30.11.1955

PIUS XII. / KIRCHEChristus am Bett

Jeweils am letzten Sonnabend des Novembers - in diesem Jahr also am 26. November - verläßt der Papst seine Sommerresidenz in Castel Gandolfo und kehrt in den Vatikan zurück. Er benutzte auch in diesem Jahr wieder seinen schwarzen, ein wenig veralteten Cadillac und nicht jenen luxuriösen "Aussichtswagen" mit durchweg gläsernem Verdeck, den ihm der amerikanische Kardinal Spellman vor einigen Jahren geschenkt hatte. Dieser "Aussichtswagen", der für den Geschmack des Papstes allerdings etwas zu "luxuriös und auffallend" geraten ist, hätte es den Gläubigen, die sich längs der Straßen aufzustellen pflegen, ermöglicht, den 79jährigen Papst während seiner Fahrt besser zu sehen.
Das Bedürfnis danach war diesmal womöglich noch größer als in den vorangegangenen Jahren. Denn der Papst hatte die katholische Christenheit mit einer Mitteilung überrascht, die auch in der an Wundern gewiß nicht armen Geschichte der römischen Kirche sensationell wirkte. Durch "liebevolle Indiskretion" war die Mailänder Illustrierte "Oggi" - die sonst ihren Lesern durchaus auch Interna über Filmstars oder Gesellschaftsklatsch anbietet - in die Lage versetzt worden, in einer zehn Seiten langen Reportage Einzelheiten über den Tageslauf des Heiligen Vaters der katholischen Christenheit zu berichten. Inmitten der Reportage wurde auch mitgeteilt, daß dem Papst während der Krise in seiner schweren Krankheit im November und Dezember 1954 Christus erschienen sei.
Diese Erscheinung ist nun allerdings nicht die erste, die dem Papst nach seiner eigenen Aussage begegnete. Bereits im Oktober 1950 beobachtete er bei seinen üblichen Nachmittagsspaziergängen an einigen aufeinanderfolgenden Tagen gegen 16 Uhr, daß die Sonne zu rotieren begann und am Himmel das Kreuzeszeichen schlug - ähnlich wie es die drei portugiesischen Kinder am 13. Oktober 1917 beim "Wunder von Fatima" gesehen haben wollen.
Erst ein volles Jahr später, am 13. Oktober 1951, wurde die Öffentlichkeit von dieser Vision des Papstes durch den päpstlichen Legaten Kardinal Tedeschini unterrichtet. Auch zwischen der Erscheinung Christi am Krankenlager des Papstes und der Veröffentlichung dieses Ereignisses in der illustrierten Zeitschrift "Oggi" war fast ein volles Jahr verstrichen. Zu dieser zeitlichen Parallele ließ sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung von ihrem römischen Korrespondenten fernschreiben, bei eingeweihten Leuten in Rom bestehe die Ansicht, daß man im Vatikan abermals "schrittweise vorgehen und zunächst auch das Echo in der Welt abwarten wolle". Nun wird allerdings die Vision der rotierenden Sonne durch die Christus-Erscheinung insofern bei weitem übertroffen, als sogar im Vatikan verlautbart wurde, wenn der Papst die Reportage der Illustrierten bestätigte, so sei er seit Saulus - der daraufhin zum Apostel Paulus wurde - der erste Mensch, dem Christus erschienen sei.
Tatsächlich läßt sich aber in den vatikanischen Chroniken nachlesen, daß Pius XII. der dritte Inhaber des Petri-Stuhles ist, der von einer Christus-Erscheinung berichtet. Der erste war der Apostel Petrus, dem Jesus an der Via Appia begegnete, als der Jünger vor Neros Verfolgern aus Rom geflohen war. Heute steht zur Erinnerung an diese Erscheinung an jener Stelle die kleine Kirche "Domine quo vadis"*) Papst Silvester I. (1314-1335) soll Christus bei der Einweihung der Mutterkirche "San Giovanni in Laterano" erblickt haben. Ein Mosaik im Innern der Kirche erinnert noch heute an dieses Ereignis.
Nach der Darstellung, die von der Zeitschrift "Oggi" am 24. November 1955 gegeben wurde, hat sich die Christus-Erscheinung beim Papst Pius XII. auf folgende Weise zugetragen: Am Vorabend seiner Rückkehr aus Castel Gandolfo war der Papst im vergangenen Jahr von einem heftigen und sehr ausdauernden Schluckauf befallen worden, hatte aber nicht erlaubt, daß deswegen seine Übersiedlung in den Vatikan verschoben werde. In den folgenden Tagen steigerten sich die Beschwerden derart, daß um den 3. und 4. Dezember herum die gesamte katholische Christenheit um das Leben ihres Oberhirten fürchten mußte.
