22.11.2010

VERSICHERUNGEN

Nur du bist das Gesetz

Von Grill, Markus

Private Krankenversicherungen sind ein lukratives Geschäft, vor allem für Vermittler wie Mehmet Göker. Er wurde von Konzernen wie der Allianz mit Millionenprovisionen belohnt, leistete sich einen Rolls-Royce samt Fahrer und feierte in aller Welt. Dann ging seine Firma MEG pleite.

Amin Eghbali könnte ein Beispiel für gelungene Integration sein. Er macht seinen Realschulabschluss, danach eine Ausbildung zum Zahntechniker und führt ein Leben ohne große Ausschläge - bis er einem alten Schulfreund begegnet. Schon früher sei dieser Klassenkamerad rhetorisch außergewöhnlich gewesen: "Er hatte eine so große Klappe, dass selbst Lehrer hilflos waren."

Die Rede ist von Mehmet Göker, der bereits einen roten Ferrari fährt, als Eghbali sich noch über seinen Monatslohn von 2100 Euro brutto freut. Göker erzählt ihm, dass er eine eigene Firma gegründet habe, die MEG AG. Da verkaufe er Policen privater Krankenversicherungen am Telefon, das Geschäft laufe sensationell, für jede erfolgreiche Vermittlung zahlten die Versicherungskonzerne satte Provisionen.

"Mehmet hat mich gefragt, ob ich für ihn arbeiten will, da hab ich ja gesagt." Eghbali hat zwar keine Ahnung von Krankenversicherungen, aber er ahnt, dass man bei seinem alten Kumpel eine Menge Geld verdienen kann. "Und was motiviert mehr als Geld?"

Im August 2006 fängt er bei der MEG an. Bereits im November habe er 25 000 Euro verdient. Nach weiteren drei Monaten seien es 65 000 Euro gewesen. Danach habe es keinen Monat mehr gegeben, in dem er unter 10 000 Euro hatte, sagt Eghbali. "Wenn man nichts kann, wenn man nichts gelernt hat, kann man in keiner Branche so viel Geld verdienen wie im Vertrieb."

In nur drei Jahren schafft es Göker, mit dem Verkauf von Policen privater Krankenversicherungen ein Unternehmen aufzubauen, das 65 Millionen Euro Umsatz macht und mehr als tausend Leute im ganzen Land beschäftigt. Er verpflichtet den Boxweltmeister Arthur Abraham als Werbe-Ikone und sponsert Sportvereine wie Arminia Bielefeld oder die Kassel Huskies.

An einem mangelt es Göker nie: Geld. Im Januar 2008 will er seinen Führungsleuten mal zeigen, wie viel eine Million Euro ist. Er geht zur Bank, lässt sich das Geld auszahlen, trägt es ins Büro und hält es seinen Kollegen vor die Nase. Manche lassen sich damit fotografieren, am Ende kriegt jeder einen 500-Euro-Schein, den Göker auf Wunsch gern signiert.

Er drängt seine Getreuen, ihren Erfolg nach außen zu zeigen und lebt es selbst vor. Mit 28 Jahren kauft er sich einen Rolls Royce und lässt sich durch Kassel kutschieren. Die Lokalzeitung nennt ihn den "einzigen Popstar Nordhessens".

Im Herbst 2009 endet das Geprotze abrupt. Am 28. Oktober meldet die Firma Insolvenz an und bricht unter Millionenforderungen zusammen.

Aufstieg und Niedergang des Mehmet E. Göker und seiner MEG (die drei Buchstaben stehen für seine Initialen) sind mehr als nur eine Provinzposse. Sie gewähren einen ungewöhnlichen Blick in das Neukundengeschäft der privaten Krankenversicherung. Sie zeigen, mit welcher Gier und welchen Provisionen die Konzerne hierzulande um Privatpatienten buhlen.

Es ist ein Kampf, der in den kommenden Wochen einen neuen Höhepunkt erleben wird. Denn Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat für die Versicherungskonzerne ein besonders schönes Weihnachtsgeschenk vorbereitet: Bisher musste ein Arbeitnehmer drei Jahre lang mehr als 4162 Euro brutto pro Monat verdienen, um in die Private wechseln zu können. Von Januar an wird dieser Betrag auf 4125 Euro gesenkt - und muss nur noch ein Jahr lang erreicht werden.

Das bedeutet rund 300 000 potentielle Neukunden für Makler wie Göker und die hinter ihm stehenden Konzerne. Gleichzeitig droht jenen, die heute schon privat versichert sind, zum Jahresbeginn erneut eine saftige Beitragserhöhung. Das mehrt die Zahl der Wechselwilligen.

