18.05.2009

ESSAYALS ALLES BEGANN

DIE IDEOLOGISIERUNG DES KRIEGES
Seinen neuen Roman "Empörung" beginnt Philip Roth mit einer knappen Beschreibung der Gegenwart, in der Marcus Messner, Sohn eines koscheren Metzgers aus Newark, sein kurzes, braves Leben entfaltet und aushaucht. Es ist Spätsommer im Jahr 1950, und kurz zuvor hat "das große Leid des Koreakriegs begonnen", so lautet der erste Satz des Buches. Fortan hängt dieser Krieg, der in Amerika so gut wie vergessen ist, wie ein schwarzer Schatten über Marcus, einem jungen Menschen, "der sich gern in die Normen seines Viertels und seiner Schule fügt". Als sich der Junge zum allerersten Mal in seinem Leben gegen eine Zumutung auflehnt, in einem lächerlichen Vorkommnis, das in keinem Verhältnis zur Konsequenz steht, da kommt er um, als Soldat in diesem Krieg.
David Halberstam war einer der großen Schreiber Amerikas, ein Journalist, der Ruhm durch seinen Wirklichkeitssinn im Vietnam-Krieg erlangte. Er beschrieb die Tragödie der Kennedy-Generation in seinem Standardwerk "The Best and the Brightest", und als er bei einem Verkehrsunfall vor zwei Jahren ums Leben kam, da hatte er gerade wieder ein Buch vollendet, an dem ihm besonders lag. Es heißt "The Coldest Winter" und behandelt in epischer Genauigkeit den Korea-Krieg, den "scheußlichsten unter den kleinen Kriegen des 20. Jahrhunderts".
"Gran Torino", das neueste Alterswerk des alterslosen Clint Eastwood, ist ein Film über einen bösen alten Mann, der seine Kinder verachtet, seine Enkel ignoriert und seine asiatischen Nachbarn hasst. Aber natürlich hat auch Walt Kowalski eine Geschichte, von der sein Zippo-Feuerzeug, seine Waffen und seine geschundene Seele zeugen. Er gehörte der 1. Kavalleriedivision an, die im Oktober 1950 Pjöngjang eroberte und wenig später von General Douglas MacArthur ins Verderben geschickt wurde. Das Verderben, das waren die chinesischen Truppen, die in riesiger Überzahl den US-Soldaten schreckliche Niederlagen zufügten. Den schrillen Ton der Signalhörner, die das Zeichen zum Überraschungsangriff gaben, hat Kowalski noch im Ohr.
Da nähern sich drei große Amerikaner, jeder auf seine Weise, einem Krieg, der im kollektiven Gedächtnis von Vietnam verdrängt worden ist. Sie haben ungefähr zur selben Zeit an ihren Werken gearbeitet, damals, als Amerika und der Rest der Welt noch vom Fiasko im Irak und von George W. Bush vereinnahmt waren. Da schon sind Roth, Halberstam und Eastwood einer Spur gefolgt, die hinter Irak und sogar hinter Vietnam zurückführt.
Wann eigentlich hat es angefangen, dass Amerika, die im Zweiten Weltkrieg geborene Weltmacht, ferne Kriege führt, die es nicht gewinnt, die auf falschen Annahmen fußen und fatale Konsequenzen in sich tragen?
Am Anfang war Korea, ein stolzes kleines Land, mit dem Unglück der Geografie geschlagen, weil es drei unvergleichlich stärkeren Nachbarn im Weg liegt: China, Japan, Russland. Ein koreanisches Sprichwort lautet: "Im Kampf der Wale wird eine Krabbe zermalmt." Korea ist in Asien historisch in derselben fatalen Lage wie Polen in Europa.
Was Korea heute ist, entstand als Zufallsprodukt nach dem Zweiten Weltkrieg. Truman und Stalin legten den 38. Breitengrad als die Trennlinie ihrer Besatzungszonen fest. Weder der eine noch der andere hatte gesteigertes strategisches Interesse an diesem Land. Für Stalin war Europa wichtiger, viel wichtiger, genauso wie für Harry Truman.
Am 25. Juni 1950 brach der Krieg aus. Der Norden, regiert von Kim Il Sung, dem Vater des heutigen Irrlichts Kim Jong Il, überfiel den Süden. Die ruhmreiche Sowjetunion stellte Ausbilder, Panzer, Granaten, Flugzeuge, Gewehre. China war damals schon die Schutzmacht, bereit zum Eingreifen, falls der Süden sich erfolgreich wehren oder das ganze Land unter seiner Vorherrschaft vereinigen würde.
Erst der Kampf der Wale verlieh der Krabbe Bedeutung. Von nun an ging es um Prestige, Selbstbehauptung und den Kampf der Ideologien. Da standen sie sich gegenüber, Amerika und die Sowjetunion, dazu China: die Avantgarde des Kapitalismus gegen die Avantgarde des Kommunismus.
