18.03.1959

LOLITANymphchen

Lolita, Licht meines Lebens, Feuer meiner Lenden. Meine Sünde, meine Seele. Lo-li-ta: Die Zungenspitze unternimmt eine Reise von drei Schritten den Gaumen herunter, um beim dritten an die Zähne zu stoßen. Lo. Li. Ta."
"Sie war Lo, schlicht Lo, am Morgen, ein Meter siebenundvierzig auf einem Strumpf stehend. Sie war Lola in Hosen, Dolly in der Schule; bürgerlich Dolores. Aber in meinen Armen war sie immer Lolita."
Mit so hymnisch-banalen Sätzen beginnen die Bekenntnisse eines Mannes namens Humbert Humbert - beginnt der Roman "Lolita" von Vladimir Nabokov*.
In den Vereinigten Staaten ist das Buch seit August 1958 auf der Bestseller-Liste; es wurde im November durch Pasternaks "Doktor Schiwago" vom ersten auf den zweiten Platz verdrängt, den es noch immer behauptet. Bisherige Verkaufsziffer: 175 000. Dabei wird "Schiwago" den Mitgliedern des Book-of-the-Month-Club, der größten amerikanischen Buchgemeinschaft, angeboten
- eine wirksame Ehrung, die dem Roman
Nabokovs kaum zufallen kann.
Der Bürgermeister des Städtchens Lolita in Texas hat den Antrag gestellt, den Namen des Ortes zu ändern, der durch den Buchtitel diffamiert worden sei. In Frankreich, wo "Lolita" in der englischen Originalfassung zum erstenmal gedruckt worden ist, war "Lolita" dreimal verboten; zweimal wurde das Verbot wieder aufgehoben. In England soll das ehrenwerte Mitglied des Parlaments für Bournemouth, der Verleger Nigel Nicolson, von der Konservativen Partei nicht zur Wiederwahl aufgestellt werden, weil er die englische "Lolita"-Edition vorbereitet.
Vladimir Nabokov, 60, ein emigrierter Weißrusse, ist Professor für russische Literatur an der Cornell Universität im Staate New York. Er wuchs in Cambridge, Berlin und Paris auf und beherrscht mehrere Sprachen; seit nunmehr zehn Jahren genügt er nicht nur russischen und französischen, sondern auch englischen Feinschmecker-Ansprüchen durchaus. Noch heute hält Nabokov nicht "Lolita", sondern seinen Roman "Das wahre Leben des Sebastian Knight" für sein bestes Werk. Unter Schmetterlingsforschern genießt er Hochachtung.
In literarischen Kreisen Amerikas machte sich Nabokov durch seine im "New Yorker" erschienenen Feuilletons und durch den Roman "Pnin" bekannt, der von der Kritik gelobt, aber wenig gekauft wurde. In der Gestalt des vom Unglück verfolgten Tolpatsches "Pnin" wollte der Autor die phantastische Welt des von ihm verehrten russischen Dichters Nikolai Gogol in die westliche Hemisphäre übersetzen. Was Nabokov im ersten seiner englisch geschriebenen Bücher, einer Biographie Gogols, über den Autor der -1842 veröffentlichten -"Toten Seelen" geäußert hat, trifft auch auf die Romane "Pnin" und "Lolita" zu: Er wollte nichts gemein haben mit der "völligen Stumpfsinnigkeit solcher Begriffe wie ,nackte Wahrheit' und ,Realismus'.
