10.01.2011

Rückspiegel

Zitate

Die "Süddeutsche Zeitung" zum SPIEGEL-Essay "Die Wutbürger" (Nr. 41/2010):

Thilo Sarrazins Buch "Deutschland schafft sich ab" ist wohl das am meisten verkaufte und am wenigsten gelesene politische Buch seit Adolf Hitlers "Mein Kampf". Die Leute, die das Buch kaufen oder verschenken, sind "Wutbürger" getauft worden. Angeblich, so meint der SPIEGEL über seine Wortschöpfung, erwerben sie das Buch, weil sie so wütend sind über die deutsche Ausländerpolitik. Das Wort Wut trifft es aber nicht. Es ist eine Angst vor dem Fremden und vor der Veränderung des gewohnten Alltags. Es ist eine Angst davor, dass ihnen das entgleitet, was für sie Heimat ist. Das Buch ist eine Art Einwickelpapier für solche Ängste.

Fidel Castro in seinem Internetblog über den SPIEGEL-Titel "Enthüllt - Wie Amerika die Welt sieht. Die Geheimberichte des US-Außenministeriums" (Nr. 48/2010):

Der Gegenschlag der US-Regierung gegen WikiLeaks war so hart, dass nach Meinungsumfragen … zwei von drei US-Bürgern wollen, dass Assange wegen der Verbreitung jener Dokumente in den Vereinigten Staaten vor Gericht gestellt wird. Aber niemand hat sich getraut, die enthaltenen Wahrheiten zu bestreiten. Es sind keine Details über den von den Strategen von WikiLeaks ausgearbeiteten Plan bekannt. Man weiß nur, dass Assange eine große Menge Mitteilungen an fünf große Medientransnationale gegeben hat, die heutzutage das Nachrichtenmonopol besitzen. Einige dieser Transnationalen sind extrem söldnerisch, reaktionär und profaschistisch wie die "Prisa" aus Spanien und der SPIEGEL aus Deutschland, die man benutzt, um die revolutionärsten Länder anzugreifen.

Die "Stuttgarter Zeitung" zum Ergebnis des "Zitate-Ranking 2010" der Presse-Monitor GmbH:

Das Nachrichten-Magazin SPIEGEL wurde im vergangenen Jahr so oft zitiert wie kein anderes Medium. Mit Abstand folgen die "New York Times" und die "Bild" auf den Plätzen zwei und drei, wie die PMG Presse-Monitor GmbH mitteilte. Das Unternehmen der deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenverlage hat für das "Zitate-Ranking 2010" untersucht, wie häufig ein in- oder ausländisches Medium in 41 deutschen "Meinungsführermedien" zitiert wurde. Der SPIEGEL kommt dabei auf 2790 Nennungen in anderen Printmedien, die "New York Times" auf 2013, die "Bild" auf 1826.


DER SPIEGEL 2/2011
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