03.01.2011

SORGERECHTWer liebt, hat recht

Eine Italienerin und ein Deutscher verlieben sich, heiraten, kriegen Kinder, die Ehe zerbricht. Zweimal entführt die Frau die Kinder und diffamiert in Italien öffentlich das deutsche Jugendamt.
Marinella Giuseppina Colombo, 49, ist eine kluge Frau. Die zierliche Mailänderin spricht sechs Sprachen, hat einen Doktortitel in Philologie, Videos im Internet dokumentieren ihre Auftritte im italienischen Fernsehen. Darin berichtet sie von ihren Erfahrungen mit Deutschland: "Das Jugendamt ist eine politische Institution, die dem Richter vorschreibt, was er zu tun hat ... Sie fälscht sogar Akten, um dem ausländischen Elternteil die Kinder wegzunehmen ... Es ist ein ganzes System, das darauf ausgerichtet ist, ihn aus den Akten zu löschen."
Ihre Kinder seien in Deutschland psychisch gefoltert worden, beklagt die Dottoressa in einer Rai-2-Talkshow. "Gebt mir meine Kinder zurück", das aktuelle Thema steht in großen Lettern an der Studiowand. Die Kamera zoomt auf die Mutter. Müde senkt sie den Kopf, sie trägt eine Kette mit einem goldenen Kreuz.
In einer anderen Sendung wird Alessandra Mussolini, neofaschistische Politikerin und Enkelin des Diktators, aus Brüssel zugeschaltet, sie donnert ins Mikrofon: "Da findet eine Germanisierung der Kinder statt! So etwas darf in einem zivilen Europa nicht passieren!" Applaus im TV-Studio. Die Moderatorin ruft: "Es ist ein Skandal!" Renommierte italienische Zeitungen steigen in die Diskussion ein, bezeichnen das Jugendamt als Himmler-Behörde, die das Deutschsein der Kinder vor ihr Wohlergehen stelle.
Tobias Ritter, 48, sitzt am Esstisch seiner Dreizimmerwohnung in Unterhaching bei München. Rote Ränder säumen seine Augen, die Haare sind ergraut. Vor ihm steht sein Laptop, er hat im Netz einen von Marinella Colombos Auftritten angeschaut, dabei mit dem Kopf geschüttelt. Dann zeigt er Aufnahmen seiner beiden Söhne, Nicolò und Leonardo. "Ich sehe mir die Fotos oft an, um mich ihnen näher zu fühlen", sagt er.
Monatelang hatte er Leonardo, 12, und Nicolò, 8, nicht aus den Augen gelassen, bis zu jenem 19. Februar 2010, einem Freitag. Nur zehn Minuten habe er sich verspätet. Seine Jungs hatten in einer Bücherei DVDs ausleihen wollen. "Ich bin kurz ins Büro gefahren. Leonardo wollte anrufen, sobald sie fertig sind", erinnert sich Ritter. Als er vom Firmenhof fahren wollte, blockierte ein polnischer Lkw die Ausfahrt. "Das war kein Zufall", glaubt er.
Als er in der Bücherei ankam, waren seine Kinder weg. Marinella Colombo, ihre Mutter, seine Ex-Frau, hatte sie entführt, zum zweiten Mal. Von Leonardo und Nicolò fehlt seit diesem Februar-Tag jede Spur. Die DVDs "Momo" und "Mäusejagd" wurden zwei Tage später aus Passau zurückgeschickt.
Die Geschichte von Tobias Ritter und Marinella Colombo steht für viele Ex-Paare, die um ihre Kinder kämpfen. Die Besonderheit in diesem Fall liegt in der Eskalation. Rund ein Dutzend Entscheidungen haben Richter in Sachen Colombo/Ritter in den vergangenen zweieinhalb Jahren gefällt, hohe deutsche und italienische Gerichte waren involviert, der Fall beschäftigt sogar das Europaparlament.
Dass Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenfinden, ist in einer globalisierten Welt keine Seltenheit mehr. 2009 wurden allein in Deutschland 44 286 binationale Ehen geschlossen, 1,2 Millionen gibt es hierzulande insgesamt.
Schwierig wird es, wenn solche Ehen scheitern und ein Elternteil entgegen der Sorgerechtsregelung mit den gemeinsamen Kindern in sein Heimatland zurückkehren will. 2008 wurden Schätzungen zufolge 530 Kinder von einem Elternteil ins Ausland oder vom Ausland nach Deutschland verschleppt, 2004 waren es 240 Kinder.
Ritter und Colombo hatten sich 1994 in Eritrea in einem Strandhotel kennengelernt. Zwei Jahre lang pendelten sie zwischen München und Mailand, dann zog sie zu ihm nach Taufkirchen. Ritter betreibt dort eine Spedition, Colombo arbeitete von München aus für eine italienische Textilfirma. 1997 heirateten sie, ein Jahr später wurde Leonardo geboren, 2002 folgte Nicolò.