"Lolita" schildert die Liebesaffäre zwischen dem zu Beginn der Erzählung siebenunddreißigjährigen Humbert Humbert und seiner fünfundzwanzig Jahre jüngeren Stieftochter. Romanheld Humbert erklärt, ihm sei kein widerlicheres Pseudonym eingefallen; er variiert das dumpfe Wort auch zu Humbug, Humbird, Humburger, Hamburg oder Homberg. Er macht sich nichts aus Mädchen, die schon ein Alter erreicht haben, in denen das Gesetz ihnen zwar noch nicht dasHeiraten, die öffentliche Moral aber schon Liebesbeziehungen - in Grenzen natürlich - erlaubt. Noch weniger macht er sich aus Frauen; er heiratet Lolitas Mutter nur, um der Tochter nahe sein zu können. Es ging ihm, so erklärt er entschuldigend, wie Dante-"der sich unsinnig in Beatrice verliebte, als sie neun war, ein funkelndes .Mädelchen, bemalt und liebreizend und geschmückt, in einem Karmesinkittel, und das war 1274, in Florenz, bei einem privaten Fest im frohen Monat Mai" - oder wie dem Humanisten Petrarca mit seiner zwölfjährigen Laura; Humbert beneidet auch Edgar Allan Poe, der nach längerer Liebesverbindung seine - bleichgesichtige - Base Virginia heiratete, als sie kaum vierzehn Jahre, halb so alt wie er selber, war. Der Romanheld Nabokovs, der in der Umgangssprache keinen befriedigenden Namen für die Wesen findet, denen gegenüber er eine unkontrollierbare Schwäche verspürt, erfindet sich eine Bezeichnung: "Nymphchen" ("nymphets").
Nabokovs Manuskript wurde zunächst von mehreren amerikanischen Verlagshäusern strikt abgelehnt. Im Jahre 1955 wagte es der Pariser Verlag Olympia Press, "Lolita" in der Originalfassung zu drucken.
Der katholische Schriftsteller Graham Greene ("Die Kraft und die Herrlichkeit") wandte sich gegen das englische Verbot des vom Zensor als "pornographisch" bezeichneten Romans. Colin Wilson, Englands kulturphilosophisches Wunderkind, verglich "Lolita" mit dem "Ulysses" von James Joyce.
Nun sind die - aus bürgerlicher Perspektive gewiß anstößigen -Romane "Ulysses" und "Lolita" in der Konzeption und Durchführung zwar einigermaßen verschieden. Der Name Joyce weckt aber jedenfalls die
Erinnerung an ein historisches Ereignis in der Geschichte des amerikanischen Verlagswesens und an die eigentümliche Form der Zensur im freiheitlichen Amerika, die jegliche Post-Beförderung unsittlicher Schriften unter Strafe stellt. In seinem berühmten Urteil vom 6. Dezember 1933 erklärte Richter John M. Woolsey, "Ulysses" sei ein aufrichtiger und ernsthafter Versuch, "eine neue literarische Methode der Beobachtung und Beschreibung des Menschengeschlechtes zu ersinnen. Ich bin mir völlig darüber klar, daß ,Ulysses' infolge einiger Szenen manchen zwar normalen, jedoch sensiblen Menschen reichlich viel zumutet. Dennoch ist meine... wohl abgewogene Meinung die, daß Ullysses', obwohl seine Wirkung auf den Leser an manchen Stellen zweifellos irgendwie Brechreiz auslösend ist, nirgendwo die Tendenz zeigt, den Geschlechtstrieb aufzupeitschen. ,Ulysses' kann daher in den Vereinigten Staaten von Amerika zugelassen werden".
Der Publikumserfolg konnte einem mit Joyce verglichenen Autor nicht versagt bleiben, dessen Werk von der Zensur zweier Länder verboten wurde und die Darstellung neuartiger erotischer Abenteuer versprach. Hinzu kam, daß Amerikas Kritiker entdeckten, "Lolita" sei ein sehr komisches Buch und biete auch, was Amerikaner immer gern hören, die Meinung eines Ausländers über ihr Land.
Der größte Teil des Romans spielt in Amerika, was manche Leser auf die Idee gebracht hat, der - 1945 in Amerika eingebürgerte - Russe Nabokov hätte einem anti-amerikanischen Ressentiment Ausdruck verleihen wollen. "Lolita" ist jedoch als Beichte des nach Amerika verschlagenen Halbschweizers Humbert Humbert aufzufassen, und der Autor verlangt in seinem Nachwort entschieden, mit dieser Kreatur nicht verwechselt zu werden. "Humbert ist ein Ausländer und ein Anarchist", schreibt Nabokov, "und es gibt außer Nymphchen noch viele Dinge, über die ich mit ihm nicht einer Meinung bin."
