01.09.2008

Sport„Er würde mich umbringen“

Der kanadische Buchautor Declan Hill über seine Begegnung mit einem Wettmanipulator in Bangkok und über ein Spiel bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland, das er für verschoben hält
SPIEGEL: Sie haben drei Jahre lang in der Welt der internationalen Wettmafia recherchiert. Ist Ihnen der Spaß am Fußball vergangen?
Hill: Ich liebe Fußball, wie man eine Frau liebt, aber inzwischen frage ich mich während eines Spiels relativ schnell, ob da etwas verdächtig ist. Natürlich gibt es keine genauen Statistiken über Wettmanipulation im Fußball, aber es ist schockierend, wie oft in der Wettwelt von manipulierten Spielen gesprochen wird - von Spielen nicht nur in Asien oder in Osteuropa, sondern auch in den großen Fußball-Ligen wie in Deutschland und sogar bei einer Weltmeisterschaft.
SPIEGEL: Hatten Sie das erwartet?
Hill: Absolut nicht, und deshalb habe ich mir im Buch auch Zeit dafür genommen, den Leser meinen Erkenntnisprozess nachvollziehen zu lassen. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich nach dem Treffen mit einem Informanten in Ghana am Rand einer staubigen Piste stand, der Wind von der Sahara herüberwehte und ich dachte: Das ist einfach unglaublich.
SPIEGEL: Sie gehen in Ihrem Buch davon aus, dass das Achtelfinale zwischen Brasilien und Ghana bei der WM 2006 verschoben worden sei. Ausgangspunkt Ihrer Recherchen ist ein berüchtigter Matchfixer, ein Mann, der Fußballspiele verschiebt. Wie haben Sie ihn in Bangkok kennengelernt?
Hill: Das hat sich über Monate hingezogen. In der asiatischen Glücksspielwelt kennt jeder Insider seinen Namen. Man sagt, dass er seit 15 Jahren Spiele manipuliert, sein Name taucht auf in Prozessakten zu Spielmanipulationen in Asien. Ich habe ihn in meinem Buch Lee Chin genannt. Er hat mich schließlich im November 2005 in einen Golfclub am Stadtrand von Bangkok eingeladen. Die Unterhaltung, die dann folgte, war eine der absonderlichsten meines Lebens.
SPIEGEL: Inwiefern?
Hill: Er behauptete, er sei ein führendes Mitglied eines Syndikats, das Fußballspiele manipuliert. Er sagte, er habe 16 Runner, also Mittelsmänner, die Spieler, Trainer oder Schiedsrichter ansprechen. Er berichtete von manipulierten Spielen bei Olympischen Spielen, U-20-Weltmeisterschaften, Südostasienspielen, und er sagte auch das Ergebnis des Bundesligaspiels in Hannover voraus, das gerade in Deutschland stattfand, während wir miteinander sprachen.
SPIEGEL: Glaubten Sie ihm das?
Hill: An diesem Abend fühlte ich mich ständig hin- und hergerissen. Natürlich hatte ich vom Hoyzer-Skandal im deutschen Fußball gehört, aber dass in einer großen Liga, in der die Profis so viel Geld verdienen, so etwas möglich ist, erschien mir trotzdem unvorstellbar.
SPIEGEL: Warum aber hat Lee Chin Sie überhaupt empfangen und Ihnen solche Dinge erzählt?
Hill: Das habe ich mich auch lange gefragt. Vielleicht, weil er der Welt beweisen wollte, wie gut er ist, und so ein Buch mag für ihn verlockend geklungen haben. Vielleicht fühlte er sich geschmeichelt, dass jemand aus einer ganz anderen Welt - ein Journalist und Wissenschaftler der Universität Oxford - ihn ernst nahm und respektvoll behandelte. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass ich durch meine Recherchen im Wettmilieu seine Sprache sprach.
SPIEGEL: Er wollte, dass Sie seine Kunst anerkennen?
Hill: Ich glaube schon.
SPIEGEL: Er ist ein Spieler, hat er auch mit Ihnen gespielt?
Hill: Vielleicht.
SPIEGEL: Warum schützen Sie seine Identität und nennen in Ihrem Buch seinen richtigen Namen nicht?
Hill: Weil er mich umbringen würde.
SPIEGEL: Wirklich?
Hill: Ich weiß, dass ich mit dem Feuer spiele, aber meine Tapferkeit und mein Heldentum haben Grenzen. Den beiden Journalisten Johnson Fernandez und Lazarus Rokk, die vor einigen Jahren Spielmanipulationen in Singapur aufgedeckt haben, hat man zwei Patronenimitate zugeschickt, auf denen stand: "Die nächsten sind echt."
