22.09.2008

SPIEGEL-GESPRÄCH

Nicht Schmerz, sondern Lust

Von Hage, Volker und Wellershoff, Marianne

Der Brasilianer Paulo Coelho, mit einer Gesamtauflage von hundert Millionen Büchern einer der erfolgreichsten Schriftsteller der Welt, über den Reiz des Internet, über Eitelkeit, Esoterik und seine Hoffnung auf eine weiblich geprägte Zukunft

SPIEGEL: Herr Coelho, die Botschaft Ihrer Bücher ist: Lebe deine Träume. Wie findet man heraus, welches der Traum ist, den man leben sollte?

Coelho: Jeder weiß tief in seinem Herzen, was das Richtige für ihn ist. Aber die meisten Menschen verleugnen ihre Wünsche, weil sie sich einreden, dass sie ihre Träume sowieso nicht verwirklichen können. Man wird bitter und macht den Rest der Welt für das eigene Unglück verantwortlich, vor allem diejenigen, die man liebt. Man sagt sich, wegen meines Partners, meiner Kinder, meiner Eltern habe ich nicht Gärtner oder Sänger werden können.

SPIEGEL: Ihre Eltern wollten, dass Sie Anwalt werden.

Coelho: Richtig, und ich wollte als Schriftsteller arbeiten, habe es mir aber lange Zeit von ihnen ausreden lassen.

SPIEGEL: Dennoch haben Sie dann mit Ende zwanzig viel Geld mit Schreiben verdient - als Texter für den brasilianischen Rockstar Raul Seixas.

Coelho: Ich habe mich deshalb auch gleich als König der Welt gefühlt. Die Songs werden bis heute gespielt und bringen mir Jahr für Jahr Tantiemen ein. Meine Eltern waren glücklich, dass ich Geld verdient habe.

SPIEGEL: Sollen wir daraus schließen: Wer Geld verdient, lebt seinen Traum?

Coelho: Das ist die Botschaft, die uns unsere Gesellschaft lehrt. Ich treffe oft Menschen, deren Familien seit Generationen zu den Superreichen zählen. Und womit beschäftigen die sich tagaus, tagein? Mit dem Geldverdienen. Das ist reiner Selbstzweck.

SPIEGEL: Das trifft doch auf Sie auch zu. Sie haben hundert Millionen Bücher weltweit verkauft, und trotzdem veröffentlichen Sie alle zwei Jahre ein neues Werk.

Coelho: Aber doch nicht, um Geld zu verdienen!

SPIEGEL: Kennen Sie Ihren Kontostand?

Coelho: Ja, den kenne ich genau. Und eigentlich könnte ich mich sofort zur Ruhe setzen. Ich könnte mir sagen, genug gearbeitet. Wieso soll ich mich dem Risiko aussetzen, dass mein neues Buch verrissen wird? Ich habe nichts gegen Geld, aber Schreiben ist für mich etwas Emotionales, nichts Ökonomisches.

SPIEGEL: Bedeutet das, dass Sie Ihre Träume zwar ausleben, diese sich aber nie ganz erfüllen?

Coelho: Ganz genau. Sich einen Traum zu erfüllen ist kein zeitlich begrenzter Zustand, sondern ein lebenslanger Prozess. In der Minute, bevor man stirbt, stellt man sich die klassische Bilanzfrage: Hat es sich gelohnt zu leben?

SPIEGEL: Es fällt vermutlich leichter, Bilanz zu ziehen, wenn es eine Erfolgsbilanz ist. Ist Erfolg auch ein Glücksmaßstab für Sie?

Coelho: Das ist eine sehr abstrakte Frage. Ich kann nur sagen: Sie sitzen vor einem Mann, der mit 40 Jahren anfing zu schreiben, und das auch noch in einer Sprache, die kaum übersetzt wurde. Dass ich Erfolg haben würde, war also nicht sehr wahrscheinlich.

SPIEGEL: Aber schon Ihr erstes Buch "Auf dem Jakobsweg" über Ihre Pilgerfahrt war in Brasilien erfolgreich.

Coelho: Weil man mich noch als Songtexter kannte. Den Roman "Der Alchimist", den ich danach schrieb, lehnte der erste Verlag mit der Begründung ab, das würde niemand lesen wollen. Also habe ich bei verschiedenen Verlagen an die Tür geklopft, bis ich eine Zusage bekam. Dieser Verlag brauchte ewig, um 900 Exemplare zu verkaufen. Es gibt Tausende Menschen, die Belletristik schreiben, warum sollte sich da jemand für mich interessieren? Der Erfolg stellte sich erst allmählich ein, durch Mundpropaganda.

