10.01.2011

FLÜCHTLINGE Hintertür zur Festung Europa

Durch einen Sperrzaun an der türkischen Grenze will Griechenland sich gegen Zuwanderer schützen. Doch die Fluchthelfer aus der Türkei sind skrupellos: Im Geschäft mit dem Traum von Freiheit und Wohlstand nehmen sie Umwege und Todesopfer in Kauf. Von Manfred Ertel und Walter Mayr
Als der Bus Richtung Athen schließlich abfährt, sieht es vor dem Auffanglager Filakio aus wie nach einer Massenpanik: Herrenlose Sandalen, Pullover und Rucksäcke, alles liegt am Boden, in größter Eile zurückgelassen.
Zitternd vor Kälte haben die Flüchtlinge kurz zuvor noch bei drei Grad minus auf Strümpfen im Matsch gestanden und sich stadtfein gemacht - frische Jeans angezogen, Turnschuhe, Wildlederjacke: Galal Hani und die anderen aus dem griechischen Lager. Nun sind sie unterwegs in ihr neues Leben.
Hani, 30 Jahre alt, Marokkaner, ist mit einem Billigflieger von Casablanca nach Istanbul gereist, erzählt er. Dort hat er den Bus in die türkische Provinzmetropole Edirne genommen und dann zu Fuß die grüne Grenze überwunden. Aus dem Flüchtlingslager Filakio entlassen, will der junge Mann jetzt über Athen weiter nach Italien, wo angeblich schon die Ex-Freundin mit dem gemeinsamen Kind wartet. Seine Papiere sind auf der Flucht angeblich verlorengegangen. Er trägt nichts bei sich als eine Bescheinigung aus dem Auffanglager.
Dieser Freifahrtschein ins Nirgendwo beglaubigt amtlich, dass der Flüchtling "abgeschoben" sei und Griechenland binnen 30 Tagen zu verlassen habe. Das hat auch Hani vor. Nur will er, anders als von den Behörden gefordert, nicht zurück in seine Heimat Marokko, sondern nach Westeuropa. Wie die meisten, die es hierher verschlägt.
Filakio, im Nordosten Griechenlands dicht an der Grenze zur Türkei und zu Bulgarien gelegen, ist Europas derzeit berüchtigtstes Sammellager für Flüchtlinge. 372 Gestrandete sollten hier ursprünglich Platz finden, in sieben Schlafsälen. Tatsächlich seien zurzeit doppelt so viele da, sagt ein Wachmann, und fügt hinzu: "Willkommen in Griechenlands Guantanamo."
Hinter dem doppelten Stacheldrahtverhau, an dessen Fuß sich eine stinkende Kloake gebildet hat, quellen Müllcontainer über, Dutzende offener Plastiksäcke und lose Wäschehaufen türmen sich daneben, Ratten huschen über den Hof. Polizisten betreten die Gebäude bisweilen mit Mundschutz; die seltenen Besucher werden von Lagerinsassen mit Klagen bestürmt.
1500 Quadratmeter Wohnfläche bietet das Lager, ein Schlafsaal ist für Frauen reserviert, einer für Minderjährige, fünf für Männer. Acht Duschen und acht Toiletten gibt es pro Saal, dazu wird dreimal am Tag Essen von draußen geliefert. Doch wenn Filakio mit fast 800 Flüchtlingen belegt ist - und an besonders schlimmen Tagen sind es auch mehr -, dann werden die Zustände unerträglich, dann quetschen sich die Menschen in den langen Reihen mit Doppelstockbetten. Viele müssen auch auf dem Boden schlafen, die Toiletten sind häufig verstopft und in den Gängen steht das Wasser.
In den Brennpunkt internationalen Interesses rückte Filakio erst, als bekannt wurde, dass Griechenland die nahegelegene Grenze zur Türkei künftig mit einem Sperrzaun absichern will: Entlang jenes gut zwölf Kilometer langen Landstreifens, der unter Fluchtwilligen aus der halben Welt inzwischen als Highway hinein ins EU-Gebiet bekannt ist - weil nur hier, wo der Fluss Maritza einen Knick macht, die türkische Nordgrenze über Land verläuft und der Marsch auf die Festung Europa trockenen Fußes möglich ist.
