26.09.2005

„Gemeinsam das Böse erkennen“

André Glucksmann über Terrorismus und den Kampf den modernen Nihilismus
SPIEGEL: Herr Glucksmann, woher kommt der Hass, dessen zerstörerische Rückkehr im postideologischen Zeitalter Sie in Ihrem jüngsten Buch analysieren?
Glucksmann: Der Hass ist eine fundamentale menschliche Gegebenheit, er nährt sich selbst, ohne notwendigerweise einen Grund zu brauchen. Für die Gläubigen ist er eine Folge der Erbsünde, für die Psychoanalytiker der Ausbruch des Todestriebes - Eros und Thanatos, Liebe und Tod,
bestimmen in ihrer Dualität das menschliche Wesen.
SPIEGEL: Ist Hass nicht dann, bei aller Schrecklichkeit, ein letztlich banales Gefühl?
Glucksmann: Nein, denn man muss Feindschaft und Hass sorgfältig unterscheiden. Feindschaft zielt auf einen anderen als anderen, den man ablehnen, verachten, bekämpfen, züchtigen oder unterwerfen kann. Der gewöhnliche Rassismus gehört zum Beispiel in diese Kategorie, weil er den anderen als minderwertig betrachtet. Alle aufgeklärten Philosophen des 18. und 19. Jahrhunderts waren in gewisser Weise Rassisten, auch Kant und Hegel.
SPIEGEL: Wie bitte? Die propagierten doch nicht Kolonialismus und Genozid.
Glucksmann: Natürlich nicht, aber sie glaubten fest an die Überlegenheit des europäischen Geistes oder der deutschen Seele, sie billigten den sogenannten Wilden, insbesondere den Schwarzen, nur eine quasi animalische Existenz zu. Aber sie hassten sie nicht - und wollten sie folglich auch nicht ausrotten.
SPIEGEL: Und wodurch unterscheidet sich der Hass?
Glucksmann: Das Objekt des Hasses ist nicht einfach der andere, sondern ein anderes Selbst, also ein anderer, der mich selbst in Frage stellt. Das erklärt die mörderischen Regungen des Hasses. Die Feindschaft will den anderen auf den ihm angeblich zukommenden, niederrangigen Platz verweisen, der Hass hat immer den Tod als Horizont im Auge.
SPIEGEL: Der klassische Krieg wäre demnach kein Ausdruck des Hasses?
Glucksmann: Natürlich kann er Hassausbrüche auslösen, aber er ist normalerweise kein Vernichtungskrieg. Der Erste Weltkrieg entsprang nicht Hass zwischen Deutschen und Franzosen, sondern einem Wettstreit um die Vorherrschaft in Europa.
SPIEGEL: Wann kann denn Feindschaft in Hass umschlagen? Braucht es dazu die Kombination mit einer Ideologie?
Glucksmann: Um seine Zerstörungskraft zu entfalten, muss der Hass kollektiv werden. Der Einzelne, der in seiner Ecke hasst, bleibt ein armseliger Wicht oder wird schlimmstenfalls ein isolierter Mörder. Ideologien können der Kollektivierung des Hasses dienen, aber sie sind nicht dessen Ursache. Das zu glauben, war der große Irrtum der Demokratien im 20. Jahrhundert. Denn daraus folgt der zweite Irrtum: Wenn die Ideologien, also der Nazismus und der Kommunismus, widerlegt und besiegt seien, verschwinde der Hass von selbst. Ideologien sind das Alibi des Hasses. Der Schriftsteller Ernst von Salomon, Freikorpskämpfer und Beteiligter an der Ermordung Walther Rathenaus, hatte recht, wenn er nach 1918 feststellte: Der Krieg ist zu Ende, aber die Krieger sind immer noch da. Der Kalte Krieg war nur für uns, im Westen, kalt. Für den Rest der Menschheit war es eine sehr blutige Zeit, eine kriegerische Umwertung aller Werte.
