23.10.1967

RENAULT R 16: VERBEUGUNG VOR DE GAULLE

Der SPIEGEL veröffentlicht die Ergebnisse einer Untersuchungsreihe, in der jeweils 3000 Automobilbesitzer über Vorzüge und Mängel der von ihnen gefahrenen deutschen und ausländischen Modelle befragt werden. Die fünfundzwanzigste Umfrage gilt dem Renault R 16. Für nur 3,7% ist er der erste Wagen überhaupt, für 64,9% der erste Renault. Mit dem Renault R 16 haben die befragten Automobil-Besitzer in zwölfeinhalb Monaten durchschnittlich 22 230 Kilometer zurückgelegt.
Wohl selten haben sich Autokäufer so lobend über die Verwendbarkeit eines Automobils als Transportmittel ereifert wie die befragten Besitzer eines Renault R 16 -- für sie war die Möglichkeit, den Innen- und Kofferraum ihres Wagens je nach Verwendungszweck rasch abwandeln zu können, sogar vorherrschend unter allen Kauf gründen (59,7 0/0)
"Ich brauchte einen Wagen, mit dem man Kinder und Koffer transportieren kann, ohne gleich einen Lieferwagen fahren zu müssen", begründete ein Apotheker seinen R-16-Kauf. "Außerdem verdient man endlich mal ein Auto, wenn man zehn Jahre lang VW gefahren ist."
Der R 16, erläuterte ein Ingenieur, "paßt in Konzeption und Konstruktion genau in unsere Zeit -- unverständlich, daß VW keine ähnliche Leistung zustande bringt".
Das ungewöhnliche Gefährt, mit Sonderausstattung allerdings nahezu so teuer wie zwei VW 1200, hat offenbar nicht wenige Automobilisten zum Kauf verlockt, die über das Angebot der deutschen Autofirmen enttäuscht waren. "Der Wagen", so schrieb einer von ihnen, "demonstriert die Einfallslosigkeit der deutschen Autobauer in dieser Preisklasse."
Ungewöhnlich hoch schätzten die Besitzer unter allen anderen Kaufgründen den Fahrkomfort und die Bequemlichkeit ein (41,40/9). Die Form, bei Besitzer-Umfragen zumeist der wichtigste Kaufgrund" erscheint beim R 16 erst an dritter Stelle der Liste: 37,4% bekennen, die "klare, saubere, fortschrittliche, praktische und vernünftige", dabei aber "keineswegs hausbackene" Karosserielinie habe sie beeindruckt. Sie könne "auf Chromschmuck und Tüdelkram verzichten"*.
26,4 % empfanden, der R 16 sei "eine gelungene Konstruktion, ein Fahrzeug aus einem Guß". Die technische Gesamtkonzeption lasse eindeutig erkennen, daß die Konstrukteure ein Höchstmaß an Nutzeffekt verwirklichen wollten. Der R 16 sei in seinen Detail-Lösungen gewiß nicht sensationell, aber gerade die Summe aller, an sich bekannten, technischen Vorzüge erhebe diesen Wagen zu einem Fahrzeug von höherem Rang.
In der allgemeinen Wirtschaftlichkeit erblickten 24,2 Ob einen bedeutenden Kaufgrund. 22,0 % waren von der "außerordentlich sicheren Straßenlage" angetan, und 21,6 % bekannten, günstige Testberichte in der Fach- und Tagespresse hätten, neben mündlichen Empfehlungen, zum Kauf beigetragen.
* Die angegebenen Prozentzahlen ergeben eine größere Summe als 100, weil oft mehrere Kaufgründe angeführt werden. Das gilt auch für andere Punkte der Befragung.
Die Geräumigkeit für Fahrer und Fahrgäste (16,7 %), die Sparsamkeit im Benzinverbrauch (14,5 %), die fünf Türen des Wagens (14,1 %) und der Frontantrieb (13,2 %) waren ebenfalls Erwerbsmotive. Außerdem nannten die Käufer zweckmäßige Ausstattung (12,3 %) und gute Fahreigenschaften wie Unempfindlichkeit gegen Seitenwind (10,1 %).
