22.05.1972

ATTENTATEFruchtbare Zeit

Vier Sprengstoff-Anschläge und ungezählte Attentatsdrohungen hinterließen letzte Woche eine hilflose Polizei. Auf der Jagd nach den links vermuteten Tätern stochert die Kripo „mit der Stange im Nebel“.
In der Republik herrschte Bomben-Stimmung. Frankfurts Oberlandesgerichtspräsident Otto Rudolf Kissel ließ 2500 Justizangestellte evakuieren. "Orpheus"-Bariton Walter Köninger sagte am Theatereingang die Vorstellung ab. Schulen wurden geschlossen (so in Dortmund). Läden und Büros geräumt. Polizei durchsuchte Sporthallen (wie in Köln), drang in Kasernengebäude (München), observierte Wohnblocks (Mönchengladbach).
Karlsruhe machte die Schotten dicht: An den Wohnungen von Bundesrichtern ratterten die Rolläden herunter. Zu Hamm ruhte die Rechtspflege: 600 Bedienstete des Oberlandesgerichts wurden heimgeschickt.
Und Bonn verdrängte das Problem. Streit und Abstimmung über Ostverträge ließen zurückstehen, worauf Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher eher beiläufig hingewiesen hatte: "Gewalt und Terror". Genau gesagt, vier Bomben-Attentate binnen fünf Tagen, drei Banküberfälle innerhalb 20 Minuten, ein Toter, etliche Verletzte -- zu allem allerorten Drohanrufe, in Frankfurt mehr als 20 an einem Tag.
"Jeder Schulbub ruft schon an". klagte der Frankfurter Hauptkommissar Hans Neitzel, "und manchmal hört man im Hintergrund Kichern."
"Hasch-Fans" vermutete "Die Rheinpfalz", "verirrte Fanatiker" sah die "Süddeutsche Zeitung" hinter der Gewaltwelle. Präzis ausgemacht hatte die "Saarbrücker Zeitung" die Verantwortlichen: "Die politischen Desperados um Ulrike Meinhof und Andreas Baader bahnen sich wieder brutal einen Weg aus ihrem Getto der Gewaltanbetung in die Öffentlichkeit."
Kriminalistisch gesichert freilich war bis Ende letzter Woche nur dies:
* Am 11. Mai, zwischen 18.59 und 19.02 Uhr, verwüsteten in Frankfurt drei selbstgebastelte Rohrbomben Eingangsportal und Offizierskasinos des V. US-Korps im IG-Farben-Haus; Oberstleutnant Paul A. Bloomquist, 39, von hochfliegenden Eisenteilen getroffen. verblutete 13 Menschen wurden verletzt.
* Am 12. Mai, kurz nach 12.15 Uhr. detonierten auf zwei Büroschränken in der Augsburger Polizeidirektion zwei Stahlrohr-Sprengkörper mit Batterie und Uhrwerk: fünf Polizisten erlitten Verletzungen, die Decke zum vierten Stockwerk wurde zerschlagen.
* Am 12. Mai, 14.25 Uhr, flog auf dem Parkhof des Landeskriminalamts in der Münchner Maillingerstraße ein mit Sprengstoff beladener Ford 17 M (Kennzeichen: FFB-UW 31) in die Luft; sechzig Autos wurden demoliert, LKA-Fensterscheiben zerbarsten in sechs Stockwerken.
* Am 15. Mai. 12.40 Uhr, explodierte in der Klosestraße zu Karlsruhe ein roter VW. als Gerta Buddenberg. Frau eines Bundesrichters, den Schlüssel ins Zündschloß steckte; die Richtersfrau, an beiden Beinen verletzt, blieb "wie durch ein Wunder" (ein Polizeisprecher) am Leben. Zur Summe der Anschläge schlug die Polizei gleich noch drei Bankräubereien: am 16. Mai in Ludwigshafen (10.20 Uhr: 255 590 Mark), in München (10.20 Uhr; 136 000 Mark) und in Groß-Gerau (10.40 Uhr; 5000 Mark).
Von den Tätern gab es nur vage Personenbeschreibungen: In München "Vollbart", "schwarzer Rollkragenpullover", in Karlsruhe "starker Oberlippenbart", "blasses Gesicht" oder in Ludwigshafen "blaue Regenmäntel" und "Brille mit getönten Gläsern". Signale aus dem Underground lenkten die Fahnder freilich schnell auf Extremisten-Gruppen wie "Schwarze Hilfe" (SH) "Sozialistisches Patientenkollektiv" (SPK) oder "Rote Armee Fraktion" (RAF).
Mit "Rote Armee Fraktion" (wie die Baader-Meinhof-Gruppe firmiert) war ein Eilbrief vom 14. Mai an das Münchner dpa-Büro unterschrieben, in dem sich ein "Kommando Petra Schelm" für den Frankfurter Anschlag ("Am Tag, an dem die Bombenblockade der US-Imperialisten gegen Nordvietnam begann") verantwortlich erklärte. Petra Schelm. die zur Baader-Meinhof-Gruppe (BM) gehörte. war am 15. Juli 1971 in Hamburg von der Polizei erschossen worden.
