DER SPIEGEL



TERRORISMUS

Sehnsucht nach dem Tod

Von Gebauer, Matthias; Musharbash, Yassin; Rosenbach, Marcel; Stark, Holger

Erstmals droht al-Qaida Deutschland wegen des Afghanistan-Einsatzes gezielt mit Anschlägen vor der Bundestagswahl. Mit dem Bonner Bekkay Harrach ist offenbar ein deutscher Islamist in den Führungskreis der Terrororganisation aufgerückt.

In der wirren Welt der Dschihadisten ist der Kampf rein und romantisch und der Tod für Allah die Vorstufe zum Paradies. Aber als Bekkay Harrach, 31, seine deutsche Ehefrau Elisabeth, 29, auf sein Ende einstimmt, wer weiß, wie lange ein Mudschahid in Afghanistan noch zu leben hat, da erscheint der Märtyrertod plötzlich als eine schmerzhafte Bedrohung.

Sie sitzt an diesem Tag im Rheinland, in ihrem Zweizimmerapartment im Bonner Bezirk Bad Godesberg. Er sitzt im wilden Waziristan, im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet. Die beiden telefonieren, sie haben sich viel zu sagen, sie hofft, ihm bald nachreisen zu können.

Lies den Koran, bittet Bekkay, die Stellen, an denen geschrieben steht, wie eine Frau um ihren Mann trauern soll, wenn er von ihr gegangen ist. Er möchte, dass sie sich verhält, wie der Prophet es verlangt. Aber die Liebe in Zeiten des Dschihad ist größer als Glaubensvorschriften, zumindest in diesem Moment im Frühjahr 2008. Harrachs Ehefrau fängt am Telefon an zu schluchzen. Sie ist zum Islam konvertiert, sie teilt seinen Glauben, aber sie will nicht, dass ihr Mann stirbt. Nicht jetzt, nicht hier.

Harrachs Sehnsucht nach dem Tod ist mittlerweile weltbekannt. Er träume davon, sich für Allah in die Luft zu sprengen, teilte der Deutsche vor zwei Wochen in einem Video im Internet mit. Darin gibt sich Harrach als Mitglied der Terrororganisation al-Qaida zu erkennen und droht Deutschland mit Anschlägen: "Unsere Atombombe ist eine Autobombe, jeder Muslim kann sie sein."

Das Video, versehen mit dem Signet der Qaida-Multimedia-Abteilung al-Sahab, zu Deutsch "die Wolken", markiert eine neue Phase in einem modernen Krieg, in dem es der Westen mit kaum fassbaren Gegnern wie Harrach zu tun hat. Es ist eine offizielle Kriegserklärung von al-Qaida an Deutschland. Nur ein einziges anderes Land ist jemals von al-Qaida mit einem eigenen Video bedacht worden - die USA. "Ohne Billigung der Qaida-Spitze", sagt ein deutscher Sicherheitsbeamter, "würde so ein Film nicht erscheinen."

Eine derart direkte, ausschließliche Ansprache Deutschlands habe es noch nicht gegeben, warnt Innenstaatssekretär August Hanning: "Das hat eine neue Qualität." Der Film ist Teil einer Kampagne, mit der die Bundesregierung gezwungen werden soll, ihre Soldaten aus Afghanistan abzuziehen. Vorbild ist offenbar das "Modell Spanien" (Hanning). 2004 waren in Madrid drei Tage vor der Parlamentswahl Sprengsätze in Vorortszügen detoniert. Kaum im Amt, verkündete die neue Regierung von Ministerpräsident José Rodríguez Zapatero das Aus für die unpopuläre Irak-Mission. In Afghanistan blieb Spanien jedoch präsent.

Aus Sicht der Islamisten haben die Deutschen Schritt für Schritt ihre Unschuld verloren. Aus einer anfangs bei vielen Afghanen willkommenen Wiederaufbau-Mission im ruhigen Norden ist das Zerrbild von Besatzern mit einem ausgeweiteten Mandat und rund 3500 Soldaten geworden, deren "Tornado"-Aufklärungsflugzeuge den Amerikanern zuarbeiten. Einiges spricht dafür, dass al-Qaida vor der Bundestagswahl versuchen könnte, die öffentliche Meinung durch ein spektakuläres Attentat auf deutsche Einrichtungen in der Region zu beeinflussen. Insofern ist der Film auch eine Drohung gegen die deutschen Soldaten, die nun noch mehr damit rechnen müssen, in das Fadenkreuz der Qaida zu geraten. Kanzleramt, Verteidigungs- und Innenministerium beschäftigen sich entsprechend intensiv damit.