Der Autor hat seinen Helden gute Figur, männliche Züge, Bildung, Manieren und jene Willensschwäche verliehen, die ihn willkommene Gelegenheiten gern ausnutzen läßt. Humbert hat gar nicht die Absicht. sich an der zwölfjährigen Lolita zu vergehen. Der Zufall spielt seine Rolle, die Umstände helfen ihm, und er wird auch durch die ironische Tatsache unterstützt, daß die von der bürgerlichen Gesellschaft Geschützten nicht immer geschützt sein wollen.
Humbert ist nicht selbst auf die Idee gekommen, Lolitas Mutter zu heiraten - sie hat sich in ihn verliebt, ihre anerzogene Zurückhaltung überwunden und ihm einen regelrechten Heiratsantrag gemacht. Als sie herausfindet, wem sein Herz gehört, gerät sie in Verwirrung, achtet beim Überqueren der Straße nicht auf den Verkehr und wird überfahren. Der Witwer packt seine Stieftochter in das hinterlassene Auto und unternimmt mit ihr eine Reise durch die Staaten.
Nabokov braucht hundert Seiten, bis er das größte Hindernis zwischen Humbert und Lolita beseitigt hat. Endlich befinden sich die beiden in einem Hotelzimmer. Der Leser weiß bis dahin schon, daß Humbert die ihm durch Lolitas Jugend und seine Stiefvaterrolle gezogenen Grenzen nicht überschreiten will; Lolita jedoch schlägt ein Spiel vor, das sie bereits früher mit einem gewissen Charlie gespielt hat. Humbert, gründlicher Kenner der Weltliteratur und Frankreichs, wo er seine Jugend verbrachte, kennt trotz verwegenster Phantasie offenbar doch nicht genügend die Teenager-Sitten der Nachkriegszeit.
Der auf unverblümte Schilderung amouröser Vorgänge erpichte Leser könnte nach Seite 125 das Buch getrost zuklappen. Auch wer ein Buch der Handlung wegen liest, kann sich die nächsten 150 Seiten "Lolita" ersparen. Da geschieht nicht viel. Der Liebhaber Humbert Humbert vergißt auch seine Vaterpflichten nicht - er läßt sich in einer kleinen Stadt Neuenglands nieder, damit Lolita eine gute Schule besuchen kann. Später setzen die beiden sich wieder ins Auto und fahren nach Westen.
In seinem Nachwort konstatiert Nabokov, Lolita sei mit keiner Moral belastet. Am ehesten nymphenhaft erscheint sie, wenn sie ihren gut aussehenden Stiefvater verführt. Später ist sie wieder typisches amerikanisches Schulmädchen. Ihre geistigen Bedürfnisse werden durch Filme und Comic Strips befriedigt; weitere von ihr hochgeschätzte Vergnügungen sind Speiseeis mit Syrup und ähnliche Attraktionen amerikanischer Drugstores. Außerdem allerdings - und zwar so sehr, daß Humberts Eifersucht erregt wird - liebt sie den Umgang mit gleichaltrigen Herren.
Lolita sieht immerhin ein, daß ihr Verhältnis mit Humbert ein Ende haben muß; sie verläßt den Stiefvater und Liebhaber, als er mit schwerer Erkältung sein Motelbett hütet. Ein anderer Mann wartet schon.
