George W. Bush , 59, US-Präsident, will sich in seinen vierwöchigen Ferien so oft wie möglich aufs Fahrrad schwingen, um "die enorme Bedeutung körperlicher Fitness zu demonstrieren", so der Pressechef des Weißen Hauses. Doch Bush-Freunden ist die Ankündigung unheimlich: Der Radfahrer Bush gilt ihnen als aggressiver Biker. "So wie er Rad fährt, ist es einfach verrückt", erklärt ein Freund der Familie, der ungenannt bleiben will. Bush trete mit aller Kraft, die er aufbieten könne, in die Pedale. Seine Aggressivität grenze an Rücksichtslosigkeit - mit den bekannten Folgen: Vergangenen Sommer flog er über den Lenker, schrammte sich Gesicht und Hände auf. Auf dem G-8-Gipfel in Gleneagles war Bush, der Flachlandbiker, "scharf" aufs Fahrradfahren im hügeligen Schottland, wie der Familienfreund erzählt. Prompt fuhr Bush einen Polizisten um. "In meinen Fingerknöcheln stecken immer noch Asphaltreste", gab Bush erst vorvergangene Woche zu.
DER SPIEGEL 33/2005
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