Die Hoffnung auf sparsamen Benzinverbrauch erwies sich im täglichen Betrieb als begründet. Mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 9,40 Liter Super-Benzin auf 100 Kilometer steht der Renault R 16 an der Spitze einer Verbrauchsliste" die in Besitzer-Befragungen vergleichbarer Typen ermittelt wurde:
Renault R 16 (55 PS) 9,40 l Super
VW 1500 5 (54 PS) 9,44 l Super
Ford 17 M (1,5 l, 60 PS) 9,53 l Normal
DKW F 12 (40 PS) 9,60 l Normal
Ford 17 M (1,7 l, 70 PS) 9,84 l Super
Audi (72 PS) 9,86 l Super
VW 1300 (40 PS) 10,10 l Normal
Citroen ID 19 (70 PS) 10,12 l Super
Citroen ID 19 (7O PS) 10,28 l Normal
Peugeot 404 (65 PS) 10,36 1 Super/Normal
Simca 1500 (66 PS) 10,85 l Super
BMW 1800 (90 PS) 11,28 l Super
Alle Besitzer eines R 16 halten ihr Automobil grundsätzlich für sparsam im Verbrauch. Das sei "nicht nur auf langen Strecken und bei verhaltener Fahrweise" so. Nur jeder zehnte verbraucht im Durchschnitt 10,5 Liter und mehr, aber auch fast zehn Prozent aller Renault-Besitzer kommen mit 8,4 Liter und weniger aus:
8,4 Liter und weniger 9.1 %
8,5 bis 8,9 Liter 15,4 %
9,0 bis 9,4 Liter 25,8 %
9,5 bis 9.9 Liter 20,7 %
10,0 bis 10,4 Liter 18,4 %
10,5 Liter und mehr 10,6 %
Ein Vertreter nennt 10,3 Liter und versichert, "unter gleichen Bedingungen hat mein VW 1500 14,5 Liter geschluckt".
Beim Audi beurteilten 69,7 % die Straßenlage als "ausgezeichnet", beim Mercedes-Benz 250 S/SE 67,6 %. Diese sehr guten Resultate hat der R 16 noch überboten:
ausgezeichnet 75,9 %
gut 22,7 %
zufriedenstellend 0,9 %
ausreichend 0,3 %
unbefriedigend 0,2 %
"Besonders bei schlechtem Wetter ist der R 16 nicht zu schlagen", versicherte ein Kaufmann. "Selbst die stärksten Wagen überhole ich dann ohne ein Gefühl der Unsicherheit." Ein Ingenieur fährt "jeden Tag eine sehr kurvenreiche Strecke, bis zu zwölf Prozent Steigung" -- im R 16 mache ihm das "selbst bei Schnee und Eis keine Mühe".
Manche Fahrer schränken freilich die allgemeine Begeisterung über die Straßenlage etwas ein: In engen Kurven und auf losem Untergrund neige der R 16 "leicht zum Untersteuern" -- er strebe über die Vorderräder zum Außenrand der Kurve. Bei voller Beladung auf Feldwegen sei außerdem die Bodenfreiheit nicht ganz ausreichend. Am häufigsten bemängeln die Befragten, daß sich der Wagen bei plötzlichen Richtungsänderungen, beim gewollten oder ungewollten Wedeln leicht aufschaukelt.
Gleichwohl gefällt den Fahrern die Güte der Federung:
zu hart 1,0 %
gerade richtig 96,5 %
zu weich 2,5 %
Damit erreicht der Renault Mercedes-Niveau (97,0 %)
Lobend äußern die Befragten: "Schlaglöcher und schlechte Wegstrecken werden nur mit dem Auge wahrgenommen." Oder: "Sehr gutes Schluckvermögen." Und: "Federungsabstimmung ausgezeichnet, kein Springen und Wegsetzen." Gelegentlich werden Einschränkungen laut: "Bei beladenem Kofferraum geht der Wagen zu sehr in die Knie, dadurch wird die Bodenfreiheit stark eingeschränkt." Auch scheint manchem Fahrer, daß "bei vier Personen und etwas Zuladung das Fahrverhalten beträchtlich leidet".
Mit der Beschleunigung ist offenbar nur jeder vierte restlos zufrieden: ausgezeichnet 25,8 % gut 54,9 % zufriedenstellend 12,9 % ausreichend 5,0 % unbefriedigend 1,4 % Nach Testergebnissen benötigt der R 16 von null auf 100 km/h etwa 19,5 Sekunden, der Audi beispielsweise dagegen nur rund 14 Sekunden. Dieser Unterschied von über fünf Sekunden macht im kollektiven Besitzer-Urteil mehr als 30 % aus, denn die beste Urteilsmöglichkeit zur Beschleunigung wurde beim Audi mit 58,9 % bewertet.
