20.08.2007

Was Städte sexy macht

Woher kommt der nächste Bill Gates, und wohin geht er? Brillante Köpfe können sich in der vernetzten Welt aussuchen, wo sie ihre Zelte aufschlagen. Zwischen den Metropolen ist ein heftiger Wettbewerb um die neue kreative Klasse angebrochen, denn von ihr hängen Fortschritt und Innovation ab.
Es gibt Städte, die sind steingewordene Langeweile, mit austauschbarer Architektur, gleichförmigen Einkaufspassagen, Allerweltskultur.
Und dann gibt es die anderen, die Großen der Geschichte, deren Erwähnung allein schon von Wundern träumen lässt. Mythische Orte mit magischem Klang: Atlantis, das Sagenhafte, vom Meer Verschlungene; Babylon, das Alttestamentarische, angeblich wegen seiner Überheblichkeit gerichtet; Pompeji, das vom Vulkan Verschüttete.
Es gibt Städte, die sind der Stolz der ganzen Menschheit: das ewige Rom, das lebenslustige Rio, das unverwüstliche New York. Und manche waren nur Metropolen auf geliehene Zeit, an gestohlenem Ort. Sie stehen für den Aufstieg oder den Niedergang einer Epoche: das koloniale Kalkutta etwa oder Manchester, wo der Kapitalismus erfunden wurde. In unseren Zeiten charakterisiert Detroit mit seiner erst blühenden, dann verwelkenden US-Autoindustrie Fortschritt und Verfall.
Der dramatische Wirtschaftserfolg Asiens hat jetzt neue Weltstädte an die Spit-ze gespült, Mega-Citys wie Shanghai und Mumbai, zukunftstrunken und Superlativ-versessen, die beide schon einmal, von fremden Herren geprägt, weit vorn standen.
Déjà-vu. Wo unternehmungslustige Abenteurer wie skrupellose Ausbeuter erfolgreich ihr Glück versucht haben, wiederholt sich Geschichte. Nicht als Farce, sondern als Verheißung.
Andere Städte scheinen über ein Revitalisierungsgen zu verfügen, sie erfinden sich immer wieder neu und katapultieren sich zurück an die Weltspitze. Hongkong ist so ein Fall: erst in Sachen Massenproduktion top, dann als Handelsplatz führend, jetzt als Banken- und Kommunikationszentrum. Immer dynamisch, nie den Glauben an sich verlierend.
Die Welt erlebt in diesen Tagen eine Revolution, die fast unbemerkt bleibt - und doch ist dies einer der wichtigsten Einschnitte der Geschichte: Zum ersten Mal leben mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Das 21. Jahrhundert ist das erste wahrhaft "urbane" Jahrhundert.
Monsterstädte wachsen in der Dritten Welt wie Krebsgeschwüre. Aber das ist nur der eine Trend, und er führt, isoliert betrachtet, in die Irre. Denn wenn auch die größten größer werden, wachsen die mittleren noch weitaus schneller - jeder zweite Städter lebt in einer Metropole, deren Einwohnerzahl die 500 000 nicht erreicht oder kaum überschreitet. Vor allem in der westlichen Welt sind es nicht primär die überlaufenen und überbevölkerten Kapitalen, die boomen, sondern die "Second Citys", die zweiten Städte, die oft kulturell interessanter sind: San Francisco anstatt Los Angeles, Barcelona und nicht Madrid, Hamburg anstatt Berlin.
