17.10.2005

ZEITGEIST

Der Tanz um die Lust

Von Schirach, Ariadne von

Je pornografischer unsere Gesellschaft wird, desto mehr hat sie die Lust an der Fortpflanzung verloren. Die ständige Überschwemmung mit Reizen stellt vor allem das weibliche Begehren vor unlösbare Paradoxe. Von Ariadne von Schirach

Schirach, 27, ist Philosophie-Studentin an der Humboldt-Universität in Berlin.

-----------------------------------

Der erste nackte Hintern, den ich jemals gesehen habe, war der von Patrick Swayze in "Dirty Dancing". Es war ungeheuerlich gewesen, damals. Vor kurzem habe ich den Film wiedergesehen. Sie küssten sich, es war die Nacht nach dem großen Mambo. Blende, der nächste Morgen. Er steht auf, und für eine millionstel Sekunde blitzt ein bisschen Hinterteil. Ich spulte zurück. Es wurde nicht mehr. Ich spulte wieder. Konnte das sein? Konnte dieser Sekundenbruchteil nackter Haut mich einmal in Erregung versetzt haben? Dreckig tanzen? Hintern? Da ist schon im Frühstücksfernsehen mehr los.

Was ist passiert, denke ich mir, als ich ziemlich ungerührt das letzte Video von Shakira, "La tortura", betrachte. Irgendjemand hat sie mit schwarzem Zeug eingeschmiert, und sie windet sich schier endlos am Boden herum. Die Körper sind explodiert und die Anteilnahme erkaltet. Nur die Erregung ist geblieben. Leben wir in einer pornografischen Gesellschaft?

Pornografie schafft ein Begehren, das nicht erfüllt wird. Das führt zu Frustration, und die Depression ist nur einen Seufzer weit entfernt. Wenn der Rapper Akon wochenlang die Hitparaden damit quält, wie einsam er ist, hat er damit einen wunden Punkt getroffen. Der Druck ist gestiegen: Der Einzelne ist immerwährend mit einer massiven kulturellen Produktion von unerreichbaren Vorbildern konfrontiert.

Wie gut die aussehen! Wie schlank, geschmeidig und geschmackvoll gekleidet! Und seit wir wissen, was bei Pamela Anderson oder Paris Hilton im Bett abgeht, ist klar, dass wir allen Grund haben, neidisch zu sein. Wir sind umgeben von Titten, Ärschen und Waschbrettbäuchen, und das ist nur die glitzernde Oberfläche der Fernseh- und Werbewelt. Die Profis surfen schon lange im Internet, auf geschätzten 1,3 Millionen Porno-Websites mit insgesamt 260 Millionen Seiten. Es

stellt sich nur die Frage, wohin mit unserer Erregung?

Als ich neulich in einem Club war und mir was zu trinken holte, ist mir das T-Shirt einer jungen blonden Barfrau aufgefallen. Es war weiß, eng und ärmellos, und darauf stand: PORNO, ADORNO. Ich sagte "Cooles T-Shirt" und beauftragte einen Freund, Erkundigungen einzuholen. Ich wollte es wissen. Verkauft man so was jetzt für teures Geld in den guten Boutiquen? Weiß sie, wer Adorno war? Was würde Adorno von diesem T-Shirt halten? Mein Freund kam zurück.

"Ja, und?"

"Sie hat mich bissig angeschaut, als ich sie gefragt habe, ob sie Adorno kennt. Und dann hat sie gesagt, sie hätte das T-Shirt selbst gemacht."

Als ich dann das Souterrain meiner Videothek besuchte, war ich ziemlich überrascht von den Männern, die mir dort begegneten. Irgendwie hatte ich noch eine vage Vorstellung von Schmuddel-Bert im Kopf, aber der da stand, belehrte mich eines Besseren - ein smarter Anzugtyp, der ungeniert um die Spezialitäten herumstrich. Und ein niedlicher Mitte-Boy, stilecht mit Freitag-Umhängetasche, blätterte sich hinter meinem Rücken selbstvergessen durch die Regale.

