10.04.2006

RückspiegelDer SPIEGEL berichtete ...

... in Nr. 50/2003 „Affären - ,Hm, tja, äh ...'“ über die Ermittlungen gegen einen angeblichen „Stasi-Killer“ und die dubiose Rolle, die ein freier Journalist dabei spielte, der seine Fertigkeiten „Focus“ zur Verfügung gestellt hatte.
Mehr als vier Jahre ermittelte die Bundesanwaltschaft wegen Mordverdachts gegen den Klempner Jürgen G., der sich damit gebrüstet hatte, einst einem geheimen Killerkommando der DDR angehört zu haben. Unterstützt von einem als Journalist tätigen Ex-Major der Stasi, hatten sich die Fahnder unter anderem als CIA-Agenten ausgegeben, die einen "Mann für nasse Sachen" - sprich einen Profimörder - suchten, um G. in die Falle zu locken. Die Ermittlungen wurden jetzt eingestellt, "trotz Vernehmung zahlreicher Zeugen und intensiver Nachforschungen", so die Bundesanwaltschaft, sei kein "für eine Anklageerhebung hinreichender Tatverdacht" gegeben.

DER SPIEGEL 15/2006
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