SPIEGEL: Wie kann sich Hass denn heutzutage kollektiv organisieren? Mit Hilfe der Religion, beispielsweise des Islam?
Glucksmann: Auch die Religion scheint mir nur ein Vorwand. Der französische Soziologe Raymond Aron, der bedeutende Gegenspieler von Jean-Paul Sartre, bezeichnete Hitlerismus und Marxismus als säkulare Religionen. Ich behaupte: Der islamische Fundamentalismus ist eine Säkularisierung der Religion, das heißt eine politische Benutzung der Theologie.
SPIEGEL: Wenn Hass unauslöschlich ist, wenn er sich nicht durch Aufklärung und Vernunft überwinden lässt, muss man dann nicht fatalistisch resignieren?
Glucksmann: Keineswegs. Man kann und muss dem Hass widerstehen, das ist die Grundlage aller Zivilisation - die Fähigkeit einer Gemeinschaft, ihre Todestriebe und Mordinstinkte zu meistern.
SPIEGEL: Warum gelingt das heute, im Zeitalter des Terrorismus und der Selbstmordattentäter, so wenig?
Glucksmann: Wohl noch nie in der Geschichte der Menschheit haben so viele tiefgreifende soziale Umbrüche stattgefunden wie nach 1945. Die Modernisierung, genauer die - brutale - Verwestlichung des Planeten hat drei Viertel der Menschheit aus dem Gleichgewicht geworfen. Alte, ewig scheinende Traditionen sind zerbrochen, Regeln, Normen, Institutionen und Anhaltspunkte verloren gegangen. Die Folge: Heerscharen neuer Krieger sind entstanden, bis hin zu den Kindersoldaten in Afrika, die keine Verbote und Gebote mehr kennen. "Why not?", antworteten sie meinem Freund Hans Christoph Buch, als der sie in Liberia fragte, ob sie auch bereit seien, Vater und Mutter zu töten. Dieser radikale Bruch mit dem vergangenen Gültigen, diese Vorstellung, dass nunmehr alles erlaubt sei, hat den modernen Nihilismus hervorgebracht.
SPIEGEL: Handelt es sich nicht viel mehr um einen Rückfall in den Archaismus des Gesetzes des Stärkeren?
Glucksmann: Es ist mehr als das Gesetz des Stärkeren, es ist das Gesetz der Begierde: nach Macht, Reichtum, Frauen. Als ich illegal Tschetschenien bereiste, um den Bürgerkrieg dort zu beschreiben, schleuste mich ein russischer Geheimdienstoffizier gegen Geld durch die Kontrollpunkte. Sein Wahlspruch lautete: "Get what you want." Das ist das exakte Äquivalent zum "Why not?" des liberianischen Kalaschnikow-Strolches.
SPIEGEL: Das war aber vermutlich im Dreißigjährigen Krieg auch nicht anders. Worin besteht die spezifische Modernität des Hasses heute?
Glucksmann: Im Verlust der Vorstellung des Bösen. Über das Gute, politisch gesprochen das Allgemeinwohl, wurde schon immer gestritten, seit den Griechen im alten Athen. Das ist politischer Pluralismus, der prinzipiell keinen oder wenig Schaden stiftet. Neu ist, dass wir die Existenz des Bösen nicht mehr anerkennen wollen. Wenn es das Böse nicht gibt, ist alles erlaubt: Das ist das Phänomen des gegenwärtigen Nihilismus. Eine Zivilisation gründet sich nicht unbedingt auf das gemeinsam angestrebte Beste, sondern auf die Ausgrenzung, die Tabuisierung des Bösen. Ein Übermaß an Toleranz kann durchaus zur Verkennung des Bösen führen.
SPIEGEL: Hätte US-Präsident Bush also Ihrer Meinung nach recht, wenn er, wie vor ihm schon Ronald Reagan, im Gegensatz zum alten Europa von der Achse oder vom Reich des Bösen spricht?