2006 gründet Göker seine MEG AG und erreicht bereits im ersten Jahr einen Umsatz von elf Millionen Euro. Im Unterschied zu seinen Konkurrenten ruft er nicht wahllos Leute aus dem Telefonbuch an und schwatzt denen eine Krankenversicherung auf. Stattdessen inseriert er bei Google.

Jedes Mal, wenn dort jemand das Stichwort "Private Krankenversicherung" eingibt, tauchen in der rechten Spalte der Google-Suche die Anzeigen von Gökers MEG auf und bieten einen kostenlosen Versicherungsvergleich an. Wer sich auf diese Anzeigen meldet, hat schon mal grundsätzlich Interesse. Dazu kauft Göker von Adresshändlern Daten von Leuten, die bereits privat versichert waren. Auch unter dieser Klientel ist die Erfolgsquote hoch. Die MEG ruft diese Leute an und rechnet ihnen vor, welche Privatversicherung für sie heute geeignet wäre. Kommt ein Abschluss zustande, kassiert Göker Provision von der Versicherung, der er den Kunden vermittelt.

Seine Geschäftspartner sind die großen der Branche: Allianz, die Axa, Consal, Inter, Central und die Hallesche. Die MEG wächst fast schneller, als sie Leute rekrutieren kann. Gökers Nichten, Neffen, Onkel und andere Verwandte finden Unterschlupf in der Firma. Bei seinem Porsche-Händler überredet er einen Autoverkäufer, zur MEG zu wechseln. Er wird Vorstand, seine Frau Vertriebsmitarbeiterin, deren Vater Aufsichtsrat.

2009 dirigiert Göker von Kassel aus bereits 1400 Mitarbeiter quer durch die Republik und peilt einen Umsatz von 100 Millionen Euro an, was nicht weiter wundert, wenn man weiß: Mehr als 2,5 Milliarden Euro schütten die privaten Krankenversicherungen jedes Jahr für Vertragsabschlüsse aus.

Sie überweisen Göker für einen neugewonnenen Kunden im Schnitt 14,4 Monatsbeiträge, manche Firmen sogar weit mehr. Für die Vermittlung eines Versicherten mit einem Beitrag von 500 bis 600 Euro pro Monat kann er locker 8000 Euro Provision kassieren. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen nach einer Vorschrift der Aufsichtsbehörden nur 76,65 Euro für ein neues Mitglied zahlen.

Göker verhandelt jedes Jahr neu mit den Konzernen, verspricht ihnen Tausende neuer Abschlüsse und schraubt auf diese Weise seine Belohnung in die Höhe. Die Konzerne wiederum sind zufrieden über die Masse an Neukunden.

Michael Albert, damals Vorstand der Allianz Krankenversicherung, erklärt 2008 im Interview mit der MEG-Mitarbeiterzeitung: "Die Allianz hat erkannt, dass Konzept und Strategie der MEG AG viel Potential bieten und klar zukunftsorientiert sind." Heute redet die Allianz nicht mehr so gern über ihre damals gefeierte "Premium-Partnerschaft". Eine Sprecherin räumt nur ein: Ja, man habe hohe Vorschüsse gezahlt, aber das sei in der Branche üblich.

Enormes Talent zeigt Göker auch beim Verpulvern des Geldes. Berüchtigt sind seine Incentive-Reisen für verdiente Mitarbeiter. So wohnen die MEG-Makler in New York selbstverständlich im Waldorf-Astoria-Hotel. In Las Vegas quartieren sie sich im Hotel Bellagio ein und speisen unter Bildern von Picasso.

Mal geht es nach Jamaika, mal auf die Malediven, wo Göker zusammen mit Alexander Bräutigam die 150 Quadratmeter große Water Villa mit direktem Zugang zur Lagune belegt. Bräutigam ist ein Paradebeispiel für eine MEG-Karriere. Im Jahr 2003 arbeitet er noch in einem Callcenter, dann trifft er seinen alten Schulkameraden Göker in einer Döner-Bude in Kassel. Im Oktober unterschreibt er bei der MEG, im Jahr darauf bestellt er seinen ersten Porsche.

Doch Bräutigam will mehr: Ein Jahr später leistet er sich einen weißen Ferrari und zahlt dafür eine Leasing-Rate von 5000 Euro pro Monat. Bräutigam sagt von sich, er sei der beste Vertriebler gewesen. "Wir hatten einen eigenen Helikopter und die coolste Ferrari-Flotte, die es jemals in einem Unternehmen in Deutschland gab."