Doch die Renault-Besitzer zeigen sich in ihren Anmerkungen einsichtig und verständnisvoll für die technischen Gegebenheiten "Bei 55 PS und knapp 1000 Kilogramm Gewicht kann man nicht mehr verlangen", schrieb einer. Denn: "Eine
stärkere Maschine würde die Kosten erhöhen." Andere erwarteten "angesichts der enormen Höchstgeschwindigkeit und des hohen Fahrkomforts jenseits der 100 km/h eine bessere Beschleunigung". Ein Buchhalter: "Für 1,5 Liter Hubraum und 55 PS ist die Beschleunigung sogar recht gut, aber der eine Tonne schwere Wagen wäre mit einem etwas stärkeren Motor fast perfekt."
Fast alle sind dagegen einverstanden mit der erreichbaren Geschwindigkeit, obwohl die Renault-Fahrer viel langsamer fahren, als sie annehmen:
ausgezeichnet 50,9 %
gut 39,9 %
zufriedenstellend 7,3 %
ausreichend 1,5 %
unbefriedigend 0,4 %
Etliche R-16-Fahrer haben offenbar besonders schnelle Exemplare erwischt. Sie berichten von gestoppten Geschwindigkeiten, die mitunter sogar 150 km/h überschreiten. Wer sich gar auf die Tacho-Angaben verläßt, muß überaus zufrieden sein, denn, so schrieb einer, das "Tacho lügt mehr als erlaubt". Ein Renault-Besitzer hat genau gemessen: "Tacho 130 km/h, gestoppt 116 km/h; Tacho 150 km/h, gestoppt 128,6 km/h; Tacho 170 km/h ohne weiteres erreichbar."
Die in der Tat recht hohe Spitzengeschwindigkeit des R 16 ist auf die bei aller Zweckmäßigkeit strömungsgünstige Form der Karosserie zurückzuführen. Die Form ist aber auch verantwortlich dafür, daß der Verbrauch trotz beachtlicher Durchschnittsgeschwindigkeiten auf der Autobahn mäßig bleibt. Einer berichtet: "Man kann nach Tachometer auf der Autobahn stundenlang 140 bis 150 km/h fahren, dabei hält sich der Verbrauch meist unter zehn Litern."
Die weniger günstigen Prozente zur Wirkung der Fußbremse --
ausgezeichnet 35,3 %
gut 52,0 %
zufriedenstellend 10,4 %
ausreichend 1,7 %
unbefriedigend 0,6 %
-- weisen aus, daß die Bremse nicht alle Erwartungen der Besitzer erfüllen konnte. Obwohl unter normalen Umständen die Belastungsgrenzen der Renault-Bremse selten erreicht werden, zeigen sich ungewöhnlich viele Besitzer vergrämt über Mangel an Bremskraft bei bestimmten Fahrzuständen.
So bemängeln die Fahrer die Standfestigkeit der Bremsen bei scharfer Beanspruchung, besonders bei längeren Talfahrten im Gebirge. Das starke Nachlassen der Wirkung durch Aufheizen der Bremse verlange Aufmerksamkeit und Vorsicht. Auch Besitzer, die Wirkung und Spurtreue der Bremse unter normalen Umständen loben, verlangen kategorisch größere Standfestigkeit bei hohen Belastungen. Sie glauben, das sei durch härtere Bremsbeläge und bessere Kühlung der Scheibenbremsen erreichbar.
Da der Pedaldruck schon jetzt von vielen Fahrern als recht hoch empfunden wird, halten sie bei Verwendung härterer Bremsbeläge auch eine Servo-Unterstützung für erforderlich. Einige der Befragten verlangen außerdem, daß gerade bei einem so fortschrittlichen Wagen eine Zweikreisbremsanlage aus Sicherheitsgründen zur Serienausrüstung gehören sollte.
Bei keiner anderen Detailfrage wird das "Ausgezeichnet" so schlecht honoriert wie bei den Antworten zur Frage nach Erreichbarkeit und Bedienung der Handbremse:
ausgezeichnet 4,8 %
gut 26,0 %
zufriedenstellend 25,4 %
ausreichend 19,9 %
unbefriedigend 23,9 %
Die R-16-Handbremse ist eine Zugbremse, links vom Fahrer und verhältnismäßig tief angebracht. Für Autofahrer, die mit Sicherheitsgurten zu fahren pflegen, ist sie dort praktisch gar nicht oder nur mit Mühe zu erreichen. Daher halten manche R-16-Eigner "die Anbringung links unter dem Armaturenbrett für blödsinnig". Einer nennt die Bremse und ihren Platz schlicht "eine Krankheit" In der Wagenmitte wäre sie günstiger placiert, da sie dort "auch vom Beifahrer im Notfall betätigt werden" könne. Ein mit Gurten chauffierender Renault-Besitzer hat sich offenbar notgedrungen zu einer Art Kunstfahrer entwickelt: "Ich bediene die Krücke mit dem Fuß, was Übung und Kraft erfordert."