Das stilsichere Update hätte mich nicht überraschen müssen, der weitaus größte Anteil der Kunden sind Männer, und natürlich gehören auch die Coolen aus der Szene mit dazu. Die angesagtesten Schuppen in Paris sind mittlerweile Porno-Bars mit Table-Dance.

Auch bei uns ist Pornografie mittlerweile gesellschaftsfähig. Doch da stellt sich die Frage: Verschleudert Deutschland so sein Potential? Ist hier der Grund für die unaufhaltsam scheinende Methusalemisierung? Ist Selbstbefriedigung ein primär männliches Problem? Offenbar nicht.

Die typische Reaktion auf Pornografie ist Masturbation. Wenn wir in einer pornografischen Gesellschaft leben, hieße das auch, dass wir in einer Masturbationsgesellschaft leben. Wer nur noch mit heruntergelassenen Hosen oder hochgezogenem Rock vor dem Rechner sitzt, hat kein Interesse mehr an Partnerschaft.

Die Allgegenwart begehrenswerter Körper und das Wissen, nie so auszusehen, schaffen ein paradoxes Geflecht aus Frustration und Begehren. Nur die selbst in die Hand genommene Triebabfuhr kann da noch helfen. 90 Prozent der Männer und 86 Prozent aller Frauen machen es regelmäßig. Der Anteil weiblicher Onanisten schnellte in den vergangenen 30 Jahren um 50 Prozent in die Höhe. Catherine Breillat zeigt in ihrem Film "Romance" eine Frau, die angesichts der Verweigerung ihres Gefährten hungrig durch die Stadt streift. Wenigstens geht sie noch aus!

In den Siebzigern war Masturbation noch eine eher persönliche Angelegenheit, und der Künstler Vito Acconci legte sich für seine Performance "Seedbed" 1972 für drei Wochen in einen Holzverschlag, in welchem er unablässig onanierte. Zeitgenössische Kunst, wie eine Werkserie von Sarah Lucas (1999), zieht eine indirektere Verbindung zwischen Masturbation und Entfremdung. In dieser Arbeit verwendet die Künstlerin naturalistisch nachgegossene rechte Männerarme mit aufnahmebereiter Handstellung. Einer befindet sich an passender Stelle im Innenraum eines Autos, das Werk trägt den Titel: "No Limits!" Wir sind frustriert. Und entweder onanieren wir bis zum Tennisarm, oder wir müssen an unserer Sexyness arbeiten. Doch es geht um mehr. Ums Überleben.

Sicher, Erfolg macht sexy, doch heutzutage muss man sexy sein, um Erfolg zu haben. Dann ist man noch mehr sexy. Und das qualifiziert einen irgendwann zur Fortpflanzung. Wenn man dann nicht schon zu alt ist. Aber das ist ja heute nicht mehr so ein Problem, wir werden schließlich alle immer jünger.

Wir müssen also sexy werden. Wie man das anstellt, das ist eine wichtige Frage. Frauenzeitschriften und die neuen Männermagazine sind da aufschlussreich. Also erst mal abnehmen, am besten noch Sport machen. Dass Mode sich mit nackter Haut verkauft, ist ja von gestern. Als ich vor kurzem am Alexanderplatz vorbeifuhr, sah ich auf einer gigantischen Werbetafel ein schönes blondes Mädchen abgebildet. Sie hatte einen kurzen blauen Rock an, und

ein enganliegendes T-Shirt, auf dem geschrieben stand: "Still Single".

Wahrscheinlich verkauft das zuständige Bekleidungsunternehmen die T-Shirts auch. Selbstmarketing ist immer wichtiger geworden, und es scheint nicht verkehrt, auf den eigenen Status - noch zu haben! - aufmerksam zu machen. Aber wie gehen die Frauen damit um?

Wer sie nachts in Berliner Clubs beobachtet, kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sie es ziemlich lässig nehmen. Toller Körper, trendiges Styling, guter Job oder fundierte Ambitionen, einen Drink in der Hand und funkelnde Augen. Jägerinnenaugen.

