26.04.2010

MUSIKDer Marken-Mann

Sie sind Deutschlands bestes Orchester: Und doch haben die Berliner Philharmoniker Angst, den Anschluss ans digitale Zeitalter zu verlieren. Ein Fernsehproduzent, der den Deutschen „Bauer sucht Frau“ bescherte, soll das Dilemma nun lösen.
Noch hat er sein Büro in Berlin-Moabit, in einer umgebauten Fabrik. Hier hat er fast sechs Jahre lang Fernsehproduktionen realisiert: "Tatort", "Polizeiruf 110", aber auch Formate fürs Privatfernsehen wie den nachmittäglichen Justizdauerdienst "Richterin Barbara Salesch" oder die ländliche Kuppelshow "Bauer sucht Frau".
Martin Hoffmann, 50, ist Medienmanager. Er war Geschäftsführer von Sat.1 und sollte den schwächelnden Sender weiter stabilisieren, 2003 wurde er nach nur drei Jahren geschasst, gerade als er mit Produktionen wie "Das Wunder von Lengede" oder "Der Tunnel" Sat.1 wieder Quote und Ansehen beschert hatte. Hoffmann wurde Vorstandsvorsitzender der Firma MME Moviement AG und ersann neue Formate fürs Fernsehen.
Heute sitzt er in seinem alten Büro und entwickelt Visionen für eine der berühmtesten, erfolgreichsten und eigenwilligsten Institutionen der deutschen Hochkultur, die Berliner Philharmoniker.
Das Elite-Orchester, eines der drei besten der Welt, hat sich Hoffmann zum neuen Intendanten gewählt. Mitte Mai stellt er seine Pläne vor; im September tritt er sein Amt an. Dann bezieht er sein Büro in der Philharmonie, dem berühmten Bau von Hans Scharoun an der Herbert-von-Karajan-Straße, nicht weit vom Potsdamer Platz.
Hoffmanns neue Position ist ein Schleudersitz. Nur wenigen seiner Vorgänger war eine lange Amtszeit vergönnt. Einige wurden hinausgedrängt, andere gingen freiwillig. Pamela Rosenberg, 64, zurzeit noch Intendantin, verlässt das Orchester auf eigenen Wunsch nach vier Jahren. Ihren Vorgänger, Franz Xaver Ohnesorg, hielt es nur ein Jahr lang auf dem Posten. Die Berliner Philharmoniker können notfalls ohne Dirigenten musizieren, manchmal tun sie das bei Konzerten aus Spaß. Ohne Intendanten kommen sie allemal aus. So ist ihr Selbstverständnis.
128 Musiker bilden dieses Ausnahmeorchester. Sie alle entscheiden, wer Chefdirigent wird und wie lange er amtiert. Auch jedes neue Mitglied des Orchesters wird vom Kollektiv bestimmt. Und ihren Intendanten suchen sie sich, in Abstimmung mit dem Dirigenten, selbst. Die Philharmoniker sind als Stiftung organisiert und verwalten sich, eine Orchester-Republik, selbst.
Es war eine Revolte, die 1882 zur Gründung führte. Die Berliner Kapelle des Dirigenten Benjamin Bilse wurde von ihrem Chef straff geführt. Zu einem Gastkonzert in Warschau billigte Bilse seinen Musikern nur Bahnfahrkarten der vierten Klasse zu. 50 Musiker meuterten, quittierten den Dienst und machten sich selbständig. Fortan wollten sie selbst bestimmen. So ist es bis heute geblieben.
Bislang, so der Brauch, entwickelt ein Intendant mit dem Chefdirigenten Programme, engagiert Gastdirigenten und Solisten und organisiert Tourneen. Martin Hoffmann, der Geige spielt, also Noten lesen kann, und den Philosophen Ludwig Wittgenstein verehrt ("Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen"), will und soll weitaus mehr.
Er hat den Auftrag, die Philharmoniker zur modernen Marke zu machen, fit für die mediale Zukunft. "Exzellenz" ist bei diesem Thema Hoffmanns Lieblingswort. Es gehe ihm darum, "wie man die Bindung des Publikums an die Exzellenz, wie sie die Berliner Philharmoniker mit ihrer Musik transportieren, vielleicht auch mit medialen Aktivitäten erhalten, fortsetzen und entwickeln kann".
Hoffmann, verwuseltes Haar, Jeans, schwarzer Rollkragenpullover, beugt sich bei solchen Sätzen weit über seinen aufgeräumten Schreibtisch nach vorn. Er streckt seine Arme aus, die Hände berühren sich auf der Tischplatte zu einer beschwörenden Geste, als wollte er den Zuhörer auf seine Seite ziehen.
Die Berliner Philharmoniker sind eines der am besten ausgestatteten Orchester der Welt. Sie bekommen pro Jahr über 15 Millionen Euro Förderung. 13,7 erhalten die Münchner Philharmoniker. Das Orchester in Bochum muss mit 6,8 Millionen Euro auskommen. Die Deutsche Bank ist der Hauptsponsor der Berliner. Die Konzerte sind zu über 90 Prozent ausverkauft. Es mangelt nicht an Publikum, Aufmerksamkeit oder Prestige.