Selbst Eigentümer ohne Gurte beklagen, daß sie bei jeder Betätigung der Handbremse eine tiefe Verbeugung zu machen hätten.
Die Sicht nach vorn --
ausgezeichnet 79,8 %
gut 19,4 %
zufriedenstellend 0,4 %
ausreichend 0,4 %
unbefriedigend 0,0 %
-- ist ungetrübt. "Wenn ein Punkt der R-16-Werbung stimmt, dann dieser -- der R 16 ist wirklich ein Aussichtswagen", merkte ein Ingenieur an.
Um die Sicht nach hinten ist es, wie bei anderen Wagen auch, weniger gut bestellt:
ausgezeichnet 38,5 %
gut 43,2 %
zufriedenstellend 11,0 %
ausreichend 5,0 %
unbefriedigend 2,3 %
Das Dach ist so weit heruntergezogen, daß über den Innenspiegel der weiter zurück liegende Teil der Straße nicht mehr zu übersehen ist. Offenbar kommt es bei starker Beladung des Kofferraums und dem dadurch bedingten Absinken des Hecks grundsätzlich zu einer Behinderung der Sicht nach hinten.
Zudem sei die hintere Wagenbegrenzung nicht auszumachen. Rückwärtsfahren erfordere "Gewöhnung und Gefühl wie beim VW-Käfer".
Der in Deutschland montierte Außenspiegel ist außerdem schlecht einzusehen, weil sich durch Verwirbelung des Fahrtwindes Regenwasser und Sprühschmutz auf der Seitenscheibe niederschlagen. Auch verstelle sich der Spiegel bei der geringsten Berührung.
Nur wenigen scheint die vom Scheibenwischer bestrichene Fläche nicht ausreichend:
angenehm groß 61,8 %
ausreichend 37,0 %
zu klein 1,2 %
Rügen richten sich im wesentlichen gegen den Umstand, daß die linke untere Ecke der Windschutzscheibe vom Wischer nicht geputzt wird.
Einhellig verübeln die Fahrer dem Werk jedoch, daß der R 16 nur eine Wischergeschwindigkeit bietet. Es sei "unbegreiflich, daß bei einem so schnellen und vernünftigen Wagen gerade hier gespart" werde. Ein Wischer mit zwei Geschwindigkeiten oder gar
stufenloser Regulierung gehöre heute zu den Selbstverständlichkeiten im Automobilbau.
Die Gängigkeit und Schaltbarkeit des Getriebes wird nur durchschnittlich honoriert:
ausgezeichnet 28,5 %
gut 48,8 %
zufriedenstellend 14,1 %
ausreichend 4,6 %
unbefriedigend 4,0 %
Das Getriebe sei im Grunde gut schaltbar, urteilte ein Journalist, jedoch "bei noch nicht ganz warmgefahrenem Wagen nicht leicht zu bedienen". Ein Bau-Ingenieur: "Bei kaltem Motor und Getriebe läßt sich sehr schwer vom ersten in den zweiten Gang schalten." Ein weiterer Bau-Ingenieur stellte fest: "Beim Einlegen des Rückwärtsganges ist Kraft erforderlich." Ein Prokurist formulierte: "Rückwärtsgang -- Katastrophe!"
Aus einigen Anmerkungen geht hervor, daß dieses Manko bei Wagen des Baujahres 1967 beseitigt oder zumindest abgeschwächt ist: "Die schwere Schaltbarkeit scheint ein Fehler gerade dieses Exemplars gewesen zu sein, denn der neue Wagen läßt sich ausgezeichnet schalten" (so ein Bürgermeister).
50,5 % der befragten Renault-Besitzer vertreten die Ansicht, der Wendekreis des Renault R 16 sei erfreulich klein, für 46,8 % reicht er aus, und nur 2,7 % finden, er sei zu groß.
