01.12.1975

„Notgedrungen weniger Kommiß“

Wir fangen pünktlich an und hören pünktlich auf. Wenn erforderlich, werden auch Überstunden gemacht oder Nachtschichten eingelegt. Doch gibt es auch Prämien und Sondervergünstigungen." So wirbt das größte Unternehmen in der Bundesrepublik.
"Wir essen in Kantinen", so das mehrfarbig gedruckte Eigenlob, "bekommen pünktlich unser Geld und regelmäßig Urlaub. Wir haben Bands und Orchester sowie eigene Freizeitheime und Hobbyräume. Sport wird bei uns sogar während der Arbeitszeit getrieben."
Das Unternehmen, das im laufenden Jahr 29 Milliarden in der Kasse hat, stellt sich als "eine ganz normale Firma" vor, "mit ein paar kleinen Unterschieden; Wir stehen anders. Wir gehen anders. Wir sagen anders "Guten Tag".
Die Firma hat 675 000 Beschäftigte und -- Rezession hin, Arbeitslose her -- 24 000 offene Stellen.
Wohl nicht mehr lange. Denn zum erstenmal in der zwanzigjährigen Firmengeschichte drängen Scharen junger Männer aus Betrieben und Behörden, Hauptschulen und Gymnasien zum deutschen "Konzern in Sachen Sicherheit" -- zur Bundeswehr.
Woche für Woche melden sich Hunderte freiwillig für den Dienst mit der Waffe. 1974 waren es 65 000, rund 16 000 mehr als 1973 und gar 50 000 mehr als 1969. Und in den ersten zehn Monaten dieses Jahres waren es schon wieder 30 000.
Generalmajor Ferdinand von Senger und Etterlin, Kommandeur der 7. Panzergrenadierdivision in Unna, nennt das die "totale Kehrtwendung"" und der zivile Sprachgebrauch kann es nicht präziser fassen; Mehr als die Hälfte aller Bundesbürger zwischen 18 und 24 Jahren will, einer Umfrage vom August zufolge, "gerne Soldat" werden.
Wenn das keine Kehrtwendung ist: Dreiviertel der befragten westdeutschen Jungbürger dieser Altersgruppe halten die Bundeswehr für "sehr wichtig" oder "wichtig", nur einer von hundert meint, sie sei schädlich oder geführlich -- als sei die große Verweigerung, einst von radikalen Schülern, Studenten und der neuen Linken postuliert, längst vergessen.
"Vor einigen Jahren hat sich noch kaum ein Abiturient getraut zu sagen, daß er zur Bundeswehr geht", urteilt Brigadegeneral Dr. Karl-Heinz Kinder; "Jetzt ist es anders. Es ist eine Berufsentscheidung wie viele andere auch." Nun ist es fast schon wieder soweit, fürchtet Oberstleutnant Heinz Flasche von der Freiwilligen-Annahmestelle II in Hannover: "Da ereignet sich in den Schulen kaum noch Kritisches. Manchmal brauchte man nur zu sagen, rechts um, ohne Tritt marsch, aufsitzen, und da hätten alle mitgemacht."
Rechtsum, aufsitzen -- ist es das: der Rekurs aufs Militärische, ein Stück Tendenzwende, nostalgische Rückbesinnung auf Preußisches und sogar den Knobelbecher? Oder ist es nur mehr Normalisierung, sozusagen Frontbegradigung der jungen Generation gegenüber einer Armee, zu der die Gesellschaft zwanzig Jahre lang ein gebrochenes Verhältnis hatte -- und diese zu ihr?
Das eine wie das andere, was zu befürchten und was zu hoffen wäre, reicht zur Erklärung weniger hin als das dritte, am wenigsten sensationelle: Der Drang zu den Fahnen ist vornehmlich, -wenn auch nicht nur, eine Flucht vor der Flaute: Zuflucht Bundeswehr.
Die Armee, das klassische Instrument staatlicher Sicherheitspolitik" erweist sich nachgerade als ein Mittel zur Kompensation individueller Sorgen. Sie soll nun vielfach Ausbildung und Arbeitsplätze sichern. Es ist bezeichnend, daß junge Leute, die sich freiwillig melden, die Wirtschaftslage wie auch die eigenen Berufschancen pessimistischer beurteilen als ihre Altersgenossen, die es nicht zur Kaserne zieht.
Während jeder fünfte Jugendliche mit einem baldigen Ende der Rezession rechnet, ist es unter den Freiwilligen nur jeder achte, ergab eine vom Verteidigungsministerium veranlaßte Umfrage. Fast die Hälfte fürchtet, im gelernten Beruf nur schwer unterzukommen; bei den übrigen Jugendlichen sind es knapp zwei Fünftel.
