16.01.2006

METROPOLENEin Schiff wird kommen

Städte verarmen, aber vom Glanz will ein vielerorts im Lande frischerwachter Gemeinsinn nicht lassen. Schneller als für die Dresdner Frauenkirche kommen die Spenden für die Hamburger Elbphilharmonie zusammen. Eine neue Bürgerlichkeit setzt sich ihre Wahrzeichen.
Man muss ihm an einem klaren Wintermorgen entgegengegangen sein, dem "Kaispeicher A". Einem Trumm von Gebäude, einem steinernen Riegel, dem Hindernis vor einem der herrlichsten Ausblicke, die es in Deutschland gibt.
Stünde er nicht da, das Auge könnte ungehindert die Elbe bewundern, die Landungsbrücken mit ihren touristischen Schiffen, die Kirchtürme, die Ahnung von Weite und Abenteuer. Keine Schlote, keine Wohnsilos, nichts, was die Leichtigkeit des Stadtlebens trübt, würde stören. Könnte, würde.
Aber der Klotz steht im Weg wie der Cherub vor dem Paradies. Es ist nicht zu fassen, dass frühere Epochen diesen grandiosen Platz für die Einlagerung von Kakao ästhetisch vertan haben.
Doch nun bekommt der Klotz Flügel. Nun soll er schimmern wie eine silberne Welle, nun soll er mit Mozart-Klängen nach den Sternen greifen, nun soll er fliegen, und die, die dereinst dort oben stehen werden in schulterfreien Abendkleidern und dunklen Anzügen, mit ihm.
Nach einem kühnen Entwurf soll genau auf den Kaispeicher A Hamburgs "Elbphilharmonie" gesetzt werden, als neues Wahrzeichen der Stadt, als Freiheitsstatue des hanseatischen Bürgertums. Denn es ist nicht der Staat, der diesen Traum in Wirklichkeit verwandeln soll. Es sind die Bürger selbst.
Würden sie die Sache dem Staat überlassen, würde die Philharmonie nie gebaut werden. So aber wächst die Konzerthalle ihrer Verwirklichung entgegen.
Zwei Säle, ein Fünf-Sterne-Hotel, Restaurants, Luxuswohnungen, Cafés, eine Plaza in 37 Meter Höhe. Die Mauern, die einst den Kakao umschlossen, werden die Autos verschwinden lassen. Altes und Neues vermählen sich, das luftige Schönheitsideal von heute beflügelt den alten Handelskaliban.
Ach so, fast vergessen, das für 2009 geplante Wunderwerk aus Lauschen, Essen,
Elbe-Bewundern und Schöner-Schlafen soll 187 Millionen Euro kosten.
Die Stadt Hamburg - Schuldenstand derzeit 21 Milliarden Euro - hat solche Summen nicht in der Kasse. Aber die Stadt hat ein großes Kapital entdeckt: Bürger, Bürgersinn und Spendenbereitschaft.
Der gläsernen Welle auf dem Speicherdach geht eine sensationelle andere Welle voraus. Eine im Oktober gegründete Stiftung treibt das Geld ein, und sie kann nun, nach nur wenigen Wochen Arbeit, verkünden: Es ist jetzt bereits eine Rekordsumme zusammengekommen.
Das Unternehmerpaar Hannelore und Helmut Greve hat gleich 30 Millionen Euro gespendet. Der Versandhauschef Michael Otto 10 Millionen. Die Hermann-Reemtsma-Stiftung auch 10 Millionen. Eine Spenderin, die nicht genannt werden will, 2 Millionen Euro. Die Deutsche Bank gab vergangene Woche 200 000 Euro. 200 Kleinspender legten auch noch mal ordentlich drauf: 83 000 Euro.
Der Senat braucht überhaupt nur 77 Millionen Euro Spendengelder, und nun sind schon mehr als 52 zusammengekommen.