Die Wünsche und Vorstellungen der Besitzer zur Lage der Bedienungsschalter sind recht unterschiedlich. Folglich erreichen auch die Urteils-Prozente nur durchschnittliche Werte:
sehr günstig 39,4 %
zufriedenstellend 55,0 %
zu weit entfernt 5,6 %
Es mute befremdlich an, daß "ausgerechnet bei einem so fortschrittlich konzipierten Wagen die Ingenieure für die Gestaltung des Armaturenbrettes jegliche Vernunft außer acht ließen", notierte ein R-16-Eigentümer. Viele führen ähnliche Klage. Gerade da, wo funktionelle Gestaltung und blitzschnelle Übersicht mehr als anderswo geboten seien, habe man sich zu einer modisch verspielten Anordnung entschlossen, die auf Bequemlichkeit und Klarheit und damit Bedienungssicherheit kaum Rücksicht nehme. Vor allem sei vonnöten, das gefährliche, als Kniescheibenspalter geeignete Zündschloß weniger bedrohlich und besser erreichbar zu placieren. Überdies sei es lästig, das Zündschloß tief unten im Dunkeln jedesmal "mit einer Verbeugung vor de Gaulle" zu suchen, wie ein Renault-Fahrer schrieb.
Die verschiedenen Schalter sollten außerdem verwechslungssicher angebracht werden. Sie müßten gekennzeichnet werden und auch im Dunkeln leicht zu finden sein. Das flache, gestreckte Tachometer und der in einem kleinen Fenster versteckte Kilometeranzeiger müßten durch Geräte ersetzt werden, die mühelos und präzise abzulesen sind. Dem Fahrer fehle es an Ablagemöglichkeiten, die bequem erreichbar sein sollten. Rauchern scheint der Aschenbecher weder günstig angebracht noch ausreichend groß. Die Qualität der Verarbeitung
ausgezeichnet 18,5 %
gut 53,2 %
zufriedenstellend 19,4 %
ausreichend 6,2 %
unbefriedigend 2,7 %
-- erreicht unter den R-16-Eignern zwar nicht ganz VW- oder Audi-Standard (VW 1300: 24,90/0 1 44,0 0/0; Audi: 29,9 0/0 1 51,5 0/0 für "Ausgezeichnet" und "Gut"), bleibt aber deutlich über den Werten, die für andere Großserienfabrikate ermittelt wurden. Ein Vertreter meint, sie sei "besser als bei vergleichbaren deutschen Fahrzeugen". Ein Diplom-Ingenieur hingegen formulierte, was offenbar nicht wenige andere ähnlich empfanden: "Die Erfahrung zeigt, daß Renault eben nicht VW ist." Einige Fahrer machten mit deftigen Anmerkungen ihrem Ärger Luft über schlimme Mängel der Verarbeitung und Güte. Sie hatten offensichtlich alle einen Wagen der ersten R-16-Serien erworben. Die Masse der Renault-Fahrer schien jedoch im ganzen zufrieden. Lediglich die Lackierung erscheint manchem Fahrer verbesserungsbedürftig.
Recht gut bewerten die Befragten auch die allgemeine Ausstattung:
ausgezeichnet 45,3 %
gut 46,0 %
zufriedenstellend 5,6 %
ausreichend 2,3 %
unbefriedigend 0,8 %
Beim Audi konnte das Besturteil nur 8,8 % verbuchen. Auch die Besitzer eines Mercedes 250 honorierten das Ausgezeichnet" nur mit 33,3 Ob. Die R-16-Fahrer loben "die angenehme Farbabstimmung". Es erfreute sie offenbar, daß die Ingenieure und Stylisten von Renault auf billigen Chromzierat und Polster mit Metallglanz-Kunststoffen verzichtet haben. Die Ausstattung sei insgesamt "gemütlich und solide". Und: "Es ist an alles gedacht."
Diese Meinung teilen allerdings nicht alle R-16-Besitzer. Einige vermissen eine Vorkehrung für den Einbau eines Autoradios. Andere wünschen sich eine Uhr im Wagen.
Auch die Heizung findet den Beifall der Befragten:
ausgezeichnet 48,5 %
gut 34,9 %
zufriedenstellend 8,7 %
ausreichend 4,0 %
unbefriedigend 3,9 %
Mit der guten Urteilsquote für "Ausgezeichnet" gerät der R 16 in den Bereich der Ford 17 M/20 M. die als Wagen mit überdurchschnittlich guten Heizungen gelten.
Gelegentlich wird gerügt, die Heizung werde etwas zu langsam warm. Auch erwärme sie den Fußraum nicht genügend. Die meisten aber loben ausdrücklich, die Scheiben würden im Winter rasch auftauen, der Innenraum werde nachhaltig und schnell beheizt, die Temperatur sei gut zu regulieren und zu Klagen über kalte Fülle sei kein Anlaß.