In Augsburg, nach BM zugeschriebenen Banküberfällen in Kaiserslautern und Ludwigshafen im letzten Winter. war BM-Mitglied Thomas Weisbecker am 2. März durch Herzschuß getötet worden -- Fahnder und Schütze waren Beamte des bayrischen Landeskriminalamts in München gewesen. Und am Donnerstag letzter Woche erhielt dpa-Hamburg Post von einem Kommando "Thomas Weissbecker", das sich die Anschläge in München und Augsburg zuschrieb.
Bundesrichter Wolfgang Buddenberg, dem das Attentat in Karlsruhe galt. hatte als Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof fast jeden Haftbefehl. Untersuchungs- und Beschlagnahmebeschluß in Sachen BM unterschrieben und im Düsseldorfer Ruhland-Prozeü als Zeuge ausgesagt.
Und in Ludwigshafen, wo -- nach Polizeiansicht -- Baader-Meinhof-Leute schon am 21. Februar dieses Jahres 270 000 Mark aus der Hypo-Bank geraubt hatten, entdeckte die Kripo nach dem jüngsten Überfall auf die Filiale der Bank für Gemeinwirtschaft "die gleiche Handschrift": ein aufgebohrtes Zündschloß in dem verlassenen Fluchtfahrzeug, einem Peugeot 304.
Für die auf BM angesetzte Bonner Sicherungsgruppe des Bundeskriminalamts, die "Sendepause" registrierte, seit Anfang März in Hamburg der Hauptkommissar Hans Eckhardt von BM-Mitglied Manfred Grashof mit Pistolenschüssen getötet worden war, deutet dies alles auf den "Beginn einer neuen Phase" des Guerilla-Kampfes.
Am Ende der alten Phase hatten die Fahnder noch einmal eine Schlappe erlitten. Maßnahmen gegen ein Stuttgarter Anwaltsbüro, das sich nach Ansicht der Bundesanwaltschaft um eine Wohnung für das BM-Paar Andreas Baader und Gudrun Ensslin bemühte, wurden von einer Polizei-Sekretärin verraten. Bei einer Kanzlei-Durchsuchung erbeutete die Kripo nur eine Zeitung mit Randnotizen und eine Lageskizze.
Zwei Tage zuvor jedoch hatte die Polizei im Mittelrheinischen eine Entdeckung gemacht, die seit letzter Woche Zusammenhang mit der Attentats-Serie vermuten läßt -- und zudem den polizeilichen Verdacht auf eine Mitwirkung der BM-Gruppe bestärkt.
Am 7. Mai, früh um acht, sahen Streifenbeamte bei einer Routinekontrolle am Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr vier "Blumenkinder" (der Koblenzer Oberstaatsanwalt Heribert Braun), die in einem parkenden Fiat 124 (Kennzeichen: B-W 3490) schlummerten -- Mitglieder der linksradikalen West-Berliner Gruppe "Schwarze Hilfe". die unter anderem politische Häftlinge betreut.
Im Kofferraum des Wagens lagerten Sprengkörper und Zündpillen, Schwarzpulver und Wecker; im Fond fand die Polizei zwei Funksprechgeräte, falsche Autokennzeichen, Einbruchwerkzeug.
Wegen "Vorbereitung eines Sprengstoffanschlags" erwirkte der Leitende Oberstaatsanwalt Hans-Joachim Ulrich aus Koblenz Haftbefehl gegen die Kindergärtnerin Inge Viett, 28, und die drei Studenten Harald Sommerfeld, 19, Ulrich Schmücker, 20, und Wolfgang Knupe, 23.
Und für enge Kontakte des Spreng-Quartetts mit Baaders Roter-Armee-Fraktion wie anderen Anarcho-Gruppen erhielten Ulrichs Ermittler letzte Woche aus Berlin schlüssige Beweise: Inge Viett organisierte die "Schwarze Hilfe", seit BM-Helferin Ingeborg Barz, die wegen Beteiligung an Banküberfällen gesucht wird, aus Berlin verschwunden ist. Von Inge Viett, so ermittelte die Berliner Kripo weiter, stammt auch der Wagen, den Ingeborg Barz und der inzwischen festgenommene Wolfgang Grundmann, beide Teilnehmer des Bankraubs in Kaiserslautern, benutzt hatten.
Seit der Koblenzer Chef-Ermittler Ulrich von den Querverbindungen der in Neuenahr Festgenommenen zu RAF-Partisanen weiß, hält er es für durchaus denkbar, "daß die vier Anschläge in Bonn durchführen wollten, denn die Sprengmittel waren einsatzfähig und von erheblicher Wirkungskraft" --
Auch waren für die rheinland-pfälzischen LKA-Beamten plötzlich wieder die Akten eines Sprengstoffdiebstahls interessant geworden, der sich schon im März ereignet hatte.