Als hätte es eines weiteren Belegs bedurft, detonierte am vorvergangenen Samstag eine Bombe vor der deutschen Botschaft in Kabul, die neben dem Attentäter fünf Menschen in den Tod riss. Die Druckwelle der Explosion fegte die zentimeterdicken Panzerglasscheiben aus der Front der Botschaft, verwüstete die Büros und richtete einen Millionenschaden an. Das Gebäude wurde so sehr beschädigt, dass es womöglich abgerissen werden muss. Nur knapp entgingen die Diplomaten einer Katastrophe: Ziel des Anschlags, der vermutlich vor allem einer nahe gelegenen US-Basis galt, war offenbar ein Tanklastwagen, der zwischen der Botschaft und dem US-Gebäude parkte. Er fing Feuer, explodierte aber nicht.

Die jüngste Offensive in Afghanistan belegt erneut den Satz des früheren Verteidigungsministers Peter Struck, wonach die Sicherheit Deutschlands "auch am Hindukusch verteidigt wird". Das Qaida-Sprachrohr Harrach zeigt, welche Gefahr von dort für Deutschland ausgeht.

Harrachs Lebenslauf ist aber auch ein Beleg für das partielle Scheitern des internationalen Afghanistan-Einsatzes: Das primäre Ziel des Kriegs am Hindukusch, die Zerstörung der Infrastruktur des Terrors, mag in weiten Teilen des Landes erreicht sein. Aber im Südosten Afghanistans, an der Grenze zu Pakistan, und in jener unwegsamen Bergregion namens Waziristan können ganze Bataillone junger Männer weitgehend ungestört von staatlichen Autoritäten das Töten üben.

Wie einst das afghanische Kernland ist dieses von paschtunischen Stämmen kontrollierte Gebiet zu einer Anlaufadresse für Sympathisanten aus Deutschland geworden. Zwischen 50 und 100 junge Islamisten aus Frankfurt, Ulm, Bonn oder Berlin haben dort nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden ein Waffentraining durchlaufen, mindestens ein Dutzend von ihnen wird noch in den Bergen vermutet. Bekkay Harrach ist ihr wichtigster Vertreter, mit ihm hat der Feind der Deutschen nun einen Namen und ein Gesicht, wenn auch eines, das düster drohend in einen schwarzen Turban gehüllt ist.

Anders als die meisten Attentäter des 11. September 2001 ist dieser Feind selbst ein sehr deutscher Feind, einer, der im Rheinland aufwuchs, nachdem die Familie im November 1981 von Marokko nach Deutschland gezogen war. Als Jugendlicher verkehrte Harrach bald im Umfeld der König-Fahd-Akademie, die damals im Ruf stand, offen für antiwestliche Strömungen zu sein. 1997 nahm der junge Marokkaner die deutsche Staatsbürgerschaft an.

Den Sicherheitsbehörden fällt Harrach erstmals nach den Anschlägen vom 11. September auf, anfangs halten sie ihn nur für einen Sympathisanten. Doch das ändert sich schnell, als er 2003 in den Nahen Osten geht, ins Westjordanland, und dort bei einem Zusammenstoß mit israelischen Soldaten verletzt wird; als er zurückkehrt, sind seine Utensilien blutverschmiert. Nach dem Sturz Saddam Husseins reist er zweimal in den Irak. Das Bundesamt für Verfassungsschutz spricht ihn später in Bonn bei einem erfolglosen Anwerbeversuch darauf an, er schützt eine "humanitäre Reise" und einen Besuch bei Verwandten vor. Die Behörden glauben hingegen, dass Harrach als Freiwilliger in den Kampf gegen die US-Truppen ziehen will.

An einem Abendgymnasium hat er zu diesem Zeitpunkt die Fachhochschulreife nachgeholt und sich anschließend in Koblenz an der Fachhochschule eingeschrieben, für Lasertechnologie und Wirtschaftsmathematik. Das erklärt, wieso er in dem Drohvideo mathematische Gleichungen präsentiert und allen Ernstes erklärt, "Taliban und al-Qaida" seien "wie eine Primzahl": nur durch 1 und sich selbst teilbar. Das ist auch für die Kriegsherren am Hindukusch eine neue Erkenntnis.

Auf dem Campus sind seine Leistungen weniger beeindruckend, im Februar 2004 wird er exmatrikuliert. Im Internet kursieren seine Vorträge, sie handeln vom "Weg ins Paradies", er wirkt darin eloquent und unterhaltsam. Einmal spricht er darüber, wie man seine Seele überlisten kann, wenn sie der Sünde anheimzufallen droht. Er argumentiert mit Eiscreme: "Liebe Seele, wenn du jetzt nicht Koran liest, gibt es kein Magnum Mandel!" Geht es um den Dialog der Religionen, kennt Harrach keinen Spaß: "Einige Muslime scheuen sich, Christen und Juden als Ungläubige zu bezeichnen", doziert er. Aber Allah habe dies im Koran "eindeutig erklärt".

