24.10.1956

NEU IN DEUTSCHLAND

Anastasia, die letzte Zarentochter (Deutschland).

Betont unparteilich zitiert Regisseur Falk Harnack ("Der 20. Juli") den Inhalt illustrierter Artikelserien über die Anna Anderson aus Unterlengenhardt im Schwarzwald (SPIEGEL 19/1956) vor die Kamera. Um dokumentarisches Gleichgewicht der widerstreitenden Ansichten bemüht, reiht er nüchterne Fakten undramatisch auf und füllt gar zu große Lücken mit Plauschereien und mehrdeutigen Betrachtungen über delikate Intrigen in der hohen und höchsten Gesellschaft. In der vielgesichtigen Titelrolle läßt die mit effektsicherer, spürbarer Bühnenroutine spielende Lilli Palmer keinen Zweifel, daß wenigstens auf der Leinwand die Frau mit der ungeklärten Identität tatsächlich die Zarentochter Anastasia Nikolajewna Romanow ist. Die meisten der übrigen 40 im Vorspann namentlich genannten Darsteller posieren als Creme des europäischen und russischen Hochadels. (Alfu/Corona/Hansa -Film.)


DER SPIEGEL 43/1956
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