06.11.1963

NEU ERSCHIENEN

Iris Murdoch: Maskenspiel.

Die 44jährige englische Romanautorin hat drei Damen und drei Herren, einander teils durch Heirat, teils durch Liebschaft, teils durch Abstammung verbunden, zu rastlosem Partnertausch geladen. Martin, ein belesener Weinhändler, der sich erst gleichzeitig seiner Frau Antonia und der jungen Volkswirtin Georgie erfreut, wird, nachdem Antonia sowohl seinem Freund, dem Psychoanalytiker Palmer, als auch seinem Bruder Alexander als Braut zugefallen, ist, für eine Leidenschaft zu der Anthropologin Honor frei, die bis dahin in Blutschande mit Palmer, ihrem Halbbruder, gelebt hat. Die von Martin versetzte Georgia folgt, sobald ihr Verlöbnis mit Alexander gelöst ist, Palmer nach Amerika. Iris Murdoch erforscht die Impulse ihrer wieder rundum sichtbaren Figuren mit Sorgfalt, Sachverstand und nicht ohne Humor - trotzdem steigt aus dem Gedränge der Passionen so etwas wie unfreiwillige Komik auf. (R. Piper Verlag, München; 328 Seiten; 17,80 Mark.)


DER SPIEGEL 45/1963
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