03.08.1960

Hasso von Manteuffel

Hasso von Manteuffel (l.), 63, einst Militärsachverständiger und Bundestagsabgeordneter der FDP, später DP-Mitglied, General a. D., der demnächst eine achtzehnmonatige Gefängnisstrafe antreten muß, die ihm ein Düsseldorfer Gericht im August 1959 wegen "Totschlags" (Befehl zur Erschießung eines Soldaten im Januar 1944) zudiktierte, fand in Max Prinz zu Waldeck (r.), 61, einen Spendensammler. Der Prinz verschickte Bittbriefe, in denen "alte Kameraden" und "Freunde aus Industrie und Wirtschaft" zu Spenden für den seiner Pension entkleideten Manteuffel aufgefordert wurden. Die Sammelaktion soll einem Notfonds dienen, und auch der Finanzierung von Manteuffels im Bau befindlichem "kleinen Heim am Ammersee" zugute kommen.


DER SPIEGEL 32/1960
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