17.07.2006

VERLAGE„FAZ“ startet eigenes Online-Job-Portal

Schon bald will die "Frankfurter Allgemeine" ("FAZ") Job-Portalen wie Monster und Jobware Paroli bieten - und wagt sich deshalb selbst auf den umkämpften Markt der Internet-Stellenbörsen. Das neue Portal www.fazjob.net soll im September starten und "führender Anbieter für Fach- und Führungskräfte" werden, so der Sprecher der Geschäftsführung, Tobias Trevisan. Bisher hatte die "FAZ" nur die in der Zeitung gedruckten Anzeigen auch auf die Web-Seite gestellt und keine Internet-Tarife angeboten. Die Vorsicht hatte ihren Grund: Zu tief saß der Schock aus dem Jahr 2001, als Einbrüche beim Stellenmarkt die "FAZ" in ihre bislang größte Krise gestürzt hatten. Eine Abwanderung von Print-Anzeigen ins "FAZ"-Portal fürchtet Trevisan nicht: "Über das Internet erreicht man nur die akuten Job-Sucher. Die interessanteren Bewerber erreicht man über Print." Entsprechend zuversichtlich hat die "FAZ" für die gemeinsame Vermarktung ihr Stellenmarktteam mehr als verdoppelt.

DER SPIEGEL 29/2006
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 29/2006
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

VERLAGE:
„FAZ“ startet eigenes Online-Job-Portal

  • Wilderer in Kamtschatka: Jagd aufs rote Gold
  • Vermisster Fußballer: Mahnwachen für Emiliano Sala
  • Zugefrorener Baikalsee: Glasklar bis auf den Grund
  • Amateurvideo aus Russland: Betrunkener versucht, Flugzeug zu entführen