26.05.2008

Personalien Prinz Charles

. Ziel der umfassenden Arbeiten ist es, das Stadtviertel noch authentischer aussehen zu lassen. Gleichzeitig soll eine Verbindung von traditionellen chinesischen Werten und britischer Architektur zum Ausdruck kommen. Die Pläne, das alte Eingangstor zu Chinatown zu verlegen, haben allerdings bereits eine Kontroverse ausgelöst: Feng-Shui-Experten fürchten, dass diese Maßnahme den Strom des Glücks stören könnte. Charles' Engagement könnte dennoch einen positiven Nebeneffekt haben und seine Beziehungen zu China entspannen. Die kommunistischen Führer in Peking hatte er als "abstoßende alte Wachsfiguren" bezeichnet. Seine Ankündigung, er werde nicht an den Eröffnungsfeierlichkeiten der Olympischen Spiele teilnehmen, wurde als Kritik an der Menschenrechtspolitik des Landes aufgefasst. Den Dalai Lama hat Charles am vergangenen Donnerstag zum wiederholten Male getroffen.


DER SPIEGEL 22/2008
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