Trotz des sehr guten Prozentresultats über die Belüftung des Renault R 16 --
ausgezeichnet 55,7 %
gut 33,9 %
zufriedenstellend 5,8 %
ausreichend 2,5 %
unbefriedigend 2,1 %
-- machen einige Besitzer Einschränkungen in ihren Anmerkungen. Ein Revierförster beispielsweise hält das System für "sehr gut", jedoch sei "das Volumen zu gering". Ein Forstamtmann meint: "Im Winter und in Übergangszeiten ist die Belüftung ausgezeichnet, bei heißem Wetter aber ungenügend und das Gebläse zu laut." Ein Industriekaufmann hält das Belüftungssystem für "nicht so revolutionierend, wie es ursprünglich den Anschein hatte". Häufig verlangen die Eigner ein Schiebedach, das auch gegen Aufpreis nicht zu haben ist.
Fahrkomfort und Bequemlichkeit werden von den Besitzern des R 16 trotz der zu erwartenden Zufriedenheit in Prozenten und Kommentaren mit ungewöhnlicher Begeisterung gefeiert: ausgezeichnet 76,9 % gut 21,7 % zufriedenstellend 0,8 % ausreichend 0,4 % unbefriedigend 0,2 %
Damit übertrifft der R 16 mit Ausnahme des großen Citroen (allein 81,6 % für "Ausgezeichnet") alle bisherigen Befragungsergebnisse, beispielsweise des Mercedes-Benz 250: 49,3 % Simca 1500: 48,1 %, Ford 20 M: 32,4 %, Audi: 14,7 % und des VW 1300: 2,5 %.
Vereinzelte Kritiker, die offenbar häufig mit dem Kopf gegen das Dach stoßen, wünschen sich "etwas mehr Kopffreiheit". Im übrigen sind die Besitzer des Lobes voll: "Der komfortabelste und bequemste Wagen, den ich bisher gefahren habe." Oder: "Wird von keinem Konkurrenzfabrikat erreicht." Und: "Bietet einen Fahrkomfort, der in dieser Preisklasse einmalig ist." Einer hebt hervor: "Die Sitze sind für mich als Bandscheibengeschädigten eine Wohltat."
Mit ähnlichem Enthusiasmus rühmen die Besitzer die Größe des Kofferraums:
ausgezeichnet 75,5 %
gut 21,4 %
zufriedenstellend 2,3 %
ausreichend 0,8 %
unbefriedigend 0,0 %
Nüchterne Naturen vermerken zwar, der eigentliche Kofferraum sei "gar nicht allzu groß". Aber auch sie erkennen dankbar Vorteile an, die sich aus der Verwandelbarkeit des Transportraumes im R 16 ergeben: Schon durch Vorschieben der Rücksitzbank läßt sich das Fassungsvermögen beachtlich vergrößern, ganz zu schweigen von der Möglichkeit, wie bei einem Kombiwagen den gesamten Raum hinter den Vordersitzen für Transportzwecke zu nutzen. Die Besitzer berichten von Bauerntruhen, Küchenmöbeln und allerlei sperrigen Gegenständen, die sie schon im Renault R 16 transportiert hätten.
Das Fassungsvermögen des Tanks beträgt im Renault R 16 knapp 55 Liter und ermöglicht den Besitzern Reichweiten ohne Nachtanken von über 500 Kilometer. " Endlich ein vernünftiges Fassungsvermögen", notierte ein Polizeibeamter. Offenbar denkt kaum ein R-16-Fahrer anders:
ausgezeichnet 68,1 %
gut 29,3 %
zufriedenstellend 1,2 %
ausreichend 1,4 %
unbefriedigend 0,0 %
53,9 % der befragten Renault-Fahrer halten das Motorgeräusch für niemals störend, 41,3 % halten es für erträglich, und 4,8 % empfinden es als zu laut.
Auf die Frage nach anderen störenden Geräuschen antworteten 57,5 Ob mit Ja. Unkontrollierbare, kommende und wieder verschwindende, nicht zu lokalisierende Störgeräusche wurden von 36,3 % aller befragten Besitzer notiert. 11,7 % verweisen auf das starke Abrollgeräusch der Gürtelreifen als Ursache von belästigendem Geräusch. Weitere 7,0 % zeigen sich irritiert durch Resonanzbrummen in der Auspuffanlage, 4,2 % durch das Klappern der Türen und Türfenster. Jeweils 3,4 % führen Geräusche der Sättel an den Scheibenbremsen und das Quietschen der Kofferraum-Abdeckplatten als störend an.