Daß die Bundeswehr derzeit weniger von der Wehrfreude denn von der Krisenangst profitiert, wissen die Militärs. Lieber wäre es ihnen, wenn es Einsicht wäre, die das junge Volk motivierte, aber sie hoffen darauf, daß die nun einmal eingegangene Liaison "so etwas wie eine Vernunftehe wird", sagt Oberstleutnant Ekkehart Löhr vom Informations- und Pressestab der Bundeswehr in Bonn. "Man kennt sich, und wenns dann auseinandergeht. wird man sieh respektieren"
Am Anfang war die Einsieht vom widersprüchlichen Auftrag der Bundeswehr (Abschreckung statt Krieg und Sieg), der schon mit dem ersten Schuß als gescheitert gilt, und dem gewandelten Berufsbild vom Soldaten, "der etwas einübt, um es nicht auszuüben", "der sich nur bewährt, wenn man sein Können zuletzt nicht benötigt" -- so Bundeswehr-Theoretiker Thomas Ellwein.
"Der Verlust der Professionalität" (Ellwein) des Soldaten, früher stets Kaste und Korps, allmächtig bei Wilhelm, "Staat im Staat" in der Weimarer Republik, Hiwi in Hitlers Kasernenreich, ließ der Bundeswehr nur zwei Wege -- abermals in die Isolierung, erstmals in die Gesellschaft.
Entweder: der Versuch, Eigengewicht und Privilegien zu bewahren, "indem man zwar das gleiche tut wie andere, es aber mit dem Schleier des Besonderen umgibt", und Rekrutierung aus Gruppen, die "ihr gebrochenes Verhältnis zur Gesellschaft in die Bundeswehr einbringen" (Ellwein).
Oder: die Integration. "Transparenz. Öffnung, Vergleichbarkeit, wo immer sie möglich sind, und damit wenigstens funktionale "Normalisierung" des Berufes, einschließlich der Ermöglichung des Arbeitgeberwechsels", wie Ellwein sagt und nichts anderes meint als Bildungsreform in der Bundeswehr.
Was einst, 1814, das Preußische Wehrgesetz vorschrieb (die Armee als Hauptbildungsschule der ganzen Nation für den Krieg") und was auch dem Generalfeldmarschall Helmuth von Moltke unentbehrlich schien (die Armee als "Erzieher der Nation") -- das wollten schon 1955 die Bundeswehr-Gründer nicht mehr gelten lassen. Und als der Kanzler Kurt Georg Kiesinger die "Wahrheit" für unverrückbar erklärte, "daß die Bundeswehr für unsere jungen Leute eine Schule der Nation ist und sein soll", konterte Kanzler-Nachfolger Willy Brandt: "Die Schule ist die Schule der Nation." Und die Bundeswehr, so wird ein Schnürschuh draus, ist's: die Berufsschule, "das größte Erwachsenen-Bildungswerk der Nation", wie ein Generalstäbler sagt. Sie unterhält zwei Hochschulen, eine Fachhochschule, 31 Bundeswehrfachschulen, 13 Fachschulen der Streitkräfte (eine weitere ist geplant) und 66 Schulen -- von der Sportschule bis zur Krankenpflegeschule, von der Panzerschule mit Lehrwerkstatt, der Fachschule für Elektrotechnik bis zur Hundeschule. Von der Fahrschule (alle Klassen) ganz zu schweigen: 1,6 Millionen erwarben bei der Truppe den Führerschein.
Auf ganz andere Weise, als die alten Preußen meinten, ist die Armee im Begriff, Schule der Nation zu werden. Raimund Apel, 19, aus Ingolstadt, Hauptschulabschluß, Freiwilliger: "Wenn ich die Chance kriege, will ich in der Bundeswehr die Mittlere Reife machen, die Meisterprüfung ablegen und graduierter Ingenieur werden."
Prunkstück und gleichwohl am meisten umstritten sind die Bundeswehr-Hochschulen, die seit Herbst 1973 jeder Offizier im Truppendienst mit einer Mindestdienstzeit von zwölf Jahren absolvieren muß -- entweder in Hamburg (2100) geplante Studienplätze), wo Wirtschafts- und Organisationswissenschaften. Elektrotechnik, Maschinenbau und Pädagogik gelehrt wird, oder in München (2500 geplante Studienplätze), wo zusätzlich die Fächer Bauingenieurs- und Vermessungswesen" Luft- und Raumfahrttechnik und Informatik angeboten werden. Gegen dieses noch von Exverteidigungsminister Helmut Schmidt begonnene Reformwerk regte sich Kritik in fast allen Lagern. Linken erschien die Soldaten-Uni als Kaderschmiede der Nation, die Wissenschaft "kaserniert". Konservative und alte Militärs sorgten sich, das Bild vom deutschen Offizier gerate zu einem " Pop-Art-Gemälde" ("Welt am Sonntag").
Professor Klaus von Schubert von der Münchner Bundeswehr-Hochschule befürchtet eher das Gegenteil. Er hält es immerhin für "vorstellbar", daß sich auf der
Militär-Akademie eine neue, elitäre Offiziersklasse entwickelt. Der militärische Vorgesetzte der Hamburger Bundeswehr-Studenten, Oberst Dr. Dietrich Genschel, überlegt schon heute, wie zu verhindern sei, daß Diplomanden in Uniform nach drei Studienjahren "wie in ein fremdes Land" zu den Einheiten zurückkehren.