Firmen und auch ihre Beschäftigten versuchen, Mega-Städte zu vermeiden. In einer zunehmend globalisierten und auf Wissenstechnologien ausgerichteten Welt haben es die Second Citys leichter, unabhängig von den ganz großen Zentren zu florieren und den Kapitalismus zu erneuern. "Sobald eine Stadt eine gewisse Größe erreicht hat, beginnt ihre wirtschaftliche Produktivität zu sinken", sagt Mario Pezzini, ein hochrangiger OECD-Mitarbeiter in Paris, der sich mit der Wettbewerbsfähigkeit von Regionen beschäftigt. Für den Experten liegt dieser Punkt, an dem es kippt, etwa beim Erreichen der Sechs-Millionen-Einwohner-Grenze. Danach würden Mietkosten, Anfahrtswege und das gelegentliche Chaos die Metropole hinunterziehen und "eine Situation schaffen, in der allenfalls noch das Stadtzentrum ein erstrebenswerter Ort sein könnte, aber nur für die Reichen".
Riesige Agglomerationen wie Lagos, Mumbai, São Paulo oder Mexico City sind so gut wie unregierbar. Die Elenden und die Armen bilden eine Reservearmee des organisierten Verbrechens. Die Wohlhabenden schützen sich selbst, weil sie den staatlichen Institutionen nicht trauen. Die Drogenindustrie gehört zu den florierenden Geschäftszweigen.
Die Krise der Mega-Citys ist die Chance der Second Citys. Von Manila dürften die allerwenigsten behaupten, das sei eine coole Stadt. Cool sind Städte überschaubarer Größe, die Sicherheit bieten, Aufstiegschancen gewähren und eine identifizierbare Elite haben, die innovativ genug ist, um für ökonomischen Fortschritt und für Wohlstand zu sorgen. Cool ist San Francisco, cool ist Barcelona.
Cool sind solche Städte vor allem deshalb, weil sich in ihnen die "kreative Klasse" findet und wechselseitig anregt. "Kreative Klasse": Das ist eine Wortschöpfung, die der britische Soziologe Charles Landry und der amerikanische Stadtforscher Richard Florida geprägt haben. Zu ihr gehören Designer und Modeschöpfer, Computer-Freaks und Software-Hersteller, Musiker, Wissenschaftler, Ingenieure, Dichter, Analysten, Journalisten, Schauspieler - eine bunte Truppe, die sich dadurch auszeichnet, dass sie Ideen produziert, die in Firmen eingehen können, zu denen Investoren das Anfangskapital geben, weil sie sich Rendite versprechen.
An der kreativen Klasse fällt auf, wie heterogen sie ist. Am ehesten lässt sie sich in drei Gruppen einteilen: in die "rationalen Innovatoren", zu denen Ingenieure, Naturwissenschaftler und Informatiker zählen; in die "kreative Mitte", wozu Betriebswirte, Werber und Designer gehören; und in die "Künstler": Musiker, Schauspieler, Maler.
An der ökonomischen Bedeutung dieser Klasse gibt es kaum noch Zweifel. Allein in den USA hat der kreative Sektor zu mehr als 20 Millionen neuen Jobs beigetragen, knapp die Hälfte aller Löhne und Gehälter gehen auf die Konten dieses wissensorientierten Teils der Gesellschaft. Rund ein Drittel aller Arbeitskräfte in der globalen Wirtschaft der fortgeschrittenen Industriestaaten wird heute den Kreativen zugerechnet.
Auf die kreative Klasse kommt es an, wenn eine Stadt daran interessiert ist, cool und trendy und fortschrittlich zu sein, sagen die Theoretiker. Um sie herum bilden sich Wissenschaftszentren und Hightech-Industrien. So kann das postindustrielle Zeitalter in das Wissenschaftszeitalter übergehen - wenn es gutgeht, wenn die Ideen tauglich sind, wenn es sich um kleine Steve Jobs oder Bill Gates handelt.
Das Modell für diese Theorie lässt sich leicht erkennen, es ist das Silicon Valley, in dem seit den achtziger Jahren die Grundlage für die neueste Revolution innerhalb des Kapitalismus gelegt wurde. An der Westküste kamen "die drei T" zusammen, wie der Stadtforscher Florida, der an der George-Mason-Universität nahe Washington
lehrt, das hübsch merkfähig zusammenfasst: Technologie, Talent, Toleranz.
