28.08.1963

PROGRAMME Kindler Verlag, München.

Die mit einer
Marx-Auswahl begonnene Reihe kommunistischer Urtexte wird mit "Ausgewählten Schriften" Wladimir Iljitsch Lenins fortgesetzt; Herausgeber ist der ehemalige Chefredakteur einer FDJ-Zeitschrift und politische Publizist Hermann Weber. Der prominente Westberliner Strafverteidiger Paul Ronge veröffentlicht seine Memoiren unter dem Titel "Im Namen der Gerechtigkeit". Von dem französischen Goncourt -Preisträger Roger Ikor ("Die Söhne Abrahams") erscheint der zeitkritische Roman über- ein sozial-utopisches Experiment: "Das Dorf ohne Geld". Als ein -Nachfahr der Vaganten-Poeten Peter Hille und Jakob Haringer wird der 1923 in Aachen geborene Reinhard
Lynen avisiert, der seine Außenseiter -Erlebnisse in der autobiographischen "Kentaurenfährte" niedergelegt hat. Sein Vagabundenleben hat Lynen, laut Verlagsmitteilung, "obwohl inzwischen in einer Hütte bei Krefeld seßhaft geworden, noch nicht ganz aufgegeben".

DER SPIEGEL 35/1963
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