Aber es fehlt ein Konzept fürs 21. Jahrhundert. Nur Konzerte im Frack in der Berliner Philharmonie oder auf Tourneen in der New Yorker Carnegie Hall, in Tokio, Paris oder London?
Und wer kauft eigentlich in fünf oder zehn Jahren überhaupt noch eine CD? Der Plattenmarkt heute ist nur noch ein schwacher Abglanz vom Boom der achtziger und neunziger Jahre, als die neuartige CD noch einmal alle Klassikfans in die Läden trieb.
Als Herbert von Karajan, von 1954 bis 1989 als Nachfolger des legendären Wilhelm Furtwängler Chefdirigent, dem Orchester noch vorstand, machten die Berliner in ihrer Vermarktungshochzeit Dutzende Aufnahmen pro Jahr. Und immer waren die Musiker an den satten Erlösen beteiligt. Mit diesen Einnahmen, dem Gehalt und den Honoraren aus Professuren an Musikhochschulen gehörten die Philharmoniker zu den bestverdienenden Musikern der Klassikbranche.
Selbst der Italiener Claudio Abbado, Karajans Nachfolger, nahm noch vergleichsweise viel mit seinem Orchester auf. Heute hat es Sir Simon Rattle, 55, in acht Jahren an der Spitze der Berliner auf insgesamt 27 Aufnahmen mit seinem Orchester gebracht.
Anderen Elite-Ensembles geht es nicht anders. Die Produktionskosten sind hoch und die Absatzzahlen schwach. Und das Repertoire gibt es längst in herausragenden Aufnahmen dutzendfach zu kaufen.
Die Plattenfirma EMI, an die sich Rattle gebunden hat und für die die Berliner deshalb auch aufnehmen müssen, steckt in einer Krise. Da wird es Hoffmanns Aufgabe, neue Einnahmequellen zu erschließen. Ein Modell könnten das renommierte London Symphony Orchestra (LSO) und andere Klangkörper sein, die sich medial inzwischen selbst vermarkten. Das LSO bringt seine Aufnahmen in Eigenregie heraus, die auf einer Plattform im Internet vertrieben werden.
Doch sind die LSO-Aufnahmen Konzertmitschnitte, spontan zwar und mit dem Charme des Live-Auftritts, aber ohne die Möglichkeit, mit ausgefeilter Aufnahmetechnik im Studio Patzer durch Wiederholungen auszubügeln.
Und auch die New Yorker Metropolitan Opera produziert eigene CDs. Jeder Opernabend, für dessen Mitschnitt es einen Markt zu geben scheint, könnte digital veröffentlicht werden. Zusätzlich hat sich Peter Gelb, Generalmanager der Met und früher Plattenboss beim Label Sony, einen weiteren Vertriebsweg erschlossen, um die Marke Met zu melken: Er lässt seit ein paar Jahren Opernabende live in ausgewählte Kinos oder auf Plätze übertragen. Weltweit. In dieser Saison stehen neun Produktionen auf dem Plan. Dennoch hat Gelb bei der Met ein Millionendefizit eingefahren.
Bislang sind die Berliner im Netz nur durch die Digital Concert Hall vertreten, eine Plattform, gesponsert von der Deutschen Bank, auf der Live-Konzerte abgerufen werden können. Der Erfolg lässt offenbar auf sich warten. Hoffmann spricht nur von Zahlen, die "ständig wachsen", aber "ausbaufähig" seien. Er will das alte Publikum halten und ein junges gewinnen.
In der Popbranche ist die Vermarktung aus eigener Hand längst üblich. Viele Künstler haben sich von den Plattenfirmen und deren Exklusivitätsansprüchen unabhängig gemacht. Madonna, die britische Band Radiohead oder der Rapper Jay-Z, sie alle haben ihre herkömmlichen Plattenverträge gelöst. Die Produktionskosten von Aufnahmen sind inzwischen genauso drastisch gesunken wie die Absatzzahlen von CDs. Popkünstler verdienen nicht zuletzt mit Konzerten und Merchandising. Sie brauchen nicht mehr zwingend ein großes Label, um Geld zu verdienen. Auch die Vertriebsstrukturen haben sich verändert. Popalben werden zunehmend im Internet und nicht mehr nur im Plattenladen gekauft.
Ob solche Strategien in der Klassik ebenso glatt funktionieren, ist offen. Noch gelten die Melomanen, die für Mahler, Brahms oder Bruckner schwärmen, als konservativ. Und auch das künstlerische Personal könnte sich, bei allem Problembewusstsein, störrisch zeigen.
