07.06.2010

SPIEGEL-GESPRÄCH„Erst war es Piraterie, dann Kidnapping“

Der schwedische Schriftsteller Henning Mankell über seine Konfrontation mit der israelischen Armee vor der Küste des Gaza-Streifens, sein Engagement für die Palästinenser und über das Recht auf Selbstverteidigung
SPIEGEL: Herr Mankell, Sie haben sich an dem Versuch beteiligt, die israelische Seeblockade des Gaza-Streifens zu durchbrechen. Warum?
Mankell: 2008 haben die Israelis Gaza angegriffen. Sie haben alles zerstört, das Leben der Palästinenser ist seitdem unendlich schwer. Zusammen mit Freunden hatte ich das Gefühl, wir sollten etwas unternehmen. Wir wollten Solidarität zeigen. Sie dürfen nicht raus, niemand darf rein, sie haben nichts. Wir wollten zeigen, dass die Blockade illegal ist.
SPIEGEL: Wie wollten Sie vorgehen?
Mankell: Dafür brauchten wir Schiffe. Die Idee war, mit einem Konvoi Dinge dorthin zu transportieren, die dringend benötigt werden, von Zement über Medikamente bis Kinderschokolade. Und die Welt sollte vom Leid im Gaza erfahren.
SPIEGEL: Mit wem haben Sie sich zusammengetan?
Mankell: Das sind viele, ganz unterschiedliche Menschen in Schweden, aus den Kirchen, aus unpolitischen Organisationen, Einzelpersönlichkeiten. Die Kampagne sollte strikt humanitär sein, weil wir wussten, dass es sonst Probleme geben würde.
SPIEGEL: Der Gaza-Streifen wird von der islamistischen Hamas beherrscht. War es nicht naiv zu glauben, Sie könnten sich da aus dem Machtkampf raushalten?
Mankell: Immer wieder bin ich gefragt worden, ob wir ausschließen könnten, dass die Hamas die Kontrolle über die Aktion übernimmt. Ich habe geantwortet, natürlich kann ich für gar nichts garantieren. Aber ich kann versprechen, dass wir einzig und allein mit humanitären Organisationen zusammenarbeiten. Darauf kommt es an. Alles andere mussten wir auf uns zukommen lassen.
SPIEGEL: Waren Sie an den Vorbereitungen beteiligt?
Mankell: Nicht sehr. Vor einem Jahr habe ich zum ersten Mal von der Aktion gehört.
Ich dachte: Die Idee ist gut. Ich habe sofort eine Rolle für mich gesehen, ich bin nun einmal recht bekannt. Ich habe den schwedischen Organisatoren gesagt, dass ich auf dem letzten Teil der Reise dabei sein könnte. Sie antworteten: wunderbar.
SPIEGEL: Sie sagen, die Palästinenser seien in einer erbarmungswürdigen Lage. Waren Sie jemals im Gaza-Streifen?
Mankell: Nein, man hat mich nicht hineingelassen. Ich war mehrmals in Israel und Palästina, vor einem Monat war ich zuletzt in Hebron bei einem palästinensischen Literaturfestival, auch in Jerusalem. Wir haben versucht, nach Gaza zu fahren, und wurden von den Israelis abgewiesen. Wissen Sie, ich bin im Jahr der Gründung des Staates Israel geboren, 1948, dieser Konflikt begleitet mich mein ganzes Leben lang. Ich finde den Gedanken unerträglich, dass es diesen Konflikt noch geben wird, wenn ich sterbe.
SPIEGEL: Ihr politisches Ziel ist es, die Aufmerksamkeit der Welt auf die Blockade zu richten. Das haben Sie erreicht, aber anders als gedacht. Was haben Sie auf Ihrem Schiff, der "Sofia", erlebt?
Mankell: Der Konvoi bestand aus sechs Schiffen, die "Sofia" war einer von zwei kleineren Frachtern. Ich war nie auf dem Hauptschiff, der "Mavi Marmara". Wir starteten von Zypern aus. Als die Israelis angriffen, waren wir weit draußen in internationalen Gewässern. Es war spät, und ich war müde zu Bett gegangen.
SPIEGEL: Um wie viel Uhr war das?
Mankell: Genau um vier Uhr morgens. Eine halbe Stunde später kam jemand rein und sagte, das Hauptschiff wird angegriffen. Aus der Ferne sahen wir die Hubschrauber, die Soldaten, die sich auf Deck abseilten, und wir hörten Schüsse. Wir hatten keine Verbindung mit der "Mavi Marmara". Erst auf dem Weg zur Lufthansa-Maschine, die mich zurück nach Stockholm brachte, habe ich von den Toten erfahren.