SPIEGEL: Heute sind Sie so erfolgreich, dass die Verleger Ihre Bücher blind einkaufen.

Coelho: Bei der Frankfurter Buchmesse im Oktober wird meine Agentin meinen neuen Roman "O vencedor está só" (Der Sieger steht allein) anbieten, von dem kein ausländischer Verlag auch nur eine Zeile kennt. Trotzdem ist er schon in viele Länder verkauft worden.

SPIEGEL: Wenn die Verlage alles auf den Markt werfen, was Sie schreiben - wer achtet dann auf die Qualität?

Coelho: Ich. Es wäre zu gefährlich, den Text vorher anderen zu zeigen. Glauben Sie mir, ich habe schon viele Manuskripte in die Tonne getreten. Wenn man einen Text erzwingen will, dann wird das Ganze künstlich. Ich wollte immer ein Buch über Sex schreiben, habe lange versucht, die Geschichte aus der Perspektive eines Mannes Ende fünfzig zu erzählen. Es gelang mir nicht. Ich habe mich dann entschieden, mich mit purem Sex zu beschäftigen, mit Prostitution. Heraus kam der Roman "Elf Minuten".

SPIEGEL: Haben Sie sich irgendwann mal über die Qualität eines Manuskripts getäuscht?

Coelho: Was die veröffentlichten angeht: nein.

SPIEGEL: Und bei den unveröffentlichten?

Coelho: Ich vermute, auch nein, aber das weiß ich nicht so sicher. Ich vernichte die Texte, die mir nicht gefallen.

SPIEGEL: Bei "Elf Minuten" haben Sie im Schweizer Prostituiertenmilieu recherchiert. In Ihrem 1990 veröffentlichten Roman "Brida", der jetzt erstmals auf Deutsch erscheint, haben Sie die Lebensgeschichte einer Zufallsbekannten erzählt**. Wie kommen Sie zu Ihrem Stoff?

Coelho: Für mich zählt nur, ob ein Buch Ausdruck meiner Seele ist. "Brida" habe ich geschrieben, nachdem ich meine weibliche Seite zu entdecken begann. Deshalb habe ich die Geschichte über Brida O'Fern geschrieben. In einer Bar habe ich diese junge Irin kennengelernt. Wir saßen jeden Abend zusammen, und sie erzählte mir ihre Geschichte. Sie hatte keine Ahnung, wer ich war, in Europa war "Der Alchimist" damals noch völlig unbekannt.

SPIEGEL: Was hat Brida Ihnen erzählt?

Coelho: Brida fand heraus, dass ihr Lebensweg nicht aus Schmerz und Qual besteht, sondern aus sexueller Lust.

SPIEGEL: Dafür verschrieb sie sich einem Hexenkult. War das nötig?

Coelho: Da müssen Sie Brida fragen.

SPIEGEL: Haben Sie vor dem Schreiben auch über Hexenrituale recherchiert?

Coelho: Das war wirklich nicht nötig, damit hatte ich mich schon viele Jahre lang beschäftigt. Im Übrigen wollte ich von Brida nicht lernen, wie man eine Hexe wird, sondern, was es heißt, eine Frau zu sein.

SPIEGEL: Warum erscheint "Brida" erst 18 Jahre nachdem der Roman in Brasilien veröffentlicht wurde?

Coelho: Da ich alle zwei Jahre ein neues Buch schreibe, gab es nie eine Lücke, um die frühen Titel nachzuholen. Man wollte vermeiden, dass die Bücher sich gegenseitig behindern. Nun war es an der Zeit.

SPIEGEL: Haben Sie überlegt, den Roman noch einmal zu überarbeiten?

Coelho: Nein! Das hieße, die Leser zu betrügen.

SPIEGEL: Sie mögen es nicht, wenn man Ihre Bücher ins Esoterik-Regal einsortiert. Aber "Brida" ist doch Esoterik pur? Samt Hexenkult und Astralkörpern?

Coelho: Was verstehen Sie unter Esoterik? Spiritualität? Für mich bedeutet esoterisch etwas Unverständliches, Mysteriöses. Wollen Sie wissen, was für mich wirklich esoterisch ist? Die Ökonomie. Niemand kann Ihnen wirklich erklären, wie die Weltwirtschaft funktioniert.

SPIEGEL: Sie haben einmal behauptet, das 21. Jahrhundert würde das Jahrhundert der Spiritualität und damit das Jahrhundert der Frauen werden.