Das Bild des Hardliners aus den Moscheen weicht ab von den Äußerlichkeiten, über die Bekannte berichten. "Er war immer gut gekleidet", sagt ein Nachbar, "schöne Anzüge, gute Hemden", ein höflicher Mann, der sich korrekt vorgestellt habe: "Hallo, ich bin Bekkay, ich bin Marokkaner!" Das Ehepaar Harrach wohnt im ersten Stock eines gelbgestrichenen Mietshauses, neben den eingedellten Briefkästen hat jemand einen Davidstern durchgestrichen. Harrachs Ehefrau Elisabeth verlässt die Wohnung nur verschleiert, Bekkay ist oft nachts unterwegs.

Er ist jetzt schon eine Größe in der deutschen Szene.

Zum international gesuchten Terroristen wird er nach den Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden durch einen Mann, der derzeit selbst als mutmaßlicher Terrorist in Koblenz vor Gericht steht: Aleem Nasir, ein Edelsteinhändler aus dem pfälzischen Germersheim, von dem es heißt, er könne mit einem Empfehlungsschreiben Leute an die Qaida heranführen.

Harrach macht sich mit einer solchen handschriftlichen Referenz auf den Weg. Er reist über die Türkei nach Iran, ein Schleuser mit dem Decknamen "Zain" vermittelt ihn, und Mitte März 2007 trifft er in Waziristan ein. In Pakistan ist aus Bekkay Harrach, dem deutschen Staatsbürger, "Abu Talha, der Deutsche" geworden. Die Metamorphose ist vollendet. Im Bonner Bezirk Bad Godesberg ist seine Frau Elisabeth schwanger, sie erwartet einen Sohn, er wird im Juni 2007 geboren.

Als Harrach verschwindet, läuft beim Bundesamt für Verfassungsschutz "Operation Toledana" an, es ist eine der Top-Operationen der Geheimen, mit denen sie herausfinden wollen, was genau in Pakistan vorgeht und wie bedrohlich die Entwicklung für Deutschland ist.

Erste Berichte des pakistanischen Geheimdienstes ISI und der amerikanischen CIA geben einen Eindruck von der Gefahrenlage: Harrach sei vom Planungschef der Qaida, einem Ägypter namens Abu Ubaida, persönlich ausgebildet worden, unter anderem in der Technik, große Bomben fernzuzünden.

Abu Ubaida stirbt Anfang 2008 durch eine Rakete der Amerikaner, Harrach bleibt unversehrt. Und er macht Karriere innerhalb der Terrororganisation.

Al-Qaida besteht trotz diverser Rückschläge laut einer Analyse des BND derzeit aus mindestens vier handlungsfähigen Sektionen: der Propagandaabteilung, der Finanzsektion, dem für den Krieg in Afghanistan zuständigen Militärbereich und einem Ausschuss für "Auswärtige Operationen". Dort, "im für terroristische Planungen zuständigen Bereich", ist Harrach jetzt offenbar Mitglied, ein "Mann aus dem Mittelbau der Organisation", wie ein Sicherheitsbeamter sagt, bedeutend genug zumindest, um auf den internen Wanted-Listen von CIA und ISI zu stehen. Wenn die Amerikaner ihn ausfindig machen, muss er damit rechnen, Ziel einer Hellfire-Rakete zu werden, abgefeuert von einer unbemannten Drohne.

Harrach steht in Waziristan unter dem Schutz des örtlichen Warlords Siraj Haqqani, aber er weiß offenbar um die Aufmerksamkeit, die ihm die Amerikaner widmen. Der Deutsche halte mittlerweile jeden seiner Schritte geheim und kommuniziere über Boten, sagt ein Kommandeur aus dem Haqqani-Clan dem SPIEGEL. Jeder Kämpfer in der Region kenne "den deutschen Gast".

Vor einem Jahr sollen Harrach und der Warlord das erste Mal zusammengetroffen sein. Haqqani achte den Ausländer wegen seiner technischen Kenntnisse im Bombenbau, vor allem aber, weil er Anschlagspläne "sehr genau auf dem Papier" ausarbeiten könne. Kein größerer Angriff der vergangenen Monate, behauptet der Paschtunen-Kommandeur, sei ohne die Expertise Harrachs geplant worden: "Wenn wir etwas machen wollen, holen wir immer die Meinung des Deutschen ein."

Es ist eine rasante Karriere: Seit den Anschlägen des 11. September 2001 ist es keinem Deutschen mehr gelungen, so weit in der Hierarchie der Terrororganisation aufzusteigen. Er kann den logistischen Apparat der Qaida nutzen, das gibt ihm weitreichende Möglichkeiten.

