14.12.2009

REGIERUNGBesucherandrang beim DGB

Mitglieder des schwarz-gelben Bundeskabinetts stehen Schlange, um sich mit der Spitze des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zu treffen. Zur Klausurtagung des DGB-Vorstands im Januar wird Außenminister Guido Westerwelle (FDP) zu einem Gespräch erwartet. Die neue Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) nimmt im März als Gast an der Sitzung des DGB-Führungsgremiums teil. Ebenso hat sich Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) als Besucher angemeldet. Auch die Regierungsfraktionen suchen den Draht zur Gewerkschaftsspitze um Michael Sommer: Anfang des Jahres ist ein Treffen des geschäftsführenden Fraktionsvorstands von CDU und CSU mit den Arbeitnehmervertretern vereinbart. Das Verhältnis zwischen den Regierungsparteien und der DGB-Spitze hatte sich zuletzt deutlich verbessert, nachdem Kanzlerin Angela Merkel den Gewerkschaftern bereits vor der Wahl zugesagt hatte, auf Reformen zu Lasten der Arbeitnehmerorganisationen zu verzichten. Zugleich vergrößerte sich in den vergangenen Jahren die Distanz der Gewerkschaften zur SPD.

DER SPIEGEL 51/2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG.

Dieser Artikel ist ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt. Sie dürfen diesen Artikel jedoch gerne verlinken.
Unter http://www.spiegelgruppe-nachdrucke.de können Sie einzelne Artikel für Nachdruck bzw. digitale Publikation lizenzieren.


DER SPIEGEL 51/2009
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

REGIERUNG:
Besucherandrang beim DGB

  • Die wichtigsten Zahlen zum Brexit: Ohne Abkommen kaum Gemüse
  • Flugzeug-Simulation: Im Notfall machen wir alles falsch
  • Bohrlochunglück: Spanien bangt um Zweijährigen
  • Brexit-Abstimmung: May warnt vor Auseinanderbrechen Großbritanniens