Am einfachsten lässt sich erklären, was Florida mit Technologie meint. Für eine Stadt, die kreative Leute anziehen will, ist es vorteilhaft, wenn es dort zum Beispiel schon IT-Firmen, eine Künstlerszene oder Biotech-Firmen gibt. Zum Talent gehört eine gewisse solide Ausbildung, wenn auch nicht unbedingt ein universitärer Abschluss, wie sich am Lebensweg von Koryphäen wie dem Studienabbrecher Bill Gates ablesen lässt. Und die Toleranz einer Stadt definiert Florida als "Offenheit, Integrationswillen und Verschiedenheit der Ethnien, Rassen und Lebensstile".
Kreative und Klasse, das ist eigentlich ein Widerspruch in sich. Ökonomisch gesehen haben sie keine gemeinsamen Interessen, abgesehen davon, gut zu leben und gutes Geld zu verdienen. Politisch oder ideologisch sind sie ebenso wenig einzuordnen, wohl aber kulturell.
Sie wollen, so beschreibt das Landry, "eine Balance zwischen Chaos und Ordnung" (siehe Interview Seite 102). Sie suchen nach Abwechslung in ihrer Lebenswelt, sie bewegen sich gern unter anderen Kreativen aus anderen Metiers, sie wechseln zwischen Bürgerlichkeit und Unbürgerlichkeit. Sie sind Individualisten und Hedonisten, die aber mit protestantischer Arbeitsethik ihre Ideen verfolgen und neu anfangen, wenn sie scheitern. Sie leben gern in Lofts, die in Hafengebieten liegen, und arbeiten gern in alten Fabrikgebäuden.
Diese wilde bunte Mischung der Lebens- und Arbeitswelt findet die kreative Klasse am ehesten in den Second Citys. Und Second Citys sind cool, wenn sie möglichst viele möglichst einfallsreiche Kreative anziehen. Und deshalb sind Strategieberater, Ökonomen und Bürgermeister in vielen Städten der Welt momentan dabei, in Sitzungen und Kongressen nach Ideen zu fahnden, wie sie die kreative Klasse locken können. Natürlich haben sie fast ohne Ausnahme Floridas "The Rise of the Creative Class" verschlungen, ein Buch, aus dem sie wie aus einem Lyrikband rezitieren.
Aber welche Städte sind so cool, trendy, sexy und zukunftsorientiert, zum Beispiel in Europa? Wo hat ein zweiter Bill Gates oder Steve Jobs die besten Chancen, unter günstigen Umständen seine Ideen zu verwirklichen und ein Unternehmen zu gründen?
Wo will etwa ein intelligenter, ehrgeiziger junger Ingenieur aus Warschau oder Madrid am liebsten leben?
Um eine Grundlage für ihre eigene Strategie zu bekommen, gab die Stadt Hamburg, die sich mit der Elbphilharmonie ein neues Symbol kreiert, bei der Beratungsfirma Roland Berger eine Studie über europäische Städte in Auftrag, die am erfolgreichsten um die kreative Klasse konkurrieren und besonders weit in der Umstellung vom industriellen aufs wissenszentrierte Zeitalter sind. Das Ergebnis: Fünf Städte sind auf gutem Wege, sie sind überschaubar und um die 3T bemüht:
* Kopenhagen liegt vorn in Europa mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von 56 000 Euro und einem Einwohnerwachstum von 3,1 Prozent, mit Patentanmeldungen und der Zahl der Beschäftigten in wissensintensiven Metiers (62,5 Prozent) - bei Talent und Technologie nach der Florida-Lehre. Die Gründe für den Erfolg: die zentrale Werbung und Ansiedlung neuer Unternehmen, der hohe Anteil (11,6 Prozent) der dänischen Studenten an der Gesamtbevölkerung; Risikokapital von 270 Millionen Euro für Firmengründer; Steuernachlass für Forschungsinvestitionen.
