Cornelia Yzer, 48, Hauptgeschäftsführerin des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), muss um ihren Job bangen. Spitzenvertreter mehrerer großer Pharmakonzerne sind unzufrieden mit den Leistungen ihrer Cheflobbyistin. Ein Kritikpunkt lautet, die frühere CDU-Staatssekretärin habe keinen Draht zur schwarz-gelben Koalition und zu Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP). Beim geplanten Arzneimittelsparpaket seien die Interessen der Hersteller deshalb übergangen worden. Zudem wird Yzer vorgeworfen, zwei respektierte Spitzenleute kaltgestellt zu haben. Als mögliche Nachfolgerin für Yzer wird die hessische Umweltministerin Silke Lautenschläger genannt, die ihren Rückzug aus der Politik angekündigt hat. Yzer selbst sagt, sie könne die Personalspekulationen nicht bestätigen.
DER SPIEGEL 23/2010
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