Wibke Kähler, Geschäftsführerin der Stiftung Elbphilharmonie behauptet, dass etwas Vergleichbares noch nie geschehen sei in der alten und neuen Bundesrepublik: so viel Geld, so schnell, für ein Kulturgebäude.
Was sich da ausdrückt, ist neu für Deutschland: Es ist Mäzenatentum nach amerikanischem Muster, Kommunitarismus, ideologiefreie Engagiertheit, Can-do-Spirit.
Eine Bürgerinitiative der neuen Zeit. Der alternative Kampfbegriff "Bürgerinitiative" füllt sich mit neuem Inhalt.
Auch diese neuen Bürgerinitiativen sorgen sich um die Welt von morgen. Allerdings protestieren sie nicht vor Brokdorf, um der Enkelgeneration radioaktiven Müll zu ersparen, sondern sie greifen ins Portemonnaie, um ihr die Schönheiten fast versunkener Bildungsepochen zu erhalten - Konzerte, Bibliotheken, Kirchen.
Der grandiose Pilotfall war der Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden, die seit ihrer Weihe vor drei Monaten als unüberbietbares Symbol deutschen Bürgersinns und als Zeichen der Einheit und Freiheit gefeiert wird - es dauerte zehn Jahre, bis hundert Millionen Euro zusammengekommen waren.
Es ist eine "neubürgerliche Mentalität", die sich derzeit in der Republik Denkmäler setzt, eine, wie der Journalist Jörg Lau im "Merkur" in einem klugen Essay über den konservativen Verfassungsrichter Udo Di Fabio erkennt, "die keineswegs mit dem bürgerlichen Lager in der Tagespolitik identisch ist, sondern weit ins Grüne und Rote hinein changiert".
Dieser bürgerliche Schönheitswille meldete sich bereits in den frühen neunziger Jahren, als ein schwärmender Hamburger Unternehmer namens Wilhelm von Boddien seine mit dem Berliner Stadtschloss bemalte Kulisse vor dem realsozialistischen Palast der Republik aufrollte und sagte: So wunderbar, liebe Leute, sah das früher aus, wollt ihr das nicht wiederhaben?
Und sie wollten. Boddien verließ sich dabei nicht auf den Behördengang. Er rannte selbst mit der Spendenbüchse durch die Gegend. Bürger, so seine Idee, sollten Bausteine, Erker, Fassadenteile erwerben können. Sie sollten teilhaben, Teil werden.
Boddiens Schönheitsrackerei bohrte sich unermüdlich durch die bekannten politischen und ideologischen Abfangringe der Spreestadt, durch die Einwände der Architekturkritiker und Bezirksverordneten und bekannten Berliner Brummschädel, unermüdlich, Zentimeter um Zentimeter.
Späte Pointe für all jene, die im Abriss des rostfarbenen Honecker-Klotzes Vernichtung des DDR-Erbes beklagten - Honecker selbst, so wurde bekannt, hätte am liebsten das Berliner Schloss neu errichtet, das von den Sozialisten einst gesprengt wurde, weil es als überkommenes herrschaftliches Relikt galt. Architektonisch war das Stadtschloss der Fluchtpunkt des klassizistisch bebauten Boulevards Unter den Linden. Ohne diesen Kopfteil, das sah wohl später selbst der SED-Fürst, war auch der Rest ästhetisch entwertet.
Berlin allerdings braucht unendlich lange für alles, was sich schön und bürgerlich gibt. Die ideologischen Kampfverbände liegen sich hier nach wie vor an der Gurgel, was aus der Hauptstadt in allen Avantgardebemühungen gleichzeitig ein ewiggestriges Schlachtfeld macht. Auch Schlosspromotor Boddien muss dieser Tage plötzlich um seinen guten Ruf kämpfen - ein an die Redaktionsstuben versandter, gehässiger
Brief bezichtigt ihn überhöhter Aufwandsentschädigungen.