* Barcelona ist die Lieblingsstadt der Kreativen, die Stadt mit dem höchsten Stellenwert für Toleranz. Die katalanische Metropole muss in Sachen Technologie erst nachziehen, das Bruttoinlandsprodukt lag 2004 erst bei 23 000 Euro, Tendenz allerdings stark steigend, ebenso wie der Zuzug neuer Bürger. Die Berger-Studie zeigt sich besonders verblüfft über die Beliebtheit der Stadt: Polnische Ingenieure etwa, befragt, wo es sie hinzieht, nannten immer wieder Barcelona. Die Stadt ist derzeit eine Großbaustelle
für die kreative Klasse, die schon 43,9 Prozent aller Beschäftigten ausmacht.
* Amsterdam und Dublin liegen mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von je 48 000 Euro und starkem Zuzug (5,6 und 7 Prozent) auf gleicher Höhe. Dabei bildet Dublin einen Sonderfall, weil diese Stadt erheblich von Brüsseler Subventionen nach dem EU-Beitritt Irlands profitierte. Amsterdam hingegen galt schon lange als tolerante, weltoffene Stadt mit großem Geschick, sich von Zeit zu Zeit neu zu erfinden. Hier arbeiten 47,1 Prozent aller Arbeitnehmer in kreativen Berufen. Dublin hat noch Nachholbedarf: 36,9 Prozent.
* Wien kommt auf 40 000 Euro Bruttoinlandsprodukt, die Einwohnerzahl stagniert allerdings: nur 0,4 Prozent Zuwachs. Die österreichische Hauptstadt nutzte ihren Standortvorteil nach dem Ende des Kommunismus. Internationale Konzerne wie Coca-Cola, Hewlett-Packard oder Alcatel nahmen hier ihre Osteuropa-Zentrale, lösten einen Boom aus und machten aus der Stadt, die vorher einem historischen Museum glich, eine aufgefrischte Metropole. Was Talent, Technologie und Toleranz anbelangt, liegt Wien überraschenderweise gleichauf mit Amsterdam, der Anteil der kreativen Klasse beträgt 42 Prozent.
Den Königsweg zur coolen Stadt für die kreative Klasse gibt es nicht. Jede Stadt sucht ihn auf der Grundlage ihrer Geschichte, ihres Nimbus und ihrer politischen und kulturellen Möglichkeiten. Um herauszufinden, wie weit diese Versuche in der Wirklichkeit gediehen sind, porträtiert DER SPIEGEL Protagonisten der kreativen Klasse in fünf europäischen Städten. Vier sind identisch mit der Berger-Studie, die estnische Hauptstadt Tallinn kommt, statt Wiens, hinzu. Denn Tallinn ist ein Beispiel für die Anstrengungen und das Potential der jungen baltischen Länder, Anschluss an die Moderne zu finden.
Das Bruttoinlandsprodukt ist hier noch relativ gering, Tallinn erwirtschaftet aber schon mehr als die Hälfte des gesamten estnischen Aufkommens, und wenige Städte auf der Welt sind ähnlich Internetorientiert: Für die Menschen in Tallinn ist der Zugang zum Netz so gut wie kostenlos, sie zahlen Parktickets per Handy und können am Computer ihr Elterngeld beantragen.
In Europa tut sich was. Europas Städte sind weitaus weniger von Lethargie gelähmt, als ihnen gelegentlich, beispielsweise in Amerika, nachgesagt wird. Sie sind genauso wie das kanadische Vancouver, das texanische Austin oder das australische Sydney auf dem Weg ins wissenszentrierte Jahrhundert.
Aus den Second Citys entspringen, wenn es gutgeht, Fortschritt und Zukunft.
ERICH FOLLATH, GERHARD SPÖRL
Von Erich Follath und Gerhard Spörl

DER SPIEGEL 34/2007
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