Bekkay Harrach ist jetzt auch am Hindukusch eine Größe, nicht nur bei al-Qaida selbst, und das macht ihn aus deutscher Sicht besonders gefährlich. Denn in Waziristan, südlich der Grenzstadt Khost, wo der pakistanische Staat nur gelegentliche Präsenz zeigt und selbst die US-Armee machtlos ist, hat sich ein quirliges Milieu junger deutscher Islamisten gebildet, die nur darauf warten, von Männern wie Harrach den Einsatzbefehl zu erhalten. Man spricht mittlerweile Deutsch in den Ausbildungslagern und in den Drohvideos, zuletzt in einem 30-minütigen Film der "Islamischen Bewegung Usbekistans" (IBU), der zur Jahreswende auftauchte.

Unter dem Titel "Frohe Botschaft aus Afghanistan" grüßt darin ein Mann namens Abu Adam in nahezu perfektem Deutsch "seine geliebte Oma in Deutschland", um dann die "Geschwister" aufzufordern, sich dem bewaffneten Dschihad gegen die Ungläubigen anzuschließen.

Spürbar wurde die Anziehungskraft solcher Terrorgruppen erstmals durch die sogenannte Sauerland-Zelle um die derzeit im Gefängnis sitzenden Fritz Gelowicz, Daniel Schneider und Adem Yilmaz. Sie sollen 2006 in Pakistan ausgebildet worden sein, bei der usbekischen Vereinigung "Islamische Dschihad Union" (IJU), als eine Art "erste Generation" neuer Adepten des Dschihad. Yilmaz soll sich anschließend als Ein-Mann-Reisebüro für Terrorrekruten betätigt haben. Mindestens sieben seiner Bekannten aus dem Langener Umfeld machten sich jedenfalls auf den Weg, zwei Freunde von Daniel Schneider aus dem Saarland folgten. Am bekanntesten ist der deutsche Konvertit Eric Breininger, 21, aus Neunkirchen, ein Wirrkopf, der Deutschland zuletzt zweimal per Video mit Anschlägen drohte und dabei wirkte, als stünde er unter Drogen.

Dass es um mehr geht als nur religiös aufgeladene Pfadfinderspiele, zeigt das Beispiel des 1979 in Freising bei München geborenen Cüneyt Ciftci, der bis zu seinem Verschwinden brav jeden Morgen bei Bosch in der Werkshalle in Ansbach stand. Ciftci verließ Deutschland im April 2007 mit seiner Frau und den beiden Kindern, und ein knappes Jahr später, am 3. März 2008, setzte er seinem Leben ein spektakuläres Ende. Eine gewaltige Explosion vor einer afghanisch-amerikanischen Kaserne in Khost riss fünf Menschen in den Tod, darunter zwei amerikanische Soldaten sowie Ciftci selbst. Der Türke hatte einen mit mehreren Tonnen Sprengstoff beladenen Lieferwagen vor die Kaserne gesteuert und die tödliche Fracht gezündet.

Sicherheitsexperten halten es nur für eine Frage der Zeit, bis der nächste Freiwillige aus Deutschland als Selbstmordattentäter stirbt.

Ob die Täter nun offiziellen Gruppen wie der IJU, al-Qaida oder der IBU angehören, ist dabei nebensächlich. Zu eng sind die Zirkel verwoben, zu ähnlich ist ihr Ziel, der Kampf gegen die Ungläubigen. Organisationen wie die IJU und die IBU hätten "dieselben Alliierten und dieselben Feinde", sagt der französische Wissenschaftler Didier Chaudet, der die Dschihadisten-Szene der Region untersucht hat.

Das ist die neue Welt des Bekkay Harrach, dorthin will er auch seine Frau holen, aber die Behörden überwachen sie, "Operation Toledana" wird zum Katz-und-Maus-Spiel. Ein erster Ausreiseversuch scheitert Ende 2007, Elisabeth und ihr Sohn warten drei Tage vergeblich in Iran auf einen Schleuser und kehren dann zurück nach Deutschland. Im Mai 2008 ein neuer Versuch, Elisabeth kündigt die Wohnung, die letzten drei Mieten, 340 Euro kalt, überweist sie nicht mehr. Sie gibt als Reiseziel eine falsche Adresse in Islamabad an. Diesmal kommt sie durch.

In der Wohnung im Bonner Bezirk Bad Godesberg wohnt jetzt eine weitere deutsche Konvertitin aus der Szene. Von ihrem Verlobten, einem Deutsch-Somalier, glauben die Sicherheitsbehörden, er brenne darauf, Deutschland zu verlassen und in den Dschihad zu ziehen.

MATTHIAS GEBAUER, YASSIN MUSHARBASH,

MARCEL ROSENBACH, HOLGER STARK


DER SPIEGEL 5/2009
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DER SPIEGEL 5/2009

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