27.11.2006

LITERATURWerkstatt des Eigensinns

Die Schriftstellerin Virginia Woolf war auch eine scharfsinnige Beobachterin ihrer Zeit. Ihre jetzt erschienenen Briefe sind ein funkelnder Teil ihres literarischen Werks.
Jeder kennt Virginia Woolf. "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?", ein großartiges Theaterstück von Edward Albee, ist vor allem bekannt geworden durch die Verfilmung mit Elizabeth Taylor und Richard Burton, die wiederum vor allem durch ihr heißblütiges Privatleben bekannt geworden sind. In dem nach ihr betitelten Theaterstück kommt Virginia Woolf praktisch nicht vor - eine bedeutende Schriftstellerin, die vor allem bekannt geworden ist durch ihre Anfälle von Wahnsinn, als Opfer sexuellen Missbrauchs in der Familie, durch ein paar sepiagetönte Fotos und durch ihren Selbstmord 1941 im Fluss. So ist die Welt.
So ist die Welt, und wenn Augenschein, Indiskretion und Zudringlichkeit sie auch geärgert haben, je mehr sie - mit zunehmender Prominenz - zu deren Zielscheibe wurde, so gern war sie auch von dieser Welt. Virginia Woolf, geboren 1882, melancholische Ikone weiblichen Schreibens, hat mitgespielt im Gesellschaftstheater der Londoner Oberschicht, und nirgends ist das amüsanter zu verfolgen als in ihren jetzt übersetzten Briefen**.
Wer diese Briefe nicht liest, bringt sich um viel Vergnügen, um nicht geringe Einsichten, um staunende Bewunderung und, am Ende, Kummer.
Wer diese Briefe liest, tritt ein in einen versunkenen Kosmos aus Pferdedroschken, Dreiecksverhältnissen und homoerotischen Erhitzungen, philosophischen Abkühlungen, Debatten über Pazifismus und die Lage der Frau. Man lernt eine Menge Leute kennen und liest Neuigkeiten von der Prominenz (wie Edward VIII. und Wallis Simpson, Winston Churchill und, schließlich, Adolf Hitler). Man atmet mit John Maynard Keynes und Bertrand Russell das Parfum erlesener Salongesellschaften und hustet mit Lytton Strachey und Dora Carrington in verqualmten kleinen Wohnzimmern, genießt die Freuden des Landlebens ("Heuhaufen, wie in die Hälfte geschnittene Kuchen") und streitet sich mit der Köchin.
Man schlendert durch ein reiches, konzentriertes, manchmal glamouröses und oft
zurückgezogenes Leben - in einer vor Lebendigkeit zuckenden Sprache, gleißend, ironisch, poetisch, beschwörend, zupackend, schmerzlich. Und glänzend übersetzt.
"Oh, was für ein Abend!", berichtet Woolf ihrer Freundin und Geliebten Vita Sackville-West über den Besuch einer prominenten Kollegin (deren Namen, so ist die Welt, inzwischen kaum einer mehr nennt). "Ich erwartete eine hinreißende und transparente Libelle, eine Frau, die 4 Ehemänner fortgezaubert und der Päderastie ihren hartnäckigsten Anhänger abgelockt hat; eine Sirene; eine grüne Nymphe mit lieblicher Stimme - das war es, was ich erwartete, und trat auf Zehenspitzen ins Zimmer und fand - einen soliden Klumpen: eine axtscharfe, kadaveröse, grellstimmige, starkknochige, abgewirtschaftete, patriotische, nasalierende, dickbeinige Amerikanerin." So schreibt sie ihren Freunden, kehrt freudig mit dem Rocksaum auf, was der Gesellschaftsklatsch an Unrat hinterlässt.