Coelho: Ich habe das nicht behauptet, ich hoffe es lediglich. Wir stehen an einem Scheideweg. Die Frage ist, ob wir den Weg des Weiblichen, der Spiritualität gehen wollen. Überlegen Sie nur einmal, welche Sorgen die Menschen sich jetzt machen, Sorgen, die sie vor wenigen Jahrzehnten noch gar nicht kannten. Man will die Erde retten, kümmert sich um die Umwelt, das Klima. Damit verlässt man den Rahmen der Alltagssorgen, der bloßen Realität.

SPIEGEL: Und Sie vertrauen auf die weiblich geprägte Zukunft?

Coelho: Sie ist unsere einzige Chance. Es ist eine Frage von Sein oder Nichtsein. Wenn wir vom weiblichen Prinzip reden, reden wir von Liebe. Liebe im Sinne von Pierre Teilhard de Chardin, Liebe als Kraft. Es gibt auch gegenläufige Tendenzen: den Fundamentalismus, der sich auf Werte beruft, die ich nicht nachvollziehen kann.

SPIEGEL: Sie sind als junger Mann von Paramilitärs aus einem Taxi geholt und gefoltert worden. Hat das Ihr Leben geprägt? Leiden Sie heute noch darunter?

Coelho: Nein, die Zeit heilt alle Wunden. Man muss das überwinden, sonst kann man nicht weiterleben.

SPIEGEL: Es heißt, dass Ihre damalige Frau, die mit Ihnen gefangen war, nie darüber hinweggekommen sei.

Coelho: Ja, sie hat sich nach unserer Freilassung von mir getrennt. Sie ist vor einem Jahr gestorben, als gerade eine Biografie über mich in Arbeit war, die sich auch mit diesem Lebensabschnitt beschäftigt.

SPIEGEL: Das Buch des Journalisten Fernando Morais ist mittlerweile in Brasilien erschienen und soll in anderthalb Jahren auch auf Deutsch herauskommen. Haben Sie das Buch autorisiert?

Coelho: Nein. Meine Bedingung war sogar: Ich will es vorher nicht lesen. Wenn ich es lese und gutheiße, muss ich es auch verantworten. Es gab genug Leute, die alles genau überprüft haben. Der Autor hat vier Jahre gebraucht. Es ist ein umfangreiches Werk geworden. Ich wollte wissen, wer ich bin, bevor ich sterbe.

SPIEGEL: Inzwischen werden Sie es gelesen haben. Konnten Sie sich wiedererkennen?

Coelho: Nein. Mein Gefühl war: Das bin ich gar nicht! Auch wenn viel aus meinen Tagebüchern zitiert wird.

SPIEGEL: Die haben Sie dem Autor überlassen?

Coelho: Ja, alles, was ich seit meiner Jugend notiert habe. Das waren 170 Hefte. Und Sie wissen: Tagebuch schreibt man eher in düsteren Momenten. Aber die Leser haben auf das Buch großartig reagiert.

SPIEGEL: Sie ermuntern Ihre Leser, selbst zu schreiben. Wer soll das alles drucken?

Coelho: Schreiben hilft, vieles klarer zu sehen. Aber das ist nur ein Teil der Antwort. Jetzt gibt es das Internet, wo jeder etwas veröffentlichen kann.

SPIEGEL: Gehen Sie oft ins Netz?

Coelho: Ich bin geradezu süchtig, ein Internet-Junkie. Inzwischen sitze ich täglich drei, vier Stunden vor dem Bildschirm.

SPIEGEL: Haben Sie keine Angst, dass Sie gar nicht mehr zum Schreiben Ihrer Bücher kommen?

Coelho: Nein, ich habe Angst vor Erdbeben, Flugzeugabstürzen, davor, eine Rede zu halten. Aber nicht davor, dass ich kein Buch mehr schreiben kann. Ich schreibe ja nur alle zwei Jahre ein Buch. Und wenn ich es im Kopf habe, brauche ich zur Niederschrift nicht mehr als zwei oder drei, maximal vier Wochen.

SPIEGEL: Ist das für Sie etwas anderes, als wenn Sie im Internet schreiben?

Coelho: Ich schreibe viel, das nur für das Internet bestimmt ist. Es wetteifern hier zwei Arten von Sprachen miteinander.

SPIEGEL: Ihre Internet-Seite wird vor allem deshalb so viel besucht, weil Sie ein erfolgreicher Buchautor sind.

Coelho: Aber auch ein Blog setzt sich irgendwann durch. Nach zwei Jahren hat sich in meinem Fall eine Eigendynamik entwickelt, und nun läuft es von allein. Es sind täglich rund 50 000 Leute, die meine Seite aufsuchen, die auch untereinander diskutieren. Ich selbst schreibe jeden Tag. Es kann übrigens auch jeder kostenlos Bücher von mir herunterladen, in verschiedenen Übersetzungen.

