05.01.2009

LeserbriefeKunstvoll gewoben

Nr. 52/2008, Psychiatrie: Ein Münchner Millionär versucht seit 14 Jahren zu beweisen, dass er nicht verrückt ist
Ein renommierter Psychiatrieprofessor ermittelt mit den Schnüfflermethoden eines drittklassigen Privatdetektivs auf Betreiben einer rachsüchtigen Ehefrau inkognito wie in einer lächerlichen Schmierenkomödie. Ein glamouröser und exzentrischer Kunsthändler wird mit der Diagnose Hypomanie gebrandmarkt, einem Begriff, mit dem das halbe Showbusiness in psychiatrischen Gewahrsam genommen werden kann. Wenn dann noch ein so gravierender Verstoß gegen die ärztliche Schweigepflicht hinzukommt, gibt es nur eine Konsequenz: Hans-Jürgen Möller gehört aus seinem Amt entfernt und diese Form der menschenverachtenden Psychiatrie auf den Prüfstand gestellt.
ERDING (BAYERN) FRANZ EISENRIED
Ein großartiger Artikel, der mindestens so kunstvoll gewoben ist wie die antiken Teppiche und alle Seiten fair beleuchtet.
KÖLN KERSTEN MÜNGERSDORF
Wer in das Visier der Psychiater gerät, ist schnell verloren - ganz besonders die Masse derjenigen, die sich solche Mammutprozesse nicht leisten können!
BAD SODEN (HESSEN) AXEL BISSERT

DER SPIEGEL 2/2009
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Leserbriefe:
Kunstvoll gewoben

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  • Die wichtigsten Zahlen zum Brexit: Ohne Abkommen kaum Gemüse
  • Flugzeug-Simulation: Im Notfall machen wir alles falsch
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