Und so schreibt Woolf, wenn sie wirbt. Dann richtet sie ihren Witz auf eine Pointe hin ab, manchmal zum Schaden der Natürlichkeit, aber niemals zu dem des Lesers: "Vor zwei Abenden", berichtet sie dem bewunderten Kunstkritiker Roger Fry, "war ich mit Saxon in der Oper; beide in gemäßigter Abendkleidung, denn er nimmt Parkett. Sir Claude Phillips war da, Mrs Norman Grosvenor; Mrs Strep; und so weiter und so weiter. Wir hatten einen göttlichen Bach, Phoebus und Pan; gegen dessen Ende, bei immer noch gedämpftem Licht, dieser alte Ziegenbock Sir Claude, nur von der Knappheit seiner weißen Weste daran gehindert, Eingeweide über den ganzen Teppich zu verspritzen, es sich in den Kopf setzte zu gehen. Das ganze Publikum sah ihn den Gang hinuntergehen. Plötzlich verschwand er. Es gab ein Geräusch wie von Kohlensäcken, polternd und noch mal polternd. Dann absolute Stille. Er war eine ganze Treppe hinuntergefallen; ist aber nicht verletzt."
Häufiger, ja zahllos sind die Gelegenheiten, bei denen sie in ein, zwei erbarmungslosen Sätzen einen Menschen vorübergehend zur Strecke bringt ("ein affektiertes byronisches kleines Männchen; blaß; penetrant: mit schlechten Zähnen; effekthascherisch; ein Egoist; nicht sehr ehrlich, wie ich glaube; aber ein guter Journalist, und arbeitet wie ein Pferd, und
schreibt Gedichte von der Art, wie ein sehr alter Lohnschreiber sie verfassen könnte"). Vorübergehend: Denn niemals macht sie einen Hehl daraus, dass die Sprache ihr Vergnügen ist und dass Pointen ihren Sinn in sich selber haben dürfen. Sie folgt ihren Stimmungen, die so prägnant und wechselhaft sind wie die Himmel bei Turner.
Aufrichtigkeit allerdings, zunächst sich selbst, ihrer Wahrnehmung gegenüber, war ihr erklärtes Ziel. Und das bedeutet eben auch, dass dieser "blutlose Floh" John Middleton Murry, Witwer von Katherine Mansfield, der "ein Büchlein" von "lehmkalten kastrierten kläglichen komatösen Gedichten herausgebracht" hat, keine Gnade bei einer Autorin haben kann, deren Ansprüche an Stil jede Äußerung dirigieren. "Stil ist eine sehr einfache Sache", erklärt sie Vita Sackville-West, "nichts als Rhythmus. Sobald man den gefunden hat, kann man keine falschen Wörter benutzen. Das, was Rhythmus ist, ist wirklich sehr tiefgründig, und geht viel tiefer als Worte. Ein Anblick, ein Gefühl, bewirkt diese Welle im Geist; lange bevor er die dazu passenden Worte formuliert."
Das ist das Prinzip ihrer Poetik. Woolfs Romane lösen sich von der konventionellen Erzählung und folgen dieser "Welle im Geist", die Impressionen, Gedanken und Erinnerungsfetzen, Wahrnehmungspartikel und Elemente des Wohlklangs zusammenspült, hochwirft und unter sich begräbt.
Schon in ihrem Debüt "Die Fahrt hinaus", das sie nach qualvollen Überarbeitungen mit 33 Jahren publizierte, zeigt sich dieser Ehrgeiz, das innere Leben einer Figur in eine Form zu geben, die weder abkürzt noch zusammenfasst und vor allem die Durchlässigkeit zwischen innen und außen betont. Die scharfe Abgrenzung der Essayistin Woolf von den konventionellen Autoren ihrer Zeit - wie Thomas Hardy und John Galsworthy - richtet sich gegen die erprobten Rezepte der Romankunst: "Wenn also ein Schriftsteller ein freier Mann wäre und nicht ein Sklave, wenn er schreiben könnte, was er wollte, nicht was er muss, wenn er sein Werk auf seinen eigenen Gefühlen aufbauen könnte und nicht auf Konvention, dann gäbe es keine Fabel, keine Komik, keine Tragik, keine Liebesgeschichte oder Katastrophe im üblichen Sinne und vielleicht keinen einzigen Knopf, der so angenäht wäre, wie die Schneider in Bond Street es vorschreiben."