Die Schwierigkeiten hätten sich langsam in die Beziehung eingeschlichen, sagt Ritter. Sie sei zunehmend herrisch geworden, habe ihm permanent Aufträge erteilt, behauptet er. "Sie hat nicht ertragen, dass die Kinder mich auch lieben, deshalb gab es immer wieder Streit." Eine Paartherapie brachte nicht den erhofften Effekt. Ende 2006 will seine Frau die Trennung, im Frühjahr 2007 zieht Ritter aus.
Zuvor einigte sich das Paar außergerichtlich: Ritter sollte die Kinder alle 14 Tage am Wochenende, einen Nachmittag pro Woche und die Hälfte der Ferien bei sich haben. Laut Ritter gab es von Beginn an Probleme. "Sie wollte immer, dass ich die Jungs eher zurückbringe. Manchmal hat sie sie mir gar nicht gegeben."
Das Amtsgericht München bestellte einen Umgangs- und einen Verfahrenspfleger und forderte ein familienpsychologisches Gutachten an. Dieses bewertete die Beziehung der Kinder zu beiden Elternteilen grundsätzlich positiv, vermerkte aber, dass sich der Umgangspfleger kritisch über das Verhalten der Mutter äußere.
Marinella Colombo würde die Geschehnisse vermutlich anders beschreiben, doch auch nach Bedenkzeit wollte sie sich nicht gegenüber dem SPIEGEL äußern. In einem offenen Brief an Angela Merkel hat sie am 22. November 2009 erklärt: "Meine Kinder wurden von mir in absoluter Perversität getrennt. Ob die Grausamkeit, die uns angetan wird, rechtmäßig ist oder nicht, sei dahingestellt."
In jedem Ehe- und Familiendrama gibt es mindestens zwei Versionen, die Wahrheit ist oft schwer zu finden. Doch im Fall Colombo/Ritter sind bislang alle damit befassten deutschen und italienischen Institutionen zu ähnlichen Ergebnissen gekommen - sie gaben dem Vater recht.
Das Drama verschärft sich, als Marinella Colombo Anfang 2008 das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragt. Es gibt einem sorgeberechtigten Elternteil das Recht, über den Wohnort des Kindes zu bestimmen. Sie wolle wegen eines lukrativen Jobangebots mit den Kindern nach Mailand ziehen, in Deutschland finde sie keine adäquate Arbeit, teilte sie den Behörden mit.
Doch das Amtsgericht München lehnte Colombos Antrag ab, es folgte dem Rat eines Gutachters, der im "Umzug der Kinder nach Milano ein erhebliches Risiko für die Aufrechterhaltung der Vater-Kind-Beziehung" sah und vorschlug, den Umzug um ein Jahr zu verschieben. Zudem habe die Mutter, so das Amtsgericht, ihre beruflichen Gründe nicht ausreichend glaubhaft machen können. Das Oberlandesgericht München bestätigte diese Entscheidung. Unter diesen Umständen müsse die Freizügigkeit der Mutter hinter den Kindesinteressen zurücktreten.
Aber Rechtsprechung und Rechtsempfinden sind nicht immer dasselbe. Von nun an, so scheint es, fühlte sich Colombo als Gefangene des deutschen Rechts. Im September 2008 entführt sie ihre Kinder zum ersten Mal.
"Es war der letzte Tag der Sommerferien", sagt Ritter, "ich wollte mit ihr besprechen, wer Nicolò zur Einschulung und Leonardo an seinem ersten Tag am Gymnasium begleitet." Weil er telefonisch niemanden erreicht, fährt er zu seinem ehemaligen Haus. Kein Licht brennt. Aus Angst, seine Ex-Frau könnte sich und den Kindern etwas angetan haben, ruft er die Polizei. Mit den Beamten betritt Ritter das Haus, alle Sicherungen sind ausgeschaltet, die Möbel weg. Ritter sucht nach Worten, seine Gefühle in diesem Moment zu beschreiben. Er findet keine.
Er erstattet Anzeige gegen seine Ex-Frau wegen Kindesentführung, aufgrund des gemeinsamen Sorgerechts hätte sie die Söhne nicht ohne seine Zustimmung außer Landes bringen dürfen. Parallel wendet sich Ritter an das Bundesjustizamt, die zuständige Behörde für den internationalen Rechtsverkehr. Er stellt einen HKÜ-Antrag. Im Haager Kindesentführungsübereinkommen verpflichten sich bislang 82 Vertragsstaaten, ein Kind in dessen Heimatland zurückzuführen, sofern es widerrechtlich ins Ausland gebracht wurde.
Drei Monate nach der Entführung, im Dezember 2008, entscheidet das Mailänder Jugendgericht: Colombo muss die Kinder nach Deutschland zurückbringen. Als Zivilbeamte die Kinder abholen wollen, ist sie mit ihnen untergetaucht.
Am 8. Mai 2009 klingelt Ritters Handy. Es ist Matthias Alessandro Strauss, deutscher Anwalt und italienischer Avvocato, der Ritter in Italien vertritt. "Fahren Sie sofort nach Mailand. Man hat Ihre Kinder gefunden." Nach Monaten hatte Marinella Colombo sie in eine Schule geschickt.