SPIEGEL: Lee Chin hat Ihnen dann angeboten, dabei zu sein, wie er die Manipulation von Spielen während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland vorbereitet. Das klingt wie eine Räuberpistole.
Hill: Ja, aber so war es.
SPIEGEL: Wie muss man sich das vorstellen?
Hill: Nach unserem ersten Treffen habe ich den Kontakt zu ihm gehalten. Er berichtete dann über die Vorbereitungen, und sehr oft fiel der Name eines Landes: Ghana. Er erzählte auch, dass Leute aus seinem Syndikat schon bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen Kontakt zu einigen Spielern Ghanas gehabt hätten und es ihnen damals gelungen sei, dass Ghana sein letztes Spiel gegen Japan verlor. Er behauptete, es gebe jetzt Kontakte, die Sache würde laufen. Ich sollte dann am 25. Mai 2006 nachts in ein Kentucky Fried Chicken in einem Einkaufszentrum im Norden von Bangkok kommen. Ich wurde dort Zeuge, wie der Deal verhandelt wurde. Warum ich dabei sein durfte? Keine Ahnung. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass Lee Chin meine Skepsis als persönliche Beleidigung empfand.
SPIEGEL: Was passierte dort?
Hill: Als ich reinkam, saßen vier Männer an einem Tisch, Lee Chin, neben ihm zwei jüngere Chinesen und ein Schwarzer, groß, athletisch, mit einem blauen Hemd und Bluejeans. Ich setzte mich ein paar Tische weiter, ich war ziemlich nervös, meine versteckte Kamera funktionierte nicht, stattdessen versuchte ich, Fotos mit meinem Handy zu machen. Der Schwarze war angeblich ein Runner, der Mittelsmann zum ghanaischen Team. Das Treffen dauerte etwas mehr als eine Stunde.
SPIEGEL: Wussten Sie, wer der Schwarze war?
Hill: Das hat Lee Chin mir zwei Tage danach in seinem Büro gesagt: Es sei ein Trainer der U-17-Mannschaft von Ghana, jemand, der sich gut auskenne im ghanaischen Fußball. Der Mann habe das Einverständnis von acht ghanaischen Spielern. Ein paar Tage zuvor hatte ich in der Zeitung gelesen, dass das Team Ghanas 20 000 Dollar pro Sieg bei der WM bekommen würde. Ich fragte Lee Chin, ob das den Spielern von Ghana nicht wichtiger sein würde. Er antwortete: "Aber ein Sieg ist nicht hundertprozentig sicher. Und bei mir bekommt jeder Spieler garantiert 30 000 Dollar." Und am Ende unserer Unterhaltung fragte er mich, ob ich ein Foto im Kentucky Fried Chicken gemacht habe. "Ich konnte Sie sehen", sagte er, "ich weiß, Sie haben versucht, ein Bild zu machen. Ich weiß. Ich weiß alles."
SPIEGEL: Hat er Sie bedroht?
Hill: Nein, aber mir war sehr mulmig, schließlich habe ich auch dieses Gespräch mitgeschnitten. Danach wusste ich, dass ich vorsichtiger sein muss.
SPIEGEL: Sind Sie dann zur Weltmeisterschaft nach Deutschland geflogen?
Hill: Das erste Spiel Ghanas gegen Italien habe ich mir in meiner Wohnung in Oxford angeschaut. Übrigens hatte Lee Chin für dieses Spiel einen Sieg Italiens mit mindestens zwei Toren Unterschied vorausgesagt. Italien gewann 2:0, die Performance des ghanaischen Teams fühlte sich sehr merkwürdig an. Auf einem Zettel habe ich mir, während die Partie lief, meine Eindrücke notiert. Ein Satz lautete: Dieses Spiel ist verschoben. Ich bin dann nach Deutschland geflogen und habe mich im Mannschaftsquartier von Ghana in Würzburg, dem Hotel Maritim, einquartiert.
SPIEGEL: Das war damals so einfach möglich?
Hill: Interessanterweise ja. Jeder, der es wollte, konnte in die Nähe der ghanaischen Spieler. In den sechs Tagen dort hatte ich zu fast allen Spielern, Trainern und Funktionären Kontakt. Kein Problem. Natürlich habe ich dort nach dem ghanaischen Runner gesucht, dem Mann aus dem Kentucky Fried Chicken, aber ich habe ihn nie gesehen. Es war sehr gesellig im Hotel, oberflächlich schien alles in Ordnung, keine Spur von dem Runner, keine Asiaten. Zwei Tage vor dem Achtelfinalspiel gegen Brasilien rief Lee Chin an und sagte, dass das Geschäft laufe, hundertprozentig: Ghana verliere mit mindestens zwei Toren Unterschied.