Diesem Anspruch treu, ist sie mit beinahe jedem Buch zu neuen Ufern aufgebrochen: "Orlando", die über vier Jahrhunderte reichende Lebensgeschichte einer englischen Märchenfigur, gehört wie "Flush", die Biografie eines Hundes, zur Abteilung Scherz und tiefere Bedeutung. "Mrs Dalloway" (mit Vanessa Redgrave eindrucksvoll verfilmt) kontrastiert den Bewusstseinsstrom einer Londoner Lady mit dem eines geisteskranken jungen Mannes
in einem Tageslauf. Von Buch zu Buch näherte sie sich ihrem Ziel, einer "ganz anderen Methode: keinerlei Gerüst; kaum ein Baustein zu sehen; alles im Zwielicht, aber das Herz, die Leidenschaft, die Stimmung, daraus hervorleuchtend wie ein Feuer im Nebel".
Denn sie war eine freie Frau - auch als Schriftstellerin. Die Gründung ihres eigenen Verlags, der Hogarth Press, mit ihrem Mann Leonard Woolf, bot ihr nicht nur die Möglichkeit, geschätzte Avantgardisten aus aller Welt - von Maxim Gorki bis Italo Svevo, Gertrude Stein und Rainer Maria Rilke - dem englischen Publikum nahezubringen, sondern auch, ihre Bücher so zu publizieren, wie sie es wollte: "Ich für meinen Teil zweifle nicht daran, dass ich (mit vierzig) herausgefunden habe, wie ich es anfangen kann, etwas mit meiner eigenen Stimme zu sagen; und das interessiert mich so sehr, dass ich fühle, ich kann ohne Lob weitermachen."
Sie brauchte diesen Stolz, denn alles zusammen - ihre Schönheit, ihre finanzielle Unabhängigkeit, ihr freier Geist und ihr Geschlecht - trug ihr nicht nur Bewunderung ein, sondern auch Neid und eine spezielle Verachtung, wie man sie männlichen Avantgardisten eben nicht entgegenbrachte: "Von den mir wohlgesinnten Kritikern", notierte sie 1937 zur Veröffentlichung von "Die Jahre" in ihrem Tagebuch, "erwarte ich mir bedeutende Laxheit; und ein Indianergeheul des Entzückens von den anderen, die lautstark verkünden werden, dass dies das langatmige Geschwätz eines gouvernantenhaft prüden bürgerlichen Gehirns ist und dass jetzt niemand mehr Mrs W. ernst nehmen kann."
Woolfs Begabung zur Nähe macht die Lektüre ihrer Briefe besonders genussvoll: Es gibt hier kein repräsentatives Geschwätz, keine blasierte Reserve. Selbst als ihre Bedeutung durch die erste Monografie, angetragene Ehrendoktorwürden und so fort für alle unübersehbar wird, bleibt Woolf mokant, was öffentliche Ehren betrifft. "Habe ich Dir erzählt, dass ich, da Wells sich aus dem PEN Club zurückgezogen hat, gebeten wurde, seine Nachfolgerin zu werden? Woraufhin ich mit der Hand schnippte, wie eine Griechin eine Laus vom Kopf ihres Kindes schnippt."