Die einen hegen Zweifel an der "Wirksamkeit dieser Bildungseinrichtungen", so der CSU-Bundestagsabgeordnete Franz Handlos. Andere erkennen Wegweisendes auch für den Zivilbereich, wie Bayerns Kultusminister Hans Maier, der im Uni-System der Bundeswehr -- mit dreijährigem Regelzeitstudium, Aufteilung in Studienjahre von jeweils neun Monaten (Trimester) -- ein "Experiment zur Weiterentwicklung des Hochschulwesens" ausmacht. Er erkannte aber auch das "Wagnis", solche Kompreßlehre auf die Zivil-Universitäten zu übertragen.
Denn die Soldaten-Studiker, finanziell abgesichert, mit Anspruch auf Unterkunft und Verpflegung, können noch am ehesten fast ihre ganze Zeit mit Lernen ausfüllen und mit einer dreimonatigen Pause auskommen. Monatlich werden ihnen rund 1300 Mark ausgezahlt, das sind an die 700 Mark mehr, als durchschnittlich einem Zivil-Studenten zur Verfügung stehen. "Das ist ja die große Gefahr", meint die Hamburger FDP-Landesvorsitzende Helga Schuchardt, "daß so der Eindruck entstehen könnte, dort würde nur gearbeitet und an den öffentlichen Unis nur gehascht und gequatscht."
Ähnlich wie die Offiziere auf Hochschulen sollen künftig auch jährlich rund 900 Unteroffiziere auf den Fachschulen der Streitkräfte schon während der Dienstzeit fachlich und allgemeinbildend aufgerüstet werden und nicht mehr, wie bisher, ausschließlich am Ende der Bundeswehr-Zeit und danach. Der Nachteil, daß Teile des erlernten Stoffes beim Ausscheiden aus der Bundeswehr überholt sind, soll durch weitere Fachausbildung nach der aktiven Dienstzeit wieder wettgemacht werden.
Die neuen Fachschulen des Heeres offerieren Abschlüsse wie herkömmliche Fachschulen: "staatlich geprüfter" Bautechniker, Betriebswirt, Elektro-Ingenieur, Erzieher.
Vorteil für die Bundeswehr: Sie schafft sich qualifizierte Unteroffiziere und Fach-Offiziere. Vorteil der später Ausscheidenden: "Diese Leute werden draußen mit Kußhand aufgenommen, (General Kinder) -- sei es als Bautechniker im Straßenbau oder in Vermessungsämtern oder auch als Gewerbelehrer.
Die Fachschulen stehen unter der Fachaufsicht der jeweiligen Landesregierung (Genehmigung und staatliche Anerkennung). Lehrkräfte -- teils Offiziere, teils Zivilisten -- und Lehrstoffgebiete -- teils militärisch-fachliche, teils allgemeinbildende wie Deutsch" Politik, Englisch -- bedürfen behördlicher Zustimmung; für Prüfungen sind staatliche Kommissionen zuständig" im Beirat sitzen Vertreter der Industrieverbände wie der Gewerkschaften.
Nicht zu verwechseln sind diese Fachschulen der Streitkräfte mit den Bundeswehrfachschulen, Ganztags- und Gesamtschulen mit insgesamt 7800 Schulplätzen in ausschließlich ziviler Regie, die alle Abschlüsse des zweiten Bildungsweges vermitteln: Mittlere Reife, Fachschulreife (in den Fachrichtungen Technik, Wirtschaft, Sozialpädagogik), Fachhochschulreife (in den gleichen Fächern zuzüglich Verwaltung) und die allgemeine Hochschulreife. Den Unterricht erteilen 249 hauptamtliche und 753 nebenamtliche Lehrkräfte, allesamt Zivilisten.
Teilnehmen kann -- bis zu 18 Monaten, während der Dienstzeit, bei vollen Bezügen -- jeder Zeitsoldat, der sich für mindestens acht Jahre verpflichtet hat. Von 1966 bis 1974 waren es 78 852.
Der Direktor der Mainzer BW-Fachschule, Fritz Beutel, verglich seine 270 Lehrgangsteilnehmer, die als Inspektoren in die Verwaltung oder als Betriebswirt in die Wirtschaft wollen, manchmal mit den Schülern der benachbarten Mainzer (zivilen) Wirtschaftsfachschule: "Dort drüben, da sind 24jährige junge Leute, wirtschaftlich up to date, stärker lernorientiert. Die haben, wie auch unsere Leute, vorwiegend Hauptschulabschluß. Aber unsere Männer sind 30, 34 Jahre. Das ist schon das Alter, wo sich erste Krusten im Gehirn bilden."
"Linke Sachen", weiß Beutel, "haben sich hier totgelaufen." Wenn "mal ein Jungsozialist oder so ideologisch verquer" daherkomme, werde er, weiß Fachoberlehrer Friedrich Nagel, "aufgefangen in der aufrechten Haltung der anderen".
20 000 machten den Meister, 3100 wurden Lehrer.
Rechte Sachen hingegen beklagen mitunter die Soldaten an den Bundeswehrfachschulen. "Wir haben Lehrer", heißt es da, "die fühlen sich beim Anblick von Gastarbeitern als Deutsche diskriminiert" und sähen "Rocker am liebsten im Arbeitshaus". Da gibt es Lehrbücher, "die stammen noch aus der Zeit des Kalten Krieges". Und mitbestimmen können die Soldaten-Pennäler weniger "als unsere eigenen schulpflichtigen Kinder".