Starrummel funktioniert nur mit Stars. Und mit Dirigenten, so eine Branchenerkenntnis der vergangenen Jahre, ist kaum noch Kasse zu machen. Heute zählen Instrumentalisten oder Sänger. Und ohne Glamour, nur der holden Kunst ergeben, wird es schwierig mit dem Massengeschäft. Chefdirigent Simon Rattle, der grauhaarige Wuschelkopf, dürfte sich als Handicap erweisen. Der Brite ist ein exzellenter Dirigent, dessen Aufführungen zeitgenössischer Musik allerdings oft mehr überzeugen als seine Deutungen des klassischen Kernrepertoires.
Und er ist, anders als sein Vorvorgänger Karajan, kein Charismatiker. Karajan machte sich von den sechziger Jahren an in der Musikwelt unentbehrlich und mehrte in Mailand, Salzburg, Wien und anderswo zuerst den eigenen und dadurch zwangsläufig auch den Ruhm der Berliner Philharmoniker. Damals kursierte das Bonmot, dass Karajan, als er irgendwo auf der Welt in ein wartendes Auto stieg und der Chauffeur wissen wollte, wohin es gehe, nur geantwortet habe: "Egal, ich werde überall gebraucht."
Rattle hat von all dem nichts. Der Dirigent, von dessen Außenwirkung sich die Philharmoniker wohl mehr erwartet hatten, ist ein Teamplayer, ernsthaft und intellektuell. In den vergangenen Jahren hat er, mit gemischten Kritiken, mit seinem Orchester Wagners "Ring" beim Festival im französischen Aix-en-Provence aufgeführt und bei den Salzburger Osterfestspielen. Mitschnitte gibt es davon nicht.
Simon Rattle geht mit den Berlinern auf Tournee, kümmert sich vorbildlich um Jugendarbeit und Musikerziehung, aber eine internationale Marke, deren Name für das Ganze steht - wie Tempo für Papiertaschentücher oder eben Karajan für klassische Musik - ist er nicht geworden. Er will es wohl auch nicht sein.
Seinen neuen Intendanten stellte Rattle bei der ersten öffentlichen Präsentation denn auch etwas verhalten vor: Hoffmann habe "nicht exakt dem Profil entsprochen, das ich in meinem Kopf hatte für die Person eines Intendanten". Aber er verfüge über das "strategische Denken", mit dem er "neue Orchestermodelle entwickeln und unsere bisherige Tradition darin integrieren" könne.
Für Hoffman sieht das so aus: Er will die Bindung der Philharmoniker an Berlin verstärken, will sie zum Bestandteil der Stadtkultur machen. Sollten sie nicht, so fragt er, bei großen Jubiläen wie dem 20. Jahrestag des Mauerfalls oder den Feiern zur Erinnerung an 60 Jahre Grundgesetz wie selbstverständlich beteiligt sein? Sie waren es nicht.
Und so stellt sich Hoffmann nun Kooperationen mit der benachbarten Nationalgalerie vor, träumt davon, nicht nur einen Geiger, Komponisten oder - wie zurzeit - den Pianisten Lang Lang für eine Saison an die Philharmoniker als kreativen Partner zu binden. Es könnte auch ein bildender Künstler sein. Oder ein Schriftsteller.
Er will neue Konzertreihen auflegen, und er möchte, langfristig, einen neuen, dritten Konzertsaal bauen, mit weniger Plätzen, als sie der Kammermusiksaal mit seinen 1200 Sitzen bietet. Der große Saal fasst 2400 Zuhörer.
Seine Hauptaufgabe wird es sein, die Erwartungen der Philharmoniker zu erfüllen. Sie wollen ihren Ruhm und ihr Einkommen mehren, sich modern und medial auf neuestem Stand präsentieren und dabei ihren Ruf als Deutschlands Elite-Orchester nicht verlieren.
Doch die Konkurrenz in Berlin ist groß. Die Stadt hat acht Symphonieorchester, das beste, nach den Philharmonikern, ist Daniel Barenboims Staatskapelle. Er dirigiert sie hauptsächlich in der Oper, aber eben auch im Konzert.
Das Berliner Gefüge könnte demnächst Risse bekommen. Hoffmann plant, die Berliner Philharmoniker in der Hauptstadt und international mit Opernaufführungen zu präsentieren. Bislang gab es ab und an konzertante Produktionen in der Philharmonie. Aber eine bildersatte Aufführung mit Kulissen, Kostümen, mit Aktion und vollem Bühnenzauber war nicht drin.
Ein Kandidat für ein vollwertiges Opernspektakel mit den Philharmonikern und Simon Rattle könnte Richard Strauss'"Salome" sein. Im nächsten Jahr kommt die Produktion bei den Salzburger Osterfestspielen heraus. Mit Stefan Herheim als Regisseur und der US-Amerikanerin Emily Magee in der Titelrolle.
Hoffmann will solche Ereignisse auch in Berlin präsentieren. Irgendwann. In einem Opernhaus. Mit den Philharmonikern im Orchestergraben.
Das wäre ein Coup. Und eine couragierte Kampfansage an die drei Berliner Opernhäuser.
Von Joachim Kronsbein

DER SPIEGEL 17/2010
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