SPIEGEL: Wann wurde Ihr Schiff geentert?
Mankell: Um 5.35 Uhr. Sie kamen mit Schnellbooten, wir sind auf die Kommandobrücke gegangen, haben auf sie gewartet und keinerlei Widerstand geleistet.
SPIEGEL: Wie viele Menschen waren an Bord der "Sofia"?
Mankell: Ich glaube 24, inklusive der Mannschaft. Die israelischen Soldaten trugen Gesichtsmasken, sie sagten, wir sollten unter Deck gehen. Einige von uns sind etwas älter, die waren ihnen nicht schnell genug. Die Soldaten setzten Elektroschockwaffen ein, um sie anzutreiben. Es war schrecklich, sie fielen hin. Sie schossen mit Gummigeschossen auf einen Mann, der neben mir stand. Die Soldaten waren von Anfang an bereit, gewaltsam gegen uns vorzugehen. Und all das in internationalem Gewässer. Sie hatten keinerlei rechtliche Handhabe, an Bord zu kommen.
SPIEGEL: Und dann?
Mankell: Übernahmen sie das Schiff, mit Kurs auf Israel. Erst war es Piraterie, dann kam Kidnapping dazu.
SPIEGEL: Die israelische Regierung hatte mehrmals gewarnt, sie würde den Konvoi nicht nach Gaza durchlassen.
Mankell: Sie hätten uns mindestens noch zwei Stunden fahren lassen müssen, bis vor die Küste. Erst dann hätten sie sagen können: bis hierher und nicht weiter. Die Israelis behaupten jetzt, sie hätten niemandem weh tun, niemanden verletzen wollen. Aber warum in Gottes Namen haben sie dann nicht unseren Schiffsradar ausgeschaltet oder das Ruder zerstört? Es wäre ganz einfach gewesen, und niemand wäre verletzt oder getötet worden.
SPIEGEL: Dann kamen Sie in ein Gefängnis. Wie hat man Sie behandelt?
Mankell: Ich wusste nicht, wohin sie mich brachten. Die Soldaten standen rechts und links in Reihen, und wir mussten Spießruten laufen, Fotografen des Militärs filmten uns dabei. Sie machten uns zu Objekten einer Show, das werde ich den Israelis nie verzeihen. Und dann haben sie uns alles weggenommen: Telefon, Geld, Kleidung, Kreditkarten. So erging es jedem von uns. Sie sind Diebe.
SPIEGEL: Die israelische Regierung argumentiert, sie befinde sich im Krieg mit der Hamas, und leitet daraus das Recht auf Intervention ab.
Mankell: Das ist die Arroganz der Macht. Diesen Krieg führen sie auf hoher See - dürfen sie das? Es waren keine Waffen an Bord, nur ein paar schwedische Bürger.
SPIEGEL: Nun ist der Propagandakrieg in vollem Gange. Die Israelis veröffentlichen Videos, die ihre Version der Ereignisse stützen, die Palästinenser tun das ebenfalls. Videos von Bord der "Mavi Marmara" sind in Umlauf, die zeigen, wie sich eine Gruppe von Männern mit Steinschleudern, Knüppeln und Metallstangen auf den Angriff der Israelis vorbereitet. Aber die Bilder erzählen nichts über das, was wirklich vorgefallen ist.
Mankell: Wer greift hier wen an? Die Kommandos kamen in Hubschraubern. Es waren ja nicht die Leute auf dem Schiff, die die Hubschrauber enterten. Abgesehen davon gibt es in internationalen Gewässern das Recht auf Selbstverteidigung.
SPIEGEL: Es ist nicht besonders vernünftig, mit Knüppeln auf israelische Elitesoldaten einzuschlagen.
Mankell: Ich glaube, die israelischen Soldaten haben diese Reaktion bewusst provoziert. Sie wollten Menschen töten.
SPIEGEL: Eine Unterstellung. Wie kommen Sie darauf?
Mankell: Ich habe mit einem Schweden gesprochen, der auf der "Mavi Marmara" war. Er erzählte, einem Palästinenser hätten sie mitten in den Kopf geschossen. Dafür muss man genau zielen, das muss man wollen.
SPIEGEL: Die israelische Regierung argumentiert, die türkische Organisation IHH, die den Konvoi maßgeblich koordiniert und finanziert hat, habe Verbindungen zu Hamas und al-Qaida. Es hieß, auf den Schiffen seien Waffen versteckt gewesen.
