18.05.2009

SPD IAllmendinger soll ins Schattenkabinett

In der SPD gibt es den Plan, die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin, Jutta Allmendinger, ins Schattenkabinett des Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier aufzunehmen. Steinmeier möchte im Sommer Anwärter für diejenigen Ressorts präsentieren, die die SPD derzeit nicht besetzt. Allmendinger soll für die Themen Frauen und Familie zuständig sein. Die 52-jährige Soziologin hat sich vor allem durch ihr Engagement für Gleichstellungspolitik und Frauen in Führungspositionen einen Namen gemacht. Kürzlich forderte sie, in Deutschland eine Quotenregelung für die Privatwirtschaft nach norwegischem Vorbild einzuführen. Dort werden Aufsichtsräte zu 40 Prozent mit Frauen besetzt. Die Mutter eines 15-jährigen Sohnes leitete zwischen 2003 und 2006 das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Dort erhöhte sie die Zahl weiblicher Führungskräfte nach eigener Aussage von "null auf 33 Prozent". Allmendinger ist Mitglied der SPD. Als weitere Kandidaten für das Schattenkabinett sind derzeit die rheinlandpfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen für die Bildung und die ehemalige Kulturstaatsministerin Christina Weiss für die Kultur im Gespräch.

DER SPIEGEL 21/2009
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