"Ich hatte Angst, meine Kinder wiederzusehen", sagt Ritter. Aber sie seien sofort auf ihn zugelaufen, hätten ihn umarmt und geküsst. Nun hatten sie den deutschen Vater wieder - dafür fehlte die italienische Mutter.
Nachts, wenn die Kinder schliefen, verfolgte Ritter von München aus im Internet, wie seine Ex-Frau in Italien den Kampf aufnahm. Ihre Rolle: die italienische Mamma, die gegen den deutschen Staat für ihre Kinder kämpft. Nach der "Deportation" ihrer Kinder forderte sie die italienische Regierung auf, etwas zu tun. "Aber nicht erst in einem Monat, denn dann haben sie meine Söhne in Deutschland schon einer Gehirnwäsche unterzogen." Immer wieder greift sie das Jugendamt an: "In Deutschland gehören die Kinder dem Staat." Das Mailänder Gericht, so Colombo, habe aufgrund einer falschen Übersetzung geurteilt. Ein anerkannter italienischer Juraprofessor hat das jedoch inzwischen widerlegt.
Was Marinella Colombo nicht erwähnt: Es war eine richterliche Entscheidung, die ihr den Umzug mit den Kindern nach Italien zunächst verwehrt hatte. In einer Stellungnahme hatte sich das Jugendamt sogar für sie ausgesprochen: Hätte sie den Umgang zwischen Vater und Söhnen gefördert, "wäre ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit auch der Umzug mit den Kindern nach Italien nicht verwehrt worden".
Inzwischen hat sich die Italienerin einer internationalen Organisation von Vätern und Müttern angeschlossen, die zum Teil fanatisch gegen deutsche Jugendämter kämpft. Aus deutscher Sicht sollen diese das Kindeswohl im Blick haben - einige ausländische Elternteile werten deren Arbeit als unzulässige staatliche Einmischung, sehen sich diskriminiert.
Mit 134 weiteren Personen hat Colombo mittlerweile den Petitionsausschuss des Europaparlaments angerufen. Der Petition im Fall Colombo könne nicht abgeholfen werden, prognostiziert ein Ausschussmitglied, alle Entscheidungen seien sachlich gut begründet.
Obwohl Ritters Kinder wieder bei ihm sind, lässt ihn die Angst vor einer erneuten Entführung nicht los. Eines Tages stehen vor Leonardos Schule zwei Autos, mehrere Personen sitzen darin, darunter die italienische Großmutter der Kinder. "Sicher kein Zufall", ist Ritter überzeugt. Von nun an wechselt er täglich mit den Kindern den Schulweg. Wer sie besuchen will, muss an der Haustür ein Codewort sagen. Als er mit seinen Kindern in den Skiurlaub fährt, lässt er den Wagen auf einen Peilsender prüfen.
"Ich habe die Jungs nie alleine gelassen", beschwört Ritter, dann leiser: "Bis auf die zehn Minuten vor der Bibliothek."
Wieder erstattet er Anzeige wegen Kindesentführung, wieder läuft die ganze juristische Maschinerie an. Inzwischen hat er das alleinige Sorgerecht zugesprochen bekommen. "Ich habe alle Rechte - aber keine Kinder", klagt er.
Fast vier Jahre Kampf um die Kinder - Marinella Colombo hat den Akten nach nur einmal recht bekommen: Beim höchsten italienischen Gericht hatte sie gerügt, ihre Kinder seien in Italien nicht angehört worden. Doch als Leonardo und Nicolò Anfang Dezember dann im Mailänder Gericht befragt werden sollten, legte Marinella Colombo nur eine DVD mit Aussagen ihrer Söhne vor. Sie wusste: Andernfalls wären sie ihr genommen worden - allein weil sie seit zehn Monaten verhindert, dass sie zur Schule gehen.
Vier Tage vor Heiligabend entschied das Mailänder Jugendgericht wieder: "Die Kinder sind zurück nach Deutschland zum Vater zu bringen." Ihre Überführung nach Italien sei illegal gewesen, das Jugendamt habe die Mutter nicht diskriminiert, inzwischen würden auch nach italienischem Recht die Kinder dem Vater zugesprochen werden.
Über die erneute Niederlage Marinella Colombos vor Gericht haben bislang nur wenige italienische Medien berichtet.
"Ich bin euphorisch und niedergeschlagen zugleich", sagt Ritter. Auf die italienische Polizei kann er nicht hoffen. Sein Anwalt Strauss: "Zivilrechtliche Ansprüche dürfen auch in Italien nicht mit strafrechtlichen Ermittlungsmethoden durchgesetzt werden."
Wo seine Kinder sind - von seiner Ex-Frau wird Tobias Ritter es nicht erfahren. Vor Gericht hatte sie triumphiert, ihre Söhne seien längst außer Landes.
Von Antje Windmann

DER SPIEGEL 1/2011
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