Beim Rechtsum soll es auch im Klassenzimmer bleiben. "Ich habe kein Verständnis dafür", rügte der Chef der Hamburger Fachschulkompanie, Major Wolfgang Homberg, die lasche Haltung, "wenn altgediente Portepee-Uffz und Uffz mit geöffnetem Rock, Hände in den Hosentaschen und brennender Zigarette ihre Anliegen vortragen."
Ab sofort, lautet der Kompanie-Befehl aus diesem Frühjahr, sollen alle Soldaten auch zum Unterricht uniformiert und korrekt frisiert erscheinen:. "Bei aufrechter Haltung des Kopfes darf das Haar weder
Uniform- noch Hemdkragen berühren."
Sosehr Bundeswehr-Schüler Disziplinierung durch die militärischen Vor. gesetzten und gelegentliche Inkompetenz der manchmal schon im Pensionsalter stehenden Lehrer monieren, so selten wird Kritik am Ausbildungsangebot der Bundeswehr laut.
Unter Bundeswehr-Regie können Soldaten auch außerhalb solcher Fachschulen in Kursen, Arbeitsgemeinschaften und Lehrgängen fast alles lernen -- Kochen, Schweißen und Tauchen, Stenographie, Englisch und Algebra. Sie können wählen zwischen Fächern wie Datenverarbeitung, Refa-System, Management -- oder Rhetorik.
Paul Meulemann, beispielsweise, Gelegenheitsdozent an der Kieler Wirtschaftsakademie, unterwies Marine-Soldaten in der Kunst der freien Rede. Hin und wieder hatte er den Eindruck, daß "die hier nur sitzen, weil es besser ist, als an Bord zu gammeln". Die zwölf Soldaten, in der Mehrheit vom Zerstörer "Rommel", sahen das allerdings anders. Ein Obermaat etwa, gelernter Radio- und Fernsehtechniker, erhofft sich "Abbau von Hemmungen, sichereres Auftreten, Vorteile beim Umgang mit Vorgesetzten und Untergebenen sowie Vorteile im Umgang mit Kunden im Zivilberuf".
Zu dem Rhetorik-Intensivkurs waren die Lords ausnahmslos in Zivil gekommen, in Pulli und offenem Hemd, Jeans und in bunten Socken. Rednerkorrekt angezogen war nur Meulemann, der früher auch schon Vertreter für Waschmittel und andere Markenartikel trainiert hatte und seinen Zuhörern nun unter anderem auch die Weisheit vermittelte: "Je unsicherer Sie sind, um so korrekter sollte Ihre Kleidung sein."
Viele Soldaten, vor allem längerdienende, nutzen solche und ähnliche Möglichkeiten, sich bilden und ausbilden zu lassen -- weit mehr, als Staatsbürger in Zivil es tun. Insgesamt 20 Prozent der Zeitsoldaten beispielsweise besuchen Jahr für Jahr Feierabend-Kurse, die Allgemeinbildung, Fremdsprachen oder kaufmännisches Rechnen vermitteln; bei den Zivilisten sind es nur zwei Prozent -- Opas und Omas und alle anderen eingeschlossen, die nicht mehr berufstätig sind.
Von 62 200 Zeitsoldaten, die zwischen 1960 und 1974 freiwillig zur Bundeswehr gingen, versprach sich fast die Hälfte "Weiterbildung im erlernten Beruf"; ein Drittel wollte sich auf einen anderen Beruf umschulen lassen, jeder siebte bei der Armee bleiben, als Berufssoldat.
Viele wurden was. Ebenfalls zwischen 1960 und 1974 bestanden fast 20 000 die Gesellenprüfung, über 20 000 die Meisterprüfung. 16 400 wurden Techniker, 14 537 Kaufleute, 3153 Lehrer. Und nun, seit Bonn die neuen "Ausbildungs und Verwendungskataloge" für Heer, Marine, Luftwaffe und Sanitätsdienst erlassen hat, soll jeder, der länger dienen und militärische Karriere machen will, lernen und sich auch zivilberuflich qualifizieren.
Wer Unteroffizier werden will, so die Zielprojektion der Bundeswehr, kommt um einen Berufs- oder Realschulabschluß nicht herum. Wer Feldwebel werden will, muß die Meisterprüfung ablegen oder eine vergleichbare Qualifikation wie die Befähigung zum Wirtschaftstechniker oder Personalwirt nachweisen. Und aufsteigen sollte er möglichst auch noch -- zum staatlich geprüften Betriebswirt, zum gehobenen Manager, zum Diplom-Pädagogen, zur Fachhochschul- oder gar Hochschulreife.
Brigadegeneral Herbert Walter vom Führungsstab des Heeres und federführend bei der Ausarbeitung des -- in allen Armeen der Welt beispiellosen -- neuen Bildungskonzepts ("Da hab" ich drei Jahre dran gesessen"), begründet die Verquickung von militärischem Aufstieg und ziviler Qualifikation: "Wir sind es dem Mann und der Armee schuldig, daß der Soldat mehr lernt als früher. Schließlich soll er in der Bundeswehr Menschen führen und danach im Zivilleben sich behaupten und sozial aufsteigen können."
