23.04.2011

NAHOST

Der Traum vom Tigerstaat

Von Mittelstaedt, Juliane von

Eine neue Stadt bei Ramallah, Hotels am Toten Meer und boomende Hightech-Firmen - das Westjordanland startet in die Zukunft. Werde Palästina im September erst mal unabhängig, so hoffen einheimische Unternehmer, könnte es eines der führenden Länder in der Region werden.

Baschar Masri sitzt hinter einem gelben Schreibtisch in Ramallah, vor ihm liegen zwei aufgeschlagene israelische Zeitungen. In der einen ist ein großes Bild von ihm, in der anderen eins von seiner Frau Jane. Während er re-det, sucht er am Computer mit Hilfe von Google eine Übersetzung.

"Palästinensischer Tycoon", liest er und schüttelt den Kopf, das Wort gefällt ihm nicht. Besser gefällt ihm die Überschrift des Artikels daneben: "Wir brauchen Frieden, sonst droht eine wirtschaftliche Katastrophe." Geschrieben hat das Idan Ofer, einer der reichsten Geschäftsmänner Israels. Masri grinst, dann greift er zum Telefon und ruft Ofer an. "Toller Artikel", sagt er. Sie reden ein bisschen, dann legt er auf. Ofer und Masri, die Tycoons von Tel Aviv und Ramallah, sind Freunde.

Baschar Masri ist der vielleicht ungewöhnlichste Geschäftsmann Palästinas. Der 50-Jährige geht in den Villen der reichsten Israelis ein und aus, seine Frau leitet die größte Werbeagentur Palästinas und studiert in Tel Aviv, sein Onkel ist ein Milliardär aus Nablus. Mit 17 Jahren ging Masri zum Studium nach Amerika, arbeitete dort, heiratete eine Amerikanerin, bis es ihn 1994 wieder zurückzog in die Heimat. Er gründete die Firma Massar und begann, ein kleines Imperium aufzubauen. Schon damals träumte er von einer Stadt in Palästina, aber dann kam die zweite Intifada, und so baute er erst mal in Marokko.

Sein Ziel aber verlor er nie aus den Augen: die erste moderne Stadt Palästinas zu gründen. Vor über einem Jahr begann er endlich zu bauen, bei Ramallah im Westjordanland. Rawabi heißt die Stadt, mindestens 850 Millionen Dollar wird sie kosten, Masris wichtigster Geldgeber ist die Regierung von Katar. Er baut nicht nur 5000 Wohnungen, sondern auch ein Klärwerk und eine Moschee, Supermärkte und eine Gemeindeverwaltung. 40 000 Menschen sollen hier einmal wohnen, Rawabi wäre dann größer als Ramallah.

Masri hat Landschaftsarchitekten eingestellt, Designer, Eventmanager, sie sollen eine Stadt erfinden, wie es sie hier bisher noch nicht gab: mit Grünflächen und Zierbrunnen, ohne Müll, Schlaglöcher und Rohbeton. "In Palästina hat die Welt die Chance, einen Staat neu aufzubauen, effizient und modern", sagt er, und Rawabi soll das Herzstück dieses neuen Palästina sein.

Im September wollen die Palästinenser bei der Uno die Unabhängigkeit für ihren Staat erhalten, und die Chancen stehen gut, dass die Welt zustimmt. In den vergangenen anderthalb Jahren hat Premierminister Salam Fajad die Autonomiebehörde umgekrempelt, zumindest im Westjordanland. Ministerien sind jetzt nicht mehr nur Teestuben für Arafat-Gefolgsleute, sondern durchaus auch effektiv arbeitende Schaltstellen des Landes. Eine Kommission berät über eine Verfassung, Fajad hat 2250 Kilometer Straßen planieren lassen und Dörfer ans Stromnetz angeschlossen. Die Arbeitslosigkeit sank auf 17 Prozent im Westjordanland - im Gazastreifen liegt sie bei 37,4 Prozent -, allein in den vergangenen Monaten wurden über 500 neue Firmen gegründet. Von der Uno bis zur Weltbank heißt es: Palästina ist bereit für die Staatsgründung.

In Ramallah gibt es jetzt ein Fünfsternehotel, Sushi und Parkautomaten. Im 28. Stock des Palestine Trade Tower wird sich bald ein Panoramarestaurant drehen, das wie ein Ufo über Ramallah schwebt. Die Wirtschaft wuchs im vergangenen Jahr um 9,3 Prozent. Und Samir Abdullah, einst Planungsminister, jetzt Präsident des Rotarier-Clubs und Chef eines Wirtschaftsforschungsinstituts, sagt: "Wenn wir endlich Zugang zu unseren Ressourcen haben und keine Beschränkung mehr durch die Besatzung, dann kann unsere Wirtschaft im Jahr um 25 Prozent wachsen, dann sind wir der neue Tigerstaat."