Mankell: Ich erzähle Ihnen eine kleine Geschichte. Als wir uns unter Deck versammeln, durchsuchen die Soldaten unser Schiff, kommen zurück und sagen, sie hätten Waffen gefunden. Was war das? Rasiermesser und Teppichschneider.
SPIEGEL: Kennen Sie denn die IHH und die "Free Gaza"-Bewegung, eine internationale Organisation?
Mankell: Nein, nicht gut genug, um sie beurteilen zu können. Ich musste auf meine schwedische Organisation vertrauen und die Absprachen, die sie getroffen hatte: keine Waffen, keine Gewalt. Falls sich herausstellen sollte, dass sich nicht alle daran gehalten haben, dann werde ich natürlich dazu Stellung nehmen.
SPIEGEL: Sie sind bekannt für Ihr Engagement in Afrika, Sie pendeln zwischen Schweden und Mosambik. Ihr Eintreten für Palästina dagegen ist neu. Wie sind Sie darauf gekommen?
Mankell: Neu ist es nicht, mein Leben lang habe ich gegen Unterdrückung angekämpft. Afrika stand im Zentrum, aber ich habe andere Konflikte nie ausgeblendet.
SPIEGEL: Wenn Sie über Aids und Hunger in Afrika sprechen, geht es um Leben und Tod. Im Gaza-Streifen, bei allem Elend, verhungert niemand.
Mankell: Die Verbindung zwischen Afrika und Palästina ist für mich das Apartheidsystem, das die Israelis errichtet haben. Ich habe in Südafrika erlebt, wie dieses monströse System untergegangen ist. In Israel ist dieses Monster in neuer Form auferstanden. Palästinenser sind Bürger zweiter Klasse. Sehe ich die Fratze dieser Apartheid, muss ich tun, was ich kann, um sie zu zerstören.
SPIEGEL: Für europäische Intellektuelle gibt es im Nahen Osten nur ein Land, in dem sie leben könnten wie zu Hause: Israel, ein freies, demokratisches Land, eine offene Gesellschaft. Ist die Gleichsetzung mit Südafrika nicht maßlos übertrieben?
Mankell: Nein. Im vorigen Jahr war ich auch auf dem palästinensischen Literaturfestival in Hebron. Ich sollte bei der Eröffnungsveranstaltung im Palästinensischen Nationaltheater in Jerusalem sprechen. Als wir anfangen wollten, öffnete sich die Tür und israelisches Militär sprengte die Feier. Ich fragte nach dem Grund, und mir wurde gesagt, ich sei ein Sicherheitsrisiko. Ich, ein Schriftsteller, sagte ich? Ich sei hier, um über Kultur zu reden. Keine Diskussion, war die Antwort, die Feier war vorbei. Israel ist keine offene Gesellschaft, sie tut nur so. Die Menschen werden genauso behandelt wie damals in Südafrika.
SPIEGEL: Ist die Hamas für Sie etwa eine Quelle der Hoffnung wie einst der ANC?
Mankell: Ich bin äußerst kritisch gegenüber der Hamas. Die politischen Entwicklungen im Gaza-Streifen passen mir gar nicht. Allerdings weiß ich zu wenig darüber.
SPIEGEL: Kann denn eine islamistische Organisation wie die Hamas mit ihrem Märtyrerkult, ihrer Verachtung für Frauen und ihrem Rassismus ein ernsthafter Partner für einen linken Intellektuellen sein?
Mankell: Ich habe bei einem humanitären Versuch teilgenommen, die Seeblockade gegen Gaza zu durchbrechen. Das ist ein wichtiger Schritt zur Linderung des palästinensischen Leides. Das sollte man aber nicht mit der Politik der Hamas verwechseln. Hätte mich meine Kritik an der Hamas davon abgehalten, an dieser Aktion teilzunehmen, dann hätte ich mich intellektuell und moralisch diskreditiert. Ich kann das eine tun und muss doch das andere nicht lassen.
SPIEGEL: In Südafrika trat im richtigen Moment Nelson Mandela auf, er machte aus dem ANC eine politische Organisation, die ein gemeinsames Land für Schwarz und Weiß schuf. Wie stellen Sie sich die Zukunft von Israel und Palästina vor?