Diese Hintertür soll nun geschlossen werden. Rund 27 000 illegale Grenzübertritte allein in diesem Abschnitt registrierten die Griechen im vergangenen Jahr. Wie viele es wirklich waren, weiß niemand, die Dunkelziffer ist hoch. 12 000 weitere Flüchtlinge schafften es an anderen, weniger bequemen Stellen schwimmend, watend, im Boot oder auf dem Eis über die Maritza - türkisch: Meriç, griechisch: Evros. Neun von zehn illegalen Einwanderern kommen derzeit über Griechenland in die EU, die meisten davon in der Region, für die Georgios Salamangas verantwortlich ist.
"Hier herrscht Kriegszustand", sagt der Chef der Polizeidirektion in Orestiada. Weil im gesamten Mittelmeerbereich zwischen Gibraltar und der Ägäis die Kontrollen verschärft wurden, wichen immer mehr Flüchtlinge auf dem Landweg nach Osten aus. Seit die Türkei Visafreiheit für die Maghreb-Staaten eingeführt habe, sagt Salamangas, sei eine weitere Veränderung spürbar: Neben Afghanen, Irakern und Palästinensern kämen nun in der Mehrzahl Menschen aus Marokko, Algerien und Tunesien. "Die kannten wir bisher gar nicht", sagt Salamangas.
Dem schnauzbärtigen griechischen Polizeidirektor liegt daran zu beweisen, dass ihm das Schicksal der Flüchtlinge nicht gleichgültig ist. Auch er habe mit angepackt, als im vergangenen Juni 16 Leichen aus dem Fluss geborgen werden mussten - sie waren in der reißenden Maritza ertrunken.
Die Maritza fließt dem Marmara-Meer entgegen, in der Flussmitte Griechenland von der Türkei trennend, den Orient vom Okzident, die Europäische Union von ihrem Hinterland.
Die Frau, die am vergangenen Mittwoch nachts auf türkischer Seite geborgen wird, ist dunkelhäutig, etwa einssiebzig groß und trägt das Haar zu einer Rastafrisur geflochten. "Somalierin vermutlich", sagt ein dabeistehender Arzt, er sieht ein solches Opfer nicht zum ersten Mal.
Sie muss eine Weile tot im Wasser gelegen haben. Die Gesichtszüge sind, so wie die Frau da nun angeliefert wird im Hinterhof eines Krankenhauses der türkischen Provinzhauptstadt Edirne, nicht mehr vollständig auszumachen. Der leblose Körper wird in eine weiße Plastikhülle gesteckt und in einem gekachelten Zimmer abgestellt.
Mehr als 40 Tote sind der EU-Grenzmission Frontex zufolge im vergangenen Jahr allein am griechischen Ufer der Maritza angespült worden. Vergleichbare Angaben von türkischer Seite fehlen. Nur Kurzmeldungen tauchten auf in Tageszeitungen: 18 Leichen in den ersten Tagen des vergangenen Jahres; 4 tot Geborge-ne, vermutlich Palästinenser, dann im April; ein weiterer beim Dorf Elçili im September.
Wer aber war die Tote mit der Rastafrisur? Wie und mit wem kam sie in dieser eisigen Januarnacht ans Maritza-Ufer?
Die Behörden an der türkisch-griechischen Grenze stehen vor Rätseln, die selbst mit bestem Willen schwer zu lösen sind. Professionelle Schlepper nehmen Fluchtwilligen in der Regel, ehe es ernst wird, persönliche Habe, Pässe und Mobiltelefone ab - alles, was ihre Herkunft verraten und ihre spätere Abschiebung aus der EU erleichtern könnte.
Die Tote mit der Rastafrisur wird 15 Tage lang in der Pathologie aufbewahrt werden. So lange haben Verwandte oder Freunde Gelegenheit, die Leiche zu identifizieren und eine Überführung in die Heimat zu beantragen. Weil die Zeit drängt, zählt nun jede Spur.