Auch Baschar Masri glaubt an das wirtschaftliche Potential Palästinas. "Überall in der Welt finden Sie erfolgreiche palästinensische Unternehmer und Wissenschaftler", sagt er. "Wenn die alle hierher zurückkommen und investieren, dann wird Palästina einer der erfolgreichsten Staaten der Region." 15 Tochterfirmen hat er gegründet, außerdem gerade den ersten privaten Beteiligungsfonds, Siraj, der 60 Millionen Dollar in Landwirtschaft, Logistikfirmen, vor allem aber in Technologiebetriebe investieren soll.

In Gaza würde Masri gern in großem Stil Wohnungen bauen, es gibt schon ein Büro und Mitarbeiter, aber wegen der israelischen Blockade keinen Zement. In Ostjerusalem scheiterte er gerade mit dem Versuch, eine israelische Siedlung zu kaufen, deren Bauherr pleitegegangen war. Aber er hat bereits 20 Angebote für Bauland in Ostjerusalem, auch einige Israelis sind unter den Verkäufern. "Würden wir nicht in Ostjerusalem Land kaufen, dann würden es mit 99,9-prozentiger Wahrscheinlichkeit radikale Siedler tun", sagt er. "Ich mache keine Politik, aber ich fühle mich besser, wenn ich eine brenzlige Situation entschärft habe."

Masris Lieblingsprojekt jedoch bleibt Rawabi. Er steigt in einen nagelneuen Jeep, lässt sich Eiscreme bringen und fährt zur Baustelle. Bagger tragen gerade die Bergkuppe ab und planieren Terrassen in die Flanken des Hügels, die ersten Fundamente sind schon betoniert. Masri steigt aus und atmet tief ein. Auch nach über einem Jahr zeigt er Rawabi vor wie ein Vater sein Neugeborenes. "Von hier aus kann man von Aschdod bis Hadera sehen, da, die Schiffe im Hafen, und da, die Wolkenkratzer von Tel Aviv."

Masri steigt wieder ein, der Jeep holpert über eine der Terrassen. "Dort oben wird das Stadtzentrum sein, mit einer Fußgängerzone wie in einer palästinensischen Altstadt, aber ganz modern. Außerdem ein Tagungszentrum, ein Fünfsternehotel, eine Shopping-Mall, alles in Hightech-Häusern, umgeben von erstklassigen Wohnungen für die Mittelschicht", erzählt er. "Ich baue eine Stadt für die Facebook-Generation."

Plötzlich bremst er. "Warum ist hier Beton? Das soll natürlich aussehen", fährt er den Bauleiter an. Die Einfassungen einer Straße gefallen ihm nicht, Naturstein muss her. Den italienischen Ingenieuren, die eine Fabrik zur Steinverarbeitung aufbauen, ruft er zu: "Das muss schneller gehen." Er trommelt auf das Lenkrad. "Wir sind bereit. Wir sind bereit für eine ganz große Sache."

Masri will nicht nur eine neue Stadt schaffen, sondern auch eine neue Gesellschaft. Er baut Kindergärten, damit die Mütter keine Hausfrauen sein müssen, und legt Highspeed-Internet, damit die Väter zu Hause arbeiten können. Die Bogen, Türmchen und Säulen des palästinensischen Rokoko hat er verbo-ten, die Häuser sind aus schlichtem Sandstein.

Er hat sich von dem "al" in seinem Namen getrennt, weil er es altmodisch fand, hat Frauen zu Chefs gemacht und im Büro einen "Casual Thursday" eingeführt, an dem Krawatten und Sakkos verboten sind. Auch an diesem Tag ist "Casual Thursday", und Baschar Masri hält sich daran: Er trägt Jeans.

Nur Israel ist noch nicht bereit für Masris Traum vom neuen Palästina. Rawabi liegt zwar in palästinensisch verwaltetem Gebiet, aber die künftige Zugangsstraße würde 2,8 Kilometer durch C-Gebiet führen, jene insgesamt 59 Prozent des Westjordanlands, die komplett von Israel kontrolliert werden. Israel hat die Straße bisher noch nicht erlaubt. Drei Jahre wartet Masri jetzt schon auf die Genehmigung, der Bauplan verzögert sich immer weiter. Für die Regierung in Jerusalem ist die Straße Verhandlungsmasse, ein Zugeständnis, das einen politischen Preis hat. Auch die Autonomiebehörde setze sich nicht ausreichend ein, findet Masri. "Ich verstehe das nicht: Jeder Dollar, den wir hier investieren, bringt ihnen 20 oder 30 Dollar ein, und trotzdem passiert nichts."