Nun können die Staatsbürger in Uniform eine Bildungsreform vorantreiben, die bei den Staatsbürgern in Zivil in vielerlei Experimenten zu verrinnen und wegen Geldmangels vollends zu scheitern droht: weitgehende Chancengleichheit, berufsbegleitende Ausbildung, die sich zwar an der Effizienz, nicht aber am Profit orientiert. Wer freiwillig kommt und bei der Bundeswehr ankommt, kassiert erst einmal -- die Verpflichtungsprämie: für vier Jahre (Z 4) 5000 Mark; für acht Jahre (Z 8) 7000 Mark, für zwölf Jahre (Z 12) oder fünfzehn Jahre (Z 15) 9000 Mark*.
Wer bleibt, bezieht Gehalt, ob er nun schießt oder schult. Der Stabsunteroffizier, 23 Jahre alt, verheiratet, vier Dienstjahre, erhält bei freier Kost, Logis und Arbeitskleidung an Grundgehalt nebst Zuschlägen 1471,17 Mark, abzüglich Steuern 1327,53 Mark. Der Hauptmann, 32 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder, zwölf Dienstjahre, hat unterm Strich 2301,09 Mark.
Wer geht, kassiert noch einmal -- die Übergangsbeihilfe. Nach vier Jahren gibt es siebenmal das letzte Dienstgehalt, nach zwölf Jahren 14mal. Der 32jährige Hauptmann nimmt also 35 390,46 Mark auf einen Schlag, steuerfrei*.
Im Preußen des 18. Jahrhunderts gab es gelegentlich zwar Gnadensold und Invalidenhäuser, aber nur für langgediente Waffenträger, je nach Wohlwollen des Landesherrn. 1813 beschied der preußische Regent: "Diejenigen, welche bei diesen Detachements sich durch Diensteifer und Patriotismus auszeichnen, sollen auch in ihrer dereinstigen Civildienst-Laufbahn vorzugsweise berücksichtigt werden, soweit es ihre Qualifikation erlaubt."
Ein Militärpensionsgesetz von 1871 galt nur für Invaliden, und erst 1906 erwarben "Kapitulanten ... durch zwölfjährige Dienstzeit den Anspruch auf den Zivilversorgungsschein, wenn sie zum Beamten würdig und brauchbar erschienen" -- Übergang in den öffentlichen Dienst als Regelversorgung. Und auch nach dem verlorenen Weltkrieg 1 blieb der öffentliche Dienst die übliche Versorgung für längerdienende Soldaten -- zwangsläufig, denn die "Zwölfender" waren durchweg Nur-Soldaten. "Jetzt können wir aus
einem vollen Topf schöpfen."
Üppiger wurde es bei den Nazis, ein Jahr vor Weltkrieg II. Wer nicht in den öffentlichen Dienst wollte, erhielt bevorzugt eine freie Stelle und 8000 Mark. Bei Übernahme eines Bauernhofs oder eines dörflichen Handwerkbetriebes gab es bis zu 15 000 Mark. Und in den Behörden wurden für Gediente jede Menge Planstellen freigehalten; im gehobenen Dienst die Hälfte, im einfachen Dienst alle.
So richtig bezahlt machte sich das Soldatenleben freilich, nachdem wieder ein Weltkrieg verloren war -- für Zeitsoldaten bei der Bundeswehr (das sind rund 90 Prozent aller Freiwilligen), die
* Die Bundesregierung hat in ihrem Sparprogramm zum Teil erhebliche Kürzungen der verpflichtungsprämien und Obergangsbeihilfen beschlossen --
zwischen zwei und fünfzehn Jahre "beim Bund machen" (Kasernen-Ton). Neben der Verpflichtungsprämie bei der· Freiwilligen-Annahme, Dienstbezügen je nach Dienstgrad und einmaliger Übergangsbeihilfe bei Ausscheiden aus der Bundeswehr je nach Verpflichtungszeit gibt es, so schreibt es das Soldatenversorgungsgesetz von 1957 vor, auch sonst so manches -- Bares, Bildung und Berufsförderung, damit die Zeitsoldaten dereinst als Zivilisten allemal mithalten, wenn möglich vorneweg sein können.
Der Dienst am Freiwilligen beginnt vor dem ersten Diensttag und endet nicht am letzten:
* In der Annahmestelle wird der Freiwillige militärfachlich, aber auch zivilberuflich beraten. Eignung und Neigung des Bewerbers und der Bedarf der Truppe entscheiden über die Verwendung in der Bundeswehr, sollen zugleich aber auch die zivilberufliche Qualifikation ermöglichen.
* Während der Dienstzeit wird der Freiwillige vom (zivilen) Berufsförderungsdienst der Bundeswehr beraten und gefördert. Er kann an Grund- und Fortbildungslehrgängen jeglicher Art teilnehmen (soweit berufsbezogen), meistens nach den Dienststunden, gelegentlich auch während des Dienstes.