Die Berliner Republik justiert sich mühsam neu. Ein funktionierendes Bürgertum gibt es immer noch nur in Inseln, wie die Kunst-Initiativen des Anwalts Peter Raue. Doch Bürgerlichkeit als Lebenshaltung scheint zunehmend attraktiv zu werden. Selbst die Szene-Kultur probiert derzeit bürgerliche Garderoben aus. "Die Konservativen haben die Coolness erobert", gibt das Stadtmagazin "Zitty" seinen Partygängern zähneknirschend zu bedenken, und es hat vereinzelt Clubber ausgemacht, die sich in Geschäften für englische Landmode ausstaffieren.
Dabei leben die kreativen Bohemiens vom Prenzlauer Berg längst rechts. Sie erwarten keine Alimentierung, sondern schuften und rackern und kellnern, gründen Galerien, Verlage, Restaurants und verlassen sich auf nichts, was von Behörden käme. Es ist was in Bewegung geraten in dieser neuen Republik, ästhetisch, jenseits aller Wahlergebnisse. Das Problem Berlins ist das tiefverwurzelte Misstrauen der demografischen Mitte, die in jedem gutsitzenden Anzug und jedem bildungsbürgerlichen Engagement die Beleidigung wittert.
Da ist Hamburgs unverkrampfte Bürgerlichkeit weiter. Ja, womöglich ist die Hansestadt die Avantgarde der neubürgerlichen Mentalität, ein Gemeinsinn, dem klar ist, dass sich der Staat in Zeiten knapper Etats immer weiter aus der kulturellen Rundumversorgung verabschieden und immer mehr den Bürger in die Verantwortung setzen wird. Und dem macht dieses Engagement Spaß.
Schon seit einigen Jahren nun ist die Stadt dabei, sich selbst aufzumöbeln. Derzeit
wird der zur Binnenalster gelegene Jungfernstieg entrümpelt und die Bebauung des Freihafens vorangetrieben, einer bis dato von wilhelminischem Speicherpathos geschützten handelsökonomischen Monokultur.
Private Investoren errichten nun an den Ufern von Elbe und Hafenbecken Gebäude, die nichts mehr von jener "verregneten Heiterkeit" Norddeutschlands haben, über die sich der k. u. k. Rhapsode Joseph Roth einst mokierte. Eine Stadt macht das Licht an, öffnet sich mit italienisierender Architektur aus Säulen und Freitreppen der (zugegebermaßen seltenen) Sonne.
Der Höhepunkt dieser Einbringungsaktionen für das Schöne aber soll nun die Elbphilharmonie nach den Entwürfen der Schweizer Stararchitekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron sein.
Bizarrerweise kommt der philharmonische Trompetenstoß in kargen Zeiten, in denen die Kommunen mit Hartz IV beschäftigt sind. Nun aber sieht es ganz so aus, als galvanisiere gerade die neue wohlstandsferne Nüchternheit die Eigeninitiative, so wie die abgewrackten Londoner Docklands in der rabiaten, subventionsarmen Thatcher-Ära plötzlich zu Bühnen leichtsinniger Urbanität wurden.
Nicht immer war Hamburg so sehr auf der Höhe der eigenen Möglichkeiten. Nur mühsam und oft vergeblich hatte Bürgermeister Klaus von Dohnanyi ausgerechnet in den fetten, aber irgendwie schläfrig-nivellierten achtziger Jahren zu gemeinsamen Kraftanstrengungen zu inspirieren versucht. Bildungsbürger Dohnanyi selbst, der schon mal mannhaft im Thalia Theater protestierte: "Das ist doch ein anständiges Stück, das muss man nicht so spielen", schlugen stets auch antibürgerliche Ressentiments entgegen.
Dabei hat die Stadt von Johannes Brahms und Matthias Claudius und Friedrich Gottlieb Klopstock eine stolze Tradition, wenn es um den Einsatz für das Kunstschöne ging. Sie war nie Residenzstadt. Kein Souverän kümmerte sich um das Glanzvolle. Selbst musste der Hamburger in kulturellen Angelegenheiten sein. Und es musste sich immer rechnen.