SPIEGEL: Was sagen Ihre Verlage dazu?

Coelho: Die frage ich nicht. Wir stellen die Bücher auch nicht selbst ins Netz. Wir bieten lediglich Links, die zu Volltextdokumenten weiterleiten.

SPIEGEL: Eine direkte Verbindung zu Raubkopierern?

Coelho: Ich nenne sie die Coelho-Piraten.

SPIEGEL: Das können Sie sich leisten. Sie müssen von den Einnahmen Ihrer Bücher längst nicht mehr leben. Aber was ist zum Beispiel mit den Übersetzern? Erhalten die eine Entschädigung?

Coelho: Deren Arbeit wird doch pauschal abgegolten.

SPIEGEL: Zumeist nach Seiten, der Lohn ist nicht gerade üppig. Und auch das müssen Verlage bezahlen, die die Bücher übersetzen lassen. Viele klagen, dass Bücher viel zu billig seien.

Coelho: Zu billig? Für viele Menschen sind Bücher heute schon unerschwinglich. Deshalb soll jeder meine Romane kostenlos bekommen können, aus dem Internet.

SPIEGEL: Im Internet sind es keine Bücher, sondern Texte. Zu Büchern machen es die Verlage, die sich Lektoren, Hersteller, Vertreter leisten. Auf Ihrer Homepage gibt es einen kleinen Film, der Sie beim Auspacken des ersten Exemplars eines Ihrer Bücher zeigt ...

Coelho: Das haben Sie sich angeschaut?

SPIEGEL: Man sieht, wie glücklich Sie über das fertige Produkt sind, das Ergebnis einer traditionsreichen Verlags- und Buchkultur. Wollen Sie auf die Sorgfalt, die Mühe von Verlagen verzichten? Brauchen Sie keine kritischen Gegenleser?

Coelho: Es ist natürlich gut, wenn jemand bemerkt, dass eine Figur auf Seite 100 anders heißt als auf Seite 10. Das muss man dann ändern. Aber wenn die Lektoren aus Pink Floyd lieber Bach machen wollen, sage ich: nein, meine Wahl ist Pink Floyd.

SPIEGEL: Im Übrigen hätten Sie ja immer noch das Internet ...

Coelho: Und das ist ein Vergnügen, das ich mir leiste. Niemand redet mir rein. Wir machen alles selbst, meine Homepage, die Blogs, die Diskussionen mit Lesern.

SPIEGEL: Wie viele Helfer haben Sie?

Coelho: Zwölf, von Brasilien über die Türkei und Frankreich bis Wladiwostok.

SPIEGEL: Sie zeigen sich auf Ihren Seiten gern als Privatperson. Es gibt Kinderfotos von Ihnen, kleine Filme. Ist das nicht eitel?

Coelho: Es ist vergnüglich.

SPIEGEL: ... und ein wenig exhibitionistisch.

Coelho: Exhibitionistisch? Ich habe mich doch nicht vor der Kamera ausgezogen. Ich will nur allen zugänglich machen, was die Regierung ohnehin von mir weiß. Überall sind Kameras auf uns gerichtet. Ich bin für den Staat ein offenes Buch. Warum dann nicht für meine Leser? Wer Zugang haben will, soll ihn bekommen. Wenn Sie das eitel finden, meinetwegen.

SPIEGEL: Herr Coelho, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Paulo Coelho

wird von vielen seiner Leser wie ein Guru verehrt. Der religiös geprägte Brasilianer, Jahrgang 1947, besuchte eine Jesuitenschule in Rio de Janeiro, machte später Erfahrungen mit Drogen und Sekten. Seine Eltern ließen ihn in die Psychiatrie einweisen, unter der Militärdiktatur wurde er gefoltert. Über sein Leben als Suchender und Schreibender ist jetzt in Brasilien unter dem Titel "O mago" (Der Magier) eine umfangreiche Biografie erschienen, auf Deutsch kommt in dieser Woche sein Roman "Brida" heraus. Coelho zählt neben Joanne K. Rowling ("Harry Potter") und John Grisham ("Berufung") zu den meistverkauften Romanautoren der Gegenwart.


* Kathedrale des spanischen Pilgerorts Santiago de Compostela.** Paulo Coelho: "Brida". Aus dem brasilianischen Portugiesisch von Maralde Meyer-Minnemann. Diogenes Verlag, Zürich; 256 Seiten; 19,90 Euro.* Mit den Redakteuren Volker Hage und Marianne Wellershoff in seiner Pariser Wohnung.

DER SPIEGEL 39/2008
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