* Während der Dienstzeit haben länger dienende Zeitsoldaten -- bei vollen Bezügen -- Anspruch auf den Besuch einer Bundeswehrfachschule. Dem Z 8 stehen zwölf, dem Z 12 und Z 15 achtzehn Monate zu. > Nach der Dienstzeit haben Zeitsoldaten a. D. Anspruch auf Berufsausbildung oder berufsbezogene Fortbildung (einschließlich Hochschulstudium): Z 4 bis zu einem halben Jahr; Z 6 ein Jahr. Z 8 anderthalb, Z 12 und Z 15 drei Jahre. Während dieser Zeit erhält der Veteran bis zu 90 Prozent seiner letzten Dienstbezüge.
Auch die Nebenkosten für die Berufsausbildung -- seien es Versicherungsbeiträge oder Trennungsentschädigung -- trägt der Bund. Und Zeitsoldaten, die sich für zwölf oder 15 Jahre verpflichten, haben, wenn sie wollen und geeignet sind, Anspruch auf eine Planstelle im öffentlichen Dienst und in den Anstalten des öffentlichen Rechts.
Soviel Fürsorge hatte es bedurft, um die neuerstandenen Streitkräfte aus den roten Zahlen zu bringen. Denn Bares und Bildung sollten zuallererst die Bundeswehr attraktiver machen und qualifizierte Unteroffiziers- und Offiziersanwärter locken, die -- "ohne mich" und wirtschaftliche Hausse -- ausblieben.
1970 fehlten rund 26 000 Unteroffiziere (18 Prozent) und 2600 Zeitoffiziere (40 Prozent). Der Bedarf an Offiziers- und Unteroffiziersanwärtern konnte nur zur Hälfte gedeckt werden. Noch immer fehlen 3800 Zeitoffiziere und 18 500 Unteroffiziere, doch um den Unteroffiziers-Nachwuchs braucht sich die Bundeswehr jetzt zum erstenmal nicht mehr so sehr zu sorgen.
"Jetzt können wir aus einem vollen Topf schöpfen und den richtigen Mann an die richtige Stelle setzen", freut sich General Kinder: "Früher mußten wir, mangels Masse, oft mit der zweiten Garnitur vorliebnehmen.
Abhilfe sollte eine Formel schaffen, die der damalige Bundesverteidigungsminister Helmut Schmidt nach der ersten Bestandsaufnahme in Sachen Bundeswehr ("Weißbuch 1970") herausgab:
Die Bundeswehr muß mit der gesellschaftlichen Entwicklung Schritt halten. Sie muß ihre Berufsbilder, ihre Bildungs- und Ausbildungsgänge so gestalten, daß die Soldaten daraus für ihren beruflichen Werdegang innerhalb der Bundeswehr und ebenso später im zivilen Leben den größtmöglichen Nutzen ziehen. Das dient gleichzeitig der Effektivität der Bundeswehr und der Attraktivität der soldatischen Laufbahnen.
Eine Bildungskommission aus Wissenschaftlern und Militärs unter dem Politologen Ellwein legte schon ein Jahr später ein Konzept vor, das Militärisches und Ziviles, Armee und Gesellschaft miteinander verweben soll und am ehesten noch geeignet scheint, den allseits begehrten Staatsbürger in Uniform zu kreieren. Der Computer
steuert die Laufbahn.
Aus dem Bildungsgutachten der Ellwein-Kommission ("Grünbuch") machten Offiziere der Führungsstäbe ein Generalstabswerk -- die Ausbildungs- und Verwendungskataloge mit 93 "Eingangsberufen" allein für das Heer (vom Automateneinrichter bis zum Zimmerer), auf denen sich 119 "Ausbildungsreihen aufbauen". Hinzu kommen 47 Ausbildungsreihen, für die berufliche Vorbildung "ohne Belang" ist -- Chancen für abgebrochene Pennäler und Umschüler (siehe Graphik Seite 58).
Dem gelernten Maschinenschlosser, der sich für mindestens acht Jahre verpflichtet und in seinem Beruf bleiben will, bieten sich ein Dutzend Karrieren an. Er wählt beispielsweise die Ausbildungsreihe "Kraftfahrzeug-/Panzerinstandsetzung" und wird nach seiner dreimonatigen Grundausbildung in einer Ausbildungseinheit etwa als Kfz-Schlosser oder Mechaniker eingesetzt. Im dritten oder vierten Ausbildungsquartal besucht er einen Unteroffizierslehrgang und wird nach bestandener Prüfung als Unteroffizier wiederum berufsnah verwandt. Am Ende kann er es bis zum staatlich geprüften Techniker oder gar bis zur Hochschulreife bringen.
"Das gibt es nirgendwo in einer westlichen, geschweige denn in einer östlichen Armee", schwärmt Generalmajor Wilhelm Garken, Kommandeur der 1. Panzergrenadier-Division in Hannover-Bothfeld: "Eigentlich ist das der zweite Bildungsweg, der wirklich greift." Andererseits warnt Regierungsdirektor Dr. Hugo Dinter ("Der Star muß gestochen werden") vom Münchner Berufsförderungsdienst der Bundeswehr: "Das Dämlichste ist das Schlagwort von der Freiheit der Berufswahl, etwa wenn, wie gehabt, ein Sanitätssoldat, früherer Maurer, die Pilotenlaufbahn einschlagen will."