Daran knüpft er nun wieder an. Die Stiftung Elbphilharmonie macht aus der Sammelaktion ein Spektakel. Da tragen Prominente und Hamburger Bürger auf Plakaten und Postkarten einen leuchtend gelben Bauhelm, und die kleinen Leute erwerben Anstecknadeln und spenden mit.
Die neue Hamburger Euphorie entspringt, so wie es sich in einer alten Kaufmannsstadt gehört, merkantilen Erwägungen. Kultur wird als Image- und damit als Wirtschaftsfaktor entdeckt.
Es gibt einen neuen Wettkampf der Metropolen, das haben Städteplaner erkannt. Urbanistik-Theoretiker behandeln Orte wie Markennamen. Da werden neuerdings Listen der "World Winning Cities" erstellt, da werden Vorträge über das "City-Branding" gehalten, über die beste Vorgehensweise, eine Stadt zu einer Marke zu machen.
Marken, so PR-Dozent Helmut Schneider, seien "verdichtete Vorstellungsbilder", und Städte, die Hingucker zu bieten haben wie Istanbul die Moschee Hagia Sofia, könnten tatsächlich zu wiedererkennbaren Chiffren werden, genauso wie die Produkte Ariel oder Nivea.
Es sind die markanten Merkmale, die architektonischen Wundergebilde, die Flüsse, Seen, Meeresbuchten, durch die Städte zu Marken werden. Die australische Hafenstadt Sydney ist durch nichts anderes berühmt als ihre vorgelagerte Hafenoper.
Vom Bilbao-Effekt ist oft die Rede, davon, dass eine kaum beachtete Küstenstadt allein deswegen weltweit bekannt wurde, weil hier ein auffälliges Museum für zeitgenössische Kunst hingebaut wurde. Tatsächlich versuchen in letzter Zeit in Deutschland gerade die landschaftlich und auch sonst benachteiligten Städte, den Bilbao-Effekt zu imitieren und sich architektonische Schaustücke zu leisten, um aus der - auch medialen - Anonymität erlöst zu werden.
Im vergangenen Mai eröffnete im ostwestfälischen Herford das "Marta", ein Museum für zeitgenössische Kunst, als silbriges Wackelgebilde, erbaut vom Wackel-Weltmeister Frank Gehry. Im niedersächsischen Wolfsburg, einer Stadt, der es an "urbanen Qualitäten mangelte" ("Neue Zürcher Zeitung"), wurde im vergangenen November das Wissenschaftszentrum Phaeno als Image-Verbesserungsmaßnahme eröffnet. Auch dieses Gebäude stammt von einer Stararchitektin mit ausgeprägtem Hang zum Eigensinn: Zaha Hadid, Protagonistin der dekonstruktivistischen Architektur.
Doch abgesehen von diesen letzten Kraftanstrengungen staatlicher Investitionen sind es eben immer mehr, immer öfter private Initiativen, durch Bürger, die ihre Stadt nach vorn bringen wollen.
Als Edmund Stoiber kurz nach seinem Amtsantritt als bayerischer Ministerpräsident 1993 verkündete, dass nicht genug Geld da sei für ein geplantes Moderne-Museum, formierten Münchner Bürger in kurzer Zeit eine Bewegung, aus der schließlich die Stiftung Pinakothek der Moderne hervorging. In wenigen Jahren kamen 30 Millionen
Mark zusammen, einzelne Bürger hatten mal zehn, mal hundert Mark gespendet, Unternehmen gaben Millionenbeträge - 2002 wurde die Pinakothek eröffnet. Überall gibt es private Initiativen wie die für die Universität in Mannheim, für Einrichtungen also, die traditionell Staatsaufgabe waren.
In Ostdeutschland wird inzwischen vor allem für die Sanierung von Kirchen gesammelt: Die Alte Neuendorfer Kirche in Potsdam war zu DDR-Zeiten völlig verfallen, private Spender ließen sie restaurieren, ihr Engagement gilt in der Stadt nun als "Wunder von Babelsberg" ("Die Welt").