Ihre privaten Äußerungen nehmen in der Werkausgabe (ein philologisches Wunderwerk auch in der deutschen berückend schön ausgestatteten Edition) inzwischen einen bedeutenden Teil ein. Zahllose Texte über sie kursieren, entstehen neu. Die Eckdaten ihres Lebens reizen zu Gedankenspielen aller Art: Wurde das mutterlose Mädchen, vom Halbbruder vor der Speisekammer betatscht, als Erwachsene zwangsläufig nicht nur wahnsinnig und frigide, sondern auch essgestört? War die berühmte Bloomsbury Group (ein Diskussionsverein von Schriftstellern und Intellektuellen), als deren prominentestes Mitglied sie heute gilt, Avantgarde oder doch
eher spätbürgerlich? War sie selbst eigensinnige Frauenrechtlerin oder narzisstisch und elitär? Selbst eine so bewundernswürdige, in gewissem Sinne absolute Biografie wie die von Hermione Lee ("Virginia Woolf - Ein Leben". S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main; 1152 Seiten; 19,90 Euro) kann Fragen wie diese nur mit Niveau behandeln, aber nicht links liegen lassen - sie alle gehören dazu.
Und warum eigentlich nicht? Sie selbst war klatschsüchtig, neugierig, an allem Menschlichen interessiert. Bloomsbury war der Inbegriff der Offenheit, des Bruchs mit der Konvention - und angesiedelt im Zentrum des Weltreichs, als dieses wankte und fiel.
Woolfs Leben berührt die Geschichte des 20. Jahrhunderts an seinen empfindlichsten Punkten: Sie erlebte den Ersten Weltkrieg und die Bombardierung Londons 1940, ein Neffe starb in Spanien beim Kampf gegen den Faschismus, ihr Mann war aktiver Sozialist. Ihr gesellschaftlicher Umgang reichte von der Gelehrtenwelt, dem Adel und der Boheme bis zur Politik. Sie war von enormem Feingefühl, zur Beobachtung begabt, von phänomenaler Ausdruckskraft und so, jenseits ihrer Romane, Protokollantin ihres Zeitalters.
Woolfs Stilgefühl, ihr Wille zur Form machen alles von ihr Geschriebene zu einem Teil ihres Werks. Anders als bei Kollegen wie Thomas Mann sind ihre Tagebücher und Briefe weder Botschaften aus der Einzelzelle noch Sprechblasen der Würde: Es sind Arbeitsproben aus der Werkstatt ihres Eigensinns.
Zu Lebzeiten persönlich scheu, hatte sie zudem ein entspanntes Verhältnis zu Nachruhm und Hinterlassenschaft: "Ich bewahre weder auf, noch vernichte ich, sondern sammle gemischte Bündel aus diesem und jenem, und überlasse es der Nachwelt, falls es eine gibt, zu verbrennen oder nicht."
Das alles und ihr enormer Fleiß führen schließlich dazu, dass wir von kaum einem Menschen so viel wissen wie von ihr. Wen sie wann getroffen hat, was sie aß und trank, wie sie angezogen war, wen sie küsste und wen vor allem nicht; was sie fühlte und von sich selbst dachte: "Adeline Virginia Stephen, die zweite Tochter von Leslie und Julia Prinsep Stephen, geboren am 25. Januar 1882, entstammt einer langen Reihe von Vorfahren, einige berühmt, andere unbekannt; hineingeboren in eine große Familie, nicht von reichen, aber wohlhabenden Eltern; hineingeboren in eine sehr redselige, literarische, Briefe schreibende, Besuche machende, typische Gesellschaft des späten neunzehnten Jahrhunderts."
Die Ehetherapeuten sagen ja, dass eine Beziehung immer besser wird, je mehr man voneinander weiß. Im Falle von Virginia und ihrer Leserschaft stimmt das ganz unbedingt. ELKE SCHMITTER
* Mit ihren Söhnen Nigel und Benedict, 1924.
** Virginia Woolf: "Briefe". Aus dem Englischen von Brigitte Walitzek. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main. Band 1: "1888 - 1927". 564 Seiten; 39 Euro. Band 2: "1928 - 1941". 528 Seiten; 39 Euro.
Von Elke Schmitter

DER SPIEGEL 48/2006
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