Legendär sind unter den MEG-Verkäufern jene Momente, in denen Göker aus einem Lieblingsbuch vorliest, "Power - Die 48 Gesetze der Macht" des US-Schriftstellers Robert Greene. Dort finden sich Ratschläge wie: "Mache um jeden Preis auf dich aufmerksam" oder: "Inszeniere packende Schauspiele".

Im März 2009 lässt Göker den Sänger Paul Potts einfliegen, um in der Stadthalle Kassel die besten MEG-Verkäufer zu küren. Unter den 1200 Gästen sitzen auch die Honoratioren der Allianz und Axa Krankenversicherung und lauschen dem "Ave Maria" des Tenors.

Nachdem Gökers großer Bruder im Geiste, der AWD-Gründer und "Finanzoptimierer" Carsten Maschmeyer, Bill Clinton, Kofi Annan und Gerhard Schröder nach Hannover holte, kontert der Kasseler immerhin mit Roberto Blanco, Costa Cordalis und Jürgen Drews.

Mit Maschmeyer trifft sich der Policen-Profi Ende 2008 mehrmals. Die beiden haben einiges gemeinsam: Sie kommen aus einfachen Verhältnissen, haben Vertriebsfirmen aufgebaut und es damit zu großem Reichtum gebracht. So was imponiert Göker, der die Fotos seiner drei größten Vorbilder im Büro aufhängt: seines Vaters Asim, des britischen Multimilliardärs Richard Branson und Mahatma Gandhis.

Für Gesprächsstoff sorgt in Kassel auch, dass Göker sich als Leibwächter den Thai-Box-Weltmeister im Superschwergewicht, Marinko Neimarevic, zulegt. Die größte Gefahr für den Chef sind aber nicht irgendwelche Konkurrenten, sondern seine eigenen Bilanzen.

Denn die vierstelligen Provisionen erhält die MEG sofort von den Versicherungen. Behalten darf sie das Geld aber erst, wenn der neue Kunde durchschnittlich 15 Monate lang brav seine Beiträge zahlt. Springt er vorher ab, muss die MEG einen Teil des Geldes zurückzahlen.

Das wird allmählich zum Problem, denn ausreichende Rücklagen bildet die MEG für solche Fälle nicht. Umso hektischer muss der Chef neue Kundschaft gewinnen, als die Rückforderungen der Konzerne wachsen, was wiederum dazu führt, dass Göker auch Klienten akzeptiert, die sich eine Privatversicherung eigentlich nicht leisten können.

Göker treibt seine Leute noch schärfer an. Jeden Tag lässt er sich die Zahlen präsentieren. Der 23. April 2008 fällt besonders düster aus. In einer E-Mail tobt der Boss: "Diese Leistung heute ist ein Schlag in mein Gesicht!!! Bei diesem Umsatz muss ich mir überlegen, ob ich überhaupt die Garantien bezahle!!! Es gilt nicht nur wie blöd Leute einzustellen, sondern sich um die aktuellen zu kümmern. Cottbus ist eine einzige Bruchbude. Da pisse ich mehr als ihr. Versager und Flaschen!!! Ich arbeite hier nur mit Versagern!!!"

Seine Botschaften haut Göker grundsätzlich in Großbuchstaben in die Tastatur, das Ganze wird dann gefettet und jeder wichtige Satz mit mindestens drei Ausrufezeichen versehen. Wenige Wochen später, am 13. Juni, klingt er weniger aggressiv, dafür von deutlich mehr Pathos durchdrungen: "Ich gebe euch Möglichkeiten, ein Leben zu führen von dem viele nicht geträumt hätten, nutzt es mit Herz und Verstand. Ich zerreiße mich weiter jeden Tag für diese Firma, bis zum Tod!!! Aber ich werde nicht sterben, denn ich bin dafür bereit, ich bin krank, positiv krank."

Sechs Wochen danach herrscht er seine Mitarbeiter wieder per E-Mail an: "Geld kann hier jeder ausreichend verdienen, aber nicht meine Anerkennung!!! Das Leben ist ein Kampf. Stolz, Ruhm und Ehre sind mehr als nur Worte, es gilt, sie zu finden, zu bestätigen und später an andere weiterzugeben. Ich nehme den Kampf an, jeden Tag!!! Also sei laut, schreie, Umsatz verändert dein Leben, Umsatz verbessert dein Leben, lass Umsatz zu deiner Sucht werden."