Auf der Bonner Hardthöhe tüftelten Militärs und Experten der Datenverarbeitung ein kompliziertes, nur mit Computer-Hilfe zu bewältigendes Steuerungssystem aus. Es muß -- über vier, acht, zwölf oder gar 15 Jahre im voraus -- sicherstellen, daß der Zeitsoldat jeweils an den richtigen Platz gerät und die für ihn vorgesehenen Kurse und Schulen auch tatsächlich besuchen, die für ihn erforderlichen Prüfungen ablegen und Abschlüsse erreichen kann, eventuelle Wiederholungen, bisher bis zu 35 Prozent, eingeschlossen.
"Früher wurde der Koch Kraftfahrer und umgekehrt, das gibt es heute nicht mehr", berichtet Oberstleutnant Elmar Dinter. Zwar würden auch jetzt noch "Maurer als Infanteristen übers Gelände hoppeln", aber nun seien die Kompaniechefs angewiesen, darüber zu wachen, "daß der Soldat gemäß seinem Ausbildungs- und Verwendungsnachweis eingesetzt wird". "Wenn das so weitergeht, keine richtigen Soldaten mehr."
Das System muß sich sowohl am Bedarf der Bundeswehr und am Anspruch des Zeitsoldaten wie auch -- wegen der Eingliederung entlassener Zeitsoldaten -- am gegenwärtigen und zukünftigen Bedarf des Marktes orientieren. Zugleich muß es gewährleisten, daß die Verschulung in der Bundeswehr nicht zur Auszehrung in den Kampfverbänden führt -- was bisher schon nicht selten geschah.
Als "typisch" galt im Bundesverteidigungsministerium etwa der Fall eines Panzergrenadierbataillons, "das auf dem Papier über 63 Prozent seines Unteroffiziersolls verfügt (139 von 221), nach Abzug von Fahrlehrern, Lehrgangsteilnehmern, Beurlaubten, Funktionspersonal aber nur noch 68 Unteroffiziere (30 Prozent des Solls) .für die Ausbildung der Wehrpflichtigen übrig hatte".
Schon jetzt befürchten Kompanieführer und Bataillonskommandeure "das Schlimmste", wie einige Offiziere der in Unna stationierten 7. Panzergrenadierdivision: "Je besser ein Soldat ist, je unentbehrlicher ist er, und um so schwerer ist es, ihn zu fördern." Und immer noch gibt es gewisse Barras-Aversionen gegen zuviel Schule und Bildung.
Divisionskommandeur von Senger und Etterlin urteilt, Berufsförderung sei zwar "gut und wichtig: Aber beim richtigen Soldaten, etwa beim Panzerzugführer, hört eben die Analogie zum Zivilbereich auf". Oberstleutnant Otmar Rhein ("Ich bin ein alter Truppenoffizier") warnt schon, bevor es richtig losgegangen ist: "Wenn das so weitergeht, will keiner mehr in die Kampftruppe, und dann kriegen wir keine richtigen Soldaten mehr."
Aber auch das krasse Gegenteil wird befürchtet, freilich nicht von Offizieren und Generalen: daß nämlich die "technokratischen Rezepte" (Politologe Wilfried von Bredow) der sozialliberalen Bundesregierung für die Bundeswehr einen "neuartigen Militarismus" heraufbeschwören. Bredow: "Man stelle sich einmal vor, bestimmte Leute von der CDU/CSU kommen an die Macht.
Nicht, wie beim Kaiser, hackenklappende Reserveoffiziere ("Ham Se jedient") noch, wie in der Weimarer Republik, antidemokratische Reichswehr-Generale würden nunmehr die Gesellschaft militarisieren. Diesmal würde es das Heer der Zeitsoldaten sein, Jahr für Jahr an die 6000 Mann, die, gut ausgebildet, an Disziplin gewöhnt und auf Befehl und Gehorsam gedrillt, ins Zivilleben zurückkehren.
Zweifellos sind Zeitsoldaten in Industrie und Wirtschaft lange schon willkommen, und zweifellos sind es häufig militärische Attitüden, die sie, neben oft hoher Qualifikation, beim Management und bei der Polizei. in Betrieben und Behörden so begehrt machen. Rund drei Millionen Soldaten haben die Bundeswehr seit deren Gründung verlassen, darunter 700 000 Zeitsoldaten. Aber Schwierigkeiten bei der Eingliederung in den zivilen Arbeitsprozeß hat es nach Kenntnis des Verteidigungsministeriums "kaum gegeben" -- unabhängig von konjunkturellen Schwankungen.
"Großunternehmen wie Siemens warten wie die Geier auf unsere Leute", sagt einer von der Wehrbereichsverwaltung München. "Perfekte Menschenführung und gediegenes Wissen -- wo findet man so was heute schon?" Der Kommandeur der Panzerbrigade 6 in Neustadt/Marburg, Brigadegeneral Karl-Heinz Jörgens, beispielsweise hat die Erfahrung gemacht, daß ausscheidende Soldaten mit abgeschlossener Berufsausbildung von der heimischen Wirtschaft als Bewerber bevorzugt eingestellt werden. Jörgens führt das auf die "saubere Arbeitsmoral" seiner Soldaten zurück: "Die haben Disziplin, Menschenführung und Pünktlichkeit gelernt."
