27.11.2006

GEWERKSCHAFTENSteuerfreiheit für Investivlöhne

In der von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angestoßenen Debatte um Investivlöhne fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) einen Steuerrabatt für Arbeitnehmer. "Insbesondere bei Kapitalbeteiligungen fehlen steuerliche Anreize", heißt es in einem Papier des DGB-Bundesvorstands. Dass Arbeitgeber ihren Beschäftigten derzeit lediglich Aktien im Wert von maximal 135 Euro steuerfrei anbieten dürfen, sei ein "zentrales Hindernis". Die Gewerkschafter schlagen deshalb vor, den Rahmen der Steuerbegünstigung deutlich auszuweiten; die Rede ist von 2000 Euro im Jahr. Grundsätzlich unterstützt der DGB den Merkel-Vorschlag für eine stärkere Unternehmensbeteiligung von Beschäftigten, warnt jedoch vor allzu großer Euphorie. "Nicht zuletzt der Zusammenbruch der New Economy hat gezeigt, welche katastrophalen Folgen Wertschwankungen von erworbenen Aktien haben können", heißt es in dem Papier.

DER SPIEGEL 48/2006
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GEWERKSCHAFTEN:
Steuerfreiheit für Investivlöhne

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