Die Zeitschrift fährt fort: "Was die Krankheit des Heiligen Vaters anbetrifft ... so sind wir in der Lage, eine wunderbare Begebenheit zu enthüllen, die bisher fast unbekannt geblieben ist und die in jenen
bangen Tagen stattgefunden hat. Als die Schmerzen immer heftiger wurden, wiederholte der Papst oft das Gebet 'Anima Christi'. In der Nacht, in der die Krisis ihren Höhepunkt erreichte, wiederholte der Kranke noch einmal jenes Gebet, als er sich zu einem gewissen Zeitpunkt allein im Zimmer befand. Als er die Bitte aussprach: 'In hora mortis meae, voca me' (In der Stunde meines Todes rufe mich), sah er neben sich am Bett die sanfte Gestalt von Jesus. In diesem Augenblick glaubte der Heilige Vater, daß der Herr gekommen sei, um ihn zu sich zu rufen, und indem er friedlich auf diesen Anruf antwortete, fuhr er im Gebet fort: 'Jube me venire ad Te'. (Befiehl mir, zu Dir zu kommen.)
"Aber Jesus war nicht gekommen, um ihn zu holen, sondern um ihn zu trösten und, wie wir glauben, um ihm die Gewißheit zu geben, daß seine Stunde noch nicht gekommen sei. Der Heilige Vater ist sehr sicher, Jesus gesehen zu haben. Es handelte sich nicht um einen Traum. In jenem Augenblick war er wach und klar bei Verstand. Am folgenden Tage, als sein Zustand hoffnungslos schien, als die Zeitungen der ganzen Welt die bevorstehende Katastrophe schon vorauszusehen glaubten, stellte sich plötzlich eine Besserung im Krankheitszustand ein, so daß es vielen als ein Wunder erschien.
"Diese Episode wurde vom Heiligen Vater nur sehr wenigen Personen anvertraut, die er bat, sie nicht zu verbreiten. Das Geheimnis wurde in der Tat bis zu diesem Augenblick gewahrt, und nur die liebevolle Indiskretion einer dieser Personen erlaubte uns, diese wunderbare Episode kennenzulernen und erzählen zu können, die ohne Zweifel die Katholiken der ganzen Welt bewegen wird."
Diese Enthüllungen der Zeitschrift "Oggi" waren allerdings geeignet, nicht nur die Katholiken zu bewegen, sondern in der gesamten Weltpresse Sensation zu machen. Aber es wurde den Journalisten bald klar, daß ebenso wie sie ganz offensichtlich auch die Behörden des Vatikans von diesem Bericht vollkommen überrascht worden waren. Sobald jedoch die Redaktion der Zeitschrift "Oggi" verbindlich erklärte, das Manuskript ihres Berichtes habe vor der Drucklegung dem Papst vorgelegen, wurde es zum offenen Geheimnis im Vatikan, durch wessen "liebevolle Indiskretion" die Illustrierte höchst planvoll in den Besitz ihrer Information gekommen sein soll: der Verdacht richtet sich einheillig gegen die Schwester Pasqualina, die dem Haushalt des Papstes vorsteht und die seine Umgebung angeblich mit mütterlicher Strenge regiert (SPIEGEL 35/1955). Aber noch am Montag, dem 21. November, verbreitete die Katholische Nachrichten-Agentur in ihrem hektographierten Dienst: "Der Vatikan hat den Bericht (von der Erscheinung Christi) weder bestätigt noch dementiert."
An eben diesem Montag jedoch, dem 21. November, übergab der weltliche - also nicht dem Priesterstande angehörende - Chef des vatikanischen Pressebüros, Dr. Luciani Casimirri, den Korrespondenten der internationalen Presseagenturen mit unbewegtem Gesicht das Bulletin Nr. 162. Es enthielt nur einen einzigen Satz: "Das Pressebüro ist autorisiert worden, eine Mitteilung der illustrierten Wochenzeitschrift 'Oggi' über eine Vision zu bestätigen, die der Heilige Vater während seiner Krankheit im Dezember 1954 gehabt hat."
Bis dahin waren die Journalisten vollkommen auf das angewiesen gewesen, was ihnen die Zeitschrift "Oggi" an Neuigkeiten über Papst Pius mitteilte. Sie hatten in der Zeitschrift lesen können, daß der Papst zumeist bereits wach ist, wenn sein Wecker um 6.15 Uhr läutet, und daß er sich elektrisch rasiert: "Gedankt sei dem Erfinder des elektrischen Rasierapparates, der mir gestattet, jeden Tag fünf Minuten weniger meinem Bart und fünf Minuten mehr der heiligen Opferhandlung (der Morgenmesse) zu widmen."
Sie hatten von "Oggi" erfahren, daß der Papst täglich um Punkt 13 Uhr, während er die Rundfunknachrichten hört, stets die gleiche Mahlzeit einnimmt: "Ein fades Süppchen, eine Portion Fleisch oder weißgekochten Fisch, etwas Gemüse, einen Apfel oder eine gekochte Birne und ein halbes Glas Wein." Sie hatten erfahren, daß er sich pünktlich "wie eine erstklassige Markenuhr" um 20.29 Uhr von seinem Arbeitszimmer ins Eßzimmer begibt, um dort "im gleichen Augenblick, in dem das Zeitzeichen von 20.30 Uhr aus dem Radio ertönt", ein ebenso bescheidenes Abendessen einzunehmen.
Sie hatten gelesen, daß Pius XII., der "Papst der Vögel", in Castel Gandolfo zwei Tiere bevorzugt, die auf die deutschen Namen "Dompfaff" und "Gretchen" hören und die der Papst wahrscheinlich deutsch anredet zur Erinnerung an die zwölf Jahre, die er zwischen 1917 und 1929 in Deutschland verbracht hat. Auch "Oggi" konnte allerdings nicht erklären, ob es der Vogel "Gretchen" gewesen war, der sich kürzlich so oft auf das Manuskriptblatt setzte, an dem der Papst arbeitete, bis der Heilige Vater sich entschloß, früher als gewöhnlich zu Bett zu gehen. "Ich habe verstanden, du hast recht", sagte Pius - immer nach "Oggi" - zu dem Wellensittich, dem es auf solche Weise gelungen war, was den Beratern des Papstes mißriet: den Heiligen Vater zu überreden, sich zu schonen.
Seit der offiziellen Bestätigung der Christus-Erscheinung durch den Vatikan verloren solche Anekdoten im öffentlichen Interesse schnell an Bedeutung gegenüber den Überlegungen, welche Ursachen und welche Konsequenzen die Christus-Erscheinung und deren Bekanntgabe wohl haben könnten.
Einige hohe kirchliche Würdenträger erklärten, es sei wohl möglich, daß sich der Papst um die Wiederbelebung des Marienkultes so verdient gemacht habe, daß ihm die Jungfrau Maria die Erscheinung Christi in schwerer Stunde als Zeichen ihrer persönlichen Dankbarkeit vermittelte. Sie spielten damit auf jenen Glaubenssatz von der leiblichen Himmelfahrt Mariae an, den der Papst im Jahre 1950 zum Dogma erklärt hatte, also zu einer offenbarten Wahrheit, "die als solche von der Kirche unfehlbar zu glauben vorgelegt wird". Das bedeutet, daß jeder Katholik seitdem verpflichtet ist zu glauben, der Leib der Jungfrau Maria sei nicht verwest, sondern befinde sich leiblich im Himmel.
Fast die gesamte italienische Presse hat die Nachricht von der Erscheinung Christi dezent veröffentlicht, und auch die linksgerichteten Zeitungen hüteten sich sorgfältig, die religiösen Gefühle ihrer Leser durch skeptische Kommentare zu verletzen.
Im übrigen ist in den 1100 Räumen des Vatikans, in theologischen Kreisen und Klosterzellen aber jene alte Kontroverse darüber wieder aufgelebt, ob Christus überhaupt jemals in körperlicher Gestalt erscheinen könne. Der Apostel Paulus zum Beispiel hat Christus nicht erblickt, sondern ist in Damaskus nur von der Stimme Christi bekehrt worden.
Die in Turin erscheinende Zeitung "Stampa" hat dieses Problem aufgegriffen und ganz offiziell die Frage gestellt: "In welcher Gestalt ist Christus an das Bett des Papstes getreten? Kam er als Mensch und wenn ja: hat er so ausgesehen wie Christus auf Golgatha oder wie Christus im Garten Gethsemane?" Die Zeitung hofft, daß sie eines Tages, "wenn es Pius XII. für gut halten wird", eine Frage auf ihre Antwort erhalten werde.
Auf einen der Stampa-Kommentare hat der Vatikan indessen schon offiziell reagiert. Die Zeitung hatte angenommen, daß es nunmehr allen Gläubigen als Pflicht auferlegt sei, an die Erscheinungen des Papstes in den Jahren 1950 und 1954 zu glauben. Demgegenüber erklärten legitimierte Sprecher des Vatikans, es handele sich bei den Erscheinungen um "eine Privatangelegenheit des Papstes", durch die weder die Kirche noch die Katholiken in irgendeiner Weise verpflichtet würden.
Diese Richtigstellung hat aber nicht jene Fragen gelöst, die auch von Würdenträgern in diesen Tagen immer wieder diskutiert werden: Warum nämlich ein solches Ereignis schon zu Lebzeiten des Papstes bekanntgemacht worden sei. Die Antwort, die von der über die Angelegenheiten des Vatikans oft vorzüglich unterrichteten französischen Zeitung "Le Monde" auf diese Frage gegeben wird, lautet: "Das Staatssekretariat (des Vatikans) besitzt bereits einen umfänglichen Sammelband jener 'Wunder', die von den Gläubigen auf die Mitwirkung Pius XII. zurückgeführt werden. Es ist schon jetzt wahrscheinlich, daß nach dem Tode des Papstes ein Verfahren zu seiner Heiligsprechung eingeleitet wird."
Eine solche Deutung ist schon deswegen keinesfalls abwegig, weil auch die vom Papst vor der Veröffentlichung geprüfte Reportage der Zeitschrift "Oggi" mit dem Satz schließt: es sei "keinesfalls unmöglich", daß Pius XII. eines Tages heiliggesprochen werde.
*) Deutsch: "Herr, wohin gehst Du?"

DER SPIEGEL 49/1955
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