Glucksmann: Wir betrügen uns nur selbst, wenn wir meinen, der Lauf der Geschichte,
Fortschritt und Wohlstand, Toleranz, Respekt und Diplomatie würden alles regeln. Diese Art des gutgläubigen Abwartens kann verhängnisvoll werden. Das friedliche Ende der Geschichte kommt nicht von selbst, wie Francis Fukuyama nach dem Zusammenbruch des Kommunismus meinte. Die Demokratien der westlichen Welt können sich ruhig über das Ideale streiten, sie sollten aber gemeinsam das Böse erkennen, das, wenn es sich verleugnet, seinen Allmachtsanspruch erhebt.
SPIEGEL: Besser könnte es der Papst wohl auch nicht ausdrücken ...
Glucksmann: ... ich rede nicht vom Teufel, ich glaube sehr wohl an die Möglichkeit einer laizistischen Moral, verteidigt durch eine Union der Demokratien. Bush muss uns näher als Putin sein, dieser angeblich lupenreine Demokrat, als den ihn Bundeskanzler Schröder in naiver oder zynischer Weise gewürdigt hat.
SPIEGEL: Aber Sie können doch nicht im Ernst bestreiten, dass es für den Hass in aller Regel objektive, äußere Gründe gibt: Elend, Unterdrückung, Verknechtung, Demütigung ...
Glucksmann: Auch wenn ich Sie damit schockiere: Doch, das bestreite ich. Ich bestreite wohlgemerkt nicht das Recht auf Revolte gegen Armut und Ausbeutung oder auf Widerstand gegen Unterdrückung und Besetzung. Meine eigene Familie war nach 1940 in der französischen Résistance aktiv. Aber die hat nicht die Nazi-Methoden kopiert. Partisanenkrieg ist kein Terrorismus, und Résistance legitimiert nicht Terrorismus, also das wahllose Töten von unbeteiligten Zivilisten, menschliche Bomben, die Geiselnahme von Kindern wie in Beslan.
SPIEGEL: Sicher, nur wie lassen sich solche Grenzüberschreitungen verhindern?
Glucksmann: In der Geschichte hat die Mehrheit der Menschen Demütigung, Unterdrückung, Hunger, Ausbeutung erlebt. Das hat nicht zum Terrorismus des Hasses geführt, wie wir ihn heute beobachten. Der Hass ist eine Ausnahmestrategie für Ausnahme-Individuen. Sind Unterdrückte, die es ablehnen, in ihrer Revolte unterschiedslos zu töten, etwa Feiglinge? Für mich sind sie Helden. Terroristische Methoden haben die Ziele fast aller modernen Befreiungsbewegungen vergiftet, von Algerien bis Vietnam. Wenn die Mittel furchtbar werden, zerstören sie die besten Ziele. Im Übrigen ist Hass nicht das Eigentum der Armen, er ist genauso in den Palästen der Reichen zu Hause.
SPIEGEL: Wo sehen Sie die Hauptkampffelder in der Abwehr des modernen zeitgenössischen Hasses?
Glucksmann: Der Hass hat heute vor allem drei Zielobjekte: Juden, Amerikaner und Frauen.
SPIEGEL: Warum hat der Antisemitismus nach Auschwitz überlebt?
Glucksmann: Der Jude ist der ewige Störenfried, der Zeuge der Unordnung der Welt,
der Fremde schlechthin. Im Mittelalter stellte seine Anwesenheit die christliche Identität Europas in Frage, denn er kannte ja, anders als die Heiden, die Bibel. Im Zeitalter der sich bildenden Nationalstaaten zog er das Misstrauen des vermeintlich organisch gewachsenen Volkskörpers auf sich: Er war nie deutsch oder französisch oder russisch genug. Und auch heute stört er wieder die Sehnsucht nach einer harmonischen, friedlichen, zusammenhängenden Ordnung der Welt. Wegen der Existenz Israels und des Nahost-Konfliktes natürlich, aber auch wegen Auschwitz: Sein Überleben ist wie ein unverzeihlicher Schuldvorwurf an die Menschheit, an die Täter und an diejenigen, die tatenlos geblieben sind, weil sie die Augen schlossen.