Vielleicht hat die Emanzipation endlich doch gesiegt, denke ich mir, als ich ein Rudel dieser Frauen an der Theke sehe. Es fällt auf, dass sich von Zeit zu Zeit Männer annähern, oft in einer Art Balztanz, die werden dann charmant angelächelt, und manchmal löst sich ein Paar von der Theke und geht fort. Doch die Frauen kehren immer wieder zurück. Meist allein.

Dann lässt sich beobachten, wie der selbstbewusste Pulk sich allmählich auflöst, und die Qualität der Balztänzer langsam abnimmt. Auch Kleine, Dicke mit Cap werden angelächelt. Aber für so was ist man sich zu gut, auch wenn die Nacht schon fortgeschritten ist und die Füße schmerzen. Und so wird entweder getanzt, oder es wird gegangen. Und ein Hauch von Frustration hängt in der Luft.

Wo sind unsere Männer, scheinen die schönen Gesichter zu fragen, wo sind die intelligenten, attraktiven und tatkräftigen Männer hin, die wir uns verdient haben mit unserem perfektem Style?

Die Hinweise häufen sich. Rund ein Drittel der deutschen Bevölkerung soll sich angeblich regelmäßig auf Sexseiten im Internet vergnügen. Es gibt Seiten, die ein komplettes Porno-Alphabet anbieten, jede nur erdenkliche Neigung, kunstvoll sortiert, der alte de Sade hätte seine helle Freude gehabt.

Einige werben mit der Garantie auf einen Orgasmus innerhalb von 30 Sekunden. Das gilt dann für die billige Fleischbeschau. Daneben gibt es aber Frauen wie den glamourösen Fetisch-Star Dita von Teese, die begriffen hat, was ins Herz unserer Lust, der weiblichen Lust trifft: Inszenierung, Verhüllung und Verführung. "Ich bin nicht das Mädchen, das sich auf einer Party betrunken den Pullover hochreißt", sagt sie und wählt luxuriöse Dessous und das makellose Pin-up-Styling der vierziger Jahre.

Doch perfekt geschminkte und devote Frauengesichter, die nur darauf zu warten scheinen, dass man sie stöhnen lässt, und die noch in den absurdesten Verrenkungen beängstigend viel Wert auf korrekt lackierte Fingernägel legen, sind mittlerweile universell. Befriedigung ist nur einen Mausklick entfernt. Der Umsatz der weltweiten Online-Porno-Industrie geht in die Milliarden.

Und draußen? Werden Frauen zu Jägerinnen, Männer zu Gejagten. Jetzt zieht ein schöner Jüngling ähnlich viele begehrliche Blicke auf sich wie früher ein rattenscharfes Bunny. Daraus ergibt sich eine ganz neue Verhaltensweise, der ästhetisch-narzisstische Rückzug. Eingesponnen in ihre eigen- und fremdproduzierte Geilheit entziehen sich diese Männer dem Markt, Berührung scheint sich darin zu erschöpfen, angeblickt zu werden. Oder sie werden zu ganz abgebrühten Jägern und Nehmern, die radikal ihrer genetischen Bestimmung folgen, so viele Frauen wie möglich zu begatten.

Mit dem narzisstischen Typus einher gehen meist ein perfektes Styling, eine weichliche Grundhaltung und das Bedürfnis nach Nähe, Reden und Kuscheln. Und ganz viel Verständnis. Es ist so schwer, ein Sexobjekt zu sein. Das metrosexuelle Weichei ist die Warenform des Mannes, dessen Preis unbezahlbar ist. Zumindest für jeden außer für ihn. Und seine Hand. Verweigerung wird zur neuen Strategie.

