17.04.1963

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Jorge Amado: Gabriela wie Zimt und Nelken.

Der portugiesisch schreibende Romancier geht in einer Art gewitzten Kindertons auf Traditionen und Reformen im Brasilien von 1925 ein. Die Beherrschung und Verwaltung der jungen Stadt Ilhéus wird nach und nach den gewalttätigen, reichen Kakaopflanzern entwunden und zivileren, auch weniger korrupten Personen übertragen. Trotz aller Kämpfe und Fortschritte in der Politik sind die Bürger von Ilhéus und ihr Autor vorzugsweise an den Wechselfällen der Erotik interessiert. Ehen und Liebschaften lösen unablässig Stadtgespräche und Peitschenhiebe und manchmal auch Doppelmorde aus. (Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg; 464 Seiten; 22 Mark.)


DER SPIEGEL 16/1963
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