SPIEGEL: 27. Juni 2006, das Spiel endete 3:0 für Brasilien.
Hill: Die Ghanaer spielten, als seien sie mit dem Herzen dabei, aber dann gab es eine Reihe von Fehlern: Zuspiele klappten nicht, die Verteidiger waren unachtsam, das Team kassierte drei dumme Tore. Nach dem Spiel stand ich auf der Tribüne in Dortmund und hatte Tränen in den Augen, weil ich, jedenfalls auf emotionaler Ebene, überzeugt war, dass die Partie verschoben worden ist. Ich habe Lee Chin noch aus dem Stadion angerufen: "Ich habe Ihnen nicht geglaubt, aber Sie sind ein Genie." Er sagte: "Wie kann ich ein Genie sein, wenn ich so wenig Geld damit verdiene?"
SPIEGEL: Was haben Sie gemacht, um herauszufinden, ob Ihr Gefühl Sie nicht trügt?
Hill: Ich musste nach der Weltmeisterschaft erst einmal meine Dissertation in Oxford zu Ende schreiben, aber ich bin im Sommer 2007 nach Ghana geflogen, um den Runner zu finden. Eigentlich ein aberwitziges Vorhaben, ich wusste ja nicht viel von ihm. Aber wenn es jemanden geben könnte, der mir die Erzählungen von Lee Chin bestätigt, dann dieser Runner.
SPIEGEL: Wie haben Sie ihn gefunden?
Hill: Durch Zufall. Während ich in Ghana war, spielte die U-23-Mannschaft Ghanas in Teheran gegen Iran. Nach dem Spiel gab es Berichte, dass das Spiel manipuliert worden sei, ein Trainer aus dem Team wurde entlassen. Eine Zeitung druckte ein Foto des Trainers: Es war der Mann aus dem Kentucky Fried Chicken. Sein Name ist Abukari Damba.
SPIEGEL: Sie haben ihn dann getroffen?
Hill: Ja, in Accra, der Hauptstadt, viermal insgesamt. Das erste Mal in einem Lokal namens Bus Stop, danach im Beverly Hills Hotel. Damba war in den neunziger Jahren einer der Torhüter der großen ghanaischen Mannschaft um Abédi Pelé gewesen. Er hat später in Malaysia gespielt und dort einen malaysischen Matchfixer kennengelernt. Er war tatsächlich ein Trainer des U-17-Teams von Ghana gewesen. Damba hat in einer Anhörung des ghanaischen Verbands zu dem Manipulationsversuch beim Match gegen Iran zugegeben, Spieler des Teams in Kontakt zu zwei Asiaten und einem Iraner gebracht und dafür Geld bekommen zu haben.
SPIEGEL: Und was hat denn Damba zu dem Weltmeisterschaftsspiel Ghana gegen Brasilien gesagt?
Hill: Er sei mit zwei Matchfixern aus Malaysia in Würzburg gewesen, sie hätten dort in einem Hotel in der Nähe des Mannschaftsquartiers Ghanas gewohnt, und Damba gab auch zu, dass er dem Malaysier Zugang zum Team verschafft habe und dass der Matchfixer auch den ghanaischen Mannschaftskapitän Stephen Appiah angesprochen habe.
SPIEGEL: Und?
Hill: Damba sagte, dass er nicht wisse, was dann passiert sei.
SPIEGEL: Haben Sie mit Appiah über die Vorwürfe gesprochen?
Hill: Nicht nur mit Appiah, sondern auch mit dem Torhüter Richard Kingson und noch anderen Nationalspielern. Sie alle aber haben versichert, dass sie von den Manipulationen um das Team in Deutschland überhaupt nichts mitbekommen hätten. Allerdings gab einer der Spieler zu, dass er 2004 während der Olympischen Spiele von asiatischen Wettspielern angesprochen worden sei. Und sie alle sagten, dass Appiah der Chef der Mannschaft sei und dass ich mit ihm reden müsse. Ich habe ihn in einem Industriegebiet in Accra getroffen, wir haben uns in seinem Auto unterhalten, und er sagte mir, dass er in seiner Karriere schon mehrfach angesprochen worden sei und auch Geld genommen habe. Das erste Mal 1997 bei der U-20-WM in Malaysia und auch 2004 bei den Olympischen Spielen in Athen, allerdings habe er das Geld dafür bekommen, Spiele zu gewinnen und nicht zu verlieren. Er behauptete, das Geld unter den Spielern verteilt zu haben.