Als ich neulich ausging, hatte ich etwas vor, denn ich traf mich mit einigen Freunden und wusste genau, dass ER auch dort sein würde. Ich war bestimmt, gutgelaunt und voller Optimismus. Hatte ich nicht endlose Folgen "Sex and the City" über mich ergehen lassen, mich nicht hinlänglich mit der neuen Rolle der selbstbewussten Frau auseinander gesetzt, hatte mir nicht dieser eine Typ noch hinterhergepfiffen.

Als ich ankam und ihn sah, knisterte und funkelte es. Ich schaute mich um, hier waren alle sexy, schneidige Typen in Anzügen, bildschöne Mädchen in kurzen Oberteilen. Ich schüttelte mein Haar und sah nur ihn an. Es stellte sich heraus, dass er kein Geld dabeihatte. Natürlich ging ich an die Bar und bestellte einen

Drink. Zwei. Drei. Mehr. Ich fing an, um mein Taxigeld zu bangen, aber ich wusste, dass Alkohol für ein Vorhaben wie das meine unerlässlich ist.

Wir redeten. Und redeten. Ich versuchte, zumindest im Ansatz noch den alten überkommenen Formen genüge zu tun, und blickte von Zeit zu Zeit devot und fasziniert. Er redete noch mehr. Ich fing an zu verzweifeln. Stunden vergingen, wir rüsteten uns zum Aufbruch. Es wurde Zeit, konsequenter zu werden. Ich richtete es so ein, dass wir ein Stück des Heimweges gemeinsam gingen, während die anderen schon ein Taxi nahmen. Alles schien verheißungsvoll.

Aber als wir so nebeneinander schlenderten, fühlte ich mich, als ob ich eine Begleitung auf dem Schulweg hätte. Er murmelte etwas von seinem mangelnden Sinn fürs Praktische. Ich überlegte, ihn zu fragen, ob er Lust hätte, mich zu küssen. Doch nein! Wie unromantisch, wie schrecklich, welche Angst vor Zurückweisung. Ich verabschiedete mich keusch und innerlich brodelnd. Muss man denn alles selbst machen?

Angesichts der maskulinen Verweigerung gibt es radikalere Lösungsansätze. Jenny F., Malerin, hat endlich eine befriedigende Lösung gefunden. "Es müsste ganz einfach ein Bordell für Frauen geben, einen Jünglingspark, in dem die Schönlinge, die wir alle begehren und nicht bekommen, für ein kleines Entgelt zur Verfügung stehen. Das Artifizielle der Begegnung käme sowohl den unbefriedigten Frauen zugute als auch den Männern, deren Rolle endlich mal klar definiert wäre. Außerdem könnten sich diese ganzen mittellosen Künstlerbubis was dazuverdienen."

Ja, es scheint wahrlich zeitgemäß, die verschwendete virile Energie endlich zu kanalisieren. Tatsächlich hat der Kölner "Express" vor kurzem darüber berichtet, dass das Bordell Pascha mittlerweile zwei Herren zur Verfügung stelle. Leider sind die ölglänzenden Muskelklumpen nur etwas für extrem frustrierte Hausfrauen.

Was ist nur mit den Männern los? Warum sind die Kerle im neuen Jahrtausend in die Krise geraten? Mangel an Vorbildern? Unlebbare Rollen? Überforderung, soll heißen Alphatier/Vater/einfühlsamer Partner? Was es auch ist, es hat fatale Auswirkungen. Verunsicherte Männer gehen zum Schönheitschirurgen, um sich ihr Fett absaugen zu lassen. Im besten Fall wird es dann gleich in die dürftige Heldenbrust gespritzt.

Unter Magersüchtigen werden bis zu zehn Prozent Männer vermutet, Tendenz steigend. Und es gibt mittlerweile eine Menge Männermagazine in Deutschland, die den Ratsuchenden mit Schönheitstipps zur Seite stehen.

Den Frauen fällt es leichter, mit diesem Druck umzugehen, schließlich mussten sie sich schon seit Jahrhunderten mit abstrusen Erwartungshaltungen herumschlagen. Doch jetzt sind sie am Start. Sie mögen vom Richtigen träumen und amüsieren sich mit den Falschen. Auf das schüchterne Zieren der verunsicherten Männchen reagieren sie auf klassisch-maskuline Weise: "Jetzt hab dich doch nicht so."