Mankell: Leider gibt es keinen Mandela in Israel und auch keinen de Klerk. Eigentlich gibt es nur zwei Wege: die südafrikanische Lösung oder die Zwei-Staaten-Lösung. Was kommen wird, weiß ich nicht. Falls jedoch alles beim Alten bleiben sollte, wird es eine Explosion geben. Deshalb muss die Blockade ein Ende haben, das ist ein erster Schritt, wenn auch nicht mehr. Daraus könnte ein wirklicher Dialog zwischen Israelis und Palästinensern entstehen, wie der sich entwickelt, das ist dann deren Sache.
SPIEGEL: Dieser Konflikt ist kompliziert genug, aber von ihm geht momentan wahrscheinlich nicht einmal die größte Gefahr für den Frieden in dieser Region aus. Dafür sorgt Iran mit seinem umstrittenen Atomprogramm und mit seiner Prophezeiung, Israel werde von der Landkarte verschwinden.
Mankell: Ich bin sehr besorgt, weil ich diesem Präsidenten und den Mullahs nicht traue. Sie wollen jede Waffe besitzen, mit der sich Israel zerstören lässt. Das können wir natürlich nicht hinnehmen.
SPIEGEL: Aber was wollen Sie tun? Aktionen wie diese kann man gegen einen demokratischen Staat wie Israel richten. Die iranische Regierung würde es gar nicht erst so weit kommen lassen.
Mankell: Ich hatte eine Einladung zu einem Literaturfestival in Teheran, und ich habe sie abgelehnt.
SPIEGEL: Warum?
Mankell: Weil Iran Schriftsteller und Intellektuelle ins Gefängnis steckt und manche verschwinden lässt. In ein solches Land kann ich nicht gehen.
SPIEGEL: Warum gehen Sie nicht dorthin und machen die Unterdrückung öffentlich?
Mankell: Ich würde nicht tun können, was ich tun möchte. Man würde mich für Propagandazwecke missbrauchen.
SPIEGEL: Und bei der Gaza-Aktion hatten Sie diese Sorge nicht?
Mankell: Ich habe gesehen, was ich gesehen habe. Ich habe gefühlt, was ich gefühlt habe. Ich habe gedacht, was ich gedacht habe. Ich sah, was Menschen geschah, und darüber möchte ich berichten.
SPIEGEL: Unter europäischen Intellektuellen entzünden sich die allerheftigsten Kontroversen an Israel. Auf der einen Seite stehen Israel-Kritiker wie Sie, der berühmte schwedische Autor, auf der anderen Seite Islam-Kritiker wie Leon de Winter, der berühmte niederländische Autor, der Sie "einen nützlichen Idioten" der Hamas nennt. Was sagen Sie ihm?
Mankell: Natürlich bin ich das nicht, aber ich würde gern mit jedem diskutieren, der entschieden anderer Meinung ist als ich, ob mit Premier Benjamin Netanjahu oder mit Leon de Winter. Es hat nur keinen Sinn, einander anzuschreien. Übrigens habe ich viele jüdische Freunde, meine Bücher erscheinen auf Hebräisch, sie sind Bestseller, und ein Zweig meiner Familie ist jüdisch.
SPIEGEL: Welche Rolle nehmen Sie eigentlich momentan ein - sind Sie noch der Schriftsteller oder schon ein Politiker?
Mankell: Ich bin ein Zeuge, denn ich war dort. So viel Falsches ist schon verbreitet worden, und ich mache den Leuten ein Angebot: Ich war auf einem der sechs Boote, und ich kann euch erzählen, was dort los war und was es bedeutet.
SPIEGEL: Herr Mankell, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Henning Mankell
war der prominenteste Teilnehmer einer Aktion der "Free Gaza"-Bewegung. Auf sechs Schiffen sollten den Palästinensern im Gaza-Streifen Hilfsgüter geliefert werden. Am vergangenen Montag beendeten israelische Soldaten die Hilfsaktion mit Waffengewalt. Dabei kamen neun Menschen ums Leben. Der schwedische Schriftsteller Mankell wurde zusammen mit vielen anderen Aktivisten festgesetzt und in ein Gefängnis gebracht. Im SPIEGEL-Gespräch, das zwei Tage nach seiner Freilassung in Berlin geführt wurde, schildert der Autor die Militäraktion und äußert sich über die Motive für sein Engagement. Mankell, 62, dessen Krimis um den Kommissar Wallander Millionenauflagen erreicht haben, lebt in Schweden und in Mosambik, wo er ein Theater leitet.
Das Gespräch führten die Redakteure Tobias Rapp und Gerhard Spörl.
Von Rapp, Tobias, Spörl, Gerhard

DER SPIEGEL 23/2010
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