Gegenüber einer vor Jahren durchgeführten Befragung unter den Besitzern eines Renault R 4 haben sich die Prozentzahlen für den Kundendienst deutlich gebessert:
ausgezeichnet 19,2 %
gut 37,2 %
zufriedenstellend 19,5 %
ausreichend 13,5 %
unbefriedigend 10,6 %
Für "Ausgezeichnet" entschieden sich damals nur 12,1 %, für "Gut" nur 28,6 %, dagegen hielten 19,4 % der R-4-Fahrer den Kundendienst seinerzeit für unbefriedigend. Nach dem Anstieg der Gunst-Prozente beim R 16 erreicht der Renault-Kundendienst zwar noch nicht VW- oder Mercedes-Niveau, aber mit dem Service der übrigen deutschen Großserienfabrikate kann er sich nach Meinung der Renault-Fahrer nunmehr durchaus messen.
Als Vorteil wird notiert, daß in den Renault-Werkstätten in der Regel sehr individuell gearbeitet wird. Das direkte Gespräch mit dem Mechaniker sei noch möglich. Auch würde der Kunde gemeinhin "nicht als Nummer behandelt".
Manche der kleineren Werkstätten sind jedoch nach Meinung der Fahrer noch "einigermaßen primitiv". Das gelte sowohl für die technische Ausrüstung als auch für die Qualität der Arbeit. Oft mangele es diesen Werkstätten auch an Erfahrung im Umgang mit den Kunden. Offenbar konnten nicht alle Kundendienst-Stützpunkte mit dem sprunghaft gestiegenen Verkauf Schritt halten. Auch die Ersatzteilversorgung scheint bei kleineren Betrieben nicht immer reibungslos zu funktionieren.
Von den befragten R-16-Besitzern würden sich einen Wagen des gleichen Fabrikats
wieder kaufen 10,7 %
vielleicht wieder kaufen 26,0 %
nicht wieder kaufen 3,3 %

WAGEN UND WERK

Im Frühjahr 1965 präsentierte Renault-Präsident Pierre Dreyfus auf ungewöhnliche Weise ein ungewöhnliches Auto. In den Polstern des Neulings saßen zwei Kinder und eine Dame, alt genug, Mama zu sein. Der Renault-Boß sprach vom Kindersegen. Da "die Zahl der Familien mit mehr als zwei Kindern ansteigen" werde, so erläuterte Dreyfus, sei der neue Renault R 16 eigens als Familien-Auto entworfen worden.
Der R 16 mit dem stufenlosen Schrägheck wurde ein Verkaufsschlager. Europas Motorjournalisten erkoren ihn zum "Auto des Jahres". Verantwortlich für seinen Markterfolg sind vor allem sein gutes Fahrverhalten, sein hoher Fahrkomfort (durch extrem lange Federwege) und die Möglichkeit, seinen Innenraum auf siebenerlei Art abzuwandeln.
Als "reinste Wundertüte" pries Renault den Gepäckraum an: "Er läßt sich von 346 Liter Rauminhalt bis auf 1200 Liter verändern."
Angesichts derartiger Vorzüge nahmen Erwerber des R 16 zum Preis von rund 8000 Mark auch manche Nachteile in Kauf. So gilt der 1,5-Liter-Wagen (55 PS) beispielsweise als untermotorisiert. Seine Bremsen zeigten sich zuwenig standfest"
Mit Hilfe des R 16 konnte Renault seine Verkaufsziffern in Deutschland von 40 260 Wagen (davon 2674 des Typs R 16) im Jahre 1965 auf 54 960 Autos (davon 12 140 des Typs R 16) im Jahre 1966 steigern. Der Renault-Umsatz in Deutschland wuchs von 210 Millionen auf 300 Millionen Mark. Im ersten Halbjahr 1967 kauften bereits 35 533 Deutsche einen Renault, 18 Prozent mehr als 1966.
Staats-Chef Charles de Gaulle betrachtet die staatseigene "Régie Renault", gegründet 1898, als "meinen Augapfel". Frankreichs größtes Automobilwerk (Jahresumsatz: 5,4 Milliarden Franc) steigerte seinen Personenwagen-Ausstoß im vergangenen Jahr von 504 000 auf 668 000 Wagen. In diesem Jahr werden die 85 000 Renault-Werker, die täglich 3000 Personenwagen (davon 600 R 16) bauen, den Renault-Rekord von 1963 (688 867 Personenwagen) übertreffen.