Hier stellt sich die Frage, ob das das Ziel des Feminismus ist oder seine Pervertierung. Denn die erfolgreichen Frauen entsprechen zumindest optisch dem Ideal niederer Männerinstinkte. Sie sind die Sexbombe mit Staatsexamen. Frauen wissen, dass das klassische Weibchenschema immer noch am besten zieht. Ist das eine subtilere Art der Selbstunterwerfung? Und fällt uns keine andere Antwort dazu ein als die, dass wir nun die Männer zu Objekten machen und damit Verhaltensmuster zeigen, welche die Emanzipation seit Jahrzehnten anprangert?

Zum Objekt degradiert, schlagen die Männer zurück, und zwar eine Drehung härter. "Mancipation" lautet das Schlagwort. Mancipation bedeutet: Gutaussehende Jung-Spunde mit strahlend weißen Zähnen sind sich ihres Marktwertes bewusst und genießen die weibliche Aufmerksamkeit. Und vögeln, was das Zeug hält. Mancipation bedeutet auch: sich nicht unterkriegen zu lassen von diesen ganzen Supergirls, heißt, seinen Mann zu stehen und trotzdem gut zu duften, eine Art potente Abgrenzung vom metrosexuellen Narzissten.

Fest steht: Eine pornografische Gesellschaft ist eine entfremdete Gesellschaft. Und seit der Zwang zum Sex-Appeal auch die Männer erfasst hat, für die es in Deutschland mittlerweile über 200 Pflegeserien gibt, ist sie egalitär. Wir tanzen alle ums Goldene Kalb der Sexyness und des guten Looks, vorbei sind die Zeiten, in denen die reichen alten Säcke die schönen Mädchen abgeschleppt haben. A true princess deserves a real prince charming!

Früher mussten die Frauen schön sein und die Männer erfolgreich. Heute muss jeder alles können, der Druck und die damit verbundene Unsicherheit haben sich verdoppelt. Die Erwartungen steigen, die Geburtenziffern sinken. Frauen sind die grausameren Männer und ungehalten über mangelnde sexuelle Bereitschaft. Die Männer sind verunsichert und flüchten ins Internet. Beide Parteien nähern sich einem narzisstischen Wahn, und Solidarität scheint nur noch unter Freunden möglich.

Houellebecq schreibt in seinem neuen Buch "Die Möglichkeit einer Insel", dass die konsequente Auslebung der Individualität unweigerlich zum Tod der Liebe führen müsse, dass die Eigenliebe zu groß geworden sein wird, um jemanden mehr zu lieben als sich selbst.

Ist das wirklich wahr? Sind wir die abgebrühten Hedonisten geworden, vor denen uns unsere Großeltern/der Papst/die Frankfurter Schule immer gewarnt haben? Gibt es überhaupt noch Hoffnung für optisch minderwertige Wettkampfteilnehmer?

Und was können wir tun? Christliche Werte wiederentdecken? Den multimedialen Papst geil finden? Mit dem Sex bis zur Ehe warten und hoffen, dass einer oder eine kommt, die uns nimmt? Oder auf Kuschelpartys gehen? Oder asexuell werden? Multisexuell?

Wahrscheinlich doch müssen wir einfach die Liebe wagen, immer und immer wieder die Liebe wagen, weil nur sie es schafft, uns aus den hedonistischen Referenzsystemen zu befreien - und das wäre die wahre Revolte.


DER SPIEGEL 42/2005
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG.

Dieser Artikel ist ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt. Sie dürfen diesen Artikel jedoch gerne verlinken.
Unter http://www.spiegelgruppe-nachdrucke.de können Sie einzelne Artikel für Nachdruck bzw. digitale Publikation lizenzieren.

DER SPIEGEL 42/2005
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Bei Spodats erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

ZEITGEIST:
Der Tanz um die Lust