente hervor, wenn die Erzählerin sich selbst und dem Leser mitteilt, ein wahrer Bericht über das Erlebte sei weder möglich noch wünschenswert.
Zu diesem Zweck braucht sie auch die Kunstfigur des Bruders Lutz, der den nüchternen Räsoneur zu spielen hat und alles nicht so ganz wissen möchte. Die These lautet dann: "Alles kann und soll nicht gesagt werden, darüber muß Klarheit herrschen. Wohin auch das Wort noch vordringen mag, man soll sich nicht vornehmen, alles zu sagen, was sich benennen ließe, damit in der Zone der unausgesprochenen Wörter Scham und Scheu und Ehrfurcht sich halten können."
Warum nicht? Dann muß man mit geschlossenen Augen erzählen, sollte aber nicht schielen. Erbitternd ist bei diesem so ehrgeizig geplanten und so kompliziert gescheiterten Buch die dritte Berichtsebene mit ihren Mitteilungen über die Zeit der Niederschrift 1972/75. Hier gebärdet sich die Erzählerin, als beziehe sie Informationen ausschließlich aus dem "Neuen Deutschland" und von der "Stimme der DDR". Daß Christa Wolf auch andere Welten kennt, zum Beispiel die USA aus ihrer Tätigkeit als Gastdozentin, konstatiert man zwar aus gelegentlichen Hinweisen im Roman, allein die Bewußtseinslage ist diesmal streng tabuiert. Vietnam und Chile, aber nicht Prag und Budapest und Aufstände in Polen und und.
Es ist in Rezensionen des Buches "Kindheitsmuster" mehrfach unterstrichen worden, die Schilderungen vom Alltag des Dritten Reiches seien so gehalten, daß der geneigte Leser in der DDR dabei an so mancherlei denken müsse. Mag sein, aber das eigentliche Problem des Buches liegt nicht darin, daß sich solche Bilder gleichen, sondern daß sich die Nelly Jordan von heute, die Verfasserin von "Kindheitsmuster", im wesentlichen gleich verhält wie das Kind Nelly Jordan von damals. Freiwillige Selbstkontrolle in beiden Fällen. Diesmal ein Erinnern mit beschränkter Haftung.
Weshalb die meisten Figuren dieses "Romans" mit Notwendigkeit als Schemen wirken müssen. Sie werden für die Komposition des Romans gebraucht, doch mit Hilfe von Selbstkontrolle daran gehindert., sich frei zu entfalten. Nur die Frauen haben stärkere Kontur: die Mutter Charlotte Jordan, dann die Tochter Lenka. Die Beziehung zwischen Mutter und Tochter zeigt, was Christa Wolf, ohne ihren Mut zum Verschweigen, hätte schreiben können. Diese Tochter Lenka ist eine Möglichkeitsgestalt: als Synthese aus Nelly I und Nelly II. Als Darstellung eines jungen Menschen, der die Augen nicht niederschlagen will.
Übrigens: Hermann Kant -- wer sonst? -- hat öffentlich erklärt: Für dieses Buch von Christa Wolf wird man kämpfen dürfen. Gegen wen denn kämpfen? Er soll Christa Wolf nicht für sich reklamieren. Noch besteht ein Unterschied zwischen dem Verschweigen der gewußten Wahrheit und dem Sagen der gewußten Unwahrheit.
Von Hans Mayer

DER SPIEGEL 16/1977
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