04.05.1998

ZEITGESCHICHTESteckbriefe des Führers

Wie hätte Hitler wohl ausgesehen - ohne Schnurrbart? Oder mit Glatze? Wie hätte er sein Äußeres verändern können, um nach Kriegsende unerkannt in Deutschland oder im Ausland unterzutauchen?
Nach der Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944 hatten die Amerikaner befürchtet, daß Hitler angesichts der aussichtslosen Kriegslage fliehen würde. Der US-Geheimdienst Office of Strategic Services (OSS) wollte auf alles vorbereitet sein und beauftragte den New Yorker Maskenbildner Eddie Senz, mögliche Varianten für spätere Steckbriefe durchzuspielen. Die Fotoserie fand der SPIEGEL im Archiv des OSS und zeigt sie jetzt erstmals weltweit. Manches konnte Senz an Hitlers Konterfei verändern; nur ein einziges Merkmal habe sich der Verfremdung entzogen, gestand der Maskenbildner ein: des Führers Augen.

DER SPIEGEL 19/1998
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