7000 potentielle Wohnungskäufer haben sich bereits angemeldet, aber solange die Straße nicht genehmigt ist, kann der Verkauf nicht losgehen. Ohne Straße ist Rawabi tot. Und dann? "Es gibt keinen Weg zurück", sagt Masri. "Wenn wir nichts riskieren, werden wir nie etwas erreichen."

Scheitert Rawabi, scheitert mehr als der Traum von Baschar Masri. Die Stadt ist ein palästinensisches Nationalprojekt, sie soll ein Vorbild sein für mutige Unternehmer und ein Symbol für eine bessere Zukunft. "Es gibt jetzt einen kleinen Boom nach so vielen schlechten Jahren", sagt Masri. "Aber das kann sich schnell wieder ändern." Er sieht es schon jetzt, seine Zulieferer und Baufirmen, die vor zwei Jahren absagten, weil sie profitablere Aufträge hatten, betteln nun um Arbeit. Auch die Weltbank warnt: Wenn die israelische Besatzung anhält und es keine weiteren Erleichterungen gibt, dann wird das Wachstum wieder sinken.

Mohammed Mustafa ist der Mann, der für den Aufschwung verantwortlich ist. Niemand hat hier so viel Geld bewegt wie er: Zwei Milliarden Dollar in den vergangenen fünf Jahren, vier sollen es in den kommenden fünf Jahren werden. Mustafa ist der Geschäftsführer des Palestine Investment Fund und damit die öffentlich-rechtliche Version von Baschar Masri, ein Mann im dunkelblauen Anzug, 67 Jahre alt, bis vor sechs Jahren angestellt bei der Weltbank. Sein Auftrag: die Fundamente eines künftigen Palästina zu legen. So plant er Neubauviertel von Dschenin bis Hebron, Geschäftszentren, Hotels am Toten Meer und in Ostjerusalem. 30 000 günstige Wohnungen will Mustafa in zehn Jahren schaffen, jeder Käufer kann einen Kredit aufnehmen.

An diesem Tag steht er in einer Doppelhaushälfte auf einem Hügel bei Dschenin. Dschenin war mal die Hauptstadt der Selbstmordattentäter, jetzt versucht sich die Region als Erholungsgebiet zu vermarkten. Mustafa sagt: "Hier würde ich sofort einziehen." Blick ins Grüne, vier Zimmer, Gästetoilette, alles inklusive für 110 000 Dollar. Von solchen Wohnungen träumen sie im wenige Kilometer entfernten Flüchtlingslager. 86 sind schon auf dem Hügel gebaut, 1000 sollen es in den nächsten drei Jahren werden. "Das zeigt der Welt doch, dass wir Palästinenser nicht nur arm, inkompetent und gewaltbereit sind, sondern ganz normale Menschen. Ich bin mir sicher, das hier führt zu mehr politischer und wirtschaftlicher Stabilität."

Vor allem Ramallah will Mustafa umgestalten. Er ist Realist, er will nicht weiter darauf warten, dass eines Tages Ostjerusalem die Hauptstadt Palästinas wird. Nur ein paar hundert Meter von Arafats Grab entfernt baut er daher ein Geschäftszentrum, bald werden dort zehn neue Hochhäuser stehen. Es soll ein Einkaufszentrum geben, ein Hotel und Apartments für das "repräsentative Wohnerlebnis". Unter den Zielen heißt es: "Die Bindung an Palästina verfestigen."

Palästina ist bereit für die Unabhängigkeit, das ist seine Botschaft. Aber natürlich kennt er die Zahlen: Niemand erhält so viel Auslandshilfe wie das Westjordanland und der Gaza-Streifen, gut 500 Dollar im Jahr für jeden Bewohner, das ist ein Drittel des Bruttoinlandsprodukts. Gerade hat Salam Fajad wieder Hilfe erbeten: fünf Milliarden Dollar für die nächsten drei Jahre. "Aber Sie müssen sehen, woher wir kommen", sagt Mustafa. "Früher war die Situation viel schlechter." Früher, während der Intifada, schrumpfte die Wirtschaft jedes Jahr um zehn Prozent, die Arbeitslosigkeit verdoppelte sich.

"Das stimmt zwar alles", sagt Sam Bahour, "nur leider ist das derzeitige Wachstum nicht nachhaltig." Die Bauwirtschaft mache mehr als die Hälfte der Investitionen aus, Hauptexportprodukte sind noch immer Obst, Oliven und Stein. "Eine wirtschaftliche Unabhängigkeit sehe ich nicht, für mich ist das wirtschaftliches Überleben", meint Bahour. Er arbeitet als Berater, hat eine Supermarktkette aufgebaut und Shopping-Center gegründet.