SPIEGEL: Ghanas Mannschaftskapitän, der bis vor kurzem bei Fenerbahçe Istanbul unter Vertrag stand, sagt, dass er in seiner Karriere zweimal Geld von Dritten angenommen hat?
Hill: Genau das hat er getan. Ich habe Appiah noch einmal telefonisch gesprochen, weil ich mir das bestätigen lassen wollte, und er hat seine Angaben wiederholt.
SPIEGEL: Und bei der WM in Deutschland 2006?
Hill: Auch dort sei er angesprochen worden, er sagt aber, dass er abgelehnt habe. Ich habe ihn gefragt, ob der Malaysier noch zu anderen Mannschaften gegangen sei. Er antwortete: "Ja, ich glaube, er machte die Runde."
SPIEGEL: Aber Sie wissen nicht, welche Spieler Ghanas möglicherweise involviert sein könnten?
Hill: Nein, ich bin mir trotzdem sicher, dass das Spiel manipuliert worden ist. Noch einmal: Da gibt es einen asiatischen Matchfixer, Lee Chin, der ankündigt, ein Spiel der Weltmeisterschaft 2006 zu verschieben. Er lässt mich Zeuge werden eines Vorbereitungstreffens in einem Kentucky Fried Chicken in Bangkok. An diesem Treffen nehmen der ghanaische Altnationalspieler Abukari Damba und ein Matchfixer aus Malaysia teil. Die beiden fahren nach Deutschland und sprechen Spieler an. Und dann geht das Spiel so aus, wie es Lee Chin vorausgesagt hat.
SPIEGEL: Aber will ein Spieler absichtlich ein Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft verlieren - und das auch noch gegen den Weltmeister Brasilien -, das ihn berühmt machen kann?
Hill: In Ghana galt schon der Einzug ins Achtelfinale als großer Erfolg, und auch nach der Niederlage gegen Brasilien wurden die Spieler wie Helden gefeiert. Außerdem hatte es in der Woche, bevor die WM begann, großen Streit um Prämien gegeben. Die Spieler hatten ziemlich schlechte Laune. Aber ich muss ganz deutlich sagen, dass nicht alle Spieler verwickelt waren. Viele haben alles gegeben, um das Spiel zu gewinnen.
SPIEGEL: Haben Sie Ihre Erkenntnisse dem Weltfußball-Verband Fifa mitgeteilt?
Hill: Ich war bei Fifa-Präsident Joseph Blatter in Zürich und sagte ihm, dass ein asiatischer Wettspieler mir die Endergebnisse von Spielen bei der WM 2006 richtig vorausgesagt hatte. Er glaubte nicht, dass das stimmt. Wenn etwas passiert sei, sagte er, habe es das Endergebnis nicht beeinflusst. Aber wenn es wahr wäre, "dann wäre die ganze Arbeit der Fifa in den vergangenen 30 Jahren umsonst. Dann haben wir versagt". INTERVIEW: CHRISTOPH BIERMANN,
MICHAEL WULZINGER

Forscher und Reporter
Bei seiner Recherche über die globale Wettmafia war der Kanadier Declan Hill, 43, Journalist und Wissenschaftler zugleich. Die Ergebnisse seiner Nachforschungen bilden nämlich nicht nur das Material für sein Buch "Sichere Siege. Fußball und organisiertes Verbrechen oder wie Spiele manipuliert werden" (Kiepenheuer & Witsch, Köln; 14,95 Euro), sondern auch für seine Doktorarbeit in Soziologie an der Universität Oxford. Hill ist als Fernseh- und Radioreporter ein Experte für organisiertes Verbrechen und für internationale Politik. Seine Dokumentation über Ehrenmorde an kurdischen Frauen wurde 2003 von Amnesty International ausgezeichnet. Hill arbeitet außerdem für eine Agentur, die Regierungen in Fragen der Korruptionsbekämpfung berät. In seinem Buch entwirft er ein Panorama des Wettgeschäfts und wie daraus eine Bedrohung für den Fußball sogar in Deutschland erwachsen ist. Dabei erklärt er auch, wie es den Betrügern gelingt, hochbezahlte Fußballprofis zu verführen. Hill beschreibt anhand des Achtelfinalspiels Brasilien gegen Ghana bei der WM 2006, wie die asiatische Wettmafia sogar die ganz großen Events ins Visier nimmt. In dem Angriff der Manipulatoren sieht er eine der größten Gefahren für den Fußball, auf die die Verantwortlichen bisher keine Antworten hätten. Das Buch erscheint in Frankreich, Italien, Kanada, Dänemark, Griechenland, der Türkei und in Deutschland, wo es diese Woche in den Buchhandel kommt.
Von Biermann, Christoph, Wulzinger, Michael

DER SPIEGEL 36/2008
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