Dass Frauen besonders viel reden, hält Angela Merkel für ein Vorurteil. Sie selbst könne damit nicht immer dienen. Im SPIEGEL-Gespräch erklärt die Kanzlerin in spe, welchen Führungsstil ein schwarz-rotes Kabinett von ihr zu erwarten hat und welche Reformen sie für vordringlich hält. Eines, sagt die Christdemokratin, die am Wahltag für ihr ungeschöntes Programm abgestraft wurde, wolle sie jedenfalls nicht: von der Ehrlichkeit abrücken.
DER SPIEGEL 42/2005
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