Wunderbar jedenfalls war die Art und Weise, wie die Spenden zusammenkamen: Die Decke der Kirche war mit 300 Sternen bemalt, jeder einzelne Stern bekam einen Spender als Paten, die kleinsten wurden für 111 Euro vergeben, die größeren für 444 Euro.
Überall suchen nun Städte nach ihrer unverwechselbaren Signatur, noch Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem ihnen das architektonische Gedächtnis weggebombt worden war. Übriggebliebenes Schönes war dann von den Moderne-Barbaren der fünfziger und sechziger Jahre ausradiert worden. Nun hat eine neue Suchbewegung eingesetzt. Unter den Verschönerungsprojekten ist das Hamburger nur das jüngste und spektakulärste.
Nicht, dass die Stadt nicht gesegnet wäre. Hamburg hat den Hafen, in dem Tag für Tag schwimmende Riesen aus aller Welt andocken, Hamburg ist durchzogen von Wasserstraßen, über die 2500 Brücken führen, Hamburg hat die schönsten Gründerzeitviertel und die villenbewehrte Elbchaussee, doch als eigentliches Wahrzeichen gilt die verrufene Reeperbahn, angeblich "Deutschland sündigste Meile", und das ist vielen peinlich.
Eine Elbphilharmonie, die wie ein goldenes Schiff im Hafen schwimmt, ist da durchaus postkartenfreundlicher und salonfähiger. Es ist edel zu spenden, und es ist mondän. Es ist der Chairman's-Wife-Effect, der in London ebenso funktioniert wie in New York. Eitelkeit und Großherzigkeit kommen zusammen, und das Gemeinwesen profitiert. Nun also Hamburg.
Die Elbphilharmonie ist eine Fähre, die in Deutschland zu einem neuen Verständnis von Kulturförderung ablegt. Und zu einer neuen Freiheit vom Staat. Am Ufer zurück bleiben alte Argumente.
Eines, das in den letzten Wochen an den Spendenständen für die Elbphilharmonie immer wieder zweifelnd vorgetragen wurde, war dieses: Ist es nicht obszön, Millionen für einen musikalischen Prachtbau auszugeben, während die musikalische Grundbildung an den Schulen zu wünschen übrig lässt?
Antwort: Die mangelnde musikalische Förderung ist ein Skandal. Offenbar kommt der Staat seinen Aufgaben nicht nach. Allerdings wird es keine einzige Musikstunde zusätzlich geben, sollte die Elbphilharmonie nicht gebaut werden. Der stolze Musentempel umgekehrt könnte einen Event-Sog ausüben, der auch die Jüngeren erfasst und für Klassik interessiert.
Wenn es, wie geplant, 2009 losgeht mit den Konzerten, dürfte viel vom Spielplan abhängen, von der richtigen Dosierung aus Neu und Alt. Klassische Musik, das hat sich herumgesprochen, ist ein hohes, ein emotionales, ein gemeinschaftsstiftendes Erlebnis. Es ist das Woodstock des neuen Bürgertums. Simon Rattle, gefeierter Chef der Berliner Philharmoniker, ließ in seinem Silvesterkonzert die Sänger in Frack und Konzertrobe auf die Knie gehen, schluchzen und einander umarmen, als er zum Mozart-Jubiläum das Finale des "Figaro" zelebrierte - die "geistige" Innerlichkeit der Musik drängt zur Theatralik, da kommt ein schimmerndes Schiff wie diese Elbphilharmonie gerade recht.
Die Elite und viele, viele Bürger spendieren sich in Hamburg ein Glashausspiel. Die Welt wird so nicht gerechter, aber schöner. Und der Elbblick ist herrlich.
SUSANNE BEYER, NIKOLAUS VON FESTENBERG,
MATTHIAS MATUSSEK
Von Susanne Beyer, Nikolaus von Festenberg und Matthias Matussek

DER SPIEGEL 3/2006
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