04.07.2005

PDSWerben um Gewerkschafter

Die Mauer zwischen Deutschem Gewerkschaftsbund (DGB) und PDS beginnt offenbar zu bröckeln: Mehrere ostdeutsche DGB-Landeschefs haben ihre Teilnahme an einem Treffen mit den PDS-Fraktionschefs der ostdeutschen Länder zugesagt, das unter Federführung von Berlins PDS-Wirtschaftssenator Harald Wolf an diesem Montag in Berlin stattfinden soll. Die PDS will die Gewerkschafter für Arbeitsmarktprojekte im Osten gewinnen. In einem internen Parteipapier ("Aus dem Osten etwas Neues für die ganze Republik") werben die Genossen für ein "Lohn-Plus-Modell": Finanziert mit Mitteln aus Arbeitslosengeld II, Mietzuschüssen und den Kosten für Ein-Euro-Jobs sollen reguläre Beschäftigungsverhältnisse in einem "Non-Profit-Sektor" geschaffen werden. DGB-Chef Michael Sommer hatte stets seine Abgrenzung gegenüber der PDS und dem geplanten Linksbündnis aus PDS und WASG beteuert und vor einer Zersplitterung der Linken gewarnt.

DER SPIEGEL 27/2005
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