Und so schart sich im "Kringel-Palast", einem Café im von Zuwanderern geprägten Istanbuler Stadtteil Aksaray, schon am Tag nach der Bergung der Toten eine Handvoll Hilfswilliger um zwei elegante dunkelhäutige Frauen, die vier Tage zuvor beim Versuch, die Maritza zu überqueren, gescheitert sind. Zwei Fluchtgefährten, ein Mann und eine Frau, so sagen sie, seien auf dünnem Eis eingebrochen und ums Leben gekommen.
Die Frau soll Senait Ariaya geheißen haben, 28 Jahre alt, geboren in Eritrea. Sie trug eine Rastafrisur, wie die Tote vom Hinterhof des Krankenhauses in Edirne. Auch sie war um die einssiebzig groß und schlank. Senait, sagen die Überlebenden der Tragödie, sei schon seit vier Jahren auf der Flucht in Richtung Europa gewesen - auf Irrwegen über den Sudan nach Ägypten, über Dubai nach Istanbul und von dort weiter zur griechischen Grenze.
Senaits Fluchtgefährtinnen, selbst dem Tod entronnen, wissen nicht, wo sie Auskunft erbitten könnten. Untergetaucht in Istanbul, rechtlos vor dem türkischen Staat, ratlos in ihrem Schmerz, haben sie mit sich selbst zu schaffen. Wer aus Eritrea fliehe, träume nicht von Reichtum, sondern von Freiheit, sagen sie noch. Dann schieben sie ihre Teetassen von sich, verlassen den "Kringel-Palast" und verschwinden im abendlichen Gewühl auf den Straßen und Gassen von Aksaray.
Wer es bis Aksaray geschafft hat, ist keine drei Autostunden mehr von der EU-Grenze entfernt. Und einen Großteil seines Ersparten oder Geborgten schon los. Sagt der Schlepper.
Er ist ein freundlicher, muskulöser Mann von Ende dreißig und soll hier Ekrem genannt werden. Zum Treffen mit ihm bitten zwei seiner Mitarbeiter in ein karges Büro hinter der Selimiye-Moschee im Herzen Edirnes.
Wenn Istanbul der Umschlag- und Finanzplatz im Geschäft mit den Fluchtwilligen ist, dann dient Edirne als Außenposten. Die alte Hauptstadt des Osmanischen Reichs, von jeher Schnittpunkt der Kulturen und Religionen, Durchgangsstation für Eroberer und Geschlagene, ist unverändert ein Fixpunkt für Menschen auf der Flucht.
Aus der Türkei vertriebene Griechen kamen nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reichs durch Edirne; kurz vor Ende des Kalten Kriegs waren es Zehntausende Türken, die aus Bulgarien hierher flohen; und neuerdings sind es Menschen von der Schattenseite der globalisierten Welt, die hinter blickdichten Fensterscheiben großräumiger Fahrzeuge nachts durch Edirne Richtung Maritza-Fluss gebracht werden.
Es muss nicht der drohende Hungertod sein, der sie treibt.
"Die Sache ist so", sagt Ekrem, der Schlepper: "Das ganze Paket kostet für meine Kunden bis zu 10 000 Euro, abhängig davon, woher der Flüchtling kommt. Viele Klienten werden aus dem Irak in die Türkei gebracht. Von der Grenze an geht es im Bus oder Lkw nach Istanbul. Eine Eskorte fährt zwei Kilometer voraus, um vor möglichen Kontrollen zu warnen. Am Bosporus werden sie dann abgeladen, im Stadtteil Aksaray oder Umgebung."
Der Weitertransport werde erst in der Folge organisiert, sagt Ekrem, das Geschäft mit den Flüchtlingen sei "ein freier Markt", in dem Kurden eine führende Rolle spielten: "Viele von ihnen kommen aus dem äußersten Südosten und wurden deshalb zum Militärdienst in die entgegengesetzte Richtung, nach Edirne versetzt. Sie kennen also das Terrain."
