20.05.1964

AUSWAHLErnst Kreuder: „Spur unterm Wasser“.

Sie sitzen, da es das von
Kreuder einst gepriesene Trümmer-Glück nicht mehr gibt, mal im bayrischen Forsthaus, mal in griechischer Insel-Einsamkeit - er ein Dichter im Hader mit seiner Zeit, sie ein schwermütiger Eheflüchtling. Sie gähnen beim Quellwasser-Tee über die "exzessive Langeweile" neuester Literatur, sagen Has' und Igel lieber gute Nacht als den Menschen, und aus des Dichters Hosenaufschlägen füllt die gute alte Walderde, die schon Ernst Wiechert der lädierten Menschheit als heilsam empfahl. (Europäische Verlagsanstalt; 138 Seiten; 9,80 Mark.)

DER SPIEGEL 21/1964
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AUSWAHL:
Ernst Kreuder: „Spur unterm Wasser“.