02.05.1966

AUSWAHL

Albertine Sarrazin: Der Astragal.

Die junge Romanautorin, erfahren

als Diebin, Prostituierte, Strafgefangene und Ausbrecherin (SPIEGEL 47/1965), verarbeitet vor allem - recht belehrend' vielfach überraschend antibürgerliche Einzelheiten ihrer Laufbahn. Wo ihre Heldin, etwa als Patientin einer Chirurgie-Station, unter Nichtkriminellen aufgehalten wird, verblaßt, bei aller Gründlichkeit, die Schilderung. Was die modische Verbindung von Sensibilität und Schnoddrigkeit betrifft, so steht die ehemalige Asoziale Sarrazin nicht hinter anderen zeitgenössischen französischen Erzählerinnen zurück. (Desch; 232 Seiten; 16,80 Mark.)


DER SPIEGEL 19/1966
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG.

Dieser Artikel ist ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt. Sie dürfen diesen Artikel jedoch gerne verlinken.
Unter http://www.spiegelgruppe-nachdrucke.de können Sie einzelne Artikel für Nachdruck bzw. digitale Publikation lizenzieren.

DER SPIEGEL 19/1966
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Bei Spodats erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

AUSWAHL:
Albertine Sarrazin: Der Astragal.