Zur griechischen Grenze geht es in Kleinbussen mit ausgebauten Sitzen im Fond: "25 Leute drin, gestapelt wie Tomatenkisten", sagt Ekrem. Entscheidend fürs Signal zum Aufbruch sei nicht der Wetterbericht, sondern der Dienstplan in den grenznahen Kasernen der türkischen Miliz: "Die Offiziere dort sind zu anspruchsvoll, zu teuer; wir arbeiten mit den unteren Dienstgraden; sie teilen uns mit, wer wann wo auf Patrouille geht."
Die Zusammenarbeit mit der Miliz sei gut; einfache Soldaten würden mit kostenlosen Handykarten, 400 Euro pro Aktion und dazu dem türkischen Restgeld der Flüchtlinge dafür entschädigt, dass sie die Augen zudrücken, sagt Ekrem. So komme jeder auf seine Kosten: "Nur Allah kann es sich manchmal erlauben, zu nehmen und nichts dafür zu geben."
200 Euro pro Flüchtling für die einfache Bootspassage über den Fluss berechnet Ekrem selbst, und 600 Euro für die Luxusversion: Absetzen an einem bestimmten Kilometerstein entlang der griechischen Schnellstraße und Organisation des Weitertransports.
In seiner besten Nacht, sagt der Schlepper, habe er 650 Flüchtlinge in Booten nach Griechenland gebracht. Nicht weit, aber doch weit genug entfernt von jenem Streifen Land, den die Griechen nun mit ihrem Zaun abriegeln wollen.
Doch auch mit einer solchen Grenzsperre sei das "große Loch" nicht zu stopfen, räumt Hauptkommissar Gennaro di Bello, Chef des deutschen Kontingents der EU-Grenzmission Frontex ein. Von Nutzen könnte das Bauwerk trotzdem sein: "Ein Zaun wäre eine Abschreckung und gäbe uns mehr Zeit zu reagieren."
Di Bello und seine Kollegen aus sämtlichen Staaten der Europäischen Union sind seit dem 1. November auf griechische Bitte hin an der türkischen Grenze stationiert und haben die Zahl der Flüchtlinge senken können. Den wichtigsten Punkt seines Auftrags benennt der Görlitzer Hauptkommissar Marco Weiser ohne Umschweife: Die Frontex-Leute sollen dafür sorgen, dass "das Problem in der Türkei bleibt".
"Das Problem", das sind Menschen wie jene, die am vergangenen Dienstag, früh um halb sieben, bei klirrender Kälte in Nea Vissa ankommen, nur wenige hundert Meter hinter der Grenze, zitternd im Frost und einige sogar barfuß und in zerlumpten Kleidern. Was tun mit ihnen - zurückschicken in die Türkei?
Gewalt und Waffeneinsatz ist den Frontex-Leuten, ausgenommen zur Selbstverteidigung, strikt untersagt. Und so warten die Flüchtlinge, sobald sie griechischen Boden unter den Füßen haben, geradezu demonstrativ auf das Eintreffen der EU-Grenzer: "Wenn wir Flüchtlinge verfolgen", sagt Hauptkommissar di Bello in entwaffnender Offenheit, "dann, damit ihnen nichts passiert."
Drüben in Edirne, wo nachts im Scheinwerferlicht die Sülemiye-Moschee mit ihren vier Minaretten erstrahlt, schmunzeln sie über die Sanftmut der christlichen Nachbarn und rühmen sich rauerer Gangart. "Frontex, was ist das? Die haben einen Hubschrauber und dazu ein paar Leute, die nur beobachten", sagt Gökhen Sözer, als Vali der höchste Verwaltungsbeamte in der Provinz.
Das Büro des Provinzchefs, der in Anzug, Krawatte und blankpolierten Budapester Schuhen empfängt, hat die Ausmaße einer der Großraumzellen für Abschiebehäftlinge in Edirne. "Wir haben im vergangenen Jahr 11 400 Flüchtlinge geschnappt", sagt der Vali. "Mit dem Bau des Zauns wollen die Griechen uns nur schlecht dastehen lassen vor der EU."
Das sei eine Ungerechtigkeit, kein Zweifel, der Vali ist bereit, das zu beweisen. An der berüchtigten Fluchtstelle, wo noch auf türkischem Boden eine Brücke über die Maritza führt und sich von da aus ein freies Feld Richtung Griechenland erstreckt, sei ein Kontrollposten eingerichtet. Er selbst habe verfügt, dass dort nun rund um die Uhr Posten stünden. Man möge sich davon überzeugen.