Der Leser, den ein wohlgelungener Satz eher als eine spannende Handlung in den Zustand geistigen Behagens versetzen kann, wird von Nabokov nicht enttäuscht. Allenfalls wünscht er sich, der Autor hätte seinem Humbert eine halbwegs ebenbürtige Partnerin gegönnt. Sie bietet nie Anlaß für amüsante Wortwechsel oder satirische Behandlung irgendwelcher Themen. Nabokov mußte daher Nebenrollen erfinden, etwa die Schul-Direktorin - "ein großes Weib, grauhaarig, unordentlich, mit breiter, flacher Nase und kleinen Augen hinter schwarzgerahmten Gläsern" -, von der Humbert in moderne Erziehungsmethoden eingeführt wird: "Dolly Haze ... ist ein reizendes Kind, aber der Beginn der geschlechtlichen Reife scheint ihr Schwierigkeiten zu bereiten ... ich meine, daß biologische und psychologische Antriebe - rauchen Sie? - in Dolly noch nicht miteinander verschmolzen sind, sie fügen sich sozusagen nicht in eine - in eine gerundete Form...
"Bei dieser Gelegenheit, Mr. Haze: ... wir möchten gern erfahren, ob irgend jemand in der Familie Dolly über die Fortpflanzung der Säugetiere ins Bild gesetzt hat. Der generelle Eindruck ist, daß die fünfzehnjährige Dolly unnatürlich uninteressiert an sexuellen Dingen ist, oder ...
"Ach so - vierzehn. Sehen Sie, Mr. Haze, unsere Schule glaubt nicht an Bienen
und Blumen und Storch und Liebesvögel, aber sie macht sich stark für die Vorbereitung der Schülerinnen zu späterer befriedigender Paarung und erfolgreicher Kinder-Aufzucht ..."
Selten wohl sind so viele Buchkäufer,
besonders in Amerika, in ihren Erwartungen so enttäuscht worden wie bei "Lolita". Nach dem Erfolg des Literaturschlagers "Von Liebe besessen" (James Gould Cozzens, SPIEGEL 22/1958) - mit detaillierter Schilderung von Vorgängen auf Autorücksitzen - oder der inzwischen filmisch stark verwässerten Skandalchronik - "Peyton Place" (Grace Metalious) und des Kriminalromans "Anatomie eines Mordes" (Robert Traver), in dem die Leser bei Gelegenheit einer Gerichtsverhandlung mit allen Einzelheiten einer Vergewaltigung vertraut gemacht werden - nach all diesen Vorgängern "Lolitas" auf der Bestseller-Liste mußten die amerikanischen Durchschnittsleser etwas besonders Deftiges gewärtigen.
Die Abendzeitung "New York Post" hat eine Umfrage in Leihbüchereien veranstaltet. Danach gefällt "Lolita" zwar einer "gebildeten Minderheit", aber nicht der "durchschnittlichen Mehrheit". Typisch dürfte die Antwort einer Buchhändlerin sein: "Mickey Spillane, nehmen Sie Spillane: Er bringt zwei zusammen, er läßt sie's miteinander haben, alles auf einer Seite. Aber dieser Nabokov wird so
poetisch dabei. 'Das Beste von Allem' (Spillane) ist voller Sex, aber es handelt sich um Liebe zwischen einem jungen Kerl und einem jungen Mädchen. Sie trinken was, und es endet im Schlafzimmer; in Ordnung. Aber dieser Humbert lebt dafür."
Auf der Suche nach Zeitkritik und Humor übersahen es viele Stilkritiker: "Dieser Humbert lebt dafür." Wer einmal das Alter der Titelheldin außer acht läßt, Amerika als den Schauplatz von Humberts Leiden nicht berücksichtigt, sondern nur Humberts Motive, Reaktionen und Handlungen - der findet einen liebenden Menschen. Humbert liebt ganz unamerikanisch und auch gar nicht westeuropäisch, sondern wie ein Russe - in der Tradition der unglücklichen Helden Dostojewskis.
Amerikanische Leser und englische Zensoren hätten sich weniger über die Unmoral der Beziehungen Humberts zu einer Minderjährigen aufgeregt, wenn sie wie der Autor aus St. Petersburg stammten und die Roman-Lolita einen Humbert Humbertowitsch etwa in einem Gasthaus in Nischnij-Nowgorod verführte.