Nach einer Export-Katastrophe Anfang der sechziger Jahre in den USA -- das als Anti-VW konstruierte Renault-Modell Dauphine wurde zu Zehntausenden rückverfrachtet -- hatte Renault in Ostblockstaaten mehr Erfolg. Montage-Werke in Bulgarien und Rumänien erhöhen die Anzahl fremdländischer Renault-Fabriken auf 25. Außerdem richten Renault-Techniker den Russen eine Autofabrik ein.
Technische Daten des Renault R 16: Vierzylinder-Reihenmotor; Frontantrieb; Wasserkühlung; Hubraum: 1470 ccm; Leistung: 55 PS bei 5000 Umdrehungen pro Minute; vollsynchronisiertes Vierganggetriebe mit Lenkradschaltung; Länge: 4,23 Meter; Breite: 1,65 Meter; Höhe: 1,45 Meter; Gewicht fahrfertig: 980 Kilogramm; zulässiges Gesamtgewicht: 1380 Kilogramm; Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h; Beschleunigung von null auf 100 km/h: 19,5 Sekunden; Kraftstoffverbrauch: 9,4 Liter Super auf 100 Kilometer.
*
Preis: 7640 Mark; Sanderausstattung: 345 Mark; Kraftfahrzeugsteuer: 216 Mark; Haftpflichtversicherung: 430 Mark.

Ärger

Von den befragten Renault-Besitzern hatten 86,9 % Ärger mit Defekten und Reparaturen (Porsche 911/912: 87,2 %; BMW 1500/1800: 82,6 %; Audi: 74,7 %; Mercedes-Benz 250: 53,4 %). Es meldeten:
> 30,3 %: Schäden an den Radlagern der Vorderachse;
> 18,2 %: defekte Stoßdämpfer; > 14,8 %: Reparaturen an der Auspuffanlage;
> 14,5 %: Schwierigkeiten mit dem Kühlsystem;
> 14,3 %: Türschlösser und Türöffnungshebel versagten; > 13,6 %: elektrische Defekte; > 12,3 %: unerwartet frühzeitigen Verschleiß der vorderen Gelenkwellen;
> 10,7 %: Funktionsstörungen des Vergasers bei Modellen der Baujahre 1965/1966;
> 10,2 %: die Wasserpumpe versagte, so daß Austausch erforderlich wurde;
> 8,7 %: Getriebe und Schaltung mußten repariert werden.

Tadel

Nach mangelhaften und verbesserungswürdigen Punkten befragt, erklärten von den Renault-Besitzern:
> 35,4 %: das Zünd-Lenkschloß sei "unmöglich placiert", nicht nur unbequem zu erreichen, sondern auch ein potentieller "Kniescheibenspalter";
> 23,5 %: die Verarbeitung müßte viel besser werden;
> 20,6 %: Lage und Erreichbarkeit der Handbremse seien ungünstig;
> 16,2 %: der Scheibenwischer sollte für zwei Wischgeschwindigkeiten eingerichtet werden;
> 15,5 %: die Türschlösser entsprächen "nicht dem heutigen Stand der Technik", sogar "nicht einmal dem von vorgestern";
> 14,4 %: die Verriegelungsgriffe der hinteren Türen seien vom Fahrer nur mühsam erreichbar;
> 12,4 %: die Schaltbarkeit des Rückwärtsganges läßt ständig, die des Getriebes in kaltem Zustand zu wünschen übrig;
> 12,1 %: der Zug für die Starterklappe liege viel zu tief (die Rüge gilt nur für ältere Modelle);
> 10,7 %: zu viele störende Geräusche seien vernehmbar; > 9,0 %: wirksamere Be- und Entlüftung sei vonnöten.

Lob

Als besonders lobenswert haben die Renault-Fahrer hervor:
> 61,7 %: Fahrkomfort und Bequemlichkeit, die alle Erwartungen übertreffen;
> 46,3 %: die vielseitige, zweckmäßige Verwendbarkeit des Wagens, besonders seinen wandlungsfähigen Kofferraum;
> 35,5 %: gute Straßenlage; > 26,2 %: die vernünftige Form der Karosserie;
> 23,0 %: hervorragende Federung;
> 18,5 %: sparsamen Benzinverbrauch;
> 15,0 %: bemerkenswerte Laufruhe des Motors;
> 13,4 %: gute Sicht nach allen Seiten;
> 13,1 %: die Ausstattung; > 10,5 %: Geräumigkeit für Fahrer und Fahrgäste.

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RENAULT R 16: VERBEUGUNG VOR DE GAULLE

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