Im Steinbruch Mehrberg der Basalt AG in Linz am Rhein hatten Unbekannte fünf Stahltüren aufgeschweißt und 90 Kilogramm Sprengstoff (Ammongelid III-Patronen) mit den dazugehörigen Zündern gestohlen. Im Februar waren -- auf die gleiche Weise -- 47 Kilo Ammongelid aus einem Bergbau-Bunker in Niederbayern, wenig später 50 Kilo Nitrat-Sprengstoff und 700 Zündkapseln bei einer Baufirma in der Nähe von Detmold entwendet worden.
Ob Zusammenhänge zwischen den Sprengstoffdiebstählen und den Bombenattentaten bestehen, war für die Fahnder letzte Woche ebenso unbewiesen wie die These. BM habe die Sprengsätze gelegt. Unzweifelhaft erscheint ihnen gleichwohl, daß linke Terroristen-Zirkel am Werk waren.
Denn für den Karlsruher Oberstaatsanwalt Manfred Bruns gilt als sicher, daß sich "während der letzten Monate in der Bundesrepublik ein Netz von Anarchistenzellen gebildet hat, das mit dem ursprünglichen Baader-Meinhof-Kern in enger Verbindung steht und die gleichen Zielsetzungen verfolgt".
Bundeskriminaler wollen erkannt haben, daß "der innere Kern" der Guerilla-Truppe "keine straffe Führungsmöglichkeit mehr hat". Bruns: "Möglicherweise machen ehemalige Kernleute mit Versprengten von anderen anarchistischen Gruppen getrennt voneinander weiter." Mehr und mehr achten
* In der Polizeidirektion Augsburg.
die Fahnder auf die "Schwarze Hilfe", auf Randfiguren des "Sozialistischen Patientenkollektivs" und sogenannte "Stadtguerillas".
Gefahr wittern die BM-Sonderkommissare wie ihre Kollegen denn auch von allen Seiten -- US-Deserteure und Black-Panther-Sympathisanten eingeschlossen. Als letzten Mittwoch in Bonn über die Ostverträge abgestimmt wurde, hofften die Attentatsermittler auf eine breite Ja-Mehrheit -- weil bei einer Ablehnung der Papiere mit neuen Anschlägen gerechnet wurde.
"Politisch labile Zeiten", warnte ein Bundeskriminalamtmann, "sind für diese Leute eine fruchtbare Zeit:"
Furchtbare Zeiten sind es für die Justiz-Spitzen in Karlsruhe, wo es Richter nicht einmal mehr wagen mochten, abends mit dem Hund auf die Straße zu gehen. Seit Mitte letzter Woche patroullieren je 15 Bereitschaftspolizisten aus Lahr vor Bundesverfassungsgericht und Bundesgerichtshof. Die Schranke zu dem Justizkomplex öffnet sich nur noch für Dienstfahrzeuge.
ln Frankfurt, wo täglich neue Bombendrohungen ausgestoßen werden, müht sich die Polizei krampfhaft, ganz ruhig zu bleiben. Als Henning Wicht. Programmdirektor des Hessischen Rundfunks, die angekündigte Sprengung des Funkhaus-Kasinos meldete ("Was soll ich denn machen?"), riet Polizeipräsident Knut Müller lässig: "Abwarten und Tee trinken".
Auf dem Wiesbadener Geisberg, wo Techniker an Richter Buddenbergs zerrissenem Auto Spuren sichern, ordnete Bundeskriminalamts-Chef Horst Herold auf Weisung seines Ministers Genscher eine verstärkte Sonderfahndung an. Nach einer Konferenz der LKA-(hefs unter Herolds Vorsitz wurde eine neue Bomben-Sonderkommission mit kriminaltechnischen Spezialisten eingesetzt, die in die Baader- Meinhof-Kommission integriert werden soll. Genscher setzte 100 000 Mark. die Länder Hessen und Bayern für die Ergreifung der Attentäter je 50 000 Mark Belohnung aus.
Der teure Feind aber war für die Polizei bis Ende letzter Woche nur in Schemen auszumachen. Genschers Sondertruppe, zermürbt nach jahrelanger BM-Fahndung, stocherte vor Pfingsten -- so ein LKA-Chef -- "mit der Stange im Nebel". Thesen, die einander widersprachen, Theorien ohne Bezug und Beleg verwirrten die Provinz-Kommissare.
Während prominente Verfassungsschützer -- die sich seit der Berliner Rauch-Affäre vor einem Mitmischen bei direkten Fahndungen hüten -- zwischen Bankraub und Attentat noch kaum Zusammenhänge erkennen können, wähnen sich Karlsruher Juristen schon jetzt überfordert: "Alles das, was man jetzt an Vermutungen anstellt. kann man mit dem gesunden Menschenverstand nicht zusammenzählen." Für Abrechnungen scheint es noch zu früh. Ein Staatsanwalt in Karlsruhe: "Die haben ja ein ungeheures Aufsehen mit diesen paar leicht zu bewerkstelligenden Anschlägen erregt. Das reizt ja förmlich dazu, weiterzumachen."

DER SPIEGEL 22/1972
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