Harry Truman, der die Politik der Eindämmung feindlichen Einflusses zum Wesen des Kalten Krieges erhoben hatte, fürchtete den Dominoeffekt. Was Deutschland für Amerika in Europa war, das war Japan für Amerika in Asien: der zum Verbündeten gewandelte Todfeind aus dem Zweiten Weltkrieg. Um Japan zu schützen, zog Amerika, versehen mit einem Mandat der Vereinten Nationen, in den Krieg.
China, Russland, Amerika: Im Vietnam-Krieg sollte sich diese Konfiguration der Großmächte wiederholen, mit einem ähnlichen Ergebnis. Auch für den Irak-Krieg lässt sich so eine Choreografie finden: hier die USA und Israel, dort Iran.
Wo so viele Mächte sich tummeln, häufen sich zwangsläufig Fehleinschätzungen. Mao war 1950 noch im Siegesrausch, weil seine Volksbefreiungsarmee gerade den Bürgerkrieg gewonnen und die Volksrepublik gegründet hatte. Er spekulierte darauf, dass Amerika Südkorea nicht zu Hilfe kommen würde. Amerika war am Ende ja auch nicht Chiang Kai-shek beigesprungen. Es hatte tatenlos zugesehen, als der General, der jahrelang aus den USA Geld und Militärhilfe bezogen hatte, vom Festland auf die kleine Insel Taiwan fliehen musste. Amerika hatte Interessen vor allem in Europa, weniger in Korea. Davon ging Mao aus.
Amerika wollte diesen Krieg tatsächlich nicht, weil es keine Streitkräfte mehr besaß, die große Schlachten gewinnen konnten. Von den 12 Millionen Soldaten des Zweiten Weltkriegs waren gerade noch 1,5 Millionen im Dienst. Das Budget des Verteidigungsministeriums betrug 1950 knapp 14,2 Milliarden Dollar; 1945 waren es noch 91 Milliarden gewesen. Amerika, die Weltmacht, war militärisch gesehen bestenfalls eine schwache Weltmacht. Die Divisionen, die anfänglich an die Front in Korea geworfen wurden, waren unterbesetzt, schlecht ausgebildet, die Ausrüstung war erbärmlich und das Korps der Offiziere bestenfalls Mittelmaß, so schildert Halberstam die Ausgangslage.
Allerdings besaß Amerika Atomwaffen und hatte sie ein paar Jahre zuvor eingesetzt, zweimal, in Hiroshima und in Nagasaki. Als die Nordkoreaner Seoul eroberten, erwog die Führung in Washington, die konventionelle Unterlegenheit nuklear zu korrigieren. Das verbot sich allerdings bei näherer Betrachtung, denn seit 1949 besaß auch die Sowjetunion solche Massenvernichtungswaffen. Die Gefahr zügelloser Eskalation war zu groß. Seither war noch jeder Krieg gezähmt, weil der volle Einsatz sämtlicher Waffen unmöglich ist. An der Grausamkeit konventioneller Kriege ändert das nichts, was die Massaker in Korea, die Napalm-Angriffe auf Vietnam oder die Vorkommnisse in Abu Ghuraib zeigen - oder auch die große Zahl an zivilen Opfern in Pakistan oder Afghanistan im modernen asymmetrischen Konflikt belegt.
An Vietnam erinnert der Konflikt zwischen der militärischen Führung und Teilen der Regierung in Washington. Auch da trieb ein General mit seinen Wünschen den Präsidenten vor sich her.
Die Lichtgestalt jener Jahre war General Douglas MacArthur, ein Genie der Strategie, aber auch ein maßloser Mann, der zur Könnerschaft brachte, was heute noch der Schlüssel für politische und militärische Entscheidungen ist: Wer den Fluss der Informationen beherrscht, beherrscht den Prozess der Meinungsbildung. Als sein Geniestreich, die Invasion bei Inchon am 15. September 1950, die erste von vielen Wendungen brachte, war er überlebensgroß, und er benahm sich auch so.
Bei einem Treffen mit Truman auf der Pazifikinsel Wake gab er die Zusicherung, Mao werde wohl kaum seine Soldaten gegen Amerika schicken. MacArthur schwebte vor, nicht nur Korea unter amerikanischer - genauer gesagt: unter seiner - Herrschaft zu vereinen. Ihm schwebte auch vor, über den Yalu-Fluss nach China vorzudringen und dem roten Spuk ein Ende zu machen. "Der Name des Konflikts lautet ,Koreakrieg', doch in Wahrheit war es eine Begegnung zwischen Amerika und China", schreibt Jörg Friedrich in seinem Buch "Yalu - an den Ufern des dritten Weltkriegs".
Truman machte viel falsch, bewies allerdings Mut, als er den ikonengleich verehrten General im April 1951 entließ. Denn die Amerikaner waren auf der Seite des Generals, der Präsident war hernach ganz und gar unpopulär. Deshalb traf Truman wegen Korea die gleiche Entscheidung wie Lyndon B. Johnson wegen Vietnam: Er verzichtete auf eine zweite Kandidatur.