Es ist die Nacht zum Mittwoch. Die Nacht, in der die Frau mit der Rastafrisur ein Stück flussabwärts am Ufer entdeckt wird. Über die Lausanne-Straße donnern neben Privatwagen Kleinbusse und Lieferautos ungehindert in Richtung griechischer Grenze. Der Kontrollpunkt ist besetzt, es sind auch vier Beamte am Ort, allerdings, dem Frost Tribut zollend, im beheizten Wageninneren.
Immerhin, Selvan Topçu, der Presseoffizier, ist bereits eingetroffen und gibt augenblicklich mittels Mobiltelefon Befehle in verschiedene Richtungen. Binnen Minuten entfesselt er so ein Spektakel von orientalischer Pracht: vier weitere Beamte treffen ein, insgesamt acht Grenzer trotzen nun im Freien dem Frost, reißen mannhaft die Türen von Kraftwagen und Bussen auf oder fordern Ausweispapiere.
Ergebnis: nichts. Keine Illegalen.
Erst später in der Nacht, das Blaulicht ist längst ausgeschaltet und das Großaufgebot an Beamten abgezogen, fließt der Verkehr über die Maritza-Brücke wieder wie immer.
Wer hat sie zuletzt gesehen vor ihrem Tod, die Frau mit der Rastafrisur? Im türkischen Dorf Doyran an der Maritza muss es gewesen sein. Dort ist sie gefunden worden.
Ein gottverlassenes Nest, 30 Kilometer südlich von Edirne gelegen, ist dieses Doyran. 350 Häuser, jede Menge streunende Hunde. Reis und Melonen bauen sie hier an, und hinter den letzten Gehöften, wo schon der Fluss die Ebene zerschneidet, herrscht ab sechs Uhr abends Totenstille: militärisches Sperrgebiet.
In hellerleuchteten Kaffeehäusern sitzen die Männer beim Domino, blicken kurz auf und schütteln den Kopf. Nein, nichts gesehen, nichts gehört. Wenig später verständigt einer die Miliz. Fremde, die zu viel fragen, sind in Doyran ein Fall für die Ordnungskräfte.
Fremde hingegen, die verschwinden, sind in dieser Gegend ein Fall für die Verwandten - selbst wenn die Fremden von weither gekommen sind. Sollte sich niemand melden, wird allerdings die in Doyran geborgene Tote mit der Rastafrisur in wenigen Tagen den Weg nehmen, den hier schon viele vor ihr genommen haben.
Er führt hinunter zu einem Friedhof bei der Zigeunersiedlung in der Nähe von Edirne. Dort betten sie dann, unter aufgetürmter lehmiger Erde, die Namenlosen aus dem Maritza-Fluss zur letzten Ruhe - fern der Heimat, aber nah am Ziel.
Luftlinie zehn Kilometer weiter beginnt die Europäische Union.
Von Ertel, Manfred, Mayr, Walter

DER SPIEGEL 2/2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG.

Dieser Artikel ist ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt. Sie dürfen diesen Artikel jedoch gerne verlinken.
Unter http://www.spiegelgruppe-nachdrucke.de können Sie einzelne Artikel für Nachdruck bzw. digitale Publikation lizenzieren.

DER SPIEGEL 2/2011
Titelbild
Der digitale SPIEGEL
Diese Ausgabe jetzt digital lesen

Die digitale Welt der Nachrichten. Mit interaktiven Grafiken, spannenden Videos und beeindruckenden 3-D-Modellen.
Sie lesen die neue Ausgabe noch vor Erscheinen der Print-Ausgabe, schon freitags ab 18 Uhr.
Einmal anmelden, auf jedem Gerät lesen - auch offline. Optimiert für Windows 8, Android, iPad, iPhone, Kindle Fire, BlackBerry Z10 sowie für PC/Mac.

Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

FLÜCHTLINGE:
Hintertür zur Festung Europa