Bahour hat sich im Pesto-Café verabredet, einem dieser neuen Restaurants in Ramallah. Dunkle Möbel, Sandwiches für acht Euro, an den Nachbartischen Männer mit Laptops. "Die ganze Welt berichtet darüber, dass es jetzt in Ramallah Sushi und Cocktailbars gibt", ärgert er sich. "Hotels und Restaurants sind wichtig, aber sie bringen uns keinen Schritt weiter in Richtung Eigenstaatlichkeit." Das neue Mövenpick-Hotel? "Ein einziges Fünfsternehotel für drei Millionen Palästinenser. In Amman gibt es davon 15." Man müsse sich dagegen anschauen, was es alles nicht gebe. "In fünf Jahren habe ich nur zehn Supermärkte eröffnet. Die Frage muss doch sein: Wo wären wir ohne die Besatzung? Ich bin mir sicher, wir hätten schon 40 Filialen."

Israel hat zwar in den vergangenen Monaten Kontrollpunkte aufgelöst und damit die Bewegungsfreiheit verbessert, aber viele Barrieren bleiben. Sie sollen Israel, so die offizielle Begründung, vor Anschlägen schützen. Solange Israel aber den Zugang zu Straßen, Wasser und Ressourcen unterbinde, so Bahour, könne keine Entwicklung möglich sein.

Die 1,7 Millionen Menschen im Gaza-Streifen seien für die Unternehmer im Westjordanland nicht erreichbar. Das Erdgas vor der Küste, rund vier Milliarden Dollar wert, könne nicht gefördert werden. Exporte ins Ausland seien noch immer kompliziert bis unmöglich. Ausländische Experten oder Professoren anzuwerben gelinge selten. Dazu komme das Risiko der politischen Ungewissheit. Und es sei kaum wahrscheinlich, schließt Bahour seine Aufzählung, dass sich das im September ändere, Unabhängigkeit hin oder her. "Israel verhindert wirkliches Wachstum, weil es einen lebensfähigen palästinensischen Staat verhindern will."

Doch eines hat Bahour, der Pessimist, mit Baschar Masri gemeinsam: Auch er glaubt an die Hightech-Zukunft Palästinas. Software, IT-Outsourcing, Applikationen für Mobiltelefone, zählt er auf, all das könne Palästina preiswert und gut herstellen. Inzwischen reisen auch Investoren aus den Golfstaaten an - und aus Israel. Die Computerfirma Mellanox hat angekündigt, einen Ableger in Palästina zu eröffnen. Und Baschar Masri hat gleich Anteile einer israelischen Software-Firma gekauft, die künftig Palästinenser beschäftigen soll. Mehrere solcher Projekte könnten bald folgen. Ingenieure arbeiten für 1000 bis 2000 Dollar im Monat, es gibt viele gutausgebildete Absolventen - und man lebt in derselben Zeitzone und zahlt mit derselben Währung.

Ein Israeli und ein Palästinenser haben Sadara gegründet, den ersten Wagniskapitalfonds für Palästina. Mit zunächst 29 Millionen Dollar Kapital wollen sie Start-ups unterstützen. Sie wissen, wovon sie reden: Der Israeli Jadin Kaufmann ist IT-Unternehmer, der Palästinenser Said Naschif Software-Entwickler. Zu ihren Investoren gehören Google, Cisco und der AOL-Gründer Steve Case.

Es sind noch kleine Summen, aber es ist mehr, als je im Westjordanland in Hightech investiert wurde. Sadara sei genauso groß, sagt Kaufmann, wie der erste israelische Fonds für Wagniskapital Ende der achtziger Jahre. Danach hatte Israel eine Pionierfunktion für Internettelefonie. Die nächste Start-up-Nation könnte nun Palästina sein.


DER SPIEGEL 17/2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG.

Dieser Artikel ist ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt. Sie dürfen diesen Artikel jedoch gerne verlinken.
Unter http://www.spiegelgruppe-nachdrucke.de können Sie einzelne Artikel für Nachdruck bzw. digitale Publikation lizenzieren.

DER SPIEGEL 17/2011
Titelbild
Der digitale SPIEGEL
Diese Ausgabe jetzt digital lesen

Die digitale Welt der Nachrichten. Mit interaktiven Grafiken, spannenden Videos und beeindruckenden 3-D-Modellen.
Sie lesen die neue Ausgabe noch vor Erscheinen der Print-Ausgabe, schon sonntags ab 8 Uhr.
Einmal anmelden, auf jedem Gerät lesen - auch offline. Optimiert für Windows 8, Android, iPad, iPhone, Kindle Fire, BlackBerry Z10 sowie für PC/Mac.

Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Bei Spodats erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

NAHOST:
Der Traum vom Tigerstaat