Zu diesem Zeitpunkt ist die Firma selbst bereits ein ziemlich pathologischer Fall: Während mehrere Vorstände im Streit die MEG verlassen, werden die Ergebenheitsadressen der Göker-Fans immer bizarrer. Am 1. August schreibt der Mitarbeiter T. K. an den Chef: "Es ist mir immer wieder eine Ehre, dich zu sehen, deine Energie zu spüren, auch wenn es nur sehr kurz ist. Ich will, wie im Buch

Wahnsinnskarriere steht, im Zentrum der Macht sein und das ist bei dir, denn nur du hast die Macht in dieser Firma, nur du bist das Gesetz … Ich opfere dir dafür mein Leben, Mehmet. Unsere Firma wird in unerreichbare Dimensionen eindringen und nur wir können diese Welt erschaffen. Dein dich verehrender Angestellter T. K."

Andere formulieren es ein wenig nüchterner, etwa Wiltrud Pekarek vom Vorstand der Halleschen Krankenversicherung: "Er war verkäuferisch versiert und zeigte ein selbstbewusstes Auftreten." Davon ist womöglich auch Guido Westerwelle angetan, als er sich am 18. August 2009 mit Göker trifft. Der MEG-Chef lässt den FDP-Chef mit einem Hubschrauber an den Firmensitz nach Kassel bringen und speist mit ihm im Restaurant Pfeffermühle. Es gibt Weinbergschnecken und Rinderfilet. Westerwelle hofft auf eine Wahlkampfspende der MEG. Doch dazu kommt es nicht mehr. Zwei Monate nach dem Dinner ist die Firma pleite.

Die Gläubiger fordern mittlerweile mehr als 55 Millionen Euro vom Insolvenzverwalter. Darunter sind auch große Forderungen wie die der Axa Krankenversicherung, die Vorschüsse und Provisionen im Wert von 10,9 Millionen Euro abschreiben muss.

Irgendwelche Lehren mag der Konzern aus der Zusammenarbeit mit der MEG indes nicht ziehen. Die hohen Provisionen seien in der Branche üblich, sagt Axa-Sprecher Ingo Koch. "Wie die Berater zu ihrem Geld kommen und was sie damit machen, interessiert uns nicht." Und die anderen Branchenriesen hätten doch ebenso mit Göker kooperiert.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt heute gegen Göker und zwei MEG-Vorstände wegen Untreue und Insolvenzverschleppung. Sie verdächtigt den Chef, drei Millionen Euro als Privatdarlehen aus der Firma entnommen zu haben. Gökers Anwalt Michael Nagel räumt ein, dass es ein solches Privatdarlehen gab, das "bis Ende 2012 zurückgezahlt werden sollte".

Am Freitag vorvergangener Woche ließ die Staatsanwaltschaft Kassel zudem 18 Büros von Versicherungsmaklern in ganz Deutschland durchsuchen. Der Verdacht: Göker vermittelt seit Dezember 2009 mit Hilfe der alten Datensätze schon wieder Krankenversicherungen, reicht die Verträge aber nicht selbst bei den Konzernen ein, sondern bedient sich Helfern, die die Prämien kassieren und an ihn weiterleiten. Gökers Anwalt will dazu im Detail nichts sagen, gibt aber zu bedenken, dass sein Mandant nicht der Einzige war, der Zugang zu diesen Datensätzen hatte.

Der MEG-Chef selbst hält sich heute meist in der Türkei auf. Einmal erschien er kurz zu einem Gerichtstermin in Kassel, wo er wegen Bedrohung und Beleidigung zu einer erstaunlich niedrigen Geldstrafe verurteilt wurde. Dem Gericht hatte er weisgemacht, von 1500 Euro im Monat zu leben. Sein angeblich geringes Einkommen hält ihn aber nicht davon ab, auch heute noch in den feinsten Hotels und Restaurants abzusteigen.

Er hat seine "48 Gesetze der Macht" wohl verinnerlicht. Eines davon lautet: "Spiele den Deppen, um Deppen zu überlisten."

(*) Frank Kettnaker, Vertriebschef der Alten Leipziger/Hallesche; Oliver Kuhlmann, Vertriebschef der Gothaer; Gernot Schlösser, Axa-Vorstandschef (M.); Bernhard Lüneborg, Vertriebschef der Hallesche Krankenversicherung, und Roland Zimmer, Chef der Axa-Krankenversicherung (r.).

DER SPIEGEL 47/2010
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