Drei Jahre und vier Wochen dauerte der Krieg in Korea. In den großen Blättern Amerikas und im neuen Medium, dem Fernsehen, kam er spärlich vor. Die "New York Times" berichtete regelmäßig auf Seite zwei darüber. Truman mied das Wort Krieg, er sprach von einer Polizeiaktion im Auftrag der Uno. Das war ziemlich dreist angesichts der Tatsache, dass Amerika acht Armeedivisionen und starke Luft- und Seestreitkräfte in Korea einsetzte. 33 000 US-Soldaten starben dort.
Amerika blamierte sich. Der Norden überrannte den Süden, dann überrannte der Süden den Norden, weshalb die Chinesen eingriffen, und wieder überrannte der Norden den Süden. Ein Krieg mit Trompeten und Bajonetten wie 1914/18, aber auch mit modernen US-Flugzeugen, die mit ihren Bomben (und auch schon mit Napalm) in Korea mehr Opfer verursachten als in Deutschland im Zweiten Weltkrieg. 2 Millionen Zivilisten kamen in Korea um, dazu schätzungsweise 1,5 Millionen chinesische und nordkoreanische Soldaten sowie 415 000 südkoreanische.
Wofür eigentlich? Im Sommer 1953 ging der Krieg zu Ende, und alles blieb wie zuvor: Korea ist bis heute geteilt am 38. Breitengrad. Der Norden, regiert von Kim junior, ist nun ein Hungerreich mit Atomwaffen. Kim Jong Il, "der Irre mit der Bombe" (SPIEGEL 7/2005), treibt die Weltmacht USA genauso wie seine Schutzmacht China mit immer neuen Kapriolen vor sich her.
Südkorea ist mittlerweile ein marktwirtschaftliches Erfolgsmodell. Japan ist nach wie vor Amerikas wichtigster Verbündeter in der Region, wenn auch heute nur ein eher schwaches Gegengewicht zu China, die angehende Weltmacht des 21. Jahrhunderts. Taiwan bedeutet für China das, was Kuba für Amerika bedeutet: ein Ärgernis vor der Küste.
Im Zweiten Weltkrieg und danach hat Amerika in Europa ziemlich viel ziemlich richtig gemacht. In Asien aber hat Amerika nach 1945 ziemlich viel ziemlich falsch gemacht.
Im Korea-Krieg entwickelten sich auch die beiden Denkschulen, wie Amerika seiner Rolle als Weltmacht gerecht werden soll. Die Realpolitiker, für die Nationen, auch kommunistische, ihren althergebrachten Interessen folgen, gerieten in die Hinterhand. Es schlug die Stunde der Moralisten, die später die Neocons heißen sollten. Sie waren für konsequente Aufrüstung, konventionell wie nuklear. Und für den Gleichklang aus militärischer Stärke und politischer Willenskraft. Seither ist es die Mission Amerikas, dass die richtige Seite siegt, im Kampf gegen den Kommunismus oder den Terrorismus.
Als Korea vorbei war, zeichnete sich Vietnam schon ab. Vietnam sollte beweisen, dass Amerika eine entschlossene, schlagkräftige Weltmacht war.
Mit Korea begann die Ideologisierung der Kriege. Die Einteilung der Welt in Gut und Böse. Es ist so leicht, diese Kriege zu beginnen, und es fällt so schwer, sie zu beenden, und noch schwerer, daraus einen Erfolg zu machen. Mittlerweile bieten sich auch Afghanistan und Pakistan als Studienobjekte an. Die allmähliche Verwicklung in Pakistan nennen sie heute in Amerika schon ein neues Südvietnam.
Halberstams Buch beginnt mit dem Niedergang der 1. Kavalleriedivison, einer der größten Panzerdivisionen der US-Streitkräfte. Ihre Waffen versagen, weil der Winter grausam kalt ist. Als die Chinesen kommen, bleibt nur die Flucht. Walt Kowalski, der rassistische Misanthrop in "Gran Torino", gehörte dieser Division an. Ihn plagt die Schuld, dass er den Krieg überlebt hat, während andere starben, und auch die Schuld, dass er getötet hat. Am Ende opfert er sich, ebenso pathetisch wie folgerichtig.
Philip Roth lässt Marcus Messner auf einem der nummerierten Hügel in Zentralkorea am 31. März 1952 sterben: "Und die Stahlklinge, die ihn aufschlitzte, war nicht weniger scharf und effizient als die Messer, mit denen in der Metzgerei das Fleisch für die Kunden geschnitten und zurechtgemacht wurde." Die Gegend, in der Marcus mit 19 Jahren seinen Tod findet, sei "in den Berichten aus unserem Krieg der Jahrhundertmitte als Massacre Mountain" bekanntgeworden, schreibt Roth.
"Massacre Mountain", das ist eine gute Metapher für Kriege an fernen Orten, die nur sehr schwer oder gar nicht zu gewinnen sind, auch nicht für die einzigartig überlegene Weltmacht USA.
Von Gerhard Spörl

DER SPIEGEL 21/2009
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