SPIEGEL: Für den Antiamerikanismus scheint die Erklärung einfach: Imperialismus. Steckt in dieser Kritik nicht eine berechtigte Frustration über die amerikanische Hypermacht, die die Welt nach ihren Vorstellungen regieren und formen will?
Glucksmann: Amerikanern wie Juden wird der Vorwurf gemacht, die Weltordnung zu stören - ohne sie wäre alles besser. Der Mythos von der Allmacht Amerikas dient dazu, Amerika für alles verantwortlich zu machen und für alles schuldig zu erklären. Die Welt ist jedoch längst multipolar, Amerika kann nicht überall seine Bedingungen diktieren. Ist Russland unter Putin nicht imperial? Und China, dieser pharaonische Staat mit 1,3 Milliarden Menschen, der dabei ist, modernste Technik mit den Arbeitsbedingungen einer Sklavengesellschaft zu verbinden - kann dieses neue Ägypten nicht zu einer immensen Bedrohung heranwachsen?
SPIEGEL: Wie lautet Ihre Prognose?
Glucksmann: Natürlich kann man voll Optimismus hoffen, Wohlstand und Entwicklung würden irgendwann zu Demokratie und Liberalismus führen. Ich habe da meine Zweifel. China ist ein Fall, der von Adam Smith, David Ricardo und Karl Marx einfach nicht vorgesehen war.
SPIEGEL: Ihre dritte Hassgruppe, Frauen, wie passen die in dieses Schema? Ist Frauenhass nicht ein spezifisch islamisches Problem?
Glucksmann: Es gibt eine weltweite Emanzipationsbewegung der Frauen, die islamischen Gesellschaften hängen dabei besonders weit zurück. Aber Hass weckt sie überall, denn sie stellt die Männer in ihrer Autorität, in ihrer Macht in Frage. Daher der Wunsch nach Kontrolle, nach Beherrschung, nach Versklavung - wenn in der Regel auch nicht nach Vernichtung, da die Männer die Frauen nun mal bis auf weiteres brauchen. Gewalt gegen Frauen ist in allen Kulturen virulent, auch in Europa. Die Frauen konfrontieren die Männer mit ihrer Endlichkeit, ihrer Fehlbarkeit und ihrer Anfechtbarkeit. Der Mann aber möchte Supermann sein - also ist die selbständige, unabhängige Frau eine unerträgliche Herausforderung für ihn.
SPIEGEL: Herr Glucksmann, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
André Glucksmann
ist ein philosophischer Wächter und Warner, dessen Werke seit nunmehr fast 40 Jahren wie Alarmrufe klingen. Sein Thema ist das Tragische der Geschichte, mit Hilfe der klassischen Texte aus Literatur und Philosophie versucht er, die bedrohlichen Herausforderungen der Gegenwart zu durchleuchten. Glucksmann, 68, entstammt einer deutsch-jüdischen Familie, die 1936 nach Frankreich floh. Nach dem Mai '68 begann er als Maoist, begleitete Jean-Paul Sartre, Michel Foucault und Raymond Aron. Heute kritisiert er den Pazifismus, unterstützt Amerikas Krieg im Irak und verteidigt die Pflicht zur Einmischung im Namen der Menschenrechte. In seinem jüngsten Buch "Hass. Die Rückkehr einer elementaren Gewalt" (Verlag Nagel & Kimche, 288 Seiten, 19,90 Euro) untersucht er die Antriebskräfte des zeitgenössischen Terrorismus.
Das Gespräch führte Redakteur Romain Leick.
Von Romain Leick

DER SPIEGEL 39/2005
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