Denn "Kennzeichen des neuen Militarismus", erläutert der Militär-Soziologe Alfred Mechtersheimer, sei "nicht die Vorherrschaft traditioneller militärischer Formen im staatlichen und gesellschaftlichen Leben". Vielmehr würden, eher umgekehrt, "die militärischen Attitüden immer stärker von der Technik geprägt und damit den zivilen ähnlich".
Der Politologe von Bredow befürchtet gar, daß die Streitkräfte "bruchlos in das Bedürfnisgefüge mächtiger Teile der Wirtschaft eingepaßt" werden sollen, "wobei sie zu einer prägenden Durchgangsstation für einen großen Teil des wissenschaftlich-technischen Nachwuchses werden".
Die Militärs auf der Bonner Hardthöhe halten solche Politologen-Weisheit hingegen für blinden Alarm. "Wenn mehr Bildung in die Köpfe der Soldaten dringt", plädiert General Walter vom Führungsstab des Heeres, "dann gibt es notgedrungen weniger Kommißköpfe."

DER SPIEGEL 49/1975
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG.

Dieser Artikel ist ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt. Sie dürfen diesen Artikel jedoch gerne verlinken.
Unter http://www.spiegelgruppe-nachdrucke.de können Sie einzelne Artikel für Nachdruck bzw. digitale Publikation lizenzieren.


DER SPIEGEL 49/1975
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

„Notgedrungen weniger Kommiß“

Video 01:40

Wal vs. Taucher Die Natur schlägt zurück - mit der Schwanzflosse

  • Video "Kanye Wests bizarre Flugzeugidee für Trump: iPlane 1 statt Air Force One" Video 01:40
    Kanye Wests bizarre Flugzeugidee für Trump: "iPlane 1" statt Air Force One
  • Video "Respektlose Berichterstattung: Die Bayern-PK der anderen Art" Video 02:27
    "Respektlose Berichterstattung": Die Bayern-PK der anderen Art
  • Video "Trump und Pence zu Gewalt gegen Journalisten: Inkonsequenter Body-Slam" Video 01:08
    Trump und Pence zu Gewalt gegen Journalisten: Inkonsequenter Body-Slam
  • Video "Köstliche Szene im britischen Parlament: Scottish for Runaways" Video 01:26
    Köstliche Szene im britischen Parlament: Scottish for Runaways
  • Video "Dashcam-Video: Riesenspinne nähert sich US-Cop" Video 01:05
    Dashcam-Video: "Riesenspinne" nähert sich US-Cop
  • Video "Filmstarts im Video: Wurden Sie enführt?" Video 10:28
    Filmstarts im Video: Wurden Sie enführt?"
  • Video "Anhaltende Dürre: Rhein-Pegel sinkt auf 33 Zentimeter" Video 02:27
    Anhaltende Dürre: Rhein-Pegel sinkt auf 33 Zentimeter
  • Video "Wahlkampf in Montana: Trump lobt US-Politiker für Angriff auf Journalist" Video 01:08
    Wahlkampf in Montana: Trump lobt US-Politiker für Angriff auf Journalist
  • Video "Serien-Start Deutschland 86: Ein ostdeutsches Traumschiff für westdeutsche Waffenexporte" Video 05:26
    Serien-Start "Deutschland 86": "Ein ostdeutsches Traumschiff für westdeutsche Waffenexporte"
  • Video "Australien: Mädchen bricht bei Harrys Umarmung in Tränen aus" Video 00:45
    Australien: Mädchen bricht bei Harrys Umarmung in Tränen aus
  • Video "NBA-Basketball: Hornets Monk mit dem Dunk des Tages" Video 00:28
    NBA-Basketball: Hornets Monk mit dem Dunk des Tages
  • Video "Serien-Start Deutschland 86: Ein ostdeutsches Traumschiff für westdeutsche Waffenexporte" Video 05:26
    Serien-Start "Deutschland 86": "Ein ostdeutsches Traumschiff für westdeutsche Waffenexporte"
  • Video "Neues Video zu Banksy-Auktion: Schredder sollte Bild komplett zerstören" Video 01:26
    Neues Video zu Banksy-Auktion: Schredder sollte Bild komplett zerstören
  • Video "Glasbodenbrücke in China: Und dann ist der Riss auf einmal echt" Video 01:20
    Glasbodenbrücke in China: Und dann ist der Riss auf einmal echt
  • Video "Video aus Mexiko: Frau taucht mit großem Krokodil" Video 01:13
    Video aus Mexiko: Frau taucht mit großem Krokodil
  • Video "Rauchgeruch in Air-Force-Maschine: Melania Trump muss notlanden" Video 00:36
    Rauchgeruch in Air-Force-Maschine: Melania Trump muss notlanden
  • Video "Wakeboarden über Eisberge: Ziemlich coole Sache" Video 01:13
    Wakeboarden über Eisberge: Ziemlich coole Sache
  • Video "Wal vs. Taucher: Die Natur schlägt zurück - mit der Schwanzflosse" Video 01:40
    Wal vs. Taucher: Die Natur schlägt zurück - mit der Schwanzflosse