In Vor- und Nachworten äußert Vladimir Nabokov wiederholt seine Verachtung aller Freudschen Lehrsätze. Er wird freilich nicht verhindern können, daß die Experten "Lolita" psychoanalytisch untersuchen und vielleicht bald einen Humbert-Komplex registrieren. Doch weiß Nabokov, daß sein Humbert auf keiner Behandlungs-Couch geheilt werden könnte und auch nicht mit Alltagslogik zu messen ist. Humbert liebt, liebt wirklich, liebt weiter, nachdem Lolita ihn verlassen hat; er liebt sie noch, als er sie einige Jahre später, von dem Entführer längst verlassen, in elenden Verhältnissen wiederfindet, schwanger von ihrem proletarischen Mann, den der Autor aus nicht erklärten Gründen Richard F. Schiller nennt. Und der Held hat nur noch ein Ziel: den anderen Mann, der ihm Lolita weggenommen hat, aufzuspüren und umzubringen - was ihm auch gelingt.
Das Opfer heißt Clare Quilty, ist erfolgreicher Bühnenautor, ein Jahr jünger als Humbert, wirkt aber viel älter.
Quilty befindet sich allein in seiner Wohnung, Humbert trifft ihn beim Verlassen des Badezimmers. Quilty kümmert sich nicht um ihn, hält ihn für den letzten Gast einer Party der vergangenen Nacht. Humbert folgt ihm in einen orientalisch eingerichteten Salon. Der Hausherr hat keine Ahnung, wen er vor sich hat, erinnert sich auch gar nicht an Dolly Haze. Humbert, der einen Revolver umklammert, ist entschlossen, Quilty zu töten, aber der Schuldige soll auch wissen, warum er stirbt. Der Todeskandidat ist viel zu verkatert, um den Ernst der Situation zu begreifen. Die alte Geschichte mit der von ihrem Stiefvater weggelaufenen Minderjährigen war für ihn nur ein kurzes Abenteuer; übrigens war er damals schon impotent. Quilty kann nicht begreifen, daß Humberts Verhältnis zu Lolita mehr ist als das, was normalerweise Männer und Frauen zusammenbringt, daß hier ein Mann von seinem Traum besessen ist.
Im landläufigen Sinne hat Quilty natürlich recht, wenn er Humbert für einen Verrückten hält - der von seiner blödsinnigen Idee, ihn zu erschießen, nicht einmal lassen will, als er, Clare Quilty, sein ganzes Haus samt Reinmachefrau und deren Enkelinnen als Buße anbietet.
Nabokov hat das Buch mit dem Vorwort eines von ihm erfundenen Psychologen eingeleitet, in dem er schlecht getarnt ironisch die Reaktion eines normalen - zureichend verständnisbereiten - Lesers vorwegnimmt. Der Psychologe "Dr. John Ray, junior", schreibt:
"Ich habe nicht die Absicht, H. H. zu verherrlichen. Er ist ohne Zweifel fürchterlich und abstoßend, ein leuchtendes Beispiel moralischen Aussatzes, eine Mischung aus Grausamkeit und Verschmitztheit, die vielleicht von äußerstem Elend zeugt, aber gewiß nicht sympathisch wirkt... Die verzweifelte Aufrichtigkeit seiner Bekenntnisse entschuldigt nicht seine teuflischen Verfehlungen. Er ist anomal. Er ist kein Gentleman. Doch wie bezaubernd kann seine singende Geige Zärtlichkeit und Mitgefühl für Lolita heraufbeschwören: Qualitäten, die uns an dem Buch entzücken, während wir seinen Autor verabscheuen!" *Vladimir Nabokov Lolita"; G. P. Putnam's Sons, New York; 320 Seiten; 5 Dollar.
Lolita"-Autor Nabokov
Bekenntnisse des Liebhabers Humbert H.
Dante und Beatrice* (13. Jahrhundert): Romanheld Humbert ...
...weiß Parallelen: Poet Poe, Kindfrau Virginia (19. Jahrhundert)
* Abschiedsszene; Gemälde von Dante Gabriel Rossetti (